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Campusmarke - Die Podcastserie rund um das Thema Marke Archiv

84 Episoden
35 Minuten
Bei dieser CampusMarke Episode zeigen wir auf, welche Bedeutung KI-Prozesse für die Markenarbeit haben. Wir geben Hinweise, wie KI-Projekte sinnvoll eingesetzt werden können und machen nachvollziehbar, wann der Einsatz von KI weniger sinnvoll und unwirtschaftlich ist. Erkenntnisse, die Euch alle betreffen, die Ihr mit Marken zu tun habt.

Das Experteninterview führen wir mit Prof. Dr. Joachim Warschat. Er ist Professor an der FernUniversität in Hagen, eine der führenden Universitäten für Distance Learning in Deutschland. Einer seiner Schwerpunkte ist die Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden für das Innovations- und Technologiemanagement. Auch war er lange Jahre Institutsdirektor am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Mit seinem Wissen wird er uns helfen, KI zu verstehen. Er kann uns Informationen dazu geben, wie bei der Umsetzung von KI-Prozessen vorzugehen ist, was die Fallstricke sind und was für die Planung eines KI-Budgets zu beachten ist.

‚KI-Anwendungen‘ sind Bestandteile des Spektrums digitaler Prozesse zur Umsetzung und Durchsetzung von Marken. Ohne Digitalisierung lassen sich fast alle Bereiche des Marketing-Mix nicht effizient und erfolgreich durchführen. Ob dies Produktentwicklungen sind, alle Bereiche der Kommunikation, das Erleben von Marken in Markenräumen, das Qualitätsmanagement oder die Strukturierung und Ansprache von Zielgruppen, Aktivitäten zur Vermarktung und zum effizienten Einsatz von Vertriebskapazitäten bis zum Erheben von Kundenzufriedenheitswerten – die Digitalisierung ist dabei der geniale Helfer.

Ein CampusMarke Online-Forum des Instituts für Marken und Medien IMM wird sich mit ‚KI‘ und der Bedeutung von ‚KI-Prozessen‘ zur Um-und Durchsetzung von Marken beschäftigen. Bei Interesse bitte melden. Dann lassen wir Euch eine Einladung zukommen. Einfach eine Mail an kaefer@brandmedia-institute.berlin

 

Wir wünschen gute Erkenntnisse beim Hören dieser CampusMarke Episode.

 

Shownotes

joachimwarschat@gmail.com
1 minute
Heute sprechen wir über das Thema Crowdfunding - und wie du mit einer starken Marke dabei punkten kannst.

Die Finanzmärkte bieten unterschiedlichste Modelle zum Investieren. Crowdinvestment ist dabei gerade für Unternehmen des Mittelstands interessant, um sich Entwicklungsoptionen für ihre Ideen, Produkte und Marken zu erschließen. Crowdinvesting-Plattformen gibt es für die verschiedensten Markt- und Zielgruppensegmente wie z.B. für den Mittelstand, für Startups, für Unternehmen, die sich auf Nachhaltigkeit ausrichten, für sozial ökologische Unternehmen, für Grüne Energie oder für Immobilien, um nur einige Segmente zu nennen.

Finanzielles Engagement ist für Investoren beim Crowdinvesting aber nur dann interessant, wenn ein Unternehmen glaubhaft eine Vision zur Unternehmensentwicklung vermitteln kann. Und, wenn es ‚reizvoll‘ ist, an der Entwicklung eines Unternehmens teilzunehmen. Zu investieren ist also nur dann interessant, wenn ein Unternehmen seine Kompetenz, seinen Anspruch und seinen Nutzen unverwechselbar definiert hat. D.h., wenn ein Unternehmen eindeutig positioniert ist.

Um Erfahrungen mit Crowdinvestment aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln aufzuzeigen, haben wir zwei Interviews geführt:

zum einen aus der Sicht eines Geschäftsführers, der Crowdinvestment-Plattformen betreibt und

zum anderen aus der Sicht eines Unternehmers, der mit Erfolg Investoren-Kapital für die Weiterentwicklung seines Unternehmens generiert hat.

