Wissenschaftsradio Archiv
188 Episoden
26 Minuten
Der zweite Weltkrieg gehört fest zu Österreich. Wer wir sein wollen, bestimmt, wie wir uns an ihn erinnern. Warum er 75 Jahre nach seinem Ende wichtig für uns ist.
Kriege hören nicht auf, wenn die Waffens schweigen. Kriege haben Folgen, die über Jahrzehnte hinaus spürbar sind. Sie sind eingeschrieben in die Biographien, eingeschrieben in die Landschaften. Der zweite Weltkrieg ist ein zentraler Teil der Österreichische Identität. Er hat uns gezeigt, wie wir niemals wieder sein wollen. Deswegen denken wir auch 75 Jahre nach seinem Ende an ihn.
Doch je weiter er wegrückt, je mehr Menschen sterben, die ihn als Kinder erlebt haben, desto größer wird die Distanz. Dürfen wir diesen Krieg jemals loslassen? Wie können wir uns an unsere Geschichte erinnern? Wie prägen neue Ereignisse, etwa die tausenden Toten jährlich an Europas Grenzen unser zukünftiges Selbstbild? Historikerin Barbara Stelzl-Marx im Wissenschaftsradio.
Foto: c) Roland Ferrigato
Kriege hören nicht auf, wenn die Waffens schweigen. Kriege haben Folgen, die über Jahrzehnte hinaus spürbar sind. Sie sind eingeschrieben in die Biographien, eingeschrieben in die Landschaften. Der zweite Weltkrieg ist ein zentraler Teil der Österreichische Identität. Er hat uns gezeigt, wie wir niemals wieder sein wollen. Deswegen denken wir auch 75 Jahre nach seinem Ende an ihn.
Doch je weiter er wegrückt, je mehr Menschen sterben, die ihn als Kinder erlebt haben, desto größer wird die Distanz. Dürfen wir diesen Krieg jemals loslassen? Wie können wir uns an unsere Geschichte erinnern? Wie prägen neue Ereignisse, etwa die tausenden Toten jährlich an Europas Grenzen unser zukünftiges Selbstbild? Historikerin Barbara Stelzl-Marx im Wissenschaftsradio.
Foto: c) Roland Ferrigato
46 Minuten
Wie konnte das Coronavirus vom Tier zum Menschen springen? Was uns seine Herkunft Nützliches im Kampf gegen Covid-19 verrät.
Sars, Mers, die Vogel- und Schweinegrippe und natürlich Tollwut. "Zoonosen", also von Tier zu Mensch übertragene Erreger, sind keine Seltenheit in der Menschheitsgeschichte. Hätten wir eine Pandemie wie diese nicht vorausahnen können? Und was kann tatsächlich getan werden, um neue Zoonosen zu verhindern? Norbert Nowotny, Virologe an der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Talk.
Außerdem: Wie lange dauert es noch bis ein Impfstoff oder ein Medikament gegen Covid-19 gefunden ist? Alexander Herzog und Stefan Kähler vertreten die Pharma-Industrie Österreichs. Im Wissenschaftsradio sagen Sie wie lange es noch dauert, bis Sars-CoV-2 wirklich eingedämmt werden kann.
In jeder Folge des Wissenschaftsradio spricht außerdem Gesundheitspsychologin Doris Wolf zu den aktuellen Herausforderungen jeder/jedes Einzelnen und gibt Tipps für den Umgang mit der Ausnahmesituation. Mehr Informationen oder psychologisch Unterstützung finden Sie auf der Seite des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen.
Sars, Mers, die Vogel- und Schweinegrippe und natürlich Tollwut. "Zoonosen", also von Tier zu Mensch übertragene Erreger, sind keine Seltenheit in der Menschheitsgeschichte. Hätten wir eine Pandemie wie diese nicht vorausahnen können? Und was kann tatsächlich getan werden, um neue Zoonosen zu verhindern? Norbert Nowotny, Virologe an der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Talk.
