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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
6 Minuten
Kleiner Buchtipp, der sich lustiger liest, als es in der Realität ist: "Richtig falsch arbeiten - 50 Regeln, wie man sich (und allen anderen) das Arbeitsleben zur Hölle macht."

Wer kennt sie nicht, die zahllosen Kleinigkeiten im Arbeitsalltag, die einem für eine Sekunden den Atem rauben und einem sämtliche Motivation, Lust und gute Laune rauben? Wenn der Chef einen halbtags mit seinen Geschichten von gestern erfreut, um nachmittags einen Einlauf auszuteilen, weil die Deadlines gerissen worden sind? Oder die Problematik, wenn man mit Chef privat befreundet ist? Für all das und noch ein paar Fälle mehr gibt es nun ein Fachbuch, dass mit viel Humor an die Sache ran geht: Richtig falsch arbeiten.

Ein Fachbuch, bei dem viele von uns traurig nickend den Kopf senken werden - Richtig falsch arbeiten / Bild-Quelle: amazon.de

Der Anti-Ratgeber, so das Genre, das dieses Buch am besten trifft, sei nur hartgesottenen, humorvollen oder leidgeplagten, die wissen wollen, dass sie nicht alleine sind, empfohlen. Und so ist es auch mit weiteren aktuellen oder lesenswerten Anti-Ratgebern, wie zum Beispiel "Montags muss ich immer kotzen: Erste Hilfe gegen Arbeitsübelkeit" oder dem "Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten".

Das Bücher dieser Art aktuell den Zeitgeist mehr denn je treffen, zeigt auch die jährliche Gallup-Studie des "Engagement Index", der weltweit und auch für Deutschland erstellt wird. Und, was soll man sagen: die Mehrheit der Mitarbeiter, in Zahlen für das vergangene Jahr 2018 sind das 71 Prozent, machen bestenfalls noch Dienst nach Vorschrift ohne jegliche Bindung an das Unternehmen. Schuld daran ist die Kultur des Unternehmens und, ganz klar, das Verhalten der direkten Führungskraft. In Summe entstehen somit volkswirtschaftliche Schäden bis zu einer Höhe von 103 Milliarden Euro.

Paradoxerweise werden Unternehmen, denen die Mitarbeiter ein hohes Maß an Agilität zuschreiben, positiver und mit mehr Mitarbeiter-Motivation getragen, als andere - jedoch nur, wenn auch die Kultur des Unternehmens ein stimmiges Bild abgibt.

Und genau da setzten diverse Anti-Ratgeber an: um den verschreckten oder gar gemobbten Mitarbeiter nicht wie ein scheues Reh gänzlich zu verschrecken, geht man mit Humor und witzigen kleinen Anekdoten an die Probleme heran und zeigt, dass nicht nur die jeweils eigene Führungskraft oder das jeweils eigene Unternehmen ein totaler Sauhaufen, der kurz vor dem Untergang steht, ist - sondern das es, wie Gallup ermittelt hat, Millionen anderen Bundesbürgern genau so geht.

Besonders schön ist die Struktur des Buches, die bei der Wurzel allen Übeln in den meisten Fällen, gleich im ersten Kapitel ansetzt: "Richtig falsch führen. Die Kunst der Mitarbeiterdemotivation". Dem folgen 24 Seiten geballte Inkompetenz, die so leider tagtäglich in den Büros passieren - nur ein wenig pointierter betrachtet und mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es eine Anleitung ist, wie man es so richtig falsch macht. Quasi Stromberg als "best practice".

Und das zieht s Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Black Mirror, Staffel 5 - da ist jetzt echt die Luft raus! Nur noch eine normale langweilige SciFi-Serie!

Ich war ja schon kein echter Fan des kleinen interaktiven Abklatschs, den Netflix zwischendurch produziert und auf die Streamer dieser Welt los gelassen hat. Um so größer die Freude, als endlich die Ankündigung auf Staffel fünf ein Datum bekam. Und es dann soweit war. Der Abend war reserviert, bis spät in die Nacht... allerdings bin ich nach knapp drei-viertel der ersten Folge ins Bett... Schade drum, wenn ich so an Staffel eins und die wirklich surrealen Stories zurück denke - oder auch Staffel vier, in der erstmalig alle Folgen - wenn auch erst im Rückblick - durchgehend miteinander zu tun haben... und dann DAS? 

 

Da ist sie, Staffel fünf... mit nur drei Folgen - und eine schlimmer als die nächste! / Bild-Quelle: Netflix.de

Juhuuuu! Man sage alle meine Termine ab, streiche sämtliche Abendveranstaltungen, erhöhe die Bandbreite meines Glasfaser-Anschlusses um Minimum das doppelte, damit die 4k-Anlage ruckel- und pixelfrei Bild und Ton durch die Leitung schaufeln kann UND mein Twitterfeed nebenbei noch läuft. Erledigt? Gut - hier kommt die fünfte Staffel von Netflix's Black Mirror.

ACHTUNG SPOILERALARM!!! ABER HIER KOMMEN VIELE DETAILS, WENN DU ES NOCH SEHEN MÖCHTESTS: STOPP AB HIER!!!!

Auf den ersten Blick war klar, da stimmt was nicht. Nur drei Folgen? Und jede über eine Stunde lang? Ernsthaft? NUR DREI FOLGEN?

Nun gut, durch die Länge dürfte es die Anzahl wieder gut machen... also, Folge 1: die guten alten Kumpels, die auch Jahre später noch zusammen halten... und gemeinsam zocken. Nun aber ins Spiel gebeamt werden. Um dann festzustellen, dass der Kumpel, der nun eine Kämpferin und der andere Kumpel, der nun ein muskulöser japanischer Samurai ist, "online" etwas besseres miteinander anfangen können, als sich in der Simulation gegenseitig zu verhauen... wobei... wenn sie aufeinander sitzen, auch mal ein wenig Gewalt ins Spiel kommt.. Na, egal. Man kann sie die Irrungen und Wirrungen zum Stichwort Homosexualität vorstellen, ebenso die Komplikationen, wenn einer nicht mehr mitmachen will, der andere aber ganz scharf darauf ist... und es dann auch noch irgendwie auffliegt... da ist das seichte Ende dessen, dass jeder an einem Tag im Jahr machen kann, was er will, nur die kleinste Enttäuschung des Ganzen...

Aber gut, das war warm-up. Her mit Folge 2 - und siehe da, den Schauspieler kennt man doch aus der neuen Sherlock-BBC-Serie, als seinen bösen Gegenspieler Moriarty. Das kann ja spannend werden... aber dann... rum lungern im Drive sharing-Betrieb vor der Zentrale, die schlimmer ist als Facebook. Um dann endlich den sich als Praktikant heraus-stellenden "Kollegen" zu entführen - alles nur, für ein Telefonat mit dem Gründer? Um kurz die Geschichte, wie er auf Grund der Sucht nach dieser Plattform seine Frau getötet hat, für die ein anderer Fahrer verurteilt wurde, weil dieser betrunken war... oh man, geht es vielleicht noch ein wenig langweiliger? Irgendwie kennt doch mittlerweile jeder irgendwie jemanden, der, dank Smombie-Dasein schon irgendwie für einen kleinen oder großen Unfall gesorgt hat?

Letzte Chance, Folge 3. Oh no, es wird gesunden, eine Hupfdohle im Teenie-Alter nudelt Zukunfts-KI-Retortenmusik runter... ach klar, die böse gehört zur Familie, ein interaktiver Fan-Roboter und der größte Fan. Jetzt noch die Verschwörung gegen die Sängerin, die was neues machen will - schau an, ein Koma. Dann der durchdrehende Roboter, eine Schwester, die plötzlich mithilft und - Juhuu! Ein Happy End für die ganze Familie. Oh man, ich muss kotzen!

SPOILERALARM!!! ENDE! JA, WIRKLICH! 

Unfassb Folge direkt herunterladen
10 Minuten
Warum ich wohl kein weiteres Handy mehr als gebraucht an Portale verkaufen werde...