Also – hört rein und erfahrt im Interview mit Johannes Ranscht, einem der Geschäftsführer von OneCrowd Loans, worauf es ankommt, damit sich ein Unternehmen auf einer Crowinvestment-Plattform präsentieren kann.

Und erfahrt im Interview mit dem Geschäftsführer der Gesellschaftsbrauerei Viechtach, Markus Grüsser, was ein Unternehmen bieten muss, um mit Erfolg für Crowdfunding-Investoren attraktiv zu sein.

Gute Erkenntnisse beim Hören.

Shownotes

Seematch Homepage

E-Mail Kontakt Markus Grüsser, Gesellschaftsbrauerei Viechtach
14 Minuten
Unsere heutige Episode steht unter der Überschrift: wie kann nachhaltiges Wirtschaften dazu beitragen, deine Marke am Markt zu profilieren und von der Konkurrenz hervor zu stechen. Wir sprechen über das ‚Warum‘ und ‚Wie‘ und zeigen auf, was Unternehmen tun können, um sich inhaltlich zu positionieren.

Worum geht es heute also konkret?

Wir werden nachvollziehbar machen, wie Nachhaltigkeit die Positionierung von Unternehmen prägt, und wie Nachhaltigkeitsansprüche im Markt gegenüber Wettbewerbern differenzieren. Wir diskutieren Beispiele aus der Praxis. Auch zeigen wir exemplarisch auf, wie entsprechende Positionierungen entwickelt werden.

Wir wünschen zielführende Erkenntnisse beim Hören.

Shownotes

Edelman Trust Barometer 2020, pdf
25 Minuten
Was können Hochschulen zum Erfolg eurer Marke beitragen?

Wie wissenschaftliche Institutionen sich als Marken aufstellen, ist ohne Zweifel ein spannendes Markenthema. Ihr fragt euch aber vielleicht, was haben wir als Unternehmen mit unseren Produkten und Dienstleistungen davon? Antworten dazu gibt diese CampusMarke-Episode.

Kooperationen mit Hochschulen haben für Unternehmen spannende Potenziale zur Weiterentwicklung und Wertschöpfung ihrer Marke. Was sofort einleuchtet sind Vorteile, wie der Zugang zu ‚at the edge-Wissen‘, die Möglichkeiten innovative Produkte zu entwickeln über den Zugriff auf Grundlagenforschung und das interdisziplinäre Know-how der Hochschulen. Und nicht zuletzt die Recruitment Möglichkeiten qualifizierter Mitarbeiter – alles sehr konkrete Nutzen einer Hochschulkooperation für Unternehmen.

Aber dies ist lediglich die eine Seite der Nutzenmedaille. Die andere Seite wird oft unterschätzt oder erst gar nicht gesehen. Dies ist die Profilierung der eigenen Unternehmensmarke bzw. deren Produkt- oder Dienstleistungsmarken durch die Partnerschaft mit einer Hochschule. Aber das, wofür eine Hochschule steht, muss für die Positionierung des eigenen Unternehmens und seiner Marken passen – und eine „Aufladung“ sein, d.h. einen Mehrwert darstellen. Dieser ‚Marken-fit‘ ist ein ganz entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines passenden Hochschulpartners.

Was Hochschulen bei ihrer Markenpositionierung beitragen können, um ‚Mehrwert-Partner‘ für die Privatwirtschaft zu sein, das erfahren wir im Gespräch mit Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, Vizepräsidentin der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW, in Berlin, und zuständig für Forschung und Transfer. Mit ihrem Insider-Wissen gibt sie konkrete Tipps und praktische Hinweise, was zu tun ist, damit Unternehmen Hochschulkooperationen erfolgreich umsetzen können.

Zusammenfassend sind uns vierAspekte wichtig:

bezieht bei euren Markenentwicklungen Kooperationen mit Hochschulen und wissenschaftlichen Organisationen in eure Überlegungen mit ein.

geht auf diese Institutionen zu. Die Türen sind offen.

achtet auf den ‚Marken-fit‘!

eine Kooperation muss auf eure Marken einzahlen und für eure Marken im kompetitiven Wettbewerb eine zusätzliche Differenzierung schaffen.