Außerdem: Wie lange dauert es noch bis ein Impfstoff oder ein Medikament gegen Covid-19 gefunden ist? Alexander Herzog und Stefan Kähler vertreten die Pharma-Industrie Österreichs. Im Wissenschaftsradio sagen Sie wie lange es noch dauert, bis Sars-CoV-2 wirklich eingedämmt werden kann.
In jeder Folge des Wissenschaftsradio spricht außerdem Gesundheitspsychologin Doris Wolf zu den aktuellen Herausforderungen jeder/jedes Einzelnen und gibt Tipps für den Umgang mit der Ausnahmesituation. Mehr Informationen oder psychologisch Unterstützung finden Sie auf der Seite des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen.
58 Minuten
In der EU zählen Waren gleich, Menschen aber unterschiedlich. Das kann nicht funktionieren, findet Ulrike Guerot und fordert eine "Republik Europa".
Im Europa von Ulrike Guerot gibt es kein Österreich, kein Spanien und kein Deutschland mehr. Die Nationalstaaten haben ausgedient. Das bedeutet kein Euro-Budget mehr, das am Nein der Nettozahler scheitert. Kein Flüchtlingsschlüssel der am Widerstand der Visegrad-Staaten bricht. "Die Europäerinnen und Europäer entscheiden gemeinsam über die Politik Europas", fordert die Politikwissenschafterin Guerot. Warum FPÖ-Wähler trotzdem mit ihr durch das Tor der "RePublik" gehen würden und was zur Verwirklichung noch fehlt, hört ihr im Wissenschaftsradio. ORF-Brüssel-Korrespondent Peter Fritz spricht außerdem zur Realität in Brüssel. Wie wahrscheinlich ist eine "Republik" aus seiner Sicht?
Im Europa von Ulrike Guerot gibt es kein Österreich, kein Spanien und kein Deutschland mehr. Die Nationalstaaten haben ausgedient. Das bedeutet kein Euro-Budget mehr, das am Nein der Nettozahler scheitert. Kein Flüchtlingsschlüssel der am Widerstand der Visegrad-Staaten bricht. "Die Europäerinnen und Europäer entscheiden gemeinsam über die Politik Europas", fordert die Politikwissenschafterin Guerot. Warum FPÖ-Wähler trotzdem mit ihr durch das Tor der "RePublik" gehen würden und was zur Verwirklichung noch fehlt, hört ihr im Wissenschaftsradio. ORF-Brüssel-Korrespondent Peter Fritz spricht außerdem zur Realität in Brüssel. Wie wahrscheinlich ist eine "Republik" aus seiner Sicht?
31 Minuten
Viele Wochen auf wenigen Quadratmetern. Im Wissenschaftsradio geben ExpertInnen Tipps zur physischen und psychischen Gesundheit in der Isolation.
Das Wichtigste sei, dass man nicht in der Jogginghose herumsitzt, sagt Psychologin Doris Wolf. Eine echte Hose, sei schon einmal ein erster Schritt in Richtung Struktur. Doch was kommt danach? Ob mehrere Wochen auf engen Raum mit der Familie oder allein zuhause. Gründe durchzudrehen gibt es genug. Gründe bei Verstand zu bleiben, auch. Im Wissenschaftsradio sprechen ExpertInnen über geistige und körperliche Gesundheit und haben ein paar Tipps fürs Wohnzimmer.
Das Wichtigste sei, dass man nicht in der Jogginghose herumsitzt, sagt Psychologin Doris Wolf. Eine echte Hose, sei schon einmal ein erster Schritt in Richtung Struktur. Doch was kommt danach? Ob mehrere Wochen auf engen Raum mit der Familie oder allein zuhause. Gründe durchzudrehen gibt es genug. Gründe bei Verstand zu bleiben, auch. Im Wissenschaftsradio sprechen ExpertInnen über geistige und körperliche Gesundheit und haben ein paar Tipps fürs Wohnzimmer.
20 Minuten
Der Mensch ist nicht nur ein Lebewesen. Er ist ein Projekt. Billionen Mikroorganismen bestimmen mit, wie viel wir wiegen und wie wir uns fühlen.
