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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
7 Minuten
Kurzes Update: Apple Pay und die Sparkasse ihre girocard kommen in 2020!

Ich alleine, aber auch zusammen mit Sven Becker, haben schon diverse Male das Thema Sparkasse und ApplePay angesprochen. Hierbei ging es anfangs immer um die Frage, ob die Sparkasse wirklich und in welchem Umfang teilhaben möchte. Bis die Sensation folgte: die SPKen wollen mit der hauseigenen GiroCard bei ApplePay mitmachen... und wir alle haben nun ein wenig verblüfft geguckt und uns nun entspannt zurück gelehnt, ob dieses Kunststück gelingt. Und nun scheint es sich zu verfestigen...

Die Sparkasse und ihre GiroCard - bald nun doch auch oder nicht bei ApplePay? / Bild-Quelle: sparkasse.de

Bevor wir uns das Thema mit der GiroCard nochmals genauer ansehen, noch eine Meldung, die in Deutschland noch nicht mal als Randnotiz angekommen ist:

ApplePay ist in den USA mittlerweile, gemessen an den Nutzerzahlen, das größte Bezahlnetzwerk. Und, wenn ich Euch nun die bisherige Nummer eins verrate, wird klar, warum das in Deutschland keine Meldung wert ist: ApplePay hat damit Starbucks - ja, genau, die mit dem Kaffee - angelöst. Starbucks, und nochmals, ja, die mit dem Kaffee, haben ein Bezahlsystem, mit dem man - aber eben NUR in den Filialen - bargeldlos zahlen kann. Ich nutze das auch schon seit Jahren... wobei, eigentlich auch schon seit Jahren nicht mehr - da fällt mir ein, ich muss mich da mal wieder einloggen, nicht, dass mein Guthaben sonst verfällt... aber zurück.

Starbucks nutzen in den USA über 25 Millionen Nutzer. Damit hat das, nochmal, nur in den hauseigenen Filialen nutzbare Zahlungssystem 39, ja, echte NEUNUNDDREIßIG Prozent Marktanteil!

Das hat Apple nun überholt - und landet bei knapp 28 Millionen Nutzern - und somit, und das ist jetzt wirklich der Hammer, bei 47% Marktanteil. Aus dem nichts und dank den auch in den USA immer weiter verbreiteten NFC-Terminals geht es für Apple, als auch für Google und Samsung weiter bergauf mit den Nutzerzahlen.

Warum das in den USA so ist und da langsam jetzt erst der Durchbruch gelingt, hatte ich Euch in einem Blog-Pod nach meinem letzten USA-Urlaub zusammengefasst.

Also, Apple führt nun, mit riesen Schritten auf die Marktführerschaft, auch in den USA den Pay-Markt an. Gefolgt von Starbucks, dann Google und dann Samsung. Ärgerlich wohl für die beiden letzten ist, dass sich beide in der Android-Welt bewegen, dank den jeweils eigenen und unterschiedlichen Systemen sich aber gegenseitig kannibalisieren.

Tja - somit haben wir wieder was gelernt: proprietäre Systeme können, so singulär sie auch auf einzelne Läden beschränkt sind, doch plötzlich Marktführer sein... und auf Grund ihrer Alleinstellung dann auch plötzlich auf Platz zwei rutschen. Und nicht jeder, der woanders der größte ist, kann im Bezahlmarkt alles aufrollen. Tja, es bleibt wohl weiter spannend, erst recht, wenn die ersten Zahlen zur Apple-eigenen Kreditkarte und deren Nutzung kommen.

 

Und bei Euch so? Auch eine Starbuck-App mit Bezahlfunktion auf dem Gerät? Oder mittlerweile bei Google- oder Apple-Pay mit dabei? Wie läuft es denn so bei Euch, wie zufrieden seid ihr mit all dem - oder lieber auf die Apple Kreditkarte warten - oder doch auf die Sparkasse, da ihr deren GiroCard schon habt? Kommentare immer her zu Folge direkt herunterladen
14 Minuten
Das Google Pixel 4 ist da... auch wenn wir im Voraus schon alles wussten!

New York. Deutscher Zeit, 16 Uhr. Google Gebäude. Made by Google '19. Der groß angekündigte Google Event. Künstliche Intelligenz, komprimiert und herunter gebrochen auf die aktuellen Geräte. Neue Hardware, die der Strategie folgt, dass die gekaufte Tochter Nest nun auch die vormaligen Google Homes in das Sortiment integriert. Und, ganz klar, der erwartete Star der Show: das Google Pixel 4. Wenig neues, trotzdem eine spannende Stunde, die Google da veranstaltet hat.

Volles Haus in New York - und los geht der Google Event! / Bild-Quelle: Google

So ermattet konnte man in New York gar nicht ankommen, dass einen die Action, die Google für den Event gemacht hat, nicht mitgerissen hätte: die Stadt war plakatiert mit Werbung für Google - und auch, wenn die Stunde doch irgendwie knapp bemessen war, hat Google reingepackt, was immer nur geht.

Aber mal der Reihe nach:

Nach der Begrüßung und ein paar allgemeinen Worten kam es schon, das "große Ganze": Ein Bild, inkl. Stadia, dass uns zeigen sollte, was heute Thema war. Auch wenn sich mit den Pixel Buds ein Produkt darauf versteckte, dass uns erst in 2020 erfreuen wird. Aber, nun war klar: die zufälligen Gerüchte und gestreuten Infos im Vorfeld waren, natürlich, korrekt.

Programm der kommenden Stunde / Bild-Quelle: Google

Stadia wurde im Rahmen der Keynote nur ganz kurz mit einen Videowerbeteaser abgefrühstückt, es wird am 19.11.2019 das Licht der Welt für jedermann erblicken - und klar, das neue Pixel 4 ist ein dazu kompatibles Gerät.

Dann wurden die neuen Pixel Buds gezeigt - in der Theorie, da diese erst im Frühjahr 2020 auf den Markt kommen. Dass sie nun wireless sind, ist spannend - dass sie aber eine ultimative Reichweite mit "excellenter Soundqualität" mitbringen, macht sie sehr interessant. Aber der Preis, aktuell 180 US-Dollar, also wohl 199€, ist dann schon ein Maßstab für die zu erwartende Qualität und den Sound! Mal sehen, ob Google wirklich erfüllen kann, was sie an Erwartungshaltung wecken.

Dann kommt der Bogen zum Datenschutz: "everything is designed with your privacy in mind" - und es soll mit einem Sprachbefehl möglich sein, hier Einstellungen und sogar Löschungen vorzunehmen. Wie in meinem letzten Blog schon beschrieben, ist in Android 10 Datenschutz tatsächlich ein Thema!

Dann springt das Thema nahtlos zu Umweltschutz! 150 Millionen Dollar will Google hier in den kommenden Jahren investieren. Und nun der Bogen zu den Hardware-Produkten von Google: wer hier kauft unterstützt dieses Vorgehen. Dazu gibt es einen extra Teil, der für den Nest Mini Speaker Details für die Abdeckung gibt, die aus recycelten Plastikflaschen entsteht. Hier auch der "Seitenhieb" zu Stadia - da hier nur mehr ein Controller für diverse Geräte benötigt wird, spart das auch Ressourcen. Clevere Begründung!

Und schon springen wir zur Vorstellung von PixelBook Go - das neue Metall-Gehäuse sowie die lange Laufzeit werden hier hervor gehoben. Schade nur, dass wir auch dieses Gerät niemals offiziell in Deutschland erleben werden... hier MUSS Google endlich mal ranklotzen, um die Modelle publik, die Vorteile bekannt und die Angebote auch endlich vor Ort verfügbar zu machen!