Wir wünschen zielführende Erkenntnisse beim Hören.

Shownotes

Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring, persönliche Webseite

LinkedIn Seite Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring

Hochschulen als Kooperationspartner für Unternehmen, pdf

Hochschulen als regionaler Innovationsmotor? (pdf)
31 Minuten
Zielgruppen wertschätzen und dies auch so ausdrücken: die gendergerechte Sprache. Marken müssen sich diese gesellschaftliche Entwicklung zu Eigen machen.

Und genau deswegen bringt CampusMarke die Bedeutung von ‚gendern‘ auf den Punkt.

In dieser Episode fragen wir uns...

Gehen wir jetzt nie mehr zum Bäcker?

Oder wird in Zukunft eine ‚Gästin‘ an den Tisch begleitet?

Wie ist das mit den Washington Redskins oder den Cleveland Indians?

Ist es noch opportun, einen Jeep Cherokee zu fahren?

Die Antwort auf all diese Fragen hat mit ‚gendern‘ zu tun. Einer gesellschaftlichen Entwicklung, bei der es um die Gleichbehandlung diverser Ausprägungen einer Gesellschaft bzw. der Geschlechter geht. Gendergerechtes Verhalten wird zunehmend in den Medien vorgelebt. Politik-Diskussionen, Talk-Runden wie ‚Hart aber Fair‘, Nachrichtenmoderationen oder in Interviews – unsere Sprache ist ein zentraler Ausdruck gendergerechten Verhaltens.

Dieser Entwicklung dürfen und können sich Marken nicht entziehen. Diese CampusMarke-Episode zeigt auf, wie Unternehmen und Organisationen mit ihren Produkten und Dienstleistungen den Erwartung gerecht werden können, gesellschaftliche Gruppen nach individuellen Bedürfnissen anzusprechen.

Im Interview mit einer absoluten Expertin  hinterfragen wir, wie ihr das Thema Gendern für eure Marke anpacken könnt und worauf es bei gendergerechter Sprache ankommt. Wir unterhalten uns dazu mit Lucia Clara Rocktäschel. Sie ist Diversity-Texterin und Spezialisitin für geschlechtergerechte Sprache und wertschätzende Kommunikation. Sie zeigt uns Wege auf, Zielgruppen so anzusprechen, dass jede*r sich angesprochen fühlt: inklusiv, in Vielfalt und mit Wertschätzung.

Beispiele für das gesellschaftliche Umdenken begegnen uns jeden Tag:

Wie ist das genau mit dem Jeep Cherokee Geländewagen?

Warum sind die Baseball Clubs "Cleveland Indians" und "Washington Redskins" mit ihrem Namen nicht mehr gesellschaftskonform?

Wie tappte der Lebensmitteldiscounter Netto in die Genderfalle?

Und warum wird die Marke "Uncle Ben‘s" nun zu "Ben’s Original"?

Was hat sich die Limonade Almdudler in Bezug auf ihre Markenbezeichnung ausgedacht?

Anhand vieler Beispiele bringen wir euch dieses spannende Markenthema näher.

Hört rein. Holt euch ‚Appetit und Lust‘, auf Kommunikation in gendergerechter Sprache.

Shownotes

Unser Interview Gast Lucia Clara Rocktäschel, Diversity-Texterin und Spezialisitin für geschlechtergerechte Sprache und wertschätzende Kommunikation

Almdudler Diversity Edition

Sarotti: Vom Mohr zum Magier

"Gästin" - Umstrittene Duden-Änderung Kölner Professorin über vermeintlichen „Gender-Wahn”; express.de
42 Minuten
Wie Marken von Nutzern erlebt und ‚angenommen‘ werden.

User Experience oder UX - viel mehr als ein Kommunikationsschlagwort, welches gerade mal in Mode ist. Denn UX hat viel mit dem Erfolg von Marken zu tun. Also wir reden über Nutzererlebnisse, oder über Nutzungserlebnisse. Natürlich gibt es auch dafür eine DIN-Norm (ISO 9241, Teil 10): Benutzererlebnisse.