Kennt ihr das auch? Manche Leute können einfach essen, was sie wollen und nehmen kein Gramm zu. Andere brauchen einen Apfel nur anzuschauen und haben ihn gleich auf den Hüften. Das liegt, zum Teil, an unserem Mikrobiom. Den Billionen Mikroorganismen in unserem Darm. Welches Essen kann uns wirklich glücklich machen? Und werden wir unsere Leistungen eines Tages durch "Biom-Engineering" verbessern? Forscher Christoph Steininger über das Gehirn in unserem Darm.
Kennt ihr das auch? Manche Leute können einfach essen, was sie wollen und nehmen kein Gramm zu. Andere brauchen einen Apfel nur anzuschauen und haben ihn gleich auf den Hüften. Das liegt, zum Teil, an unserem Mikrobiom. Den Billionen Mikroorganismen in unserem Darm. Welches Essen kann uns wirklich glücklich machen? Und werden wir unsere Leistungen eines Tages durch "Biom-Engineering" verbessern? Forscher Christoph Steininger über das Gehirn in unserem Darm.
28 Minuten
Was bedeuten zwei Grad mehr für unsere Welt? Eiszeitforscher Markus Fiebig über die Erde als "Hot-House" und "Eiswüste" im Wandel der Geschichte.
Am Höhepunkt der letzten Eiszeit war Innsbruck von einer 1,5 Kilometer dicken Eisschicht bedeckt. Damals hatte die Erde eine Durchschnittstemperatur von 9 Grad Celsius. Heute sind es 15 Grad Durchschnittstemperatur, also nur 6 Grad mehr, und die Menschheit diskutiert über das Ende der Gletscher. Der Grad zwischen einer tropischen Erde und einer vereisten ist schmal. Dementsprechend bedeutsam ist es, ob sich unser Klima um 2 Grad Celsius erhöht oder um 3.
Eiszeitforscher Merkus Fiebig von der Universität für Bodenkultur spricht im Wissenschaftsradio über unsere Erde im Wandel und was wir tun müssen, um am Ende nicht als Verlierer dazustehen.
Am Höhepunkt der letzten Eiszeit war Innsbruck von einer 1,5 Kilometer dicken Eisschicht bedeckt. Damals hatte die Erde eine Durchschnittstemperatur von 9 Grad Celsius. Heute sind es 15 Grad Durchschnittstemperatur, also nur 6 Grad mehr, und die Menschheit diskutiert über das Ende der Gletscher. Der Grad zwischen einer tropischen Erde und einer vereisten ist schmal. Dementsprechend bedeutsam ist es, ob sich unser Klima um 2 Grad Celsius erhöht oder um 3.
Eiszeitforscher Merkus Fiebig von der Universität für Bodenkultur spricht im Wissenschaftsradio über unsere Erde im Wandel und was wir tun müssen, um am Ende nicht als Verlierer dazustehen.
29 Minuten
Um den Klimawandel einzudämmen müssen wir massiv CO2 einsparen. Was sich am Wirtschaftssystem jetzt ändern muss, erklärt Ökonomin Sigrid Stagl im Wissenschaftsradio.
Ein paar hundert Gigatonnen Co2 haben wir noch. Dann ist das CO2-Budget der Welt - wenn wir das 1,5 Grad-Ziel erreichen wollen - aufgebraucht. Damit wir das schaffen muss sich das Wirtschaftssystem radikal ändern, sagt Sigrid Stagl vom Institut für ökonomische Ökologie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Es darf nicht mehr um Wachstum um jeden Preis gehen. Der Planet und der Mensch müssen im Vordergrund stehen. Doch wie ist das zu erreichen?
Im Wissenschaftsradio spricht die weltweit erste Doktorin der Ökologischen Ökonomie über Ziele einer neuen Wirtschaft, politische Scheinlösungen und das Zusammenwirken der Generationen.