Nächster Sprung: Nest. Hier kommen die Assistenten. Und auch Handgesten. Aber ganz deutlich wird, dass Google den Assistenten präsent in den Hintergrund packt: immer präsent, um das persönliche Leben zu verbessern und immer da zu sein. Und klar, hier kommt auch "Privacy", also Datenschutz wieder ins Gespräch - und auch für mögliche Drittanbieter! Das ist wirklich neu! Google, und so wird es auch gesagt, will e Folge direkt herunterladen
15 Minuten
Die Top-Funktionen von Android 10 - und welche davon in der Praxis wirklich nützlich sind

Android 10 ist seit ein paar Wochen verfügbar, ich hatte, unmittelbar nach der Installation, schon mal meine ersten Eindrücke von Alpha zu Beta über Release für Euch zusammen gestellt. Nun bringt dieses neue Upgrade eine Menge Neuerungen mit, die natürlich als der Nabel der Welt beworben werden - stellt sich nur die Frage: Hat es das wirklich gebraucht? Und was davon ist in der Praxis wirklich so gut, wie Google es sich am Reißbrett ausgedacht hat?

 

Android 10 ist da - und hier die (angeblichen) Top Funktionen... /Bild-Quelle Google/Android10

 

Die größte Crux mit Android ist gleichzeitig der größte Vorteil: die Offenheit. Es gibt nicht nur einen stillen Hersteller, der Technik, Software und Entwicklung in quasi einer Person vereinbart. Nein, Android ist ein offenes System, und jeder der Ahnung und Lust hat, kann ein Gerät entwickeln und Android darauf installieren und es in den Vertrieb geben.

Und hier ist der ganz große und leider immer noch unvermeidliche Nachteile: Android ist also ein Sammelsurium von Treibern und Hardware-Spezifikationen, bevor oben drauf das System und dann die Nutzerschnittstelle folgt. Was ich damit sagen möchte: leider ist es aktuell nur für Googles eigene Pixels und eine Reihe von Nokias verfügbar, bei dem Rest basteln und testen die Hersteller noch, ob ihr unnötiger aber konkurrenzloser eigener Aufsatz und die diversen eigenen Apps das vertragen, bevor sie auch auf Samsung und LG, Huawei und wasweißich das Update freigeben.

Und für alle von Euch, die es auf einem Telefon installiert haben, auf dem es schon läuft oder noch darauf waren, stelle ich mal die von Google als Top-Funktionen herausgestellten Funktionen auf den Praxis-Prüfstand!

Die Liste ist, auch wenn ich sie nummeriere, kein Ranking! Ich habe in dieser Reihenfolge die Funktionen entdeckt und gebe sie Euch so weiter. Entscheidend ist bei jedem Feature mein Abschlusskommentar. Also, da wären...:

Neue App-Berechtigungen

Für mich immer noch das Top-Feature, da es Datenschutz, Tracking und Zugriffsberechtigung in einem vereint und schon bei der Installation prominent angezeigt wird. Auch im laufenden Betrieb kommen immer wieder Meldungen wie "Twitter greift auf Deinen Standort zu" - und mit einem Fingerzeig kann man dies von "immer" auf "nur wenn die App geöffnet ist" oder "aus" stellen. Eine super Funktion für die Batterie und auch für die Privatsphäre. Aber Achtung: nicht alle Apps sind bereit für diese Funktion und nerven dann gerne penetrant mit Meldungen, dass der Standortdienst deaktiviert wurde. Für mich ein klares Zeichen, sich von dieser App mit sofortiger Wirkung zu trennen - und nein, ich rede nicht von GoogleMaps - das man übrigens wunderbar auf "nur wenn App offen" umstellen kann, ohne Probleme zu bekommen...Dark Mode

Das zweite, was im Installationsprozess von Android10 prominent angezeigt wird - und für mich eine der aktuell nutzlosesten Funktionen. Während viele diese Funktion zu programmieren, dass sie sich Tageszeit-abhängig ein- und ausschaltet, kennt Android10 hier nur manuelles "an" oder "aus". Finde ich sehr enttäuschend, aber hier sieht man den Hochdruck, unter dem es noch hopplahopp ins OS eingepflegt werden musste. Klar, dunkel spart Batterie - wenn auch nicht so viel, wie immer jeder immer so tut, es ist kein Wundermittel für die Batterie! Und ohne den Automatismus beim Umschalten ist die Funktion für mich restlos wertlos!Smart Reply

An sich eines der geilsten Features, die Google in letzter Zeit schon in Google Mail stückchenweise - sei es nur als Beta - ausgerollt hat. Wenn ich englische Mails schreibe, total Wahnsinn, was das Teil erkennt und zielstrebig Folge direkt herunterladen
4 Minuten
UPDATE: neue Geschäftsführung statt bisherige Betrugswarnung!: kaddz.com gehört nicht mehr der unseriösen attrackting AG (Schweiz)!

Lang, lang ist es her, dass ich Euch im Januar 2016 im Rahmen einer Betrugswarnung vor der Schweizer Attractive AG und dem Produkt kaddz, einem Katzen-Tracking-Halsband gewarnt habe. Was in erster Linie der Attrackting AG und deren absolut unseriöse Geschäftstaktiken anging. Vor ein paar Tagen hat mich der neue CEO per email kontaktiert und mich gebeten, diese Warnung mit einem entsprechenden Hinweis zu versehen. Nach einer kurzen Recherche komme ich dieser Bitte nun nach.

Im Januar 2016, nach einer kurzen PayPal-Odyssee und durch Einsatz des Käuferschutzes bin ich der damaligen attrackting AG entkommen, die wirklich jegliche Nebelkerze versuchten, um meine stornierte Bestellung ohne Rückbuchung des bezahlten Betrages abzuwickeln.

Damals habe ich Euch einen Blog geschrieben und vor Halsband der Marke kaddz und eben der "Mutter", der attrackting AG  gewarnt, ganz eindrücklich.

Seitdem habe ich mich mit diesem Thema und der Firma, geschweige denn dem Produkt, nicht weiter auseinander gesetzt, bis mich die Tage eine email des neuen CEO erreichte, die mich um einen Hinweis, dass die attrackting AG nicht mehr existiert und das neue Management sich mit dem Produkt aber nicht mit den Vorgehensweisen der vormaligen attrackting AG identifiziert, gebeten hat.

Ich habe das kurz vor Euch recherchiert. Hier die Daten von bilanz.ch zum Pleitegeier attrackting AG:

www.attrackting.com, www.kaddz.com, Gegründet: März 2013, Gründer: Marcel Aeschlimann, Jasper Bouwsma, Steve Henseler, Eric Kuenzi, Gian-Franco Salvato, Marco Savini, Jean-Pierre Vuilleumier, Anzahl Mitarbeiter: 6 in ­Voll- und 6 in Teilzeit, Umsatzziel für 2014: 300'000 Franken, Profitabel ab: 2015.

Nun, so profitabel scheint der Laden mit all seinen Tricks nicht gewesen zu sein, schließlich wurde die attrackting AG im August 2016 geschlossen - auf Grund von, wer hätte es gedacht, Überschuldung.

Nun wurde die Marke kaddz und das eigentliche Produkt, das GPS-Ortungshalsband für Katzen durch die Suchmich GmbH aus Langenbruck unter der Leitung von Tim Moser (Inhaber) und Harriet Moser in der Rolle des CEO übernommen.

Und so kam ich zu einer Mail von Frau Moser, in der ich gebeten wurde, meine Betrugswarnung zu löschen oder zumindest mit einem Kommentar zu versehen - was ich hiermit gerne umsetzen möchte.

Was mich wirklich überzeugt hat, war die folgende Aussage von Frau Moser und die offenen Karten, mit denen sie in ihrer email gespielt hat:

"Da wir uns nicht mit dem Unternehmen Attrackting AG identifizieren, jedoch sehr mit dem GPS-Katzenhalsband KADDZ, bitten wir Sie hiermit freundlich, Ihren Erfahrungsbericht zu entfernen oder mindestens einen Hinweis anzubringen, dass KADDZ nicht mehr unter Attrackting AG weitergeführt wird."

