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Schafe im Nebel | Der Podcast für Meditation und Entspannungstherapie Archiv

26 Episoden
31 Minuten
SiN010 Klett und Teflon - Wie wir vom Opfer zum Gestalter unseres Lebens werden können (Info-Talk)

Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass wir eine Tendenz haben, negative Erfahrungen schneller und leichter abzuspeichern, als Positive. Das führt dazu, dass wir anfangen hinter jeder Ecke eine Gefahr zu wittern, eher vom Negativen ausgehen und uns grundsätzlich geistig mehr mit dem auseinander setzen, was nicht funktioniert, statt mit dem, was funktioniert. Wir denken in Problemen, statt in Lösungen, wobei selbst das Problem meist nur im Kopf entsteht und gar nicht existiert. Wir wollen im Grunde ein angenehmes und schönes Leben, doch lassen uns von Schmerz, Stress und unschönen Lebensumständen (falscher Job, Pleite, Hilflosigkeit, etc.) auffressen und uns in deren Bann ziehen. Unser Versuch bisher: aufregen, Anti-Haltung Widerstand und Kampf. In der Hoffnung, dass je lauter wir uns innerlich wehren, desto eher die gewünschte Änderung im Außen eintritt. Wenn dann einer wie ich sagt, du sollst annehmen was ist, kommen Fragen, wie „Wenn ich alles einfach so akzeptiere und hinnehme, wie soll sich da denn was ändern?“ oder „So werde ich doch nur noch mehr zum Opfer und jeder kann mit mir machen, was er will. Was ist denn mit meinen Bedürfnissen und Zielen?“.

Die fatale Annahme dabei ist, dass wir denken, wir könnten im Außen einen Zustand erzwingen, der uns dann im Inneren ändert. Doch wir nehmen uns überall mit hin. Bin ich heute im Widerstand, bin ich es auch morgen. Es gibt dadurch keinen Platz, in dem sich Neues, vielleicht auch Unbekanntes zeigen kann, wenn ich mich dauernd in dem einengenden Überlebensmodus befinde und permanent meine Zukunft nach meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit wiederhole. Nehme ich vollständig an, was jetzt gerade ist, weicht der Widerstand gegen den aktuellen Moment, gegen das Leben selbst. Ich spare meine Energie, lasse mich nicht mehr von äußeren Umständen und meinen Gefühlsreaktionen beherrschen, lass es sich auflösen und finde dadurch mehr Raum für ungeahnte Möglichkeiten.

Wenn wir anfangen, das lieb zu haben, was da ist und was in uns ist, kommen wir aus dem Gefahrenmodus raus. Heilung, Entspannung und Raum für Positives wächst. Je mehr wir dem Neuen unsere Aufmerksamkeit schenken, desto größer wird es. Je mehr wir dem Alten unsere Aufmerksamkeit entziehen, desto kleiner wird es. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Transformation und Wandel kann immer nur zuerst in dir stattfinden, bevor es sich im Außen zeigt. Denn alles, was sich jetzt bereits im Außen zeigt, ist ein Spiegel deiner inneren Haltung. Löse dich also von dem was dich stört, in dem du es so sein lässt wie sie ist, entspanne dich mit deiner Innenwelt und schenke dem, was dich wirklich berührt, deine Aufmerksamkeit. Die Frage ist also:

Willst du am Unkraut oder an den Blumen riechen?

Wie kannst du dich vom Unkraut lösen?

Wie kannst du mehr Blumen und weniger Unkraut in deinem inneren Garten blühen lassen?

Das alles und mehr gibt es in dieser Folge! viel Spaß beim Hören!

Das genannte Buch ist von Rick Hanson und heißt „Denken wie ein Buddha“

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41 Minuten
SiN009 Entspannung in der Anspannung - Annehmen ist die Grundlage für jegliche Veränderung - mit Bodyscan-Meditation (20min.)