An sich bin ich nicht der Typ, der "alte" und gebrauchte Handys wieder in Umlauf bringt. Per ebay ist mir das ganze Geschacher und möchte-gern-Gefeilsche zu doof. Und im Nachgang nur Ärger, wenn dann doch noch ein halbwegs unsichtbarer Kratzer unter einem 1.000-Watt-Baustellen-Strahler auftaucht... aber spannend, was Leute so alles zu Hause oder bereits auf ebay ersteigert haben! Aber diesmal hätte es mir um das Pixel 2 echt Leid getan, daher wollte ich eine Ankauf-Plattform testen... und, was soll ich sagen: das mache ich auch nie mehr wieder!

Ein Handy, drei exemplarische Anbieter, drei verschiedene Preise - zu viel Aufwand für das bisschen Geld? (Logos in Originalgröße der Webseite entnommen, keine Wertung!)/ Bild-Quelle: Google, Rebuy, zoxs, wirkaufens

Was soll ich sagen? Hier liegt noch mein erstes NEXUS rum, das Google NEXUS 5, mein Weggang von den "großen" Marken hin zu "stock android", also reinem blanken Google-Android, ohne Werbung, Zusatz-Apps und unnötigem Schnickschnack. Und ja, es geht noch, hat eine funktionable Sim-Karte in sich, wenn auch von einem UAE-Anbieter und auch der Akku schlägt sich noch recht passabel. Gut, die Zeiten der Android-Updates sind leider vorbei, was das Gerät mit Android 6 langsam zu einem Sicherheitsrisiko macht, aber für "harte Einsätze" und unterwegs ein super Gerät - auch nach all den Jahren!

Ebenso habe ich noch ein NEXUS7 Tablet, ein NEXUS 6, und und und und und. Zum Einen gehen mir die Anwendungszwecke nicht aus, zum anderen stellt sich immer die wirtschaftliche Frage: rentiert sich ein Verkauf?

Da sich ebay für mich kategorisch ausschließt und auch meist der Drittmarkt über amazon für eine Einmalaktion kaum lohnenswerte Preise aufruft, habe ich per Google-Suche nach Ankauf-Plattformen gesucht und auf den Top-Positionen die üblichen gefunden: Rebuy scheint ganz besonders viel Geld für die Schlagwortsuche auszugeben, landeten sie bei allen meinen Versuchen immer an erster Stelle. Gefolgt von wirkaufens. Also gut, ihr zwei seid in der Testauswahl. Und dann war da noch zoxs. Sagt mir nix, hat aber positive Bewertungen. Also: da waren es drei.

Und damit fing die Qual an: Nun gibt man, jeweils im "Verkaufen"-Bereich die rudimentären Daten an. Bei mir ging es um ein Google Pixel 2 XL 128 GB, aus meiner Sicht, dank Displayschutzfolie und Google Case um ein neues, nicht neuwertiges, Gerät. Keine Kratzer, keine Beschädigungen, keine Probleme.

Je nach Anbieter kann man den Barcode der Verpackung scannen oder einfach die Bezeichnung eingeben. Dann durchläuft man, mal mehr, mal weniger "komplex", den Fragenkatalog: Akku in Ordnung, Original Verpackung vorhanden, original Netzteil vorhanden, kein Displaybruch, keine Reparaturen, etc. Um nach einigen Mausklicks dann ein Angebot zu bekommen.

Da ich den Verkauf weit vor der Ankündigung und der Vorstellung des Pixel 3a ins Auge gefasst habe, hatte ich mir 450€ vorgestellt... ein Schnäppchen für ein top gepflegtes Telefon! Das Case hätte ich sogar als Dreingabe (immerhin 50€) drauf gelegt - aber keiner der Kaufdieste hatte Interesse.

Also, mal bei ebay und amazon recherchieren, ob meine Preisvorstellung realistisch ist. Und, was soll ich sagen: 400€ sind locker noch drin!

Bis die Preisportale zuschlugen: der günstigste, wirkaufens, wollte knapp über 200€ locker machen. Rebuy lag im Mittelfeld mit 250€ und, zu meiner Überraschung, bot mir zoxs knapp über 300€!

Ich habe den "Vorgang" dann erst mal ein paar Tage liegen lassen und mir nochmals Gedanken gemacht. Es blieb bei meiner Entscheidung, das Gerät kommt weg. Um so größer meine Überraschung, dass die Preise nun bei ALLEN Portalen gefallen waren: im Schnitt zwischen 20 und 80€! Und am nächsten Tag wieder... Minimum 10€ weniger... kennt man ja, Strafe muss sein - also die Cookies gelöscht und zusätzlich im Inkognito-Modus probiert. Folge direkt herunterladen
6 Minuten
...noch eine Studie, die nun Google und Apple Pay hohe Nutzerzahlen bescheinigt... Jeden Monat eine anderslautende Meldung hierzu?

Ich hatte ja vor kurzem erst aktuelle Zahlen zitiert, dass das Bargeld tatsächlich auch in Deutschland weniger genutzt wird als Kartenzahlungen. Und ich hatte auch schon zitiert, dass die Nutzung von Google- und Apple Pay auf einem einstelligen Prozentsatz verharrt, da die meisten einrichten, testen, bleiben lassen. Aber nun gibt es eine neue Studie der Strategieberatung Oliver Wyman, deren These lautet: Bargeld könnte schneller an Bedeutung verlieren, als gedacht... Na, macht sich bei Euch Panik breit, so ganz ohne 500€ Schein?

Monatelang stand mein Bilderrahmen im Büro auf dem Schreibtisch - und keiner hat gemerkt, dass der "500er" darin echt war! Tja, Pech gehabt! / Bild-Quelle: Privat

So was aber auch. Erst nimmt man uns den 500€ Schein, was bei Monopoly zu wahren Dramen führen könnte, dann sind plötzlich kontaktlose Zahlungen beliebter als Bargeld. Dann heißt es, die amerikanischen Konzerne und ihre Zahlungsmethoden, allen voran Google Pay und Apple Pay, würden sich nicht durchsetzen, da die Nutzung im einstelligen Prozentbereich liegt. Und nun das: Bargeld könnte dank amerikanischen Tech-Giganten doch schneller Geschichte sein, als uns lieb ist!

Und all diese Aussagen unter dem Schirm der Bundesrepublik - wo doch kaum ein Volk mehr an seinem Bargeld hängt, als wir Deutschen.

Aber es ist wahr: die Zahlungen mit kontaktlosen Karten, sei es die girocard (nein, ich schreibe ab sofort nicht mehr ec-Karte, sondern wirklich nur noch girocard! Gewöhnt es Euch endlich an, die ec-Karte ist seit über 10 Jahren TOT! MAUSETOT!) - also, die girocard oder eben die klassische Kreditkarte liegen voll im Trend. Auch bei Klein(st)beträgen! Und laut der Studie von Oliver Wyman, in der 1.500 Bürger befragt wurden, was wohl einem repräsentativem Stand genügen sollte, gaben 47% an, bereits kontaktlos bezahlt zu haben. Nicht die Revolution? Doch! Im Juli 2017 waren es noch 17 - eine Steigerung um 30 Prozent in etwas über mal 18 Monaten!

Aber, auch typisch deutsch: die Girocard führt hier das Feld an, Kreditkarten spielen eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Kreditkarten mit Zahlungsziel alle vier Wochen dem sparsamen Bundesbürger nicht geheuer sind und die Bekanntschaft von "debit cards", die eine Deckung erfordern oder eine sofortige Abbuchung durchführen, unlogisch im Verhältnis zu dem deutschen liebstem Kind, der girocard stehen.

Auch ist diese Zahl gigantisch, da sie die im letzten und Anfang diesen Jahres von den Banken getauschten girocards berücksichtigt, die nun erstmals kontaktlos eingesetzt werden konnten. Und hier sind nicht nur Einmaltäter am Werk, um solche Steigerungsraten zu erzielen, nein, hier hat auch schon die Bequemlichkeit gesiegt und das Bargeld, vor allem die Münzen, bleiben wiederholt in der Tasche!

Auch setzt sich Handy-Zahlen mehr und mehr durch, auch dank "praktischen" Nischenangeboten. Dies hat man in New York erstmalig registriert: für den Ticketkauf der Busse und U-Bahn wird das Handy öfter genutzt, als Karten oder Bargeld. Nun denn, es muss nur der richtige Anreiz sein, schon klappt es eben!