Auch eine Recherche im Internet konnte mich von diesen Aussagen überzeugen.

Ich ziehe dann also hiermit meine Betrugswarnung zurück und drücke der SuchMich GmbH mit kaddz und allen Modellen, die noch folgen werden, die Daumen, dass der vormalige Eigentümer und seine Machenschaften schnell vergessen werden!

 

Und bei Euch so? Auch Katzen im Haushalt, die gerne mal abends eine Runde streunern wollen, aber nicht dürfen? Schon mal über eine entsprechende Lösung nachgedacht oder bleibt bei Euch die Wohnungstür sicherheitshalber fest verschlossen? Oder mit kaddz und anderen Folge direkt herunterladen
11 Minuten
Android10 ist da: Erfahrungsbericht nach den ersten Wochen mit einem PIXEL3

Da hat Google dann doch aus dem Nichts und ohne weitere große Vorankündigung Android Q, das jetzt einfach nur Android10 benannt wurde, ausgerollt. Als Pixel-Nutzer (ja, ich weiß, selber schuld!) war ich, nach US-Pacific-Time, einer der ersten, der die Installation gewagt hat. Was sich während des Reboots gleich mal als riesen Fehler entpuppt hat, schließlich sind, ähnlich wie bei Apple, die Zeiten, qualitätsgesicherter Software, vorbei - ist man als Kunde doch nur noch billiger Beta-Tester. Nun denn, genug der Worte, ein kurzer Blick auf Android10 und ob es sich lohnt.

Android10 (vormals Q) ist angekommen! Bild-Quelle: Google/Android

Wer zwei Pixel rum liegen hat, konnte, so wie ich, schon mal Monate vorher eines der beiden Telefone für die Teilnahme an der Android Q-Beta-Testphase nutzen. Während die erste freigegebene Version außer Teile der "neuen" Gesten nicht großartig vieles, außer ominöse Fehlermeldungen, mit sich brachte, landete das Telefon erst mal für ein paar Wochen weiter ungenutzt im Schrank. Doch mit dem dritten Update wurde es langsam interessant, da auch die neuen, im Vorfeld viel beworbenen Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen anfingen, zu funktionieren. Und schon kam die Freude auf die finale Version auf.

Und so war es Anfang September, am vierten, um genau zu sein, endlich soweit. Gegen frühen Abend ging noch nichts, aber kurz vor 21 Uhr unserer Zeit war es da: das Update auf Android Q, jetzt Anroid 10.

Die Installation und der damit verbundene Download hat wieder mal reichlich Zeit gefressen, da erst mal 1,x Gigabyte durch die Leitung rutschen mussten. Und dann wurde, eine der Neuigkeiten von Android9, erst mal im Hintergrund installiert - bevor der ganze Vorgang mit einem Geräteneustart beendet wurde. Und dann die erste Mischung aus Panik und Ernüchterung: das Gerät bleibt beim neuen Pixel-Android-Powered-by-Google-Logo hängen.

Na wunderbar! Das letzte Gerät, dass den "brick of dead" dank einen offiziellen Google-Android-Update erlebt hat, war das Huawei Google NEXUS 6. Und jetzt, mit dem offiziellen Start, das noch aktuelle Pixel geschossen? Darf das wahr sein? Also, an Strom hängen und ein wenig liegen lassen. Aber das Logo wollte sich nicht wegschubsen lassen.

Wenn dann die Wartezeit in den Bereich "eh schon egal" fällt, fängt man an, Alternativen zu überlegen. Die erste: manuell erzwungener Neustart. Also, los... Gerät aus, Display springt an - da ist es wieder, das neue Logo... aber halt, nun geht es weiter... langsam, aber nun mit wechselnden Bildschirmdarstellungen arbeitet sich das Pixel wieder hoch zur PIN-Eingabe. PUH! Wenn der Blutdruck mitsamt dem Puls im Bruchteil einer Sekunde wieder auf Normalbetrieb schaltet...

Dann der nächste Schreck: das Display reagiert nicht auf Eingaben in der PIN-Maske... wieder ein bisschen "Arbeitszeit" für das Gerät einräumen - und auch hier schnellt der Blutdruck nach unten, als es endlich weiter geht.

Der Startbildschirm baut sich dann ohne Verspätung auf und zeigt die neue klare Schrift und die kleinen Design-Anpassungen an gruppierten Apps und der Gesamtdarstellung. Und schwupps ist das Update da und komplett installiert. Nach der Pleite aber erst nochmal einen Neustart, mal auf Nummer sicher gehen.

Allerdings hatte ich Glück: das Gerät läuft tadellos. Das ist wohl nicht allen Geräten so ergangen. Google hat einen weiteren, weitaus schwereren Bug in das Update geschleust, der sich nicht per Neustart entfernen lässt: das automatische Display-Drehen wurde wohl unwiderruflich zerstört! Nach dem "brick of death", der sich wohl auch bei einigen wenigen Geräten nicht "zurücksetzen" ließ, ist dieser Bug aber sehr ärgerlich! Google hat anscheinend, wie auch immer, die Sensoren, die das Drehen des Bildschirms erkennen, außer Kraft gesetzt. Somit dreht das Dispay von hoch- auf querkant nicht mit. Also: GAR NICHT MEHR!

Wen Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Warum mein Caya-Post-Scan-Erlebnis nun ein abruptes Ende fand - und wie ich es abschließend bewerte...

Ich hatte Euch ja vor einiger Zeit den Dienst Caya vorgestellt, der Eure Post digitalisiert und sie Euch entspannt und übersichtlich zur Verfügung stellt. Auch habe ich den einen oder anderen Nachteil, zum Beispiel die falsche Auswahl des Abos und damit verbundene hohe Kosten, erwähnt. Nun denn ist es an mir, Euch auch mitzuteilen, dass ich das Angebot, das ich eigentlich ein Jahr in Ruhe testen und im Detail probieren wollte, mittlerweile abgebrochen und den Nachsendeauftrag storniert habe... nur: Warum?

Caya - digitalisiert Deine Briefpost / Bild-Quelle: getcaya.de

Eine kurze Webrecherche, bevor ich mich für Caya entschieden habe, war eindeutig: es gibt Caya und es gibt die Deutsche Post. Einen weiteren Anbieter, der meine Post digitalisieren kann, gibt es nicht. Und da ein Preisvergleich schnell erledigt war, stand mein Gewinner fest: 24,99 verlangt die Deutsche Post - allerdings inklusive einem flexiblen Nachsendeauftrag und auch inklusive der Kosten, die Originale zuzustellen - an eine Packstation, Wunschadresse oder eben doch wieder zurück nach Hause. Weitere Tarife? Fehlanzeige.

Caya dagegen bietet private und geschäftliche Preise - und die privaten beginnen ab 2,99€ - allerdings zuzüglich den Kosten für einen Nachsendeauftrag, der Deine Post dann direkt an Caya zum Scannen schickt.

Wie ich in meinem ersten BlogPost zu diesem Thema schrieb, sei bei Caya aber der Tarif wohlweislich gewählt: zu viel wird ganz schnell zu teuer - und zu wenig eben auch.

Und trotz meiner anfänglichen Begeisterung habe ich Ende August den Service für mich storniert und auch den Nachsendeauftrag restlos abbestellt. Damit habe ich den Dienst gerade mal etwas über zwei Monate getestet - und war mir dann zum Schluss trotzdem sicher: technisch geil, aber nichts was den Alltag leichter macht!

Warum nur? Ich will Euch meine Gründe geben:

Das größte Manko ist die Deutsche Post selbst!

Bis nach dem Nachsendeauftrag die erste Post digital in meinem Caya-Postfach gelandet ist, dauerte es teilweise bis über sieben Tage! Ich habe ja noch gewitzelt, dass der Briefträger die morgens noch mitnimmt, dann vor Ort feststellt, dass es mir ernst mit dem Nachsendeauftrag ist und sie dann abends erst an meine Adresse in den Nachsendeaufzrag weiter leitet... Anscheinend ist diese Vermutung nicht weit weg von der Realität!