Willkommen im Schafstall! Schafe sind an sich ruhige, sanfte Wesen, die uns nicht provozieren. Sind wir selbst ruhig und entspannt und ohne Absicht, nehmen diese es wahr und stellen sich auf uns mit der gleichen Haltung ein. Dadurch, dass sie uns nicht provozieren, uns also nicht in unseren Überlebensmodus bringen, können wir besser loslassen, uns erholen und einfach so sein, wie wir sind. Für diesen einen Moment, so zu sein, wie man ist, ist ein wunderbares Gefühl, welches wir als Kind auf dieser Welt immer wieder erfahren durften - damals, als wir noch keine Ich-Identität hatten und uns der Welt aus Neugier und Spieltrieb näherten. Wir hatten den sicheren Schoss der Familie aus dessen Verbundenheit wir uns dem Wachstum, dem Lernen und unserer Begeisterung für den Moment und das Sein selbst widmen konnten. Doch nach und nach viel das Vertrauen weg und an uns wurde herumgeschraubt. Wir mussten uns anpassen und verändern und es anderen recht machen. Die Sicherheit aus der Verbundenheit ging verloren und wir fingen an zu glauben, dass wir nur irgendwie anders sein müssen, etwas noch erlernen oder erreichen müssen, um wieder „ganz“ zu sein. Somit ging der Teufelskreis los. Wir versuchten seit dem die Zukunft irgendwie vorherzusehen und zu kontrollieren, damit sie uns das beschert, was wir in der Vergangenheit verloren haben. Dabei ist alles schon da. In diesem Moment. 

Dies können wir durch Meditation wieder erlernen. Den Blick umzudrehen, rückwärts zu gehen, uns auf den Nullpunkt zu setzen und Reset zu drücken. Das, was ist, zu sehen, wie es ist, und nicht, wie wir es gern hätten oder nicht hätten. Uns also zu lösen aus den übernommenen Glaubenssätzen, unserer Meinung und der Getriebenheit, dass eine vermeintliche Zukunft uns die Erlösung bringen könnte. Die Erlösung können wir nur im Jetzt finden. Dazu braucht es zum einen Abstand zu unseren Gefühls- und Denk-Reaktionen - wir müssen uns also bekannt mit dem machen, was in uns stattfindet. Und zum Anderen braucht es die Bereitschaft, das, was wir da entdecken, anzunehmen und den inneren Widerstand aufzuheben. Ganz gleich, ob es unangenehm oder angenehm ist. Wenn wir uns davon trennen können, werden die Schatten kleiner und das, was uns treibt und Angst macht, verliert Energie und löst sich auf. Energie, die uns dann wieder zur Verfügung steht.

Unser Körper reagiert ständig, 24/7, auf die Sinnesreize im Außen. Teils schon so, dass wir es nicht mehr bewusst wahrnehmen und uns unbewusst gegen diese Empfindungen, die diese Reize im Inneren von uns auslösen, wehren und uns von diesen antreiben lassen. Wir sind Opfer unserer Empfindungen, wenn wir sie nicht bewusst spüren und deren Natur erkennen. Und zwar, dass alles kommt und geht und nichts bleibt, wenn wir es nicht wegschieben oder unterdrücken wollen. Mit der Übung des Bodyscans können wir dies wunderbar erkennen und uns umkonditionieren: Vom Sklaven der äußeren Reize hin zur Transformation der Empfindungen durch unser Gewahrsein. 

Die Übung startet bei Minute 16 und dauert gute 20 Minuten.

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37 Minuten
SiN008 Kohärenz statt Kompensieren - den heilenden Ruhemodus des Organismus aktivieren - mit geführter Meditation (15min.)