Und genau dieser Ansatz funktioniert auch in Deutschland: laut Wyman haben schon 26% mobil mit dem Handy bezahlt. Google nutzen fünf, Apple fast vier Prozent. Fällt mir, auch auf Grund des größeren Angebots an nutzbaren Banken bei Apple , schwer zu glauben - andererseits eine Klatsche für den Koloss Google, da "nur" Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Twitter sucks. Es wird Zeit für eine neue Alternative - und Peter Thiel hat eine vorgestellt!

Twitter nervt ja nur noch. Userfeedback? Darauf drucken die ihr Toilettenpapier! Endlich editierbare Tweets? Damit kommt Jack ja nur um die Ecke, wenn es vor einem Analystencall oder der Hauptversammlung eng wird. Neue Ideen? Das witzlose schlechte Mobil-Interface nun auch in den Browser auszurollen? Ich könnte nur noch kotzen! Es wird endlich Zeit für eine Alternative, und sie könnte "Block.One" heißen und von Peter Thiel, bekannt aus PayPal und Palantir, kommen. Hoffentlich schnell!

Wirf keinen Blick auf das neue @Twitter ... ERLEDIGT! pic.twitter.com/OYLRItPfGK

— Steve Schutzbier (@aviationsteve) 3. April 2019

An sich ist Block.One ja ein Startup, dass sich mit Kryptowährungen beschäftigt. Allerdings, und diese Info ist meiner Meinung nach zu Unrecht unter gegangen, möchten sie auf Basis ihrer Know-hows einen Frontangriff auf Twitter starten.

Das wird auch Zeit. Auch wenn es Leute gibt, die meine 233k Tweets für unfassbar bedrohlich finden und meine Timeline bereits doppelseitig in schwarz-weiß gedruckt und als Gute-Nacht-Lektüre verteilt wurde, nimmt meine Nutzung trotzdem rapide ab. Kein Wunder, es war schon seit Jahren - also mehr oder minder mit Jacks unsäglicher Rückkehr zu Twitter, nicht mehr so uninteressant wie heute, den "Kurznachrichtenwerbeblock" zu benutzen.

Dümmste Idee: Twitter sucht mir die besten zu mir passenden Tweets raus. Völlig ohne Zusammenhang, völlig ohne Sinn und Verstand. Jack Dorsey eben - keine seiner Ideen ist gut genug für die Müllabfuhr, also noch schnell in Twitter umsetzen.

Nach viel Protest kam nun ein Button, der die Timeline auf Mobilgeräten wieder, aber nur temporär, auf "neueste Tweets zuerst" umstellt. Na danke für so viel Großzügigkeit aus der Firmenetage.

Und dann diese witzigen Finanzzahlen: Umsatzrekorde über Umsatzrekorde, dank "sponsored tweets" und Werbung. Ich ignoriere, da ich keinen Blocker finde, sämtliche dieser Maßnahmen - aber da wohl jedes Erscheinen auch in meiner Timeline als "pay per view" von den Werbekunden bezahlt wird, würde mich echt die conversion rate dieser nutzlosen dummen Tweets interessieren - und ob Firmenkunden wirklich den vollen Preis zahlen oder die Zahlen, die wir immer gezeigt bekommen, nur nachverhandelte Pleiten sind.

Und sollte jetzt dieses bescheidene hässliche und noch User-feindlichere "neue Twitter", das lediglich die mobile Ansicht in jeden Browser quält, wirklich noch, und davon ist auszugehen, ist ja auch eine dumme Jack-Idee, Realität werden - bin ich gespannt, ob Jack seinen "genialen Schachzug" auch erst wieder "wort-" und Tweet-reich als ersten Schritt zum bearbeitbaren Tweet rechtfertigen wird (und ja, DAS WIRD ER!).

Kurz gesagt: es wird Zeit für einen Nachfolger. Ohne Jack. Aber da mein Einwurf auch auf dem diesjährigen stock holders meeting klanglos übergangen wurde, hoffe ich mal, dass Peter Thiel und Mitinvestor Christian Angermayer und Block.One sich dieses Themas annehmen. Und zwar: schnell!

Die Grundidee ist schon mal einladend: Nutzer sollen direkt an Werbeerlösen beteiligt werden. Kapital genug sollte bei Block.One, Gerüchten zu Folge, auch vorhanden sein. Und dass sie an einem neuen StartUp feilen, ist in der Branche kein Geheimnis. Und ja, erste Resultate sollen noch dieses Jahr zu sehen sein...

Block.One müsste rechnerisch auf mindestens 700 Millionen US-Dollar sitzen, da sie 10% des insgesamt 7,4 Milliarden Dollar schweren Ausgabeprozesses des Krypto-Tokens "EOS" sitzen. Auch ist die Firma aktuell in Hongkong beheimatet. Und in Summe sollen drei Milliarden in eine Neugründung gesteckt werden.

Ambitionierte Ziele? Nein - ange Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Finger weg von Wetter Apps der MeteoGroup - schlechter geht es nicht mehr und auch nicht mehr teurer!

Ich habe, trotz Kauf der Pro-App (Geldverschwendung!) und einem aktiven Abo (wieder Geld verschwendet!) mich schon vor Jahren von allen Apps und Diensten der MeteoGroup verabschiedet. Selten so ein schlechtes Wetter berichtet bekommen. Ich hatte den Eindruck, dass ein Zufallsgenerator mit ein paar Dritt-zugelieferten Temperatur-Daten hier ein beliebiges Bild zaubert und das auf der App anzeigt. Und, wenn man sich nun die aktuellen Kommentare im Play Store ansieht, merkt man, dass die App-Icon-Änderung nicht das einzige war, was sich umgestellt hat: bisherige Premium-Stati, also gültige Abos, lassen sich nicht mehr in der App aktivieren - klar, dass es nun nur noch Ein-Stern-Bewertungen im Store hagelt... auch, da man mit einer kostenpflichtigen Pro-Version ohne gültiges Abo plötzlich Werbung eingeblendet bekommt! Unfassbar, was?!?

Weather Pro - leider immer noch MeteoGroup und nun auch noch bestehende Abonnenten verärgern! / Bild-Quelle: Meteogroup/Google

 

Kennt ihr das? Wenn Eure "Spezial-App" Regen meldet und ihr blauen Himmel, keine Wolke weit und breit und erst recht keinen Regen habt? Wenn die "normale" Wetter-App im mildesten Winter seit Jahren jede Nacht von "-15 Grad" spricht? Oder wenn eine Unwetterwarnung der nächsten folgt und außer Nieselregen sich Wetter-technisch nichts ändern möchte? Oder wenn du nach jedem zweiten Öffnen der App deine Login-Daten für das Abo erneut eingeben musst, um deinen Premium-Service nutzen zu können? Wenn Du nun bei allem "Ja klar!" gerufen hast, bist Du Nutzer der Apps der MeteoGroup, besser bekannt deren bekannteste, WeatherPro.

Ich habe mich schon vor Jahren unter Absingen schmutziger Lieder von dieser App verabschiedet. Trotz laufendem Abo. Aber die Daten und die Vorhersagen wurden damals so schlecht, dass nur noch der Blick aus dem Fenster, den ich sowieso jedem nur empfehlen kann, das aktuelle Wetter korrekt bestimmen konnte.

Auch die weiteren Apps wie Rain Today standen der Zufallsermittlung von Wetterdaten in nichts nach. Wie oft mir diese App Regen gemeldet hat war unbeschreiblich. Selbst wenn ich an dieser Position zwei Wochen stehen geblieben wäre, wäre Regen nicht aufgetreten. Aber die phantasievolle Radar-Display-Darstellung, die immer die passenden Wolkenformationen zu den Fehlmeldungen zeichnete, war wenigstens eine der schönsten, die der Play Store zu bieten hatte.

Zu meiner Zeit kostete ein Jahresabo, welches die Datentiefe fast auf Minutenbasis hievte sowie einen längeren Prognosezeitraum darstellte, 10 Euro pro Jahr. Sicherlich, eine Menge Geld für die Herscharr an Praktikanten, die nun minütlich Wetterprognosen würfeln mussten. Aber bezahlbar. Auch habe ich die eine oder andere Umstellung mitgemacht, aber immer bliebt mein Login gültig. Und mein Abo auch.