Mit wenigen Ausnahmen habe ich den durchschnittlichen Brief mit Minimum drei und auch mal bis zu zwei, ja ZWEI Wochen "Verspätung" erhalten. Da die gelben Nachsende-Etiketten der Post hier mit dem Datum geizen, muss ich mich auf die Infos verlassen, die mir Caya hier zur Verfügung gestellt hat - aber warum sollte meine Post hier bis zu zwei Wochen vor einem betriebsbereiten Scanner liegen bleiben?

Bei zwei Briefen habe ich es deutlich gemerkt: Datum des Schreibens, Versand einen Tag später - und knapp zwei Wochen geht es bei Caya und, um eine Stunde später in meiner Inbox als PDF zu landen... so habe ich mir das nicht vorgestellt!

Scheint so, als hätten wir in Deutschland infrastrukturell nicht nur ein Internet-Problem...

Diese endlose Verzögerung, die einzig durch den Nachsendeauftrag und das Service-Verständnis der Deutschen Bundespost zu tragen kommt, war für mich an sich der ausschlaggebende Punkt, den Dienst zu beenden. Da sammelt sich lieber die Post zu Hause im Briefkasten, als dass sie zwei Wochen durch die Republik geistert, bevor sie Folge direkt herunterladen
13 Minuten
Kommt das Fliegen - oder besser: der Weg dahin -, also, die "gute, alte Zeit" endlich wieder zurück? Der @MUC_Airport weiß es!

Da muss man mal für ein paar Tage nach München fliegen und entdeckt auf dem Rückweg eine kleine Sensation: An einem Testaufbau im Terminal 2 bei der Security steht (ganz rechts, wenn ihr als Eco-Passagier durch die Selbst-Ticket-Kontrolle kommt, ich hoffe, dass hilft Euch so weiter - denn sonst ist es eher mittig!) eine Security Lane, an der die neueste Technik getestet wird. Ich musste mir das natürlich gleich mal ansehen - und war sowas von positiv überrascht, um nicht zu sagen - unfassbar begeistert... aber worum geht es jetzt und was hat diese Sicherheitskontrolle mit "guter, alter Zeit" zu tun?

Schöne heile Kabinenwelt: in den 50ern wurde noch der Anzug und das Kostüm raus genommen, Fliegen als DAS Lebens-Ereignis! Und auch rauchen an Bord war erlaubt und üblich! / Bild-Quelle: fr.de

Was war Fliegen früher, also ganz viel früher, noch für ein Erlebnis: da wurde der gute Sonntagsanzug aus dem Schrank gezogen, die beste Krawatte ans weiße Hemd gebunden und für die Frau war das beste Kostüm gerade gut genug. So war das damals, als Fliegen noch was besonderes war. Und in den Kabinen umfangreich geraucht und (viel Alkohol) getrunken wurde.

Das meine ich aber gar nicht, so weit in der Zeit zurück will ich gar nicht gehen, wenn ich von der guten alten Zeit des Fliegens rede. Ich rede von "vor 2001" - als man nicht zwischen 60-90 Minuten für einen Inlandsflug am Airport schon in der Security-Schlange stehen musste, weil sich die "neuen" Regelungen für Flüssigkeiten immer noch nicht komplett durchgesprochen haben.

Oder wenn Tegel mal wieder Quoten-Tag hat, und mir plötzlich weiß machen will, dass selbst ein einzelnes USB-Ladekabel AUS dem Rucksack AUF die Röntgen-Wanne gelegt werden muss - und andere Aberwitzigkeiten, die ich im In- und Ausland seitdem schon erleben durfte.

 

Aber hier tut sich ein Lichtblick im aktuell doch lästig-unkomfortablen Sicherheitsdschungel auf, und zwar an - für mich - Deutschlands schönsten und modernsten internationalen Airport, München Franz Josef Strauß.

Mir ist als erstes der neue halbkreisförmige Aufbau ins Auge gesprungen. Es erinnerte mich stark an Amsterdam und die mir immer wieder gestellte Frage, warum dieses "Wannenprinzip" an mehreren Stationen sich nicht weiter verbreitet hat - da man somit parallel Passagiere bedienen kann und eben auch langsamere Passagiere ohne Druck in Ruhe alles bereit legen können.

So sieht der Aufbau aus: Halbkreisförmig, mit von unten entnehmbaren Wannen - vier Positionen und der Absicht, langsamere Passagiere zu überholen. Aber: es kommt noch besser! /Bild-Quelle: Flughafen München

Allerdings geht München einen Schritt weiter und hat nach dieser Station als Nadelöhr nicht die normalen Durchgangs-Körperscanner oder die mittlerweile veralteten "Hände hoch!"-Geräte im Einsatz, sondern auch hier die neueste Generation: man steht zwischen zwei "Wänden", wenn auch immer noch fix auf zwei aufgemalten Fußspuren, und streckt die Hände leicht versetzt vom Körper ab - aber ohne die Notwendigkeit, sie, wie in der älteren Ausgabe dieser Technik, hoch zu heben und dort halten zu müssen, bis eben der Scanner seine Halbkreise abgeschlossen hat. Wer ein wenig Zeit im Flieger verbringt, kennt die hier angesprochenen Techniken und die jeweiligen Nachteile für den Passagier.

Blick vom anderen Ende auf den Komplettaufbau: vorne im Bild mittig die Stationen zur Nachkontrolle von Gepäck, das doppelte Bank (links Nachkontrolle, rechts einfach aus der Wanne nehmen und in der Mitte in aller Ruhe das persönliche Sortieren "genießen") und davor die beiden "Wände", die die Durchleuchtung der Passagiere ermöglichen... Na, auf den ersten Blick alles erkannt? / Bild-Quelle: Flughafen München

Aber... das beste kommt noch! Und jetzt Folge direkt herunterladen
24 Minuten
...und weiter im Teil zwo zu der spannende Frage: Warum scheitern eigentlich so viele Change-Projekte in diversen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen?

Sorry, aber Eure Beispiele und Fragen sowie meine Supergau-Story, die ich durch "ab in den Mixer in in einer Summe wieder auskippen" konstruiert habe, hatte schon nahe an den 15 Minuten gelegen - daher habe ich mich in der Aufnahme spontan entschlossen, zwei Teile zu machen... und hier geht es weiter - viel Freude damit!

 

Chance Projekte - viel Ambition, in zu vielen Fällen trotzdem eine reine Pleite! / Bild-Quelle: Springer Professional

Aber zuerst wieder ein kleiner Refresher, wo wir standen:

Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus den benachbarten Ortschaften Middle Fritham und Nether Addlethorpe... Loriot-Fans haben ihre wahre Freude daran, wenn Evelyn Hamann diesen Text unter Verlust aller S-Laute und englischen TH-Laute verzweifelt versucht, fehlerfrei vorzutragen... und das ist nicht so weit von unserer kurzen Zusammenfassung weg:

Wir starten einen Change, weil es gewisse Anzeichen gibt, dass Markt und/oder Kunde dies wollen. Auf dem Weg zum Projektteam oder auch nur dem einzelnen Projektmanager finden wir weitere Schwachstellen, die wie als Sahnehäubchen mal schnell oben drauf flantschen. Dann haben wir noch Stress im obersten Führungskreis, da nicht jeder so will, wie der Kollege und auch der Staat mit Fragen zu Frauenquote oder weiteren staatlichen Kontrollmaßnahmen mit Strafzahlungen um die Ecke kommt. Interne Kommunikation ist ein Fiasko, weshalb der Flurfunk übernimmt und die guten Mitarbeiter im Zehnerpack das Haus verlassen, schneller als der Personalbereich die Abgängerquote mitschrieben kann... Soweit zu dem von mir aus Euren Feedbacks gemischten Supergau - versuchen wir mal, das Thema zu retten, nein, eher: es nicht all zu sehr an die Wand fahren zu lassen... und somit weiter in Teil 2!