Wenn alles an seinem gefühlt richtigen Platz ist, dann entsteht im Gehirn etwas, das wir Kohärenz-Gefühl nennen. Konflikte heben sich auf, Chaos wird zu Ordnung und Harmonie. Wir fühlen uns einfach gut, alles ist stimmig und wir entspannen. Durch diese Übung in dieser Folge wirst du lernen, wie du dir dieses Gefühl sofort herbeiführen kannst. Unser Organismus will Energie sparen. Alles, was ihn irritiert, reizt und nervös macht, holt ihn aus seinem angestrebten Ruhemodus raus. In Folge dessen greift unser unbewusstes Handeln schnell zu Ersatzbefriedigung und kompensiert das störende Gefühl. Auch, wenn diese Mittel einem langfristig schaden. Für den Moment ist es erstmal hilfreich und überbrückt den momentanen unliebsamen Zustand. Doch statt zu Zigarette und Alkohol zu greifen oder in den nächsten Klamotten-Laden zu rennen, ist diese Übung ein perfektes Mittel, wieder zurück zu Zentrierung und Entspannung zu finden. Auch wenn du merkst, dass du nicht im Körper präsent bist, den Boden unter den Füßen verlierst und sich deine Gedanken verselbstständigen, kannst du mit dieser Übung das Steuer wieder zurück in deine Hand bringen. Lerne deinen Körper zu spüren und im inneren Halt dich selbst zu stabilisieren und zu stärken. Das einmal verinnerlicht gibt dir die Möglichkeit in jeder Situation bewusst und souverän zu bleiben. 

Die Übung startet bei Minute 17 und dauert 15 Minuten. Ich zeige dir die Schritte, die du durchführen kannst, um in eine perfekte Haltung zu kommen, in der du einfach still und ruhend sitzen kannst. Körper und Geist können sich in dieser Haltung zentrieren und in den angestrebten Ruhemodus zurückkehren. Herzschlag, Atmung und Kreislauf beruhigen sich und die Verdauung und die Selbstheilungskräfte deines Organismus werden aktiviert. 

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26 Folgen, 870 Spielminuten und über 15 Meditationen und Übungen. Plus viele, schöne Extras, wie der Soundtrack, die Hintergrundmusik, ein 100 Seiten PDF mit allen Inhalten und Bildern, das Artwork und der Song „Maka Hannya“. Alles in einem Bundle!

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28 Minuten
SiN007 Angst, Panik, Ohnmacht und wie Meditation hilft - Info-Talk über die 3 Prinzipien der Meditation

Anhand von drei unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen, die ich machen durfte, erkläre ich dir, wie du dich durch Meditation und Achtsamkeit in Stress-Situationen, bei Panik- und Angstattacken und drohender Ohnmacht wieder beruhigst und Herr der Lage wirst. Erfahre und lerne darüber hinaus in dieser Info-Folge die 3 Grundprinzipien der Meditation, mit deren Hilfe du leichteren Zugang für deiner eigenen Praxis bekommst und gelassener und zufriedener dein Leben gestalten kannst. Wache Momente haben wir alle mal im Leben. Es sind diese, wo wir uns scheinbar ganz in dem Moment auflösen, alles frisch ist und wir durchdrungen werden vom Augenblick. Alles ist echt, klar, an seinem Platz und einfach für diesen einen Moment perfekt. Wenn wir uns in Meditation üben, kann es sich anfühlen, als wären wir weit von solchen Momenten entfernt. Doch warte: es ist wir beim Laufen durch Nebel. Wir wissen nicht wann und wie es passiert, aber irgendwann durchdringt es uns und wir sind nass. Genauso ist es mit unserer Praxis. Da sitzt du Stunden auf deinem Kissen und nichts passiert und dann plötzlich, mitten im Alltag ereilt dich das Gefühl des wach seins, der Präsenz und der inneren Ruhe und Gelassenheit. Selbst, wenn es um dich rum brenzlig und hektisch zu geht. Lass dich von diesen drei Geschichten inspirieren, übe dich im Annehmen dessen, was du jetzt gerade vorfindest und gehe einen weiteren Schritt vom Opfer zum Schöpfer deines Lebens. Viel Spaß mit dieser Folge!

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26 Minuten
SiN006 Das Denken anhalten? Entspannung und Versenkung im Jetzt - mit geführter Meditation (10min.)