Aber selbst das hat wohl Meteo mittlerweile über Bord geworfen... wie man diversen "begeisterten" Ein-Stern-Beurteilungen entnehmen kann. Während sie selber den Slogan "Neues Icon, neues Design, immer noch WeatherPro" in sämtliche Titelbanner setzen, sehen die User das ganz anders:

"(...)Da ich noch immer keine Antwort erhalten habe, bitte ich um Rückzahlung, da diese App nicht mehr, der gekauften App entspricht. Das ist Betrug!"

Oder auch:

"(...)Eine solch unglaubliche Verschlechterung habe ich bisher noch nie erlebt. Zudem wird meine Pro-Version nicht mehr akzeptiert. Das ist Betrug! Finger weg von den Apps der Meteo-Group! Das ist nicht der erste Ärger, den ich mit diesem Anbieter erlebe! Leider kann man keine Null Sterne vergeben."

Und noch einer:

"Update 30.05. Habe gerade das neueste Update instal Folge direkt herunterladen
9 Minuten
Einen Luftfahrtgeburtstag der es in sich hat - Happy Birthday, Airbus! (und hier gratuliert ein Boeing-Fan!)

Lange ist es her, dass aus Europa Firmen kommen, die in irgendeiner Form marktbeherrschend ein Segment besetzen. Am wenigsten hätte man das bei der offiziellen Gründung von Airbus 29.05.1969 gedacht: das Zweckbündnis zwischen Deutschland und Frankreich und den zuvor abgesprungenen Briten stand irgendwie nicht unter einem guten Stern. Auch die erste Idee, die Namensgeber für die Firma wurde, musste wegen nicht zu bewältigenden Umbaumaßnahmen an den Flughäfen begraben werden: Airbus als ein Bus, in dem quasi im Vorbeifahren ein- und ausgestiegen werden kann. Verrückt, oder?

Happy Birthday Airbus! 50 Jahre - und auf dem Weg, Boeing zu überholen! Da kann man schon mal eine A380 zur Feier umlackieren und fliegen lassen! / Bild-Quelle: airbus.com

50 Jahre! Respekt! Und Glückwunsch, Airbus! Und auch, danke Concorde!

Klar, die Pläne von Frankreich und Deutschland waren nicht schlecht. Ein Gegengewicht zum Marktführer zu schaffen, der natürlich aus dem Land kam, in dem das Fliegen erfunden wurde, also den USA. Und da dies nicht alleine zu schultern war, da Boeing im Gründungsjahr schon fast ein halbes Jahrhundert Vorsprung hatte, mussten eben Partner gesucht werden - um gegen ein eigentlich deutsches Unternehmen in den USA anzutreten.

An sich ging es schon 1965 los - allerdings nur auf deutschem Boden, als alles, was in der Fliegerei Rang und Namen hatte, sich zur "Arbeitsgemeinschaft Airbus" zusammenschloss. Boeing und McDonnell Douglas hießen die Gegner. Allerdings war die damalige Vision, einen echten Air-Bus zu schaffen, der gleichzeitiges Ein- UND Aussteigen realisieren sollte, eine teure Schnapsidee, die sich nicht verwirklichen lies. Die anderen Ansätze, niedrige Flugpreise und schnelle Betankung sind zumindest zur Hälfte heutzutage Wahrheit geworden.

Aber dann sprangen die Briten bei der "Aérospatiale" ab, die für die Concorde die Zellkonstruktion planen und bauen sollte - und nun ging die Suche nach einem Partner los. Also steckten Frankreich und Deutschland die Köpfe zusammen und besiegelten, europäisch Staats-tragend, die Gründung von "Airbus" - am 29.05.1969.

Nur zur Erinnerung: Die Geburtsstunde von Boeing schlug bereits am 15.07.1916!

Nun hieß es für die Europäer aber erst mal, die Russen abzuhängen. Deren Konkurrenzmodell zur Concorde, die Tupolew TU-144, war - auch hier streiten die Protagonisten und Fanclubs der Luftfahrtgeschichte heftig! - der europäischen Concorde überlegen - erlitt aber bei der offiziellen Vorstellung bei einer Flugschau einen spektakulären Crash und war damit aus dem Rennen. Und das, wo die Tupolew einen Flug VOR der Concorde hatte und damit als Gewinner fest stand.

Airbus benannte Toulouse, was bis heute fortdauert, als Firmensitz. Das Credo war seit jeher, dass Können zählt mehr als die Staatsbürgerschaft, die bei jedem im Pass steht. Und so fanden auch die Spanier noch den Weg zu Airbus - und die Entwicklung des ersten Modells, des A300, konnte beginnen. Gleich ein großes Brett, da diese Maschine im "kleinsten" Fall Mittel- und im besten Fall Langstrecke bieten sollte.

Die Presse selber lies kein gutes Haar an Airbus und der A300: Provinz-Jet war damals eine beliebte Beleidigung. Und jeder Journalist, der gegen die A300 wetterte, sollte Recht behalten - der wahlweise 250 oder 300 Sitzplätze bietende Flieger wollte am Markt keinen Käufer finden.

Bis das Telefon klingelte und gerade American Airlines der Erstkunde von Airbus und dem einzigen Modell A300 wurde! Was für eine Klatsche! Eine US-Airline, die bei Airbus in Europa Flugzeuge orderte!

Man muss es allerdings neidlos aussprechen: Airbus hat viele Innovationen in die Luftfahrt gebracht, die Boeing etliche Jahrzehnte der Umsetzung gekostet haben: Erstgenannt sei hier die "fly-by-wire"-Technik, die Stahlseile und Rollen in den Rümpfen und quer durch den Flieger, v Folge direkt herunterladen
13 Minuten
Fachzeitschriften berichten in den letzten Monaten bereits wieder vermehrt über das Thema "FIRE". Paare, die ganz begeistert sind, was sie aus ihrem Leben gemacht haben und wie gut es ihnen aktuell geht, stehen Pate, um weitere Leute von dieser Idee zu begeistern. Liegt es daran, dass der heraufbeschworene Crash der Börsen vor der Tür steht? Dass der politisch selbstgemachte Einbruch der Wirtschaft durch stupide Marktbeschränkungen um sich greift? Oder ist die Jahreszeit ("Sell in May and go away?") schuld daran? Sehen wir uns doch mal an, was hinter FIRE - Financial Independence Retire Early - so steckt, welche Gemeinsamkeiten die Modelle haben und wie sie sich vielleicht sogar erreichen lassen...

Wer hätte nicht gerne täglich meinen Ausblick von seinem Privatstrand auf The World zum Burj Al Arab? Aber so funktioniert FIRE nicht! (Und sorry: Strand finde ich einfach langweilig!) / Bild-Quelle: Privat

Seit Jahresanfang poppen mehr und mehr Werbungen, wenn auch nicht die großen auffälligen Banner, sondern mehr die kleinen "Inline-Boxen" in diversen amerikanischen Webseiten, auf, die für das Konzept "FIRE" per Online- oder Offline-Kurs inkl. Buch und Starterpaket Werbung machen.

FIRE steht hier für Financial Independence, Retire Early - also finanzielle Unabhängigkeit und früher Renteneintritt.

Die Beispiele sind fast immer die selben, kurze Durchschnittszusammenfassung: Junges Pärchen, halbwegs erfolgreich im Job, in den meisten Fällen keine Kinder, hohe Sparrate zwischen 35 und 55 Prozent PRO MONAT! Meist irgendwo zwischen 35 oder auch kurz vor dem 40. Lebensjahr haben sie (bildlich) "ihre Million" zusammen. Dann wird das Haus verkauft und quasi von den Zinses-Zinsen und/oder Ausschüttungen gelebt. Und sie reisen viel - natürlich günstig, ohne dass das Geld nennenswert weniger wird. Das bedeutet aber auch, dass man sich typische Ziele sucht, die kein Vermögen verschlingen - Thailand ist immer sehr beliebt, da hier auch eine gute Online-Infrastruktur vorherrscht.  Budapest, früher auch die Türkei, Portugal oder Rumänien hat Europa als beliebte Ziele zu bieten. Und, wichtigste Regel: sämtliche Ausgaben werden weiterhin auf das maximal mögliche Minimum beschränkt. Luxus ist keine Position, die sich bei FIRE widerspiegelt.