 

Was jetzt tunlichst vermieden werden sollte, ist stillschweigenden Gemauschel ausschließlich im OFK. Wenn hier, natürlich nur hinter verschlossenen Türen und in "Geheimrunden" an den schönsten und teuersten Tagungshotels der weiteren Umgebung gemauschelt wird, geht es nur um Machterhalt und Machtgewinnung - aber natürlich alles nur im Namen des Unternehmerwohls und der gemeinsamen Zukunft.

Und, noch was: geheim bleiben solche Ruden und solche Anstrengungen nie! Sei es, dass ein involvierter Betriebsrat gerne mal in der Cafeteria mittags seine fünf wichtigen Minuten hat und erste Internas ausplaudert oder Mitglieder des OFK ausgewählte Mitglieder - meist unter dem Vorwand des Potentialträgertums und dem Interesse an weiteren künftigen tragenden Rollen - einweihen... es soll ja auch schon C-Level-Plauderrunden in entsprechender Lautstärke in der Kantine gegeben haben, die so eine Geheimniskrämerei sofort über vier weitere Tischreihen gesprengt haben.

Und JETZT kommt die erste entscheidende Weiche: das "wie damit umgehen". Die Lehre zu ziehen, dass man als Unternehmen alleine nicht klar kommt und nun die Türen noch weiter zu versiegeln, aber "berühmt" und meist doch nur berüchtigte Berater zu holen, ist eine Seite der Münze. Hektisch ein wenig Öffentlichkeitsarbeit, die doch nur synonym zu "Verleugnen und Verneinen" gesehen werden kann, die andere.

Auch unkoordinierte Öffentlichkeitsarbeit, die plötzlich Videos und Image-Produktionen mit einem Pathos, der nur Brechreiz oder absolute Verwunderung auslösen kann, ist nicht die richtige Richtung.

Und doch, wer gerade an ein laufendes oder sein letztes Projekt dieser Art kurz andenkt, wird erste Parallelen - je nach Hierarchie-Stufe - feststellen.

Richtig problematisch wird das ganze jetzt auch noch, wenn personelle Veränderungen geschehen. Sei es, dass der OFK sich um Mitglieder erweitert od Folge direkt herunterladen
15 Minuten
...warum scheitern eigentlich so viele Change-Projekte in diversen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen? Da muss es doch eine Gemeinsamkeit geben... (Teil 1!)

Man muss es nur mal bei Google eingeben, um schockiert festzustellen, dass das Problem nicht an einer Firma festgemacht werden kann - auch wenn es hier spezielle "Helden" gibt, die es einfach nur ganz besonders schlecht machen. Ebenso liegt es nicht an der "ich-habe-es-ja-gleich-gewusst!"-Branche, die einfach keinen Change hin bekommen. Das merkt man schon an den Zahlen: mal gehen neun von zehn Projekten schief, dann nur knapp 50%. Es ist also auch eine Sache des Blickwinkels und der konkreten Fragen - aber, nichts desto trotz: Warum gehen denn nun so viele Change Projekte schief und dürfen nutzlos so viel Geld verbrennen?

Chance Projekte - viel Ambition, in zu vielen Fällen trotzdem eine reine Pleite! / Bild-Quelle: Springer Professional

Klar, wer eine Studie bringt - und Google ist voll davon, ebenso die Wirtschaftswoche oder auch der Harvard Business Manager - hat auch immer die "Schuldigen" identifiziert. Aber spielen wir doch mal eine typische Situation durch:

Unser Unternehmen ist in seiner Nische zu einem gewissen Teil Marktführer oder Technologie-Führer. Interne Abläufe sind von der Professionalität irgendwo zwischen "agil, da wir uns die Startup-Kultur erhalten wollen" oder "klarer Prozess-Sammlung und -umsetzung". Also zwischen Mittelstand und Großkonzern.

Warum also ändern?

Nun - das kann ein Artikel im Handelsblatt gewesen sein, dass den CEO oder CTO aufgeschreckt hat und nun panisch einem Trend hinterher gelaufen wird, der sich sonst 100%ig disruptiv auf die Branche auswirkt. Oder, ein wenig schlimmer: die Kunden sind bereits in der Neuorientierungsphase, da die Produkte nicht mehr ganz so den modernen Touch oder die beste Programmierung/das modernste Projektmanagement, und und und, bieten.

Und wenn man nun schon dabei ist, ein wenig zu graben und sich neu aufzustellen, tun sich meist weitere Probleme auf, die man bisher einfach ignoriert hat. Und siehe da: schon hat man, neben dem eigentlichen Change Projekt noch eine zweite Baustelle. Allerdings wird die in vielen Fällen fahrlässig an das Change Projekt genagelt, frei nach dem Motto: Wenn schon Änderung, dann aber auch richtig! Und was schadet schon das kleine Anflanschen - wir sind doch alle Projektmanager/agil/flexibel oder sucht Euch einer weitere Bullshit-Ausrede aus.

Und Probleme gibt es heute ja genug: Sei es der schlechte Draht von einem Standort zur Konzernmutter, die schleppende und unvollständige Umsetzung der DSGVO - ja, da happert es bei vielen Unternehmen immer noch! -, die plötzlich-behördliche Nachfrage nach den Arbeitnehmeranteilen mit Einschränkungen und drohenden Strafzahlungen oder, eben auch ganz banal, dem "plötzlichen" Zwang, eine Frauenquote zu etablieren, weil man sich heutzutage eine Nullquote nicht mehr verargumentieren traut - auch, um für jüngere Bewerber attraktiver zu wirken - in welchen Zusammenhang genau das steht, kann ja jeder für sich selbst beurteilen.

Und, ja klar: dann könnte man den Bewerberprozess gleich noch neu steuern, so ein kleiner Prozess mehr macht ja im großen Change-Universum nicht mehr viel Mühe und ein Projektleiter ist dann ja auch schon da - also, noch ein Sahnehäubchen in einem ganz anderen Bereich "on top".

Kurz nachdem der Change intern gestartet ist, machen sich erste Probleme auch innerhalb des, nennen wir ihn hier einfach mal exemplarisch "OFK", des oberen Führungskreises, bemerkbar. Da ist der Bereich "Strategie" nicht für Anpassungen bereit, wenn die Einheit "Entwicklung" mit eigener Strategie und Kundenorientierung droht, da sie sich in der Gesamtstrategie nicht wieder finden.

Aber nichts, was ein Coaching nicht auch noch parallel lösen könnte.

Kurzes Zwischenfazit:

Ein Trigger, durch den charmanten/charismatischen/stoischen/etc. CEO und seine Kurz-/Weits Folge direkt herunterladen
5 Minuten
Ein eigener Sache: Neuer Wohnsitz, neuer Blog- und PodCast-Rhythmus und eben auch sonst alles wie bisher!

Da mein PodCast dank Euch allen, die ihr mir treu Euer Ohr leiht, gerade nur so durch die Decke schießt, ich immer wieder zahlreiches Feedback bekomme, dass schon mal ein paar Tage zur Beantwortung Zeit in Anspruch nimmt und die Ideen und Bitten, bestimmte Themen ab und an mit aufzunehmen, einfach nicht abreißen wollen, habe ich einen dramatischen Einschnitt beschlossen: Mein PodCast kann nur wachsen, wenn er künftig nicht mehr aus Erlangen heraus aufgenommen und produziert wird, nein, er schreit nach der Größe von mindestens einer Hauptstadt, die einen ganzen bescheidenen Terminalbau gleich wie einen Flughafen benennt - also: ab nach Berlin! Und noch einiges mehr...