Wie dem auch immer sei: es dreht sich bei dieser CampusMarke-Episode alles darum, welche Erfahrungen und Erlebnisse Nutzer, Zielgruppen oder Kunden – also Menschen – mit dem machen, was Marken ihnen anbieten.

Und, damit die Auseinandersetzung mit diesem Thema auch Nutzwert für Euch hat, lassen wir zwei Expert*innen im Interview zu Wort kommen. Sie geben hilfreiche Tipps & Tricks, wie User Experience auf der einen Seite aus medientheoretischer Sicht einzuordnen ist. Und wie auf der anderen Seite in der konkreten Umsetzung Marken erfolgreich gemacht werdden.

Wir begrüßen auf unserem virtuellen Campus Prof. Dr. Regina Frieß, Professorin für Medienkonzeption und Medientheorie an der HTW Berlin und Patrick Boltz, er ist Inhaber und Geschäftsführer der Playframe GmbH in Berlin.

Wir hinterfragen

was es damit auf sich hat, dass Erfahrungen nicht gleich Erfahrungen sind

wie sich aus wissenschaftlicher Sicht der Zusammenhang von User-Experience und Mediennutzung darstellt

wie systematisch vorzugehen ist, um durch Interaktion Nutzererlebnisse zu vermitteln

was die Inhalte eines ‚Design Thinking Prozesses‘ sein sollten

Und natürlich arbeiten wir heraus, welches die ‚Takeaways‘ sind, die ihr in der täglichen Markenarbeit direkt anwenden könnt.

Hört rein und lasst Euch ein auf dieses Thema.

Shownotes

Kontakt Prof. Dr. Regina Frieß

Kontakt zu Patrick Boltz

Nutzungserlebnisse, DIN-Norm, wikipedia
31 Minuten
Wie die Ausgestaltung von Markenräumen ganz entscheidend die Wahrnehmung von Marken prägen kann, konnten wir beim virtuellen CampusMarke-Forum im Oktober 2020 erleben.

Die Möglichkeiten Markenwissen und Markenemotionen über digitalisierte Prozesse erlebbar werden zu lassen, faszinierten wir uns so sehr, dass wir diese Möglichkeiten in einem Podcast weiter hinterfragen und konkretisieren wollten. Denn heute bewegen sich Marken in vielfältigen virtuellen Räumen, die die reale Erlebbarkeit komplettieren bzw. ganz neue Räume aufmachen.

Zuallererst denkt man bei virtuellen Räumen oft an Web-Auftritte und virtuelle Messen. Aber ebenfalls gehören online Produktpräsentationen, Online-Shops, Auftritte in sozialen Medien, digitale Konzert- und Museumsbesuche oder Streaming-Events und – ja auch dies sind Markeninszenierungen – die vielen Video-Konferenzen dazu. Es liegt auf der Hand: die Wahrnehmung von Marken erfolgt zu einem wesentlichen Teil über virtuelle Auftritte.

Um tiefer einzusteigen in das, was Markenverantwortliche daraus ziehen können, haben wir zwei Experten zum Dialog auf unseren ‚virtuellen Campus‘ gebeten. Sie vermitteln ihren Stand des Wissens zum einen aus dem Blickwinkel anwendungsorientierter Entwicklungen aus Forschung und Wissenschaft und zum anderen aus dem Blickwinkel eines Praktikers, der Innovationen einsetzt, um virtuelle Markenwelten entstehen zu lassen: Martin Steinicke, Master of Science in Wirtschaftsinformatik und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW, Berlin und Erkan Karakoc Geschäftsführer bei Darkhorseworkspaces GmbH & Partner bei raumHOCH GmbH.

Dabei geht es um die Beschreibungen und Beispiele von Mixed Reality in den Ausprägungen von ‚Real Environment‘ bis ‚Virtual Environment‘ und dazu, was heute möglich ist bzw. wo die technologischen Möglichkeiten Optionen für zukünftige Markeninszenierungen schaffen. Und es geht darum, wie das geschickte zusammenführen von Realem und Digitalem ‚Superpower auf die Straße‘ bringt, um mit Markenräumen Erlebnisdimensionen zu eröffnen.