An sich nicht das große Thema: wenn wir alle auf unseren "Luxus", Dinge zu kaufen, die wir wahlweise nicht brauchen oder die wir uns nie selber kaufen würden (Stichwort für den Vergleich: Firmenwagen!) oder nur nach stringentem "tagtäglichen Einsatz" kaufen würden und alle Laster wie Alkohol, Zigaretten, sonstige Drogen und überflüssigen Freizeitspaß weglassen würden, hätten wir auch locker - je nach Typ Mensch - ein oder zwei Nullen mehr, vor dem Komma, auf dem Konto. Ach, und ganz wichtig: wir würden in der Stadt leben, kein eigenes Auto besitzen und bevorzugt mit dem Rad unterwegs sein! Stichwort hier: Fixkosten und Wertverlust nicht zu haben, ist auch eine Ersparnis.

Wenn wir dann auch noch konsequent sparen, und ich meine damit "anlegen" - in dem wir Deutschen wirklich kein leuchtendes Vorbild sind. Etlichen Millionen, die zu Null- und teilweise auch zu Negativzinsen auf den Konten und Sparbüchern vor sich hin vegetieren und durch die Inflation schleichend entwertet werden. Anlegen wäre gerade für ein reiches Land wie unseres kein Problem.

Ja ja, schon gut! Ich höre Eure Einwände! Steigende Mieten, steigende Lebenshaltungskosten, steigende Spritpreise, keine Zinsen auf das Konto, etc.

Aber FIRE ist eben auch ein Modell, damit umzugehen.

Dank diversen Webseiten, die von Aussteigern und solchen, die daran arbeiten, geschrieben werden, kann man sich hunderte von Tipps abgucken. Das geht von Luxusvermeidung bis zur eigenen Produktion von Konsumgütern. Letzteres findet sich bei FIRE weniger, dafür mehr bei dem deutschen "Ableger", den Frugalisten.

Solltet ihr noch nicht aufgehört haben zu lesen und "FIRE" zu googlen, hier die Schnellübersicht:< Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Noch ein Gerücht, dass sich auf der Google i/o nun bestätigte und uns auf Android schnellere Sicherheitsupdates bringen wird!

Die i/o-Keynote von Google ist vorbei, die komplette Veranstaltung mittlerweile auch. Vieles kam nicht, kein Wort zu lang erwarteten SmartWatches. Oder Fuchsia, als potentieller Nachfolger. Und ein Thema, um das sich kurz vor der i/o noch einige Gerüchte gebildet hatten, wurde auch nicht direkt angesprochen. Daher die Frage: wie läuft es denn nun zukünftig mit den Sicherheitsupdates auf Android - erst recht ab dem kommenden Android Q?

Android Q wird einen neuen Weg der Updates bekommen - über den Play Store! / Bild-Quelle: Google Andriod Q

Auf der diesjährigen i/o hat Google ein richtiges Feuerwerk abgebrannt. Datenschutz, Privatsphäre, neue Hardware, Künstliche Intelligenz und vieles mehr. Auch ein kurzer Ausblick auf das kommende Android Q durfte nicht fehlen.

Im Vorfeld der i/o machte bereits ein Gerücht die Runde: Google werde künftig, also mit Android Q, seine Systemupdates auf Android ganz "normal" über den Google Play Store verteilen. Quasi Systemupdate als App-Update.

Aus diesem Gerücht entwickelte sich ein weiteres: nicht nur Systemupdates, nein, auch Sicherheitsupdates, werden ab Android Q über Google Play verteilt. Das wäre ein riesen Schritt, mussten doch für dringende Updates in der Vergangenheit neben dem Sicherheits-Update immer gleich noch ein Systemupdate drum herum gestrickt und over the air verteilt werden. Warum auch immer...

Aber es sollte wohl ein Gerücht bleiben, zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand dies als Neuigkeit oder Ankündigung während der Keynote erwähnt hätte.

Nun aber tut sich hier was!

Basis des Ganzen war die letzte Umstrickung des Android-Kerns seitens Google mit Namen "Treble". Hiermit solle vor allem sicher gestellt werden, dass Drittanbieter auf ihren Geräten neueste Updates schneller zur Verfügung stellen können. Wenn ich mich recht entsinne war es 2017, als dies umgesetzt wurde, natürlich mit dem Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit.

Und "heute" geht es, mit kommenden Android Q, von Treble zu Mainline.

Mainline ist hierbei nichts neues, nein, es nutzt den Kern von Treble . Erfolgreich bei der Verteilung von Android Updates ist das (alte) System leider noch nicht so sehr, wie Google sich das wahrscheinlich gewünscht hätte. Aber die Verteilung von Sicherheitsupdates hat sich dramatisch verbessert: 84%, laut Google.

Und natürlich: die Änderung wird, wenn sie denn dann live geht, zuerst auf den neuesten Geräten, den beiden Pixel 3a/3a XL ausgerollt.

Mainline sieht Module vor, die individuell per "App-Update" sicher gemacht werden können. So wie es aktuell aussieht, handelt es sich um eine Hand voll "Komponenten" - diese haben sich aber in den letzten Jahren immer als extrem anfällig für Sicherheitslücken gezeigt. Und, ganz dem Motto der diesjährigen i/o, sind die Komponenten in drei Bereiche unterteilt: Datenschutz, Konsistenz und Sicherheit.

Bei der Komponente Datenschutz wird es z.B. zeitnahe Updates für die Berechtigungs-Steuerung geben. Konsistenz wird sich in erster Linie um die komplette Stabilität von Android kümmern. Damit sollte, zumindest in der Theorie, ein "gebricktes" - also von einem fehlerhaften Update in einer Boot-schleife hängendes - Telefon der Vergangenheit angehören. Und in der Sicherheit spricht der Name bereits für sich: sicherheitsrelevante Systeme des Androids können hierbei individuell aktualisiert werden.

Dafür hat Google auch ein neues Format entwickelt. Wer es nicht weißt: eine gängige App aus dem Google Play Store hat eine "Datei-Endung" - die da lautet APK.

Für Mainline gibt es ein neues Format, das APEX. APEX an sich agiert wie eine "reguläre" App. Jetzt wird es kurz oberflächlich technisch, um Euch den Unterschied zu erklären: APEX kann, neben Programmcode, was typisch für eine App ist, au Folge direkt herunterladen
10 Minuten
Bargeldlose Zahlungen vs. Bargeld... es scheint in Deutschland langsam aber sicher ein Umdenken statt zu finden. Und: endlich ein alter neuer GooglePay Partner!

Es kommt langsam Bewegung in die Zahlarten in Deutschland. Das Land, dass die girocard heute noch EC-Karte nennt, obwohl dieser Begriff seit über 10 Jahren nicht mehr "gültig" ist. Auch steigt die Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen rapide an - selbst bei öffentlichen Toiletten, auch wenn die Kartenleser teilweise dann nicht mitspielen. Aber heißt das auch, dass wir in Summe nur mehr vom Bargeld abrutschen, oder ist das eher eine situative Aufnahme? Und, ja: GooglePay hat endlich mal wieder einen neuen Partner bekommen - der allerdings schon seit Monaten angekündigt war.

Kreditkarte in Google Pay - bereit zur kontaktlosen Zahlung / Bild-Quelle: Google Pay App

Podcaster Shownotes:

Wer von Euch nur den neuen alten endlichen Google Pay Kandidaten haben will, muss nach unten blättern - der kommt für den Spannungsbogen ganz am Schluss... sollte ich ihn vor lauter Textideen, die jetzt kommen, nicht vergessen haben...

Jetzt geht es um des Deutschen liebsten Kind. Ja, genau. Unser Bargeld. Undenkbar die Zeiten, in denen ein Deutscher eine Kreditkarte einstecken und tatsächlich aktiv genutzt hat. Undenkbar noch bis heute, dass Kleinstbeträge unter einem Euro mit Karte bezahlt werden, obwohl dies weltweit mehr oder weniger gängiger Standard ist. Daran haben auch Google- und Apple-Pay bisher nichts oder nur wenig geändert. Immerhin habe ich meine Damen bei Aldi mittlerweile darauf getrimmt, einen neutralen Blick zu halten, wenn ich mal wieder 19 cent mit Kreditkarte zahle... kleine Schritte... jeden Tag einen mehr...!

