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135 Episoden

Wut

17 Minuten
An was denkst Du, wenn Du über Zorn und Wut nachdenkst? Zunächst kommen uns meist negative Auswirkungen in den Sinn, wie z.B. ein toxisches, emotionales Klima, destruktives Verhalten oder die Verletzung und Schädigung von Beziehungen. Eine gefährliche Eigenschaft von Zorn ist auch, dass er einerseits wiederum Zorn hervorbringt und dass dieser Teufelskreis sehr schnell eskaliert. Enttäuschung darüber, wie sich jemand verhält, kann uns wütend machen, vor allem dann, wenn uns sehr viel an dem anderen liegt. Es ist merkwürdig, dass wir am zornigsten den Menschen gegenüber werden, die wir am meisten lieben. Aber sie sind es auch, die uns am meisten verletzen können. Die Menschen, mit denen wir am emotionalsten verbunden sind, kennen unsere Ängste und Schwächen am besten und wissen daher, was uns am meisten weh-tut.
13 Minuten
Wenn ein starkes Gefühl auftritt, läuft innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Kaskade von Ereignissen ab, deren wir uns zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht bewusst sind. Die Emotion macht sich über unser Gesicht und unsere Stimme bemerkbar, angelegte und angelernte Handlungsmuster laufen ab, unser autonomes Nervensystem reguliert unseren Körper, Erinnerungen und Erwartungen werden wachgerufen und beeinflussen unsere Interpretationen der Situation, die wir gerade erleben. Diese Prozesse entziehen sich zunächst unserem Willen. Wenn wir uns unserer inneren emotionalen Prozesse gewahr werden, haben wir die Gelegenheit sie zu beeinflussen. Die meisten von uns haben im Laufe ihrer Entwicklung solche Regulationsmuster entwickelt, um ihr emotionales Verhalten zu mäßigen, bevor wir Dinge sagen oder tun, die für uns und andere extrem schädlich sein könnten. Man nennt das dann Impulskontrolle. Aber nicht jedem und nicht immer gelingt das. Wer hat nicht schon verletzende Dinge gesagt oder mit der Hand auf den Tisch geschlagen?
16 Minuten
Was hat das Fitnessstudio mit dem Rubikon zu tun? Bedürfnis - Motiv - Intention - Handlung | Somatische Marker und das gute Gefühl | Emotionen als "Stopp" oder "Go" Signal
11 Minuten
Das 72-Stunden-Prinzip bezieht sich also auf die Überlegung, dass man zeitnah nach dem Auftreten einer neuen Idee oder Inspiration handeln sollte, um die Motivation und den Umsetzungs-Schwung aufrechtzuerhalten. Wenn man zu lange wartet, könnte die Begeisterung nachlassen und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man die Idee ganz aufgibt. Die Strategie, die dahinter steckt - proaktiv bleiben und Veränderungen in Angriff nehmen. Wenn man also zügig aktiv wird, verstärkt man das Engagement für die Idee. Man macht einen ersten Schritt und setzt damit einen Prozess in Gang, was oft zu weiteren positiven Entwicklungen führen kann. Denn die Umstände können sich schnell ändern. Wenn man zu lange wartet, könnte sich die Situation so verändern, dass die ursprüngliche Idee nicht mehr relevant oder umsetzbar ist.
7 Minuten
In vielen Situationen sei es in der Liebe, bei Entscheidungen oder im Leben allgemein, kann es hilfreich sein, auf das zu hören, was das Herz einem sagt, um authentisch und im Einklang mit sich selbst zu handeln. Es ist eine Einladung, die eigene innere Stimme zu respektieren und den eigenen Wünschen und Träumen zu folgen. Das Herz als Mitte der Welt, als Mitte des Lebens.
8 Minuten
Sorgen sind eine typisch menschliche Erfahrung. Sie sind Teil unseres menschlichen Wesens. Sie sind eine Form der Voraussicht, die es uns ermöglicht, potenzielle Gefahren oder Probleme zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Fähigkeit, sich Sorgen zu machen, ist eng mit unserer kognitiven und emotionalen Entwicklung verbunden und kann uns helfen, uns auf potenzielle Bedrohungen vorzubereiten und für unser Wohlergehen zu sorgen. Doch zu glauben das Leben kontrollieren zu können, ist eine Illusion. Und jede Illusion ist ein Vorbote der Enttäuschung. Und wenn alles ausweglos erscheint, dann weiß ich tief in mir: Es wird doch alles wieder gut!
5 Minuten
Einige flüchtige Gedanken zum Leben ...
12 Minuten
Einige flüchtige Gedanken zum Leben ...