Mitnehmen könnt Ihr auf jeden Fall, dass die Zukunft hybrid sein wird. Nicht nur beim Auto, sondern auch bei der Inszenierung von Marken.

Gute Erkenntnisse und viel Spaß beim Hören wünschen euch Günter und Henrik

Shownotes

Unser Interviewgast Martin Steinicke, Koordinator "Mixed Reality for Business an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, LinkedIn

Unser Interviewgast Erkan Karakoc, Geschäftsführer bei Darkhorseworkspaces GmbH & Partner bei raumHOCH GmbH, LinkedIn

Raumhoch.de, Unternehmenswebseite

Definition Mixed Reality, Wikipedia

 
25 Minuten
Wie Design und Formgebung Markenwahrnehmung prägen - damit beschäftigen wir uns in dieser Episode von CampusMarke. Denn Design und Formgebung spielen eine ganz zentrale Rolle, wenn es darum geht, dem Anspruch einer Marken und ihrem Charakter, im wahrsten Sinne des Wortes, "ein Gesicht" zu geben – also eine Marke sichtbar und erlebbar zu machen.

Wikipedia z.B. beschreibt Brand Design und die Formgebung einer Marke als die Übersetzung der Vision, der Unternehmenskultur, der Positionierung und des strategischen Konzeptes einer Marke in einem visuellen Erscheinungsbild. Und der Rat für Formgebung formuliert das, was Design bewirken kann, mit: Design ist Orientierung. Design ist Differenzierung. Design macht Marken stark – und Unternehmen erfolgreich. Beide Definitionen entsprechen im übrigen genau auch unserem Markendenken.

Auch in dieser Episode lassen wir einen Experten zu Wort kommen: Andreas Gantenhammer. Viele Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Design und Formgebung zeichnen ihn aus. Für eine große Zahl von Unternehmen hat er Markenprägendes entwickelt und alleine in den letzten acht Jahren dafür 22 nationale und internationale Awards erhalten. Er ist der Gründer und Inhaber von Gantenhammer Werbung und Design.

Mit ihm unterhalten wir uns darüber, was für ihn gutes Markendesign ausmacht und was für ihn die ‚Leitplanken‘ sind, innerhalb deren er Markendesign entwickelt. Auch gibt er euch Tipps, wie ihr Kreative führen könnt, um deren Potenzial voll auszuschöpfen, damit Markenspezifisches für eure Unternehmen umgesetzt wird.

Und wie immer fassen wir das zusammen, was für uns beide die Learnings sind – also das, was hängen bleibt.

Gute Erkenntnisse und viel Spaß beim Hören wünschen euch Günter und Henrik

Shownotes

Unser heutiger Interviewgast Andreas Gantenhammer, Webseite

Andreas Gantenhammer auf LinkedIn
27 Minuten
Jedem Unternehmen ist heute klar, dass es auf Social Media-Plattformen präsent sein muss. Und natürlich sind die Zeiten, in denen man in sozialen Kanälen "einfach mal mit dabei ist", um zu sehen, was passiert, längst vorbei. Klare Strategien sind gefragt. Dazu muss man wissen, wofür die eigene Marke steht, um Social Media-Content zu generieren, der auf die eigene Marke einzahlt.

Strukturiertes, gezieltes Social Media-Marketing macht es möglich, starke Marken zu entwickeln und nachhaltige Beziehungen zu den eigenen Zielgruppen aufzubauen. In der heutigen Episode werden an einigen Do’s und Dont’s aufzeigen, was Marken bei ihren Social Media Aktivitäten tun, bzw. besser lassen sollten.

Dabei geht es z.B. darum,

wie wichtig eine sog. "Brand Story" ist,

warum man Zielgruppen genau kennen sollte,

wie ein konsistentes Design die Wahrnehmung prägt,

warum Glaubwürdigkeit und Transparenz entscheidend sind und, was es bedeutet,

sich von Wettbewerbern abzugrenzen.

Im Gegensatz dazu zeigen wir auf, welche Folgen es haben kann, wenn man Kritik ignoriert und sensible Themen unterschätzt, wenn der menschliche Faktor vernachlässigt wird bzw. die Nutzer der sozialen Plattformen nicht wertgeschätzt werden und das Zuhören vergessen wird.