Foto Copyright WU Wien
Ein paar hundert Gigatonnen Co2 haben wir noch. Dann ist das CO2-Budget der Welt - wenn wir das 1,5 Grad-Ziel erreichen wollen - aufgebraucht. Damit wir das schaffen muss sich das Wirtschaftssystem radikal ändern, sagt Sigrid Stagl vom Institut für ökonomische Ökologie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Es darf nicht mehr um Wachstum um jeden Preis gehen. Der Planet und der Mensch müssen im Vordergrund stehen. Doch wie ist das zu erreichen?
Im Wissenschaftsradio spricht die weltweit erste Doktorin der Ökologischen Ökonomie über Ziele einer neuen Wirtschaft, politische Scheinlösungen und das Zusammenwirken der Generationen.
Foto Copyright WU Wien
31 Minuten
Klimafreundlicher, fairer, sportlicher. Martin Kocher leitet die erste Nudging-Unit Österreichs. Er will Menschen beeinflussen, ohne, dass sie es merken.
Die neue Schwarz-Grüne Regierung in Österreich hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Doch machen alle mit? Martin Kocher leitet das Institut für Höhere Studien (IHS) und die erste Nudging-Unit Österreichs. Mit kaum merklichen Hebeln will er das Verhalten der ÖsterreicherInnen zum Positiven beeinflussen, ganz ohne Gesetze. Das Konzept dahinter heißt Nudging und wird von Regierungen weltweit angewendet. Nicht immer zum Guten. Was seine Arbeit unterscheidet und wie man Nudging selbst in seinem Alltag anwenden kann hört ihr im Podcast.
Die neue Schwarz-Grüne Regierung in Österreich hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Doch machen alle mit? Martin Kocher leitet das Institut für Höhere Studien (IHS) und die erste Nudging-Unit Österreichs. Mit kaum merklichen Hebeln will er das Verhalten der ÖsterreicherInnen zum Positiven beeinflussen, ganz ohne Gesetze. Das Konzept dahinter heißt Nudging und wird von Regierungen weltweit angewendet. Nicht immer zum Guten. Was seine Arbeit unterscheidet und wie man Nudging selbst in seinem Alltag anwenden kann hört ihr im Podcast.
26 Minuten
Mit Anfang 30 ernährt sich Spitzenkoch Paul Ivic von aufgetauter Tiefkühlpizza. Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit. "Aber letztlich hatte es etwas mit meinem Selbstwert zu tun", sagt er. Als die Ärzte ihm eine gefährliche Herzkranzverengung diagnostizieren drückt Ivic auf Stopp.
Der Spitzenkoch stellt seine Ernährung um, ändert seinen Lebensstil und kocht nur noch vegetarisch. Zwei Jahre später erhält er für seine vegetarische Küche einen begehrten Michelin-Stern. Als einziger Koch in Österreich. Als einer von viern auf der ganzen Welt. Im Wissenschaftsradio spricht er über Qualität und Zeit, gutes Essen, und wie wir damit nicht nur die Welt besser machen, sondern auch uns selbst.
Der Spitzenkoch stellt seine Ernährung um, ändert seinen Lebensstil und kocht nur noch vegetarisch. Zwei Jahre später erhält er für seine vegetarische Küche einen begehrten Michelin-Stern. Als einziger Koch in Österreich. Als einer von viern auf der ganzen Welt. Im Wissenschaftsradio spricht er über Qualität und Zeit, gutes Essen, und wie wir damit nicht nur die Welt besser machen, sondern auch uns selbst.
28 Minuten
"Eine Universität ist kein Zirkus." Selbst wenn die Verhältnisse in Ungarn besser werden sollten. Für den Dean of Students, Chry Margaritidis, ist das Kapitel Ungarn abgeschlossen. Im September 2020 werden 1.500 Studierende nach Wien kommen. Die "Central European University" wird die erste Universität sein, die von einem EU-Land in ein anderes vertrieben wurde.
Wieso hat kein Mitgliedsstaat Ungarn am Rauswurf der Eliteuni gehindert? Und wie wird die neue Universität Wien verändern? Im Wissenschaftsradio sprechen wir mit dem "Dean of Students", Chrys Margaritidis.