ASMR im Schafstall. Willkommen bei unseren 4 braunen engadiner Bergschafen. Unsere Atmung ist der Schlüssel und die Brücke, um uns in den gegenwärtigen Augenblick zu bringen, unsere stressigen Gedankenschleifen zu beruhigen und Zugang zum Leben zu bekommen. Je weniger Energie wir für Grübeleien, Sorgen oder sinnlose Gedankenketten aufbringen und mehr im Jetzt präsent sind, desto erholter und fitter fühlen wir uns. Der Atem ist die Brücke von unbewusst zu bewusst. Als Fokus-Objekt genutzt können wir uns aus dem rationalen Denken rausholen, ohne dass das Denken aufhört! Wir trennen uns nur davon, denn das Denken werden wir nicht anhalten können. Doch der Abstand zu unserem Denken kann uns neue Kraft und Energie bringen. Energie, die uns dann für das zur Verfügung steht, womit wir uns im Leben wirklich beschäftigen wollen. Da unser Geist ständig in Vergangenheit und Zukunft umherirrt, der Körper und unsere Erfahrung vom Leben sich aber immer nur im gegenwärtigen Moment befinden, herrscht innere Spaltung und ein Gefühl der Trennung. Nutzen wir also unseren Atmen, um den Geist ebenfalls ins Hier und Jetzt zu bringen. Mit einer geführten Übung lernst du deinen Geist zu bündeln und im gegenwärtigen Moment zu verweilen. Ganz ohne Absicht, ohne ein Tun, ohne ein Zweck. Schlichtweg einfach da sein, mit allem was ist. Wir üben uns im Loslassen und im Austreten aus der Rastlosigkeit und dem Geschäftig sein. Endlich mal ankommen, einfach nur da sein, nichts mehr erledigen oder irgendwas hinterherrennen. Das klingt toll, ist aber vielleicht am Anfang nicht immer so easy. Das macht aber nichts. Mit etwas Übung merkst du, wie gut es tut, für ein paar Momente einfach mal alles loszulassen und nur deine eigene Lebendigkeit zu spüren. Dir rennt nichts weg. Alles wartet auf dich. Doch in dem Moment dieser Meditation bist du schon im Ziel. Es gibt nichts zu erreichen. Etwas, das unwahrscheinlich gut tun kann. Probier es aus!

Die Übung startet bei Minute 14 und dauert 10 Minuten.

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Wenn dich ASMR interessiert, dann schau dir mal (mit Kopfhörern) dieses Video an: https://youtu.be/cAfN_pMb57A

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27 Minuten
SiN005 Mehr Leben durch weniger Wollen - der rezeptive Modus (mit 2 kurzen Übungen)

Meditation ist nicht Konzentration. Das Leben ist nicht da, um es zu analysieren, sondern zu erfahren. Dafür müssen wir aber da - in diesem Moment - sein, so wie unser Körper, unsere Sinne und unser Atem es auch immer zu sind. Eigentlich ist alles hier, das ganze Leben spielt sich nur jetzt ab. Nur unser Verstand treibt sich immer in Vergangenheit und Zukunft rum und schafft somit nicht nur eine äußere Trennung von uns und dem Leben, sondern auch eine Innere, die sich als Gefühl von innerer Leere und Unwohlsein breit machen kann. In dieser Folge mache ich zwei kurze Übungen mit dir:

Übung 1 startet bei Minute 5 und dauert auch nur 5 Minuten. Hier werden wir einmal erfahren, wie sich Konzentration anfühlt und was das mit uns macht. Nach einer kurzen Reflexion gehen wir in Minute 15 für ca. 7 Minute in eine zweite, rezeptive Wahrnehmungsübung, die uns erlaubt, völlig entspannt und ohne Absicht das, was jetzt ist, gelassener und gleichzeitig viel intensiver wahrzunehmen.

Rezeptiv heißt aufnehmend. Es ist der Modus, wo wir offen sind, für Erfahrungen und für das Leben selbst. Es ist unser natürlicher Zustand und dennoch müssen wir es erst wieder erlernen, da es sich so gegenläufig zu unserem konditionierten Verstand bewegt. Eine Übung, die es aber aufjedenfall Wert ist und unser Leben dauerhaft bereichern wird!