Worauf es konkret ankommt, Social Media-Plattformen mit Erfolg zu besetzen, verrät uns unsere Interviewpartnerin Vivian Pein. Sie muss es wissen, denn Vivian ist Senior Social Media & Community Managerin, Beraterin, Dozentin und Autorin. Ihre berufliche Passion gilt den Sozialen Medien - und das schon seit vielen Jahren.

Zum Schluss verraten wir euch, was unsere Takeaways der heutigen Episode sind, die euch in eurer täglichen Markenarbeit weiterbringen werden. Ihr solltet euch auf dieses grundlegende Thema zur Entwicklung und Führung eurer Marken einlassen.

Viel Spaß beim Hören!

Shownotes

Unser heutiger Interviewgast Vivian Pein, Senior Social Media & Community Managerin

Vivian Pein auf LinkedIn

Social Media Branding, Neuland-Medien Agentur, pdf Dokument

Wie Einhorn Kondome mit unkonventionellem Branding und PR die Umsatz-Million geknackt hat, OMR
26 Minuten
Warum ist es von Bedeutung, dass Technologien zu Marken entwickelt und aufgebaut werden? Für die Potenziale, die darin liegen, möchten wir euch sensibilisieren.

Denn es gibt gute Gründe dafür:

Damit Technologien nicht als Volumenprodukte unter Wert gehandelt werden, sondern als wertgeschätzte Marken vermarktet werdenDamit technologische Leistungen dauerhaft gewinnbringende Preise durchsetzen können ( . . und den Mehrwert einer Technologie kapitalisieren)Damit durch den Markenanspruch die Alleinstellung einer Technologie besetzt und abgesichert wird

... und nicht zuletzt, weil Technologien über ihren Markenauftritt Emotionen besetzen, die Präferenzen beeinflussen. Und dies gilt alle Vertriebsstufen, ob Tier 3, Tier 2 oder Tier 1 in B2B-Märkten oder in B2C-Märkten.

Zu diesem Thema treffen wir unseren Experten Bernhard Gutmann zum Interview auf unserem virtuellen Campus von CampusMarke, der aus eigener Erfahrung berichten kann, wie aus Technologien Marken entwickelt werden und was Unternehmen davon haben.

Zuerst wollen wir aber die Unterschiede klar machen zwischen dem, was als Technologiemarken bezeichnet wird und Technologien, die zu Marken entwickelt werden. Unabhängig, um welche der beiden Kategorien es sich handelt, auch diese Marken entstehen durch konsequente Markenführung in den Köpfen der relevanten Zielgruppen.

Technologiemarken sind Unternehmen, die technologische Produkte und/oder technologische Dienstleistungen vermarkten und den größten Teil ihres Umsatzes mit eigenen Schlüsseltechnologien generieren. (Definition durch Mitglieder des Expertenrats für Technologiemarken). Dies sind Marken wie Appel, Tesla, Bosch, Zeiss, IBM . .

Aber mit diesen Marken wollen wir uns heute nicht beschäftigen. Im Fokus haben wir heute Technologien, die zu Marken entwickelt werden. Die nicht wie eine Technologiemarke für ein ganzes Portfolio von Technologien stehen, sondern dafür, wie einzelne Technologien zu Marken werden. Technologiegetriebene Unternehmen sind sich häufig gar nicht bewusst, dass Technologien, die zur Marke werden, ein starkes Wertschöpfungsinstrument sind.

Beispiele für erfolgreiche Marken für Technologien sind z.B. Motronic von Bosch, Goretex, Alexa, Leykra, Waterproof, Cleanmobile, Neyltest, Dralon und viele mehr.

Warum dies so wichtig ist, haben wir zu Beginn dieser CampusMarke-Episode ja schon erläutert.