Wieso hat kein Mitgliedsstaat Ungarn am Rauswurf der Eliteuni gehindert? Und wie wird die neue Universität Wien verändern? Im Wissenschaftsradio sprechen wir mit dem "Dean of Students", Chrys Margaritidis.
28 Minuten
Um "seinen Finger kennen zu lernen", bin ich noch zu jung, eröffnet mir Harun Fajkovic gleich zu Beginn unseres Gesprächs. Er ist stellvertretender Leiter der Urologie am AKH und ich erst einmal erleichtert. Allerdings warten auf den Mann noch andere Gefahren als Prostatakrebs. Viele davon können auch schon in jüngeren Jahren vorkommen. "Ein Besuch beim Urologen kann Leben retten", sagt Fajkovic. Ein Gespräch darüber, wie Männer sich selbst retten können und was einen beim Urologen wirklich erwartet.
32 Minuten
Sie bekämpfen Krebs, machen Wohnen nachhaltig und erforschen, was eine Idee zum Durchbruch macht. Fünf JungwissenschafterInnen pitchen ihr Konzept im Wissenschaftsradio. Um ihre Forschung zu präsentieren haben sie nur 90 Sekunden. In dieser Zeit müssen sie es schaffen, den berüchtigten Wissenschaftsjournalisten und ORF3 Moderatoren Andreas Jäger zu überzeugen!
Die jungen WissenschafterInnen stehen ganz am Anfang ihrer Karriere. Sie kommen von der TU Wien, der BOKU, der Veterinärmedizinischen Uni Wien, dem AIT und der Medizinischen Universität Wien. Wer von Ihnen wird den besten Pitch liefern und damit einen Auftritt beim großen "Science Talk" des Wissenschaftsministeriums zu ergattern? Ihr hört es im Wissenschaftsradio!
Die jungen WissenschafterInnen stehen ganz am Anfang ihrer Karriere. Sie kommen von der TU Wien, der BOKU, der Veterinärmedizinischen Uni Wien, dem AIT und der Medizinischen Universität Wien. Wer von Ihnen wird den besten Pitch liefern und damit einen Auftritt beim großen "Science Talk" des Wissenschaftsministeriums zu ergattern? Ihr hört es im Wissenschaftsradio!
36 Minuten
Georg Duscher untersucht, welche Tiere durch den Klimawandel zu uns kommen. Besonders gerne: Parasiten. Was man von ihnen lernt und wie man sie vermeidet.
Die tropische Riesenzecke, der orientalische Augenwurm. Tiere, die bei uns heimisch werden könnten. Veterinärmediziner Georg Duscher untersucht sie, um uns besser auf sie vorzubereiten. Im Wissenschaftsradio spricht er über gefährliche Erreger und Mitbringsel aus dem Urlaub.
Außerdem: Ein Weg mit neuen Insekten umzugehen, ist, sie zu essen. Findet zumindest Christoph Thomann von "Zirp Insects". Redakteurin Anna Muhr ist beim "Climate Kirtag" auf dem Heldenplatz, um die besten Neuankömmlinge zu verspeisen.
Die tropische Riesenzecke, der orientalische Augenwurm. Tiere, die bei uns heimisch werden könnten. Veterinärmediziner Georg Duscher untersucht sie, um uns besser auf sie vorzubereiten. Im Wissenschaftsradio spricht er über gefährliche Erreger und Mitbringsel aus dem Urlaub.
Außerdem: Ein Weg mit neuen Insekten umzugehen, ist, sie zu essen. Findet zumindest Christoph Thomann von "Zirp Insects". Redakteurin Anna Muhr ist beim "Climate Kirtag" auf dem Heldenplatz, um die besten Neuankömmlinge zu verspeisen.
31 Minuten
Trotz Regentage, die Hitze in Wien nimmt zu. Was die Stadt jetzt noch retten könnte: Der grüne Daumen von Prof. Rosemarie Stangl von der BOKU.