...if you can make it there, you'll make in everywhere: Also, mein ChromeBook und mein Reservemikro eingepackt und ab nach Berlin! // Bild-Quelle: googlemaps

Nun denn, wirklich ausschlaggebend war die Intention, sich beruflich neu zu orientieren und auch die bisherige Bahn-Distanz zwischen Erlangen und Berlin auf ein Minimum zu reduzieren - was gerade in den Sommer- und Wintermonaten keine schlechte Idee ist, weil diese die Frühjahr- und Herbst-ICE-Pannenstatistik einfach in den Schatten stellt. Also: gesagt, getan.

Und wenn der neue Job mich schon nach Berlin zieht, was ist dann naheliegender, als den PodCast gleich mit zu nehmen?

Da aber die Bahn, vor allem Gepäck-technisch einige Vorteile gegenüber der eingestellten Euro-German-Wings-Flugverbindung Nürnberg-Berlin bietet, aber nun mal auch nicht alles mit nimmt und auch die "Tragehilfen" ab Haustür bis Haustür, ein wenig zu wünschen übrig lassen, und von mir angeforderte räumliche Umgestaltungsdurchführuen in den ICE-Waggons noch nicht umgesetzt sind, war es mir auf Anhieb noch nicht möglich, gänzlich mein komplettes IT- und Tonstudio nach Berlin zu übersiedeln.

Man kann jetzt über die Unflexibilität schimpfen, dass mein zwei lange und stabile Schreibtische einfach nicht in einen Wagon bekommt, da selbst die Türbreite und -höhe nicht ausreichend dimensioniert ist - oder man nicht einfach sein Backup-Equipment mit.

Somit wird mein PodCast nun bereits seit Anfang Juli aus von Berlin auf Eure Ohren geschickt. Da mir klar war, dass die Zeit hier ein wenig knapper bemessen sein wird, als zuvor im Erlangen, habe ich einige Eurer Themenwünsche vorab noch in good old Franconia produziert - aber damit ist, wie man sicherlich auch an der etwas anderen Tonqualität gemerkt hat, hier aus Berlin produziert.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich aktuell - und das wird für die nächsten Wochen wohl erst mal so bleiben - den BlogPost und die dazugehörigen PodCasts bestenfalls und auch in unregelmäßigen Abständen maximal ein Mal pro Woche hinbekommen werde.

Das ändert natürlich nichts an spannenden und provokanten Themen, ich hoffe nur, dass mein Themen- und Ideenspeicher, auch dank Euren Anregungen, nicht völlig überlaufen wird!

Damit war es das heute in aller Kürze: ich bin nun also in Berlin, allerdings nur mit meinem Backup-Equipment. Und das wirkt sich aktuell leider etwas auf die Tonqualität ab - und viele weitere Gründe wirken sich aktuell auch auf den Veröffentlichungsrhythmus aus.

Dafür arbeite ich gerade ein kleines Schmankerln aus, dass - aus welchen Gründen auch immer, in den letzten Wochen immer wieder von Euch gewünscht wurde: Change Management. Also: bleibt gespannt und freut Euch auf all das, was noch so kommt!

 

Heute mal kein Call to Action: Ich wünsche Euch einen angenehmen Sommer, der wahlweise schon wieder ohne Ferien weiter geht oder gerade mit Ferien gestartet ist! Wir hören und lesen und - und in Berlin steigt die Chance, mit auch zu sehen! Bis zum nächsten Mal in einer Woche... oder so... ;-)

 

 

 

 

 

 

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9 Minuten
Wie wäre es mit einem Drucker, der keine Patronen braucht und in der Qualität von Canon druckt? Lässt sich machen, für noch viel Geld...

Ich gehe je mal davon aus, ihr habt meine Dramen, die die diversen Epson EcoTank-Modelle bei und mir mit so hatten, noch in Erinnerung. Das Plastik war instabil und hat viel Lärm gemacht. Das Druckwerk von Epson war ein Witz: schlechtes Druckbild, immer wieder sichtbare Ausfälle am Druckkopf. Laut. Langsam, da man nur im höchsten Qualitätsmodus drucken konnte, wenn man halbwegs passable Ausdrucke haben wollte. Aber: die Idee finde ich nach wie vor gut und der Nachfolger von Canon hat mich horrende Patronenkosten gekostet. Daher: ich will einen Canon, der aber auch per Flasche nachgefüllt werden kann. Mit allen Vorteilen und der guten Qualität. Und was soll ich sagen? Machbar - aber schweineteuer!

Wenn Patronen zu teuer werden, warum nicht auf Flaschen umsteigen? Aktuell noch schweineteuer, aber auch Canon macht es möglich! / Bild-Quelle: canon.de

Meine Epson-Dramen könnt ihr, solltet ihr es wirklich nicht mitbekommen habe, hier, hier, hier und hier nachlesen. Kurz gesagt: das Einsteigermodell war nach ein paar Monaten Schrott, da Epson immer noch fest verklebte Tintenkopfreinigungsschwämmchen verbaut und nun allen erstes ein kostenpflichtiges Einsenden und eine kostenpflichtige Reinigung erwartet. Auch toll: der eigene Kundendienst kennt das Produkt nicht und hat keine Ahnung vom korrekten "Reset", wenn man Tinte nachgefüllt hat. Also: zurück damit!

Nun der Tausch gegen das obere Mittelklasse-Modell, das zumindest mit der Reinigung keine Probleme - nun ja, haben sollte: aber das Druckwerk bleibt schlecht, ohne Qualitätsstufe "Hoch", die nun auch in der langsamsten Geschwindigkeit druckt, keine passablen Ergebnisse, die Tinte verläuft in sich während des Ausdrucks und im Jahr 2018 kein automatischer Duplex-Betrieb! Da mich die Qualität, der Lärm und das superbillige Plastik genervt hat, flog der raus, und es folgte ein günstiger und langersehnter Canon-Pixma. Einzelpatronen, extra Patrone für Textdruck bzw. Schwarzdruck bei Bildern, super Ausdrucke schon im Entwurfsmodus, automatischer Duplex- und Randlosdruck... aber dafür teure Patronen, da Canon auch einen Chip zur "Echtheit" auf den Patronen verbaut. Auch die nachgemachten Patronen halbieren die Kosten nur knapp - bei meinen Druckaufkommen ein echter Kostenfaktor für meinen Steuerberater.

Aber: Canon. Duplex. Geile Qualität im Druck. Gute Qualität am Gerät. Leise. Stabil. Also, da muss doch auch mehr gehen! Und ja - geht!

Canon G6050 - das größte Modell der Tintenbehälter-Drucker / Bild-Quelle: canon.de

Zumindest, wenn man bereit ist, tief in den Geldbeutel zu greifen. Das oben abgebildetet Top-Modell liegt bei 300(!) €. Dafür bekommt man einen Drucker, der drei Nachfüllfalschen schwarze Farbe mitbringt. Laut Canon 18.000 Seiten. Und für die drei Farben ist jeweils eine Flasche mit dabei. Im Schnitt kosten Folge direkt herunterladen
6 Minuten
Neue Bewegung bei Apple Pay - jetzt kommt die Sparkasse... aber auch mit der girocard?

Diverse Gerüchte und auch laufende Verhandlungen im Hintergrund haben ganz deutlich das Interesse der Sparkasse, auch bei Apple Pay mitmachen zu wollen, bekundet. Aber bisher hieß es "Herbst" oder" demnächst" oder auch "kein Kommentar". Nun aber gibt es ein belegbares Indiz, dass die Sparkasse tatsächlich dieses Jahr noch mit Apple Pay starten wird...

Mal sehen, wann hier Apple Pay auftaucht...! / Bild-Quelle: sparkasse.de App

Sowohl in den gemeinsamen PodCasts mit Sven als auch in dem einen oder anderen Blog habe ich Euch schon informiert, dass die Sparkasse an Apple Pay teilnehmen möchte. Vor allem auch über die an-sich-Sensation, dass unsere Sparkassen kein Interesse daran haben, eine weitere Master oder Visa in das Geschäft zu bringen, sondern gleich mal den Markt so richtig kräftig aufzuräumen, in dem sie ihre girocard einbinden wollen.

