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Wissenschaftsradio Archiv

188 Episoden
21 Minuten
KI-Modelle, die Wetter- oder Börsenberichte schreiben, echt aussehende Bilder erzeugen, Dokumente zusammenfassen oder Ideen für Artikel liefern. Wie verändert künstliche Intelligenz (KI) die Arbeit von Journalist:innen und den Radiosendern, TV-Stationen oder Zeitungsverlagen, in denen sie sitzen? Und was bedeutet das für uns alle, die Nachrichten hören, lesen oder anschauen? Das besprechen wir in dieser Podcastfolge mit Pauline Reitzer. Sie ist Soziologie-Doktorandin an der Uni Wien und arbeitet in der Forschungsgruppe Digitalisierung und Soziale Transformation am Institut für Höhere Studien (IHS).

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radiosendung auf Radio Radieschen vom 15. September 2026. Moderation: Vincent Leb
1 minute
Wer an den Wiener Zentralfriedhof denkt, denkt vermutlich zuerst an den Tod oder die Grabstätten berühmter Wiener Persönlichkeiten. Doch zwischen den Grabsteinen verbirgt sich noch etwas anderes: Ein artenreicher Lebensraum. Wie vielfältig die Natur am Wiener Zentralfriedhof ist, untersucht das Forschungsprojekt “Biodiversität am Friedhof”, kurz BaF. Daria Filek vom Forschungsprojekt BaF spricht mit uns über Forschung zwischen Grabsteinen und erzählt, welche Arten am Zentralfriedhof leben.
1 minute
Wer an den Wiener Zentralfriedhof denkt, denkt vermutlich zuerst an den Tod oder die Grabstätten berühmter Persönlichkeiten. Doch zwischen den Grabsteinen verbirgt sich noch etwas anderes: Ein artenreicher Lebensraum. Hier wohnen Feldhamster, Rehe, Insekten und Vögel.

Mit Naturfotograf Alon Mekinulov erkunden wir in dieser Podcastfolge den alten jüdischen Friedhof innerhalb des Zentralfriedhofs - und treffen unter anderem mehrere Rehe.

Alon Mekinulov: https://wildtierfotografie.at/ https://www.instagram.com/alon_mekin/

Forschungsprojekt "Biodiversität am Friedhof" (BaF): https://www.baf-austria.at/

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 23. Juni 2026. Die Sendung entstand im Rahmen des Radio Radieschen-Summer Specials 2026 am Wiener Zentralfriedhof. Weitere Podcasts zum Zentralfriedhof erscheinen in den kommenden Tagen.
25 Minuten
In Zukunft sollen vor allem Windräder, Solarpaneele oder Wasserkraftwerke unseren Energiebedarf abdecken – die sogenannten "Erneuerbaren Energien". In den kommenden Jahren müssen allein in Österreich rund 150 Windräder pro Jahr, und Photovoltaik-Flächen, die so groß sind wie mehrere dutzend Fußballfelder, jeden Monat ans Netz gehen, um die selbst gesteckten Ausbauziele zu erreichen. Nur: Wohin mit diesen ganzen Wasserkraftwerken, Windrädern und PV-Anlagen? Wasserkraftwerke schneiden lebenswichtige Wanderrouten für Fische ab, Windräder können Vögel töten, und Solarpaneele könnten auf wichtige Rückzugsorte vieler Insekten gebaut werden.

Christa Hainz-Renetzeder von der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ist in dieser Folge des Wissenschaftsradios zu Gast. Wir besprechen, wie umweltfreundlich Solaranlagen und Windräder sind – und wie wir verhindern können, dass der starke Ausbau der Erneuerbaren das Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt in den kommenden Jahren weiter verschärft.

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Vincent Leb.

Weitere Informationen zum Thema vom Biodiversitäts-Hub Österreich:

https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_03_Biodivfreundlicher_PV-Ausbau.pdf

https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/06/BD-Hub_Oe_Factsheet_05_Windkraft_und_Biodiversitaet.pdf

https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_02_Klimaneutralitaet-und-BD.pdf
1 minute
Statt Kohle, Öl oder Gas sollen unseren Strombedarf in Zukunft vor allem Windräder, Solar-Anlagen und Wasserkraftwerke abdecken – die sogenannten “Erneuerbaren Energien”. Sie sollen uns dabei helfen, unseren Planeten nicht weiter aufzuheizen, weil sie deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursachen.