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28 Minuten
SiN004 Von Entspannung zur Erleuchtung - Info-Talk über Meditation

Es hat einen Grund, warum wir uns in den ersten drei Folgen (SiN001 bis SiN003) uns sehr mit praktischen Übungen beschäftigt haben. In dieser Folge wollen wir dies nämlich als Gesprächs- und Erfahrungsgrundlage nutzen und uns ein wenig theoretisch mit dem Thema Meditation beschäftigen. Wir stellen uns die Frage, warum Meditation gut und wichtig für uns sein kann. Hier wirst du nun also deine eigenen Erfahrungen mit meinen Schilderungen reflektieren können. Wir schauen von der allgemeinen Stufe der Entspannung bis hin zur spirituellen Idee der Erleuchtung. Wir klären, warum es so wichtig ist, im jetzigen Augenblick wach und präsent zu sein und welchen Reichtum dies für unser Leben bereithält. Aber auch, wieso es uns so schwer fällt und wieso unser Verstand, unser Denken uns in die Rastlosigkeit und Unzufriedenheit stürzt, obwohl er doch auch nur ankommen will und endlich Frieden finden möchte. Warum das aber nicht so funktioniert, wie wir es bisher immer getan haben, und wie wir es anders machen können, erfährst du in dieser Folge!

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30 Minuten
SiN003 Gedanken und Gefühle beobachten - mit geführter Meditation (15min.)

Diese Folge schließt die Erfahrungen der letzten Folge (SiN002) mit ein und erweitert die Übung um unsere Gedanken und Gefühle. Während wir in der ersten Hälfte dieser Folge noch einmal versuchen theoretisch zu rekapitulieren, wie wir in eine gute meditative Ausgangsposition kommen, die es uns ermöglicht, die Dinge um und in uns wertfrei wahrzunehmen, werden wir in der zweiten Hälfte wieder in eine praktische Übung gehen. Die Übung beginnt ab Minute 10 und dauert 15 Minuten.

Die Schrittfolge für eine gute meditative Ausgangslage hier noch einmal kurz punktuell zusammengefasst:

Einen entspannten, ruhigen Ort suchen.

Kontakt mit diesem Ort aufnehmen (Kontakt des Körpers mit dem Boden spüren, den Raum spüren, Körper spüren).

Wahrnehmung auf das Außen legen (alles Hören, Schmecken, Sehen, Riechen, etc. gleichzeitig wahrnehmen ohne auszusortieren).

Den umherirrenden Geist beruhigen mit einer Aufgabe: Fokus auf den Atem richten.

Den Atem zunächst nur an den Nasenlöchern spüren.

Aufmerksamkeit des Atems ausweiten auf Bewegungen in Brustkorb und Bauch, den Atem als Ganzes im Körper spüren.

Den restlichen Körper mit einbeziehen: Beine-Füße, Arme-Hände, Kopf und anschließend den Körper als Ganzes spüren.

Den Atem dabei immer als Zentrum, als Mittelpunkt nehmen, von dem aus unser Wahrnehmen stattfindet. Zur Not - bei Ablenkung - immer wieder zurück zum Atem kommen.

Das Außen wieder mit hinzuziehen und Sinneswahrnehmung mit ins Beobachten hinzuziehen. Nichts mehr ausschließen, alles darf da sein.

Gefühle spüren (z.B. Hunger, Kälte, etc.) oder auch eine Stimmung (Langeweile, Unruhe, Zufriedenheit, etc.).

Gedanken mit hineinnehmen. Das Denken sich bewegen lassen und dieses nur beobachten, wie Ebbe und Flut, ein Windhauch, das Kommen und Gehen spüren. Spüren, wie Gedanken sich mit Geräuschen und Gefühlen verbinden wollen, wie sie ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen.