Und hier kommt nun Bewegung rein. In einem eher ominös formulierten Schreiben an alle Kunden, mit denen zugleich neue Geschäftsbedingungen bekannt gemacht werden, ist die Rede von digitalen Karten. Wer da jetzt an wirecard, PayPal und boon denkt, könnte die Sparkasse allerdings rechts überholt haben.

Digitale Karten ist die Formulierung der Sparkasse, wenn es darum geht, dass ihr Eure physikalische Karte zum Beispiel in einem Smartphone abbilden und da nutzen könnt. Aber schön formuliert, was? Ich dachte auch zuerst, sie ziehen noch eine Zwischenebene, vielleicht sogar mit weiteren Sicherheits-Features ein, und geben tatsächlich eine virtuelle Kreditkarte raus - aber nein, es handelt sich tatsächlich um die Plastikkarte, die dann - und so viel steht fest! - in einem iphone wieder zu finden ist.

Da die neuen Bedingungen schon ab Mitte September 2019 gelten, könnte man meinen, ein Startdatum für Apple Pay zu haben. Dem ist aber leider nicht so! Denn der September-Termin gilt, wie bei viel Post von vielen anderen Banken auch, der Umsetzung der EU-weiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2).

Wer nun aufgibt und mit dem Lesen des Sparkasse-Schreibens resignierend abbricht, verpasst aber die "zweite Deadline", den benannten "ab November"-Termin! Und dieser lässt nun Spekulationen offen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. "Ab" heißt ja nichts anderes, als dass es im November was geben kann - oder eben auch später. Oder sehr viel später. Aber immerhin: die Sparkasse hat was im Köcher und da wird sich was tun... hoffentlich dauert es nicht so lange, wie sich das zum Teil auch in der Hand der Sparkasse befindliche Institut dkb Zeit gelassen hat, um Google Pay endlich umzusetzen!

Und wer jetzt clever ist, guckt schnell bei Apple auf die Unterseite zu den Anbietern von Apple Pay... und findet... die Sparkasse nicht!

Es dürfte wohl noch ein wenig dauern, bis vor allem klar ist, ob die Sparkassen ihren Plan, die hauseigene girocard bei Apple Pay unter zu kriegen, in die Tat umsetzen kann. Was eine Schwemme potentieller Neunutzer bringen würde, da quasi jeder volljährige Kontoinhaber auch eine girocard im Geldbeutel mit sich führen sollte.

Immerhin scheint es bei Apple Pay ja auch zu klappen, was bei Google Pay nicht so ist, dass man über das Abwicklungssystem maestro Karten einbinden kann. Auch wenn es eigenen maestro Karten dafür gibt, ist es nicht wirklich ein Pendant zur girocard.

Also maestro - nicht Mas Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du "Künstliche Intelligenz" hörst?

Wir Deutschen sind ja nicht bekannt dafür, uns gerne von unseren Gewohnheiten zu verabschieden. Selbst erfolgreiche Technologien, die wir erfunden haben, mussten erst ex- um dann wieder re-importiert zu werden. Bekannteste Bespiele: das mp3-Format. Und für die Daueranhänger der deutschen Automobilbranche: die Intervallstellung des Scheibenwischers. Und dass wir alle mit künstlicher Intelligenz hadern, wissen wir mittlerweile auch. Aber schon geil, was bei raus kommt, wenn man gezielt nach Assoziationen zum Thema "künstlicher Intelligenz" das Volk befragt!

Arnold Schwarzenegger als Terminator in Genisys / Bild-Quelle: Paramount Pictures + Skydance Productions

Ich gebe zu, als ich diese Frage gehört habe, ist mir sofort das oben stehende Bild eingefallen...

Was aber nun, wenn man einen repräsentativen Durchschnitt der Bundesbürger befragt? Und, weil das Sommerloch näher kommt, bzw. in einigen Bundesländern schon präsent ist, gleich eine ganze Befragung daraus macht? Das dachte sich wohl auch die Gesellschaft für Informatik, die so auf ihr doch schon 50-jähriges Bestehen hinweisen wollte.

Ich zitiere kurz aus der Pressemeldung: Die GI hat "die bekanntesten Science-Fiction-Maschinen mit Künstlicher Intelligenz in der deutschen Bevölkerung ermittelt". Gut, sind wir also wieder eine Studie weiter, die wir alle bezahlt haben, da auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mitgemischt hat. Und das alles wurde plakativ unter den Projekt-Titel "#KI50: Künstliche Intelligenz – gestern, heute, morgen" gestellt.

Wenn jetzt ein Star Trek Next Generation Fan den Kopf hebt, ist das nicht unberechtigt: die im Original "all good things" lautenden beiden letzten Folgen der siebten Staffel haben es in Deutschland mit dem Titel... na... genau: "Gestern, heute, morgen" in die Glotze geschafft.

Aber nun schnell zu den Fakten: Die Gesellschaft für Informatik hat die Studie beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegeben. Im Zeitraum vom 02. bis 16.05.2019 wurden 1.283 "Face to face"-Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahre geführt.

Und nun wurden zwei Fragen gestellt. Überlege mal für Dich selbst, wie Deine Antwort ausgesehen hätte:

Welche Maschinen mit Künstlicher Intelligenz sind aus Filmen, Büchern oder Comics bekannt?Welche SciFi-Maschinen haben Deine eigene Vorstellung von Künstlicher Intelligenz am stärksten geprägt?

Also... wen kannst Du aller aufzählen, wenn Du Dich an Filme, Bücher und Comics erinnerst? Und welche "Maschine" davon, hat Deine Vorstellung, wie Du künstliche Intelligenz heutzutage siehst, nachhaltig geprägt?

Unsere repräsentative Querschnittsmenge hat die Bekanntheit wie folgt benannt:

Darf ich vorstellen: Künstliche Intelligent, bekannt aus Funk und Fernsehen! / Bild-Quelle: gi,de

Irgendwie irritiert mich, dass JARVIS so weit unten erst auftaucht, dass K.I.T.T. es tatsächlich auf Platz drei geschafft hat und das Agent Smith aus Matrix als künstliche Intelligenz gesehen wird. Und, was waren Deine Antworten?

 

Und jetzt zu Frage 2: Was hat Deine Meinung zu dem Thema am meisten geprägt. Unser Durchschnitt meinte hierzu:

...und das prägte die Meinung zu künstlicher Intelligenz! / Bild-Quelle: gi.de

Verdammt... R2-D2 hat Commander Data besiegt! Was für eine Klatsche! Ein rollender Mülleimer mit ein paar Blinklichtern der "piep piep piep ich hab euch alle lieb" sagen kann! Da fällt mir der Dialog zwischen Picard und Data ein, der alles aussagt, was nicht piept:

"And for a time I was tempted by her offer."

"How long a time?"

"0.6 Folge direkt herunterladen
8 Minuten
...und jetzt ein kleiner Brüller: wenn Microsoft vor unsicherer Software warnt und den Eigentümer "nicht kennt"!

Ich werf' mich weg. Und das dank Microsoft! Hat das Unternehmen doch nicht eine Liste veröffentlicht, mit der die Mitarbeiter informiert werden, welche Software sie künftig nicht mehr einsetzen "sollten". Da die gelisteten Namen den Schutz der Unternehmensdaten nicht gewährleisten können. Klar, dass sich hier in erster Linie direkte Konkurrenten zu Microsoft finden - das würden wir alle so machen. Aber eine Produktnennung lässt einen stutzen - dann nach dem Eigentümer googlen - und dann lauthaus los lachen!

Microsoft - Logo auf Bildschirm bei Microsoft München - Bild-Quelle: privat

Industriespionage. Social Engineering. Hacking. Wanzen. Gezielte Abhöraktionen.

