#82 ...und weiter im Teil zwo zu der spannende Frage: Warum scheitern eigentlich so viele Change-Projekte in diversen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen?
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast
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vor 6 Jahren
...und weiter im Teil zwo zu der spannende Frage: Warum scheitern
eigentlich so viele Change-Projekte in diversen Unternehmen aus
unterschiedlichen Branchen?
Sorry, aber Eure Beispiele und Fragen sowie meine
Supergau-Story, die ich durch "ab in den Mixer in in einer
Summe wieder auskippen" konstruiert habe, hatte schon nahe an
den 15 Minuten gelegen - daher habe ich mich in der Aufnahme
spontan entschlossen, zwei Teile zu machen... und hier geht es
weiter - viel Freude damit!
Chance Projekte - viel Ambition, in zu vielen Fällen trotzdem
eine reine Pleite! / Bild-Quelle: Springer Professional
Aber zuerst wieder ein kleiner Refresher, wo wir standen:
Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady
Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn
Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus
den benachbarten Ortschaften Middle Fritham und Nether
Addlethorpe... Loriot-Fans haben ihre wahre Freude daran, wenn
Evelyn Hamann diesen Text unter Verlust aller S-Laute und
englischen TH-Laute verzweifelt versucht, fehlerfrei
vorzutragen... und das ist nicht so weit von unserer kurzen
Zusammenfassung weg:
Wir starten einen Change, weil es gewisse Anzeichen gibt, dass
Markt und/oder Kunde dies wollen. Auf dem Weg zum Projektteam
oder auch nur dem einzelnen Projektmanager finden wir weitere
Schwachstellen, die wie als Sahnehäubchen mal schnell oben
drauf flantschen. Dann haben wir noch Stress im obersten
Führungskreis, da nicht jeder so will, wie der Kollege und auch
der Staat mit Fragen zu Frauenquote oder weiteren staatlichen
Kontrollmaßnahmen mit Strafzahlungen um die Ecke kommt. Interne
Kommunikation ist ein Fiasko, weshalb der Flurfunk übernimmt
und die guten Mitarbeiter im Zehnerpack das Haus verlassen,
schneller als der Personalbereich die Abgängerquote
mitschrieben kann... Soweit zu dem von mir aus Euren Feedbacks
gemischten Supergau - versuchen wir mal, das Thema zu retten,
nein, eher: es nicht all zu sehr an die Wand fahren zu
lassen... und somit weiter in Teil 2!
Was jetzt tunlichst vermieden werden sollte, ist
stillschweigenden Gemauschel ausschließlich im OFK. Wenn hier,
natürlich nur hinter verschlossenen Türen und in "Geheimrunden"
an den schönsten und teuersten Tagungshotels der weiteren
Umgebung gemauschelt wird, geht es nur um Machterhalt und
Machtgewinnung - aber natürlich alles nur im Namen des
Unternehmerwohls und der gemeinsamen Zukunft.
Und, noch was: geheim bleiben solche Ruden und solche
Anstrengungen nie! Sei es, dass ein involvierter Betriebsrat
gerne mal in der Cafeteria mittags seine fünf wichtigen Minuten
hat und erste Internas ausplaudert oder Mitglieder des OFK
ausgewählte Mitglieder - meist unter dem Vorwand des
Potentialträgertums und dem Interesse an weiteren künftigen
tragenden Rollen - einweihen... es soll ja auch schon
C-Level-Plauderrunden in entsprechender Lautstärke in der
Kantine gegeben haben, die so eine Geheimniskrämerei sofort
über vier weitere Tischreihen gesprengt haben.
Und JETZT kommt die erste entscheidende Weiche: das "wie damit
umgehen". Die Lehre zu ziehen, dass man als Unternehmen alleine
nicht klar kommt und nun die Türen noch weiter zu versiegeln,
aber "berühmt" und meist doch nur berüchtigte Berater zu holen,
ist eine Seite der Münze. Hektisch ein wenig
Öffentlichkeitsarbeit, die doch nur synonym zu "Verleugnen und
Verneinen" gesehen werden kann, die andere.
Auch unkoordinierte Öffentlichkeitsarbeit, die plötzlich Videos
und Image-Produktionen mit einem Pathos, der nur Brechreiz oder
absolute Verwunderung auslösen kann, ist nicht die richtige
Richtung.
Und doch, wer gerade an ein laufendes oder sein letztes Projekt
dieser Art kurz andenkt, wird erste Parallelen - je nach
Hierarchie-Stufe - feststellen.