Dazu passt auch ein Artikel der horizont von Mitte März, dass kaum ein Deutscher die mobilen neuen Zahlungsdienste von Google oder Apple wirklich nutzt. Es wird zwar installiert und eingerichtet, auch gerne ein oder zwei Mal probiert - aber dann ist Schluss mit der neuen Technikwelt. Untermauert wird diese mobil zahlende Minderheit in einer Studie des Meinungs-Instituts Civey im Auftrag des Eco-Verbandes. In diesem Kontext fordert der Verband nun die Politik und den Handel auf, mehr Engagement für neue Zahlarten an den Tag zu legen.

Was natürlich schwierig ist, wenn 48,2% der Befragten immer noch Sicherheitsbedenken äußern. Kein Wunder also, dass sich die an sich komplett nutzlosen RFID-blockierenden Hüllen für Karten aller Art in den letzten Monaten so rauschend gut verkauft haben...

Kleiner kostenloser Tipp für Euch: wenn ihr ZWEI normale Kontaktlos-Karten direkt aufeinander legt, ist das ein kostenloser Blocker, der technisch kaum realisierbare Abbuchungen an Eure Gesäßtasche wirksam und kostenlos verhindert!

Auch hat Apple, wenn es nicht breit durch die Medien getragen wurde, schon erste Händler verloren, die Apple Pay ONLINE aus der Liste der Zahlungsmethoden wieder ausgelistet haben, weil die Nutzung schlichtweg bei Null liegt.

Aber, in zuvor erwähnter Studie, geben 20,9 Prozent an, weiterhin am liebsten in bar zu zahlen. So, digitale Zahlwege und Kartenanbieter, da habt ihr! Deutschland ist ein Markt, den es zu knacken gilt... oder auch nicht... weil...

...da zum Beispiel ein Artikel von Anfang Mai aus dem Handelsblatt (eventuell mit Paywall beim Zugriff!) eine ganz andere Stimmung zeigt: Rückblickend auf das Jahr 2018 habe im deutschen Einzelhandel die Kartenzahlung das Bargeld überholt. Nun ist es soweit: nicht nur weltweit ist Kartenzahlung beliebter als Barge Folge direkt herunterladen
6 Minuten
Was für ein Chaos bei Philips mit dem Produktnamen und den Zubehör-Bestellnummern... was für ein Glück, hier scheint Besserung in Sicht zu sein!

Ich gehe seit geraumer Zeit damit schwanger, einen bösen, einen bitterbösen Blogpost über Philips zu schreiben. Und, trotz meiner Begeisterung und dem kompletten Umstieg von Braun kommend, von Philips und seinen Zahnbürsten wieder weg zu gehen. Wie kommt's? Ganz banal: mir gingen die Zahnbürstenköpfe aus und ich wollte über meinen Onlineversender neue bestellen. An sich eine drei-Klick-Bestellung... und dann kam Philips und deren Kunden"service" um die Ecke...

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Endlich verständliche Bezeichnungen! / Bild-Quelle: Philips Produktverpackung

Podcaster Shownotes:

Philips ist ja bekannt dafür, dass sie die besten Schallzahnbürsten bauen. Auch wenn die Konkurrenz in letzter Zeit ein wenig zugenommen hat, sind es meiner Meinung nach immer noch die besten Bürsten, die auch von der Technik her auf Jahrzehnte-lange Erfahrung zurück greifen können.

Allerdings kassieren sie umso mehr ab, wenn es um die Köpfe geht: im Schnitt ist ein Kopf, der nach drei Monaten Müll ist, nicht unter fünf, sechs Euro zu haben. Das ist natürlich heftig. Und dürfte damit den Negativrekord der Kosten beim Zubehör mit viel Abstand anführen.

Auch hat sich hier noch kein Drittanbietermarkt etabliert. Ist ja auch kein Wunder, wie ich bei meinem 3-Klick-Bestellversuch feststellen musste.

Meine Zahnbürstenköpfe, die ich letztes Mal bestellt und aus meinem Verlauf angeklickt hatte, gibt es nicht. Ich übertreibe jetzt im Ablauf ein wenig, also nicht wundern, dass diese Bezeichnungen alle nur meiner Phantasie entsprechen - aber inspiriert durch die Typenbezeichnungen, die Philips so in der Praxis anwendet.

Ich hatte letztes Mal einen 6er Pack bestellt, Typ QHAS 8291/6. Lasst Euch von der sechs zum Schluss nicht irritieren, das hat nichts damit zu tun, dass ich einen Sechserpack bestellt hatte. Aber aus dem Verlauf heraus kam ich auf den Artikel und mir wurde in rot mitgeteilt: dieser Artikel ist für Bestellungen nicht mehr verfügbar.

So, was nun? Die Typenbezeichnung brachte nur den gleichen Treffer wieder, der nicht bestellbar war. Also, auf meine Zahnbürste geklickt und so zum "Zubehör" weiter durch geklickt. Schau an, meine Bürstenköpfe sind jetzt noch teurer, nur noch im 3er Pack zu bekommen und heißen nun HARW 5386/C. Also, weiter gesucht. Gibt es einen günstigen 6er Pack? Ja, tatsächlich: ONUA 7926/98. Das soll sich mal jemand merken, erst recht, wenn die Typennummer auf "vergriffen" führt!

Aber klar: alle Jahre ein "neues" Modell an Zahnbürste, damit ist der Drittanbieter wegen Schutz, Patent und was auch immer Philips mit anmeldet, erst mal wieder raus. Genialer Trick - nur nicht für den Konsumenten. Und es wird schwer, Philips etwas entgegen zu halten... wer will schon seinen nagelneuen Zahnbürstenkopf und einen alten nebendran aufflexen, um keinerlei Änderung nachweisen zu können? Selbst ICH würde nicht zu solch drastischen Maßnahmen greifen... wobei...

Also: Drittanbieter ausgebremst. Angeblich neue Innovation geschützt und neuen Preis gesichert. Und sei es nur, dass die Typennummer nun eine ganz andere ist - wofür man Philips, egal ob Rasierer-, Zahn- oder welches Zubehör auch immer, einfach nur hassen kann!

Aber - dank einer Online-Preis-Aktion bin ich auf folgendes aufmerksam geworden:

Könnte kundenfreundlich werden: drei Kategorien, einfache Nummerierung / Bild-Quelle: Produktverpackung Philips

Schau an! Drei verständliche und abzuleitende Gruppen. Will ich (W)eiße Zähne, (G)um, also Zahnfleischschutz oder mehr (C) für gegen Plaque? Gut, die nachfolgende Nummer wird wohl wieder jährlich wieder hoch gezählt, Folge direkt herunterladen
7 Minuten
Was zum Teufel ist denn da bitte aktuell bei Boeing los?

Was für ein Desaster! Es hat zwei kurz aufeinander folgende Abstürze im Jahr 2018/2019 gebraucht, bis Boeing, auch dank einem fast weltweiten Grounding seiner B737-Max8 endlich gezuckt hat. Und als wir alle dachten, das wird sich binnen Wochen lösen, hört man von Qualitätsmängeln in der Produktion des Dreamliners, der B787. Und als man auch das verdaut hat, heißt es plötzlich: Boeing hätte schon seit 2017 über die Fehler der Max8 Bescheid gewusst, aber nach interner Untersuchung mit dem Ergebnis, dass die keine Beeinträchtigung der Flugsicherheit darstellt, keine weiteren Schritte eingeleitet... was bitte ist denn da aktuell bei Boeing los?!?

Die Boeing 737 MAX-7 / Quelle: Boeing.com

PodCaster Shownotes:

Ich muss es ja nicht nochmal im Detail breit treten, ihr erinnert Euch alle noch an die zwei Unfälle: eine Tiger Air stürzte am 29.10.2018 kurz nach dem Start vor der Küste Indonesiens ab und tötete dabei 189 Passagiere. Wie wir mittlerweile wissen, war auch der Hinflug am Vortrag nach Jakarta mit Problem behaftet, was durch Zufall durch einen dritten Piloten im Cockpit "behoben" werden konnte. Das die Crew am nächsten Tag leider nicht dieses Glück hatte, wissen wir mittlerweile auch...