Das alles ist meiner Meinung nach EXTREM überbewertet! Viele Manager teilen Insider-Infos ganz freiwillig! Und dank geschwelltem Hahnenkamm auch noch lautstark und weiträumig!

Ich habe mal mit geschrieben und mit einem Betroffenen nach seinem Handytelefonat über die Internas gesprochen, die die komplette Abflughalle nun weiß. Nach anfänglichem, nennen wir es zivil,  "sehr negativem Feedback" wurde es schnell ruhig und gesittet. Wahrscheinlich deshalb, da er den Namen seines Chefs und des Geschäftsführers genannt hatte und ein Name in Google sofort das Unternehmen auswarf. Genauso wie die genannten Geschäftspartner und deren Namen.

Das ist nichts einmaliges. Es kommen auch immer mal wieder Tweets aus Bahn und Flughafenzubringer, in denen lautstarke "ich-bin-hier-der-Boss"-Telefonate wiedergegeben werden - mit Namen, Projekten und Euro-Summen. Sorry Leute, ganz legal!

Warum also noch Industrie-Spionage. Einfach Leute mit einem neun-Euro-Ticket an die Airport-Counter, in Airportbusse oder in die Bahn setzen und mitschreiben lassen!

Aber einfacher ist es natürlich, innerhalb des Firmenzauns hier für klare Regelungen zu sorgen. Dies hat sich auch Microsoft gedacht und den Mitarbeitern eine Liste von Produkten und Namen zur Verfügung gestellt, die in die Kategorie "verboten" oder "wir raten ab" geteilt war.

Das liest sich wie das Who-is-Who der Konkurrenten: Google Drive natürlich, da Microsoft selbst OneDrive im Angebot hat. Google Docs, Sheets und Slides, wofür ist Microsoft der größte Hersteller von Office-Software. Und, nicht zu vergessen: amazon! Keine AWS-Nutzung, auch hier bietet Microsoft wahlweise Cortana oder eben OneDrive.

Dass auch Slack auf dieser Liste steht ist klar, versucht Microsoft doch verzweifelt, sein Tool "Teams" in den Markt zu drücken - was bisher nur mit wenig Erfolg gekrönt ist. GeekWire zitiert hier in Auszügen aus dem internen Schreiben, dass an alle MS-ler verschickt wurde:

Slack Free, Slack Standard and Slack Plus versions do not provide required controls to properly protect Microsoft Intellectual Property (IP). Existing users of these solutions should migrate chat history and files related to Microsoft business to Microsoft Teams, which offers the same features and integrated Office 365 apps, calling and meeting functionality. Learn more about the additional features that Teams can provide your workgroup. Slack Enterprise Grid version complies with Microsoft security requirements; however, we encourage use of Microsoft Teams rather than a competitive software.

Wie gesagt, dass das Unternehmen versucht, sich und seine IP, sein geistiges Eigentum, vor Fremdzugriffen und langen Patentklagen zu schützen, spricht für sich. Dass aber, wie im letzten Satz, klar ausgedrückt wird, dass die Slack Enterprise Grid Version "kompatibel" zu den internen Anforderungen ist, man aber erwartet, dass das eigene Tool Fremdtools vorgezogen wird, spricht eine eindeutige Sprache, was die komplette Liste eigentlich bewirken soll.

Allerdings ist Microsoft hier ein peinlicher Fehler passiert.. Folge direkt herunterladen
12 Minuten
Richtig gute Aktien für ein krisenfestes Depot finden - wie geht man vor?

...das ist wohl die Fragen aller Fragen: wie finde ich die Aktien, die ich einfach ins Depot legen kann und mit meiner Investition hohe Dividenden und zuverlässige Renditen realisieren kann - und die ich nicht tagtäglich mit Börsenkursen und Gewinn- und Verlust-Mitteilungen im Auge haben muss? An sich gibt es hierfür einen ganz einfachen Ansatz, der aber, wie alles im Leben, trotzdem Arbeit macht!

Monatelang stand mein Bilderrahmen im Büro auf dem Schreibtisch - und keiner hat gemerkt, dass der "500er" darin echt war! Tja, so schnell ist Rendite Geschichte! / Bild-Quelle: Privat

Wie immer gilt, am Anfang und später auch am Ende, mein Disclaimer: Hier findet keine Anlageberatung oder sonst irgendwie eine Empfehlung statt, ich teile mit Euch nur meine privaten Gedanken zu diesem Thema! Alles, was ihr daraus macht, macht ihr auf eigenes Risiko - denn, nie vergessen: wer Geld anlegt, kann nun mal auch Geld verlieren!

Wer es einfach und schnell haben will, schnappt sich den Handelsblatt-Artikel aus der Wochenendausgabe vom 14. Juni 2019 - Link hier, leider wohl mit einer Paywall.

Alternativ kann man sich auch bei Warren Buffett schlau machen - auch er verfolgt dieses Prinzip mit unfassbarem Erfolg bereits seit Jahrzehnten.

Aber es gibt ein paar ganz einfache Leitsätze, die Buffett befolgt und die an ihrer Logik einfach nicht zu übertrumpfen sind:

Verstehe das Geschäftsmodell

Für einen Kauf einer Aktie eines Unternehmens kommt nur in Frage, was Du verstehst. Wenn Du von Chemie und Pharmazie keine Ahnung hast, solltest Du nicht in diesen Sektor investieren."Heiße Tipps"

Du wirst nie schneller Geld verbrennen als mit den unfassbar geheimen heißen Tipps vom Buchmacher der Schwägerin siebten Grades, die sich nicht mehr an alle Details außer den Firmennamen und "unfassbare Wachstumschancen!" erinnern kann. Außer  Du hörst: "Blaues Hufeisen liebt Anacott-Steel."Du bist klüger als der Rest und weißt was, was keiner weiß

Sofern Du nicht Jordan Belfort bist (dann ruf mich an! Nummer hast Du ja!), vergiss diese Idee! SOFORT! (Und ja, Insiderwissen ist strafbar, Gordon Gekko!)Hordentrieb

Die meisten verkaufen zu früh und halten zu lang - und in den meisten Fällen, da es die gesamte Masse so handhabt. Setze Dir klare Ober- und Untergrenzen und halte diese ein. Es gibt an der Börse keinen "richtigen" Moment. Allerdings gilt es, Verluste zu begrenzen und Gewinne, im Rahmen Deiner Vorgaben, laufen zu lassen. Und wenn Du zu früh aussteigst, kannst Du auf einen kurzen Kursschwächemoment warten und nachkaufen - oder, wenn Du Potential siehst, auch zu höheren Preisen kaufen.Hin und her...

...macht Taschen leer. Der Einzige, der an Dir IMMER verdient, ist das Institut oder die Börse, über die Du kaufst und verkaufst. Jede Transaktion kostet Gebühren und schmälert Deinen Gewinn! Nicht vergessen, diese Kosten zu berücksichtigen!Deine und alle Prognosen beruhen ausschließlich auf Vergangenheitswerten.

Für ein krisensicheres Depot müssen hier positive Performance in guten und schlechten Zeiten, also während boom UND crises, vorhanden sein.Vergangenheit sind nicht fünf Jahre, Dein Wunschunternehmen sollte schon seit ein paar Jahrzehnten erfolgreich an der Börse sein.Keine Ausnahme ohne Regel

amazon und Walt Disney scheinen aktuell einen Blick wert zu sein. Warum? Das solltest Du wissen!Immobilien?

Maximal EIN Baustein unter vielen...Ja, aber, der bevorstehende Börsencrash...

...wird noch viel mehr Kapital vernichten, wenn Du es einfach nur auf Konto und Sparbuch liegen lässt... bzw., in diesen Fällen hast Du schon viel Deines Wertes eingebüßt. Google mal "Inflation" und verstehe dieses Konzept! Und dann google "Mario D Folge direkt herunterladen
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

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