Wasserkraftwerke spielen schon jetzt eine wichtige Rolle in Österreich: Rund 60 Prozent unserer Stromproduktion stammt aus Wasserkraft. Sie gilt als grüne und erneuerbare Energieform – zu Recht? Wie umweltfreundlich sind Wasserkraftwerke? Und: Welche Risiken könnte die starke Abhängigkeit von Wasserkraft für Länder wie Österreich in Zeiten der Klimakrise bedeuten? Diese Fragen beleuchtet Wissenschaftsradio-Redakteurin Bella Lutz in ihrem Feature.

Der Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Bella Lutz.  
1 minute
Ist Wasserkraft eine grüne Energie? Viele Ökolog*innen sagen: Nein. Besonders in der Balkanregion, wo es die letzten Wildflüsse Europas gibt, richten Staudämme großen Schaden an. Denn die Gewässer sind Biodiversitäts-Hotspots: Hier leben also besonders viele Arten von Fische, Reptilien, Insekten und Vögel. Auch solche, die noch gar nicht erforscht wurden. Naturschützer*innen warnen auch vor negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung vor Ort. Auf der anderen Seite hoffen Befürworter*innen, dass Wasserkraftwerke die Wirtschaft ankurbeln und mehr Leben in die Orte bringen. Wasserkraft gegen Naturschutz: Im Beitrag erfahrt ihr, wer den Kampf um die Komarnica in Montenegro gewinnt.

Ein Beitrag von Bella Lutz, realisiert mit Unterstützung von Hannah Jutz

Hinweis: Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Stefan M. Gergely-Stipendien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gefördert.
22 Minuten
Die Klimakrise betrifft nicht nur uns in Europa, im Gegenteil, gerade der Globale Süden leidet am meisten unter dem Klimawandel. Gemeint sind damit Länder in Lateinamerika, Afrika und Südasien. Dabei beschreibt der Begriff weniger die geografische Lage der Länder und mehr deren politische, soziale und wirtschaftliche Situation. Einfach gesagt: Diese Länder sind oft ärmer. Auch durch ihre koloniale Geschichte. Wie Kolonialismus und die Klimakrise zusammenhängen und wie die Forschung in diesem Bereich aussieht, erzählt Karin Fischer von der Johannes Kepler Universität Linz. Sendungsgestaltung: Johanna Fußenegger mit Unterstützung von Hannah Jutz.
15 Minuten
Toxisch, Trauma, Trigger: Solchen Begriffen begegnen wir auf Social Media - und inzwischen auch in Alltagsgesprächen - ständig. Sind das Beschreibungen, die unser Leben erleichtern, oder verhindern sie, unsere Gefühle zu verstehen und zu beschreiben? In dieser Folge des Wissenschaftsradios hören wir dazu Angelika Purkathofer, Psychiaterin und Fachärztin für psychotherapeutische Medizin. Außerdem dabei: Mental Health-Influencerin Vanessa Ebert, besser bekannt als "nessadhs".

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 17. Februar 2026. Moderation und Gestaltung: Sarah Roland.
25 Minuten
Weiße Schneemassen, die den Berg hinunterjagen: Lawinen sind nicht nur faszinierend, sondern auch gefährlich. Aber wie entstehen Lawinen überhaupt? Wie gefährlich sind sie? Und wie sieht der Arbeitsalltag einer Lawinenforscherin aus? Alle Antworten gibt es im Interview mit Ingrid Reiweger von der BOKU. Gestaltung: Hannah Jutz