Erste Untersuchungsergebnisse ergaben, dass der Flug nach dem Start mit ungewöhnlichen Höhenänderungen flog. Diese Erkenntnisse trafen auch auf den Flug ET302 (Ethiopian Air) am 10.03.2019 zu, der 157 Menschen das Leben kostete.

Es folgte ein Drama, dass in der Luftfahrt seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurde: nach viel Diskussion in diversen Ländern wurde in den ersten Regionen "Groundings", also Start- und Lande- sowie auch Überflugverbote für Modelle des Typs Boeing B737 Max-8 erlassen. Auch, wenn nicht unter den ersten, erließ die FAA, die amerikanische Flugsicherungsbehörde, ein Grounding aller 737Max8s.

Dann wurde es noch unschöner: es kam auf, dass, wie bereits vermutet, das neue System MCAS, Maneuvering Characteristics Augmentation System, daran Mit-Schuld haben könnte. Dann kam heraus, dass die FAA, auch für die Zulassung neuer Maschinen in den USA zuständig, teilweise Prüf- und Testberichte von Boeing unkommentiert übernommen und quasi intern ungeprüft zur Zulassung verwendet hatte. In der weiteren Aufbereitung kam noch heraus, dass die Anzeige für den Angle of Attack, der quasi die "Werte" des MCAS als Grafik im Cockpit ausgibt, bei den erstem Maschinen Aufpreis-pflichtig angeboten wurde.

Parallel arbeitete Boeing unter Hochdruck an einem Softwareupdate. Die Max 8 schien bald wieder in der Luft zu sein.

Und dann? Dann steht ein ehemaliger Mitarbeiter des Boeing Werks North Charleston, South Carolina, auf und weißt auf jahrelange Qualitätsmängel in der 787-Produktion hin. Es werde Schnelligkeit über Gründlichkeit gestellt, sagt der Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter, der in der Qualitätssicherung gearbeitet hat. Sowie duzende seiner Kollegen. Seitens der Werksleitung wurde Druck auf diese Mitarbeiter ausgeübt, "die Klappe zu halten". Aber die Mängel scheinen gravierend zu sein: Späne aus Metal und große Metalsplitter seinen wohl in der Isolationsschicht zwischen Hülle und Innenraum nicht beseitigt worden. Hier besteht das Risiko, dass sich diese bewegen und z.B. Kabel und Leitungen beschädigen. Auch wurden wohl größere Gegenstände "eingemauert": die Rede war in einigen Fällen von Leitern und Montagewerkzeug, Dreck und Müll scheint wohl jeder Dreamliner im Rumpf zu haben. Und das, wo in der Luftfahrt jedes Gramm zählt...!

Und, als könnte es nicht schlimmer kommen, musste Boeing dann bekannt geben, dass der Dreamliner ein weiteres Problem hat: laut einer Direktive der FAA aus Februar 2019 kann in allen Serien, also die 787-8, 787-9 und -10, ein Hebel klemmen, der das Löschsystem für die Triebwerke auslöst. Das bedeutet: bei einem Triebwerkbrand "zieht" der Pilot diesen Hebel um die Löschung des Triebwerkes mit Folge direkt herunterladen
7 Minuten
...war das, was Google als Pixel 3a vorgestellt hat eine technische Meisterleistung - oder wo kommt der günstige Preis her...?

Als Google im Zuge der i/o-Keynote am 07.05.2019 die neue günstige Pixel-Serie, beginnend mit den Geräten Google Pixel 3a und 3a XL vorstellte, war dies keine Überraschung mehr. Wirklich alle Details, bis auf den offiziellen Preis, waren im Vorfeld bereits durchgesickert... inklusive hochaufgelösten Fotomaterial. Als dann aber der Preis für das 3a mit 399 US-$/Euro bekannt gegeben wurde, ging ein kurzes Raunen durch die Menge - kann das, und was man vorher an Funktionalität gesehen hat, wirklich wahr sein oder hat das Telefon einen unschönen Haken?

Google Pixel 3a XL und 3a - fehlend, die Farbe Purple-ish / Bild-Quelle: Google.com

PodCaster Shownotes:

Raffiniert in der Mitte der Keynote gab es die News, auf die wir alle gewartet haben: das Google Pixel 3a. Ganz und endlich dem Nutzerwunsch folgend, hat Google die doch sehr erfolgreiche aber eben bisher ausschließlich hochpreisige Pixel-Linie in der aktuellen Version 3 um zwei günstige Varianten erweitert.

Dass es ein "kleines" Gerät namens 3a und ein großes namens 3a XL geben wird, war bekannt. Auch das Aussehen war bekannt. Diverse Bilder im Vorfeld, die das neue Telefon "anteasern" sollten, hatten deutlich ihre Wirkung gezeigt. Und Google darin bestätigt, an diesem Plan weiter fest zu halten.

Einzig spekulativ war der Preis. Nun wissen wir: das 3a wird 399€ kosten und kann ab dem 08.05. im Google Store bestellt werden. Der Preis für die aXL-Variante ist mit 479€ auch sehr günstig gewählt.

Aber, wie hat Google das technisch hin bekommen, den kleinen Bruder des Pixel 3 zu diesen Preisen anzubieten? Nun denn - durch "weglassen".

Vier wichtige Punkte sind: das Gehäuse des a-Modells ist 100% Kunststoff. Auch gibt es keine Induktionsladung. Und, klar, das Plastikgehäuse bietet keinen IP68-Schutz, also weder vor Wasser noch vor Staub. Und es gibt nur eine 64-GB-Speicher-Ausstattung.

Aber nun zu den Details - ich nehme das Pixel 3a aus Vereinfachungsgründen, da es sich zum a XL nur in der Display-Größe unterscheidet.

Die Frage, die ich schon oft gehört habe, und hier die Antwort: Ja. Das Teil kann mit Lautsprecher Stereo-Sound spielen, auch wenn keine "Hörmuschel" am oberen Rand vorhanden ist. Der Lautsprecher hierzu ist auf der Rückseite und kann über den Rand oben Ton ausgeben. Ebenso an der Unterseite, Micro und Lautsprecher befinden sich rund um die USB-C-Ladebuchse. Wie gesagt, USB-C ist die einzige Lademöglichkeit. Aber, wie immer, legt Google einen 18-Watt-Stecker in die Verpackung: in etwas über einer halben Stunde 55% Akkuleistung, nach 90 mins ist der Akku damit voll. Und ja - das Telefon hat einen 3,5-Stecker für Kopfhörer an der Oberseite!

Und ja: Zwar gibt es an der Front nur eine Kamera, ebenso an der Rückseite - wo das Pixel 3 vorne zwei hat. Aber die Leistung der Kamera, also der Hardware, ist identisch mit dem Pixel 3. Und das wichtigste hierbei ist die Software. Die hat Google 1:1 übernommen. Damit sind die Bilder und Aufnahmen absolut ebenbürtig mit dem großen teuren Bruder Pixel 3.

Jetzt zur Alltagsperformance: Im Inneren arbeitet nicht ein Top-Snapdragon-Chip, sondern eine mittlere Generation, der SD670. Aber, damit das Telefon trotzdem Spaß macht und nicht nur den Akku leer saugt, bringt dieser 2 Kerne mit 2GHz und 4 Kerne mit sparsamen 1,7 GHz mit. Damit laufen im Alltag alle Apps und auch die Spiele flüssig und ohne Ruckeln, ebenso sämtliche Android-Effekte und -Übergänge.

Einziges Manko: die Bildschirmhelligkeit: diese ist geringer als die Helligkeit des Pixel 3 - womit bei direkter Sonneneinstrahlung ein Ablesen schwer bis unmöglich wird. Wobei ich auch schon gehört habe, dass die dem Pixel 3 in nichts nachstehen würde - meine Meinung ist aber: Direkte Sonneneinstrahlung ist nich Folge direkt herunterladen
8 Minuten
Die heutige Google I/O -und was wir davon erwarten können... und was (mal wieder) eher nicht...