Technologien als Marken können Innovationen langfristig rechtlich absichern. Marken haben, wenn sie aktiv genutzt werden, eine unbegrenzte Schutzdauer, die weit über die Patent-Zeiträume hinaus greift. Auch vor dem Hintergrund der Bedeutung digitaler Medien ist der markenrechtliche Schutz von Technologien sinnvoll. Denn Patente sind in vielen Fällen umgehungsfähig. Marken sind dies jedoch nicht. Sobald verwechslungsfähige Aussagen und Auftritte von Mitbewerbern eingesetzt werden, sind die Markeninhaber der Technologie in einer überlegenen Position.

Technologien als Marken zu positionieren diszipliniert auch bei der Entwicklung von Technologien. Ingenieure müssen sich fragen, wie denn ihre Entwicklungen Problemlösungen schaffen oder durch Technologie neue Möglichkeiten eröffnen, die relevant sind für Märkte und für Zielgruppen. Deshalb müssen sich Unternehmen bei der Technologieentwicklung bereits fragen, sind die technologischen Leistungen so bedeutend sind, dass sie von Kunden wertgeschätzt werden.

Zusammenfassung:

Nur mit Technologie alleine lässt es sich nicht überlebenDer Auftritt als Marke bietet Technologien über den Patent- oder Gebrauchsmusterschutz hinaus Möglichkeiten Positionen im Markt zu verteidigenTechnologien lassen sich werthaltiger vermarkten mit den Ansprüchen einer Marke (Mehr-Wert)Marke diszipliniert nach innen ins Unternehmen

Viel Spaß beim Hören!

Shownotes
31 Minuten
Willkommen zur sechzigsten Episode von CampusMarke.

Mit dieser Episode greifen wir ein heikles Markenthema auf: Markenplagiate und Produktpiraterie. Damit lassen wir euch nicht allein. Wir zeigen Wege und Möglichkeiten auf, wie Unternehmen mit Plagiaten ihrer Marken und Produkte umgehen können.

Wir ordnen die weltweite Dimension von Markenpiraterie ein, denn Plagiate sind für Originalhersteller häufig mit unmittelbaren Umsatzeinbußen und oft auch mit Imageschäden verbunden. Wir analysieren einige Erkenntnisse der ganz aktuellen KPMG-Studie Produktpiraterie aus 02/20, die sich auf Konsumentenprodukte ausrichtet.

Wir geben Hinweise, was Unternehmen ganz konkret gegen Marken- und Produktpiraterie tun können. Dazu führen wir auch ein aufschlussreiches Interview mit Christine Lacroix. Sie ist bei der „Aktion Plagiarius“ hauptverantwortlich für die Organisation der jährlichen Verleihung des Negativpreises Plagiarius. Darüber hinaus ist sie zweite Vorsitzende des Museum Plagiarius in Solingen.

Gegen Produkt- und Markenpiraterie vorzugehen, ist nicht nur von Bedeutung für internationale Konzerne. Wir beschreiben Hebel, die auch mittelständische und kleine Unternehmen sofort ansetzen können.

Wir wünschen gute Erkenntnisse und viel Spaß beim Hören – auch wenn das Thema ein sehr ernstes ist.

Shownotes

"Aktion Plagiarius" Webseite

Museum Plagiarius in Solingen

KPMG Studie: Consumer Barometer 02/20 – Die Auswirkungen von Produktpiraterie

PWC: Produktfälschungen: Das kriminelle Geschäft der Fälscher mit billigen Kopien

Wirkungsvoll gegen Plagiate vorgehen, marktundmittelstand.de

Unternehmenswebseite Firma Sentryc, Berlin: Plagiate im Internet aufspüren
28 Minuten
Markenemotionen digital erleben: E-Sport Plattformen transportieren pure Emotionen. Entdeckt die Möglichkeiten!

In dieser CampusMarke-Episode stellen wir euch ein spannendes, immer noch recht neues Thema vor: E-Sport - und was das mit Marken zu tun hat.

Bei unseren Recherchen lernten wir selbst viel dazu, welche neuen Welten und Möglichkeiten sich hierbei für Marken ergeben können.

Zuerst gehen wir darauf ein, dass ihr für eure Marken über das Medium E-Sport Zielgruppen erreichen könnt, die kaum über herkömmliche Medien angesprochen werden. Teile dieser Zielgruppen können für eure