Richtig problematisch wird das ganze jetzt auch noch, wenn
personelle Veränderungen geschehen. Sei es, dass der OFK sich
um Mitglieder erweitert od Folge direkt herunterladen
eigentlich so viele Change-Projekte in diversen Unternehmen aus
unterschiedlichen Branchen?
Sorry, aber Eure Beispiele und Fragen sowie meine
Supergau-Story, die ich durch "ab in den Mixer in in einer
Summe wieder auskippen" konstruiert habe, hatte schon nahe an
den 15 Minuten gelegen - daher habe ich mich in der Aufnahme
spontan entschlossen, zwei Teile zu machen... und hier geht es
weiter - viel Freude damit!
Chance Projekte - viel Ambition, in zu vielen Fällen trotzdem
eine reine Pleite! / Bild-Quelle: Springer Professional
Aber zuerst wieder ein kleiner Refresher, wo wir standen:
Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady
Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn
Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus
den benachbarten Ortschaften Middle Fritham und Nether
Addlethorpe... Loriot-Fans haben ihre wahre Freude daran, wenn
Evelyn Hamann diesen Text unter Verlust aller S-Laute und
englischen TH-Laute verzweifelt versucht, fehlerfrei
vorzutragen... und das ist nicht so weit von unserer kurzen
Zusammenfassung weg:
Wir starten einen Change, weil es gewisse Anzeichen gibt, dass
Markt und/oder Kunde dies wollen. Auf dem Weg zum Projektteam
oder auch nur dem einzelnen Projektmanager finden wir weitere
Schwachstellen, die wie als Sahnehäubchen mal schnell oben
drauf flantschen. Dann haben wir noch Stress im obersten
Führungskreis, da nicht jeder so will, wie der Kollege und auch
der Staat mit Fragen zu Frauenquote oder weiteren staatlichen
Kontrollmaßnahmen mit Strafzahlungen um die Ecke kommt. Interne
Kommunikation ist ein Fiasko, weshalb der Flurfunk übernimmt
und die guten Mitarbeiter im Zehnerpack das Haus verlassen,
schneller als der Personalbereich die Abgängerquote
mitschrieben kann... Soweit zu dem von mir aus Euren Feedbacks
gemischten Supergau - versuchen wir mal, das Thema zu retten,
nein, eher: es nicht all zu sehr an die Wand fahren zu
lassen... und somit weiter in Teil 2!
Was jetzt tunlichst vermieden werden sollte, ist
stillschweigenden Gemauschel ausschließlich im OFK. Wenn hier,
natürlich nur hinter verschlossenen Türen und in "Geheimrunden"
an den schönsten und teuersten Tagungshotels der weiteren
Umgebung gemauschelt wird, geht es nur um Machterhalt und
Machtgewinnung - aber natürlich alles nur im Namen des
Unternehmerwohls und der gemeinsamen Zukunft.
Und, noch was: geheim bleiben solche Ruden und solche
Anstrengungen nie! Sei es, dass ein involvierter Betriebsrat
gerne mal in der Cafeteria mittags seine fünf wichtigen Minuten
hat und erste Internas ausplaudert oder Mitglieder des OFK
ausgewählte Mitglieder - meist unter dem Vorwand des
Potentialträgertums und dem Interesse an weiteren künftigen
tragenden Rollen - einweihen... es soll ja auch schon
C-Level-Plauderrunden in entsprechender Lautstärke in der
Kantine gegeben haben, die so eine Geheimniskrämerei sofort
über vier weitere Tischreihen gesprengt haben.
Und JETZT kommt die erste entscheidende Weiche: das "wie damit
umgehen". Die Lehre zu ziehen, dass man als Unternehmen alleine
nicht klar kommt und nun die Türen noch weiter zu versiegeln,
aber "berühmt" und meist doch nur berüchtigte Berater zu holen,
ist eine Seite der Münze. Hektisch ein wenig
Öffentlichkeitsarbeit, die doch nur synonym zu "Verleugnen und
Verneinen" gesehen werden kann, die andere.
Auch unkoordinierte Öffentlichkeitsarbeit, die plötzlich Videos
und Image-Produktionen mit einem Pathos, der nur Brechreiz oder
absolute Verwunderung auslösen kann, ist nicht die richtige
Richtung.
Und doch, wer gerade an ein laufendes oder sein letztes Projekt
dieser Art kurz andenkt, wird erste Parallelen - je nach
Hierarchie-Stufe - feststellen.
Richtig problematisch wird das ganze jetzt auch noch, wenn
personelle Veränderungen geschehen. Sei es, dass der OFK sich
um Mitglieder erweitert od Folge direkt herunterladen
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