Heute ist es mal wieder soweit: ab (Ortszeit Berlin) 19 Uhr präsentiert Google die neuesten Entwicklungen im Konzern. Durch geleakt mit Bild, Verpackung und allen technischen Angaben sind die "Billig-Pixels" 3a und 3a XL, man munkelte von einer ersten SmartWatch, die dann doch nicht mehr dieses Jahr oder erst später im Herbst kommen soll - und klar, KI, KI und noch mehr KI... ich bin gespannt, und Du?

Google i/o - Livestream (oder vor Ort?) AHOI! / Bild-Quelle: Google

PODCASTER SHOWNOTES:

Mal sehen, ob, wie letztes Jahr, Alphabet wieder einen Sprung durch die Buchstaben seiner diversen Firmen macht und welche neuen Milestones dann heute Abend gezeigt werden. Wer es auf die Schnelle nicht mehr live vor Ort schafft, kann sich den Live-Stream im Netz ansehen. Der Counter läuft nur noch im Stundenbereich!

Was haben wir denn zu erwarten?

Klar und mehr als bekannt sind die neuen, lang erwarteten und heute endlich kommenden, Pixel 3 "Billig-Phones". Wobei billig hier, und das wollten wir alle, die mal ein NEXUS-Gerät kauften und wussten, was wir daran hatten, in erster Linie nur der Preis ist. Hierzu bringt Euch eine Google Suche schon mal vorab alle Details. 

Aber, und das ist wohl erst der Anfang, auch zum Thema Datenschutz wird viel passieren. Die bekannteste Anpassung, teilweise in der öffentlich verfügbaren Beta schon zu sehen, wird die Funktionsweise der Apps beeinflussen: Daten, wie zum Beispiel Euer aktueller Standort, soll nur mehr geteilt werden, wenn die App, die die Daten erhebt, aktiv genutzt wird. Damit nimmt sich, auch wenn ich Apple immer noch als größten geheimen Datensammler der Welt ansehe, Google hier ein Beispiel an ios.

Und klar, wir werden einen tiefen Einblick in das kommende Android Q, hoffentlich inkl. Termin in den nächsten Wochen, bekommen. Wer bei den aktuellen Test-Versionen dabei ist, kennt schon grob das neue System der "Bubbles" und Gesten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es hier eher eine reine Alpha ist, die Google uns nun bereits in zweiter Version testen lässt, denn eine halbwegs stabile Beta. Mal sehen, was heute Abend hierzu bekannt gegeben wird und wie viele "Testversionen" bisher geladen und installiert wurden.

Wer sich das noch auf die Schnelle selbst ansehen will, sollte ein Pixel-Telefon haben, dass nicht "live" genutzt wird - die aktuelle Software beinhaltet noch viele Fehler und ist auch nicht Absturz-sicher - daher empfehle ich, ein Altgerät zu verwenden und nicht Dein Telefon, dass Du 24/7 nutzt!

Und dann kommt die never ending story: Künstliche Intelligenz und Machine Learning. Sicherlich werden wir ein Update der Funktion "Duplex" bekommen: Damit ruft Dein Handy in den USA bei Frisör, Restaurant oder Arzt an und kann selbstständig, mit Kalenderzugriff, Termine für Dich buchen. Mal sehen, wann wir das nun auch in Deutschland erwarten dürfen. Und auch die Funktion des Pixel 3 namens "Call Screen" wäre nett für mehr Infos: in den USA kann man Anrufer ohne oder mit unbekannter Nummer von Duplex als "Call Screen" annehmen lassen. Und alles was gesprochen wird, wird in Textform auf das Handydisplay live transkribiert. Sollte also nur ein Freund die Handynummer getauscht haben, kann man sofort ran gehen - ist es Werbung, lässt man Google den Anrufer einfach abwürgen und sperrt danach die Nummer - oder hat, bei keiner Nummer im Display, seine Ruhe.

Mal sehen, was Google photo für neue Features und Funktionen dank KI spendiert bekommt - und welche Dienste Google noch um Intelligenz erweitern wird! Oder was es neues aus der Cloud gibt, wie sich Google Drive g Folge direkt herunterladen
6 Minuten
Withings - man wird zur Abwechslung ja auch mal loben dürfen... erst recht, wenn es verdient ist!

Wie ihr wisst, ist meine Hassliebe zu withings, erst recht, seitdem Nokia sie wieder an die ursprüngliche Führungsmannschaft zurück verkauft hat, recht extrem. Aber: Ehre wem Ehre gebührt - immerhin hat mit withings, entgegen meines letzten Artikels, am 19.04. - klar, ich war unterwegs und konnte es nicht sofort testen - sehr positiv überrascht. Also: großes Lob withings, ich habe es nicht geglaubt, bis ich es auf der Waage selbst sehen konnte!

withings email (Auszug) vom 19.04.2019: Da ist sie wieder, die Pulswelle! / Bild-Quelle: withings.com

Shownotes Podcaster:

Meine enorme Hassliebe der letzten Zeit ist hier im BlogPost schon öfter Thema gewesen: Verpfuschte Android-App, eingeschränkte Funktionalität der Produkte, schlechter Support und falsche oder nichtssagende Antworten... dazu Preise der Produkte, die auf eine Region hin deuten, die withings nie erreichen würde. Und dann plötzlich: Nokia kauft withings. Und als erstes kam eine App, die plötzlich alle meine Android-Sorgen mit einem einzigen Update verschwinden ließ: endlich über ANDROID-Bluetooth neue Produkte verbinden, ohne das alte Samsung S4 aus dem Schrank zu holen. Endlich korrekte Syncs mit Bluetooth und "vernetzten" Geräten. Eine Waage, deren WiFi über Bluetooth eingerichtet werden muss: klappt auch endlich.

Doch dann kam withings zurück und kaufte withings wieder zurück. Und mit dem ersten App-Update, dass an sich nur das Nokia-Logo verschwinden lassen sollte, waren sie alle wieder da, meine Sorgen und Nöte. Und natürlich, der schlechte Kundendienst, der noch nicht mal seine Produkte kennt und gar nicht weiß, wie das Unternehmen mit Namen heißt, war auch wieder da. Eine Hassliebe zwischen deutsch und französisch könnte man sagen - dabei geht es doch "nur" um Technik.

Einer meiner größten Kritikpunkte war die letzte Ausgabe meiner geliebten Twitterwaage: ich habe bisher, bis auf DAS neu erschienene Modell, keine ausgelassen. Immer wieder kamen neue Funktionen hinzu, die die Waage messen, auswerten und erfassen konnte. Und, für mich ganz wichtig: twittern konnte.

Aber das letzte und bisher teuerste Modell verlor, nach der Nokia-Übernahme, die entscheidende Funktion: die Pulswellenmessung. Kurz gesagt misst die Waage die Pumpgeschwindigkeit meines Blutes, quasi die Wellen, die ich "intern" schlage. Und kann, mit weiteren Daten wie Gewicht, Alter, Größe, BMI und so fort, mein Fitness-Level ableiten und mir mitteilen, ob Herzinfarkt oder Todesfall direkt bevor stehen... sollte ich das nicht alleine bemerken.

Und dank einem Software-Update, dass Nokia unweigerlich an alle Nutzer sandte - ja, der Nachteil vernetzter und direkt mit dem Internet verbundener Geräte!, war die Funktion plötzlich weg.

Meine Hoffnungen, dass Nokia nun alles in Bewegung setzt, um die Funktion bald wieder auf die Waage zu bringen, wurden enttäuscht. Enttäuscht, da Nokia die Rückgabe der Waage gegen voller Erstattung des Kaufpreises anbot. Das kam für mich nicht in Frage. Ein Leben ohne Twitterwaage ist zwar möglich aber sinnlos, wie Loriot schon in anderem Zusammenhang von sich gab.

Wenn Träume wahr werden - und das auch noch "wegen" withings! / Bild-Quelle: withings.com

Dass aber nun gerade withings als zurück gekauftes withings, erst recht parallel zur aktuellen Einführung einer neuen Waage die Funktionalität per Software-Update wieder zurück bringt, haut mich echt um. Vor allem, da sie es völlig überraschend zurück gebracht haben.

In meinem letzten Post habe ich noch die Antwort über Twitter mit einbezogen, um die Schlechtigkeit des Supports hervor zu heben - und nun: Mail Folge direkt herunterladen
Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier

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