Ein alter Philodendron nimmt im Lied "Topfpflanzen" von Josef Hader sein Kistl unter den Arm und stellt sich raus in die freie Natur. Heute würde er sich hoffentlich auf den Columbusplatz in Favoriten stellen. Hier wird er am ehesten gebraucht.
In manchen Grätzel-Ecken von Wien sieht man Blumen maximal, wenn sie mit Kreide auf einen leeren Parkplatz gemalt sind. Das ist nicht nur trist fürs Auge, sondern auch schlecht für die Gesundheit. Im Sommer lädt sich der Beton förmlich auf. Bis zu fünf Grad "mehr" als in schattigen Gebieten sind schon in solchen "Hitzeinseln" gemessen worden. Professor Rosemarie Stangl von der Universität für Bodenkultur will das ändern.
Als Leiterin des Instituts für Ingeneurbiologie und Landschaftsplanung setzt sie sich massiv gegen die Verbauung von Grünflächen ein - vor allem am Land. Aber auch Wien soll nachhaltigere Modelle kennen als Nebelduschen in der Zieglergasse. Was sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels tun lässt, und warum erst so wenig passiert, erzählt sie im "Wissenschaftsradio".
Ein alter Philodendron nimmt im Lied "Topfpflanzen" von Josef Hader sein Kistl unter den Arm und stellt sich raus in die freie Natur. Heute würde er sich hoffentlich auf den Columbusplatz in Favoriten stellen. Hier wird er am ehesten gebraucht.
In manchen Grätzel-Ecken von Wien sieht man Blumen maximal, wenn sie mit Kreide auf einen leeren Parkplatz gemalt sind. Das ist nicht nur trist fürs Auge, sondern auch schlecht für die Gesundheit. Im Sommer lädt sich der Beton förmlich auf. Bis zu fünf Grad "mehr" als in schattigen Gebieten sind schon in solchen "Hitzeinseln" gemessen worden. Professor Rosemarie Stangl von der Universität für Bodenkultur will das ändern.
Als Leiterin des Instituts für Ingeneurbiologie und Landschaftsplanung setzt sie sich massiv gegen die Verbauung von Grünflächen ein - vor allem am Land. Aber auch Wien soll nachhaltigere Modelle kennen als Nebelduschen in der Zieglergasse. Was sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels tun lässt, und warum erst so wenig passiert, erzählt sie im "Wissenschaftsradio".
37 Minuten
Das Wissenschaftsradio fährt mit dem ersten selbstfahrenden Bus Wiens, kurz bevor er auf die Straße kommt. Doch wie wird das autonome Fahren unsere Zukunft verändern? Dr. Alexandra Millonig vom AIT erklärt, was selbstfahrende Autos auf unseren Straßen für uns bedeuten.
In San Francisco kann man schon ganz bequem mit einem autonomen Taxi der Firma Zoox durch die Straßen gondeln. Und auch bei uns wird es nicht mehr lange dauern, bis man fahrerlos durch die Stadt braust. Die Wiener Linien bringen ihren ersten selbstfahrenden Bus im Frühling auf die Straßen. Werden wir bald unsere Kinder im selbstfahrenden Auto zur Schule schicken? Und werden wir noch eigene Autos brauchen? Alexandra Millonig ist Forscherin am Austrian Institute of Technology, dem AIT. Im Wissenschaftsradio spricht sie über die Zukunft der Mobilität in Wien.
In San Francisco kann man schon ganz bequem mit einem autonomen Taxi der Firma Zoox durch die Straßen gondeln. Und auch bei uns wird es nicht mehr lange dauern, bis man fahrerlos durch die Stadt braust. Die Wiener Linien bringen ihren ersten selbstfahrenden Bus im Frühling auf die Straßen. Werden wir bald unsere Kinder im selbstfahrenden Auto zur Schule schicken? Und werden wir noch eigene Autos brauchen? Alexandra Millonig ist Forscherin am Austrian Institute of Technology, dem AIT. Im Wissenschaftsradio spricht sie über die Zukunft der Mobilität in Wien.