Bei Druck, Anspannung und Anstrengung: wieder zurück zum Atem und den Geist und Körper beruhigen. Dann langsam wieder aufbauen über das Ausdehnen der Wahrnehmung über den Körper, das Außen und Gefühle und Gedanken. Bleib der Beobachter.

Beobachten: kein Tun, keine Analyse - eher spüren, wahrnehmen, noch vor dem Benennen. Das Außen löst Reaktionen im Inneren von uns aus. Wir können dies wahrnehmen, sehen. Es gibt keine wirkliche Trennung von Außen und Innen, da alles Einfluss auf uns hat. Alles, was ist, erstmal so sein lassen, ist die erste wichtige Übung!

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20 Minuten
SiN002 Sich über den Atem beruhigen - geführte Meditation (15min.)

Ich lade dich in meine kleine Hütte ein, um mit mir gemeinsam eine geführte Wahrnehmungs-Meditation zu machen. Aufbauend auf der 5-Minuten Version der vorherigen Podcast-Folge, lernst du hier, welche Schritte du machen kannst, um dich zu beruhigen, zu entspannen und zu fokussieren. Das schenkt dir nicht nur Ruhe und Abstand, sondern auch frische Energie und Weitblick. Dies ist eine praktische Übungs-Folge. Die Übung startet bei Minute 4 und dauert knapp 15 Minuten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du stehst, liegst oder gemütlich im Sessel sitzt. Abgeleitet aus einer klassischen Atem-Raum Meditations-Anleitung bringen wir wieder zunächst die Aufmerksamkeit ins Außen, bündeln unseren Fokus danach auf unsere Atmung und weiten dann unsere Wahrnehmung wieder über den Körper zurück ins Außen aus. 

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24 Minuten
SiN001 Einstieg in die Meditation - Schritt 1 - Entspannung (mit 5min. Übung)

In dieser Folge nehme ich euch mit zum Kuhstall, wo gerade zwar keine Kühe sind, aber dafür 6 Katzen, die täglich von mir gefüttert werden und im Hintergrund auch zu hören sind. Wir werden gleich in das Thema Meditation einsteigen und klären, was Meditation ist, warum es nicht nur etwas für Mönche, Yogis und Berg-Eremiten ist, sondern wie Meditation dir auf ganz nüchterne und pragmatische Weise in deinem Alltag und bei deinem Lifestyle wirklich helfen kann, ein gelassenes und wirklich tief zufriedenes Leben zu führen - ohne auf etwas verzichten zu müssen. Wir starten, für alle Meditations-Einsteiger und Neulinge, mit einer kleinen 5-Minuten Wahrnehmungsübung und klären, was Entspannung mit Meditation zu tun hat und was wirkliche Entspannung überhaupt bedeutet.

Die Übung beginnt ab Minute 14 und kann auch mehrmals von dir gemacht werden. Wir schauen, was um uns herum passiert, was im Außen ist und wie unser Körper darauf reagiert und versuchen unseren Körper als Mittelpunkt über unseren Atem wahrzunehmen.

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23 Minuten
SiN000 Intro - Was machen denn die Schafe hier?

Dies ist die erste Folge des Podcast für Meditation und Entspannungstherapie mit der Extraportion Schaf. 

Finde heraus, was Schafe mit Meditation zu tun haben, wieso Nebel der perfekte Begriff für unseren Geist und unsere Bemühungen ein zufriedenes Leben zu führen ist und wie er Helfer in turbulenten Gemütsstürmen und Stresssituationen sein kann. 

Darüber hinaus lernst du mich, Marius, kennen und erfährst meine Beweggründe, diesen Podcast zu starten. 

Und du wirst vor allem erfahren, warum dieser Podcast nützlich für dich ist. Sei es, dass du gelassener im Alltag sein möchtest, lernen willst mit stressigen Gedanken, schwierigen Gefühlen und schwankenden Stimmungslagen umgehen zu können, Meditation erlernen und vertiefen möchtest oder dich fragst, was es braucht und was es nicht braucht, um wirklich glücklich zu sein und was wir für uns selbst dabei in unserem normalen Alltag und unserem individuellen Leben tun können.

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