Fotocredit: Severin Zauner

Videoquelle: www.instagram.com/ares_masip/
1 minute
New Year, New Me: im Jänner versuchen viele Menschen, gesünder zu leben. Aber warum scheitern wir so oft an unseren Vorsätzen? Und wie schaffen wir es, Vorsätze umzusetzen? Paula Otte und Christina Jauschnegg sprechen mit Gesundheitspsychologin Doktorin Laura König von der Universität Wien über Neujahrsvorsätze.
1 minute
Durch zirkuläres Bauen versucht die Baubranche nachhaltiger werden. Und zwar, in dem Gebäude möglichst lang im Kreislauf gehalten werden. Wir waren in Meidling bei einem zirkulären Bauprojekt, wo neue Messtechniken und KI-Tools ausprobiert werden. Sendungsgestaltung: Hannah Jutz
1 minute
Zirkuläres Bauen bedeutet: Emissionen und Abfall im Bausektor vermeiden. Mehr über zirkuläres Bauen weiß Anna Vera Deinhammer, Stiftungsprofessorin für nachhaltige Immobilienentwicklung an der FH Wien der WKW. Sie ist Projektkoordinatorin des Forschungsprojekts Kraisbau, das Kreislaufwirtschaft in der österreichischen Bauwelt weiterbringen will. Teil 1 des Wissenschaftsradios über Zirkuläres Bauen. Gestaltung: Hannah Jutz
21 Minuten
Vier von zehn Menschen leben in Österreich in ländlichen Gemeinden. Der Arbeitsplatz, der nächste Supermarkt, die Hausärztin, oder Freund:innen sind oft einige Kilometer entfernt. Viele Alltagswege werden deshalb mit dem Auto zurückgelegt. Wie kann der Verkehr am Land mit weniger Autos funktionieren, wenn das Öffi-Angebot schlecht und die Distanzen weit sind?

Das besprechen wir in dieser Folge des Wissenschaftsradios.

Zu Gast sind Elias Grinzinger und Céline Schmidt-Hamburger. Die beiden koordinieren das „land.mobil:LAB“ im Waldviertel. Dieses sogenannte Mobilitätslabor will den Verkehr im Waldviertel und in anderen ländlichen Regionen umwelt- und klimafreundlicher gestalten.

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt unter: landmobillab.at/

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung vom 25. November 2025 auf Radio Radieschen. Gestaltung: Vincent Leb, Mitarbeit: Julia Redhammer
17 Minuten
Juckreiz, Ausschläge und Geschwüre unter der Gürtellinie: Die Rede ist von sexuell übertragbaren Krankheiten, kurz STDs. Die Infektionszahlen von Syphilis, Tripper und Co. steigen derzeit stark, bei der Behandlung und Vorbeugung von STDs sind in den vergangenen Jahrzehnten zum Glück viele Verbesserungen gelungen. Aber wie war das früher? Geschlechtskrankheiten beschäftigen die Menschheit schon seit Jahrhunderten, lang vor der Entdeckung von Penicillin zum Beispiel. In dieser Folge des Wissenschaftsradios machen wir eine Zeitreise bis in die Antike, und fragen nach, wie sexuell übertragbare Krankheiten in vergangenen Epochen erklärt und behandelt worden sind. Zu Gast sind Laura Lick und Eduard Winter vom Naturhistorischen Museum in Wien. Sie haben die Ausstellung “Safe Sex: Comeback der Geschlechtskrankheiten” kuratiert, die derzeit im Narrenturm zu sehen ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.nhm.at/ausstellung/sonderausstellung/safe_sex

Mehr Infos zu sexuell übertragbaren Krankheiten und wie sie in Zukunft behandelt werden könnten: Radioradieschen – Wissenschaftsradio-sexuell-ubertragbare-krankheiten-auf-dem-vormarsch

Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 18. November 2025.
21 Minuten
Diskriminierung ist oft subtil – und schwer zu erfassen. Im Wissenschaftsradio spricht Hannah Jutz mit den Projektleiterinnen Clara Holzinger und Anna-Katharina Draxl über „Diskriminierung gemeinsam erforschen“: Citizen Science bringt Menschen ohne sozialwissenschaftliche Ausbildung in die Analyse – und damit Erfahrungen, die in der Forschung fehlen. Radieschen Redakteurinnen Julia Redhammer und Helene Brunner waren beim Abschlussworkshop des Projekts vor Ort und haben sich bei den Teilnehmer*innen umgehört. Es geht um Machthierarchien, Weiße Privilegien, Vorurteile, Rassismus und die Frage: Wie wird aus Gefühl belegbare Erkenntnis?
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