11 Minuten
Beziehungsbedürfnisse sind Teil des urmenschlichen Wunsches nach Beziehung. Sie bleiben über die gesamte Lebensspanne bestehen - von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter. Diese Bedürfnisse sind uns tagtäglich gegenwärtig. Beziehung ist ein Prozess von Verbundenheit und Einklang im zwischenmenschlichen Kontakt. Es ist ein beidseitiger Prozess, der mit Empathie beginnt, in dem man sich sowohl auf die Empfindungen wie auch auf den Rhythmus und das Entwicklungsniveau des gegenüber einlässt und sich mit ihnen identifiziert. In dem man sich mit seinen eigenen Gefühlen auf die Gefühle des anderen einstimmt und einlässt. Beziehungsbedürfnisse sind wesentliche Parameter, die unsere Lebensqualität verbessern und den Sinn für unseren eigenen Wert in der Beziehung fördern.
10 Minuten
Leben ist ja auch ein Suchen nach einer Harmonie, nach einer Ausrichtung, die mich spüren lässt, dass alles was ich hier erlebe, was mich hier an diese Welt bindet, einen Sinn hat. Wonach sehne ich mich im Leben? Vielleicht spiegeln sich in meinen Träumen mein sich-sehnen nach meinem eigenen tiefsten Ich. Wer bin ich? Was bin ich? Vielleicht ermöglicht der Traum uns einen Weg über die eigene begrenzte Persönlichkeit hinaus? Vielleicht entziehen sich unsere Träume deshalb dem Bewussten. Vielleicht ist es auch so, dass unsere Träume es uns ermöglichen in unserem Alltagsleben gesund zu überleben. Vielleicht sind Träume - wie der Analytiker C.G. Jung es formuliert - die Ursprache der Menschheit? Vielleicht ist die Traumwelt ein Rückzugsort unserer Seele.
7 Minuten
Wir verbringen fast ein Drittel unseres Lebens im Schlaf. Also auf zwei Wachstunden kommt eine Stunde Schlaf. Wir benötigen die Erholung während der Nacht. In der Nacht bilden wir Antikörper, Hormone werden ausgeschüttet, unsere Zellen erneuert. Unsere Verdauung und unser Herz-Kreislauf-System braucht die nächtlichen Ruhephasen. Unser Gehirn wiederholt Lernvorgänge, so dass wir am nächsten Tag über ein besseres Wissen verfügen. Ein gestörter Schlaf schwächt unser Immunsystem. Unsere geistige Leistungsfähigkeit lässt stark nach, wenn der Schlaf nicht ausreichend ist. Nach 48 Stunden ohne Schlaf schwindet unsere Konzentration. Selbst einfachsten Tätigkeiten überfordern uns dann. Und Schlafentzug gehört zur schlimmsten Foltermethode, die der Mensch sich hat einfallen lassen.
11 Minuten
Erst wenn man seine eigenen Unzulänglichkeiten anerkennt und akzeptiert und den eigenen Selbstwert loslöst von der Anerkennung anderer oder gewisser Leistungen, ist eine Stärkung und Förderung des optimalen Selbstwertes möglich. Es geht also um die bedingungslose Akzeptanz des Selbst, unabhängig von dem eigenen Verhalten und anderen Personen.Bedingungslose Akzeptanz geht mit einem höheren Selbstwert und höherem psychischen Wohlbefinden einher. Ein erster und wichtiger Schritt für die Förderung oder Stärkung des optimalen Selbstwertes ist demnach die vollkommene Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit, der eigenen Fehler und Schwächen. Versagen zu können, ohne sich als Mensch grundsätzlich schlecht zu fühlen und ohne das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu verlieren.
8 Minuten
Wenn ich die Auseinandersetzung mit mir selbst suche und nicht ständig vor mir fliehe oder mir aus dem Wege gehe, wenn ich mich mit meinem Selbst auseinandersetze, wenn ich vertraut werde mit mir, wenn ich lerne meine Aggressionen, Fragen, Sorgen und Ängste zu akzeptieren und auszuhalten dann brauche ich nicht mehr vor mir zu fliehen, dann werde ich innerlich frei sein. Wer innerlich frei ist, kann handeln, als freier Mensch seiner selbst.
10 Minuten
Bei der Selbstreflexion bezieht sich die Aufmerksamkeit auf das eigene Ich, um die eigene Persönlichkeit zu ergründen. Es ist also eine besondere Form der Betrachtung, bei der der Beobachter und die beobachtete Person identisch sind. Unser Alltag wird zunehmend als Komplex erlebt und wir sehen uns mit vielen Unsicherheiten konfrontiert, die wir allein durch rationales Nachdenken nicht lösen können. Eine reflektierende Herangehensweise kann uns hier weiterhelfen. Selbstreflexion kann dann zu Selbsterkenntnis und damit zu persönlichem Wachstum führen.
9 Minuten
In meinem Verhalten entfalten sich ja meine Absichten. Und wir wissen, dass diese Entfaltung nicht ausschließlich die Folge eines Denkprozesses ist. Denn bestimmen nicht unsere Träume, Erwartungen, Phantasien, Hoffnungen, Sehnsüchte in viel größerem Ausmaß unser Verhalten als unsere bewussten Absichten. Sind es nicht diese aus einer inneren Tiefe kommenden Wünsche und Vorstellungen, die unser tägliches Tun und Lassen lenken und leiten und sind sie nicht die Quelle, die unser Verhalten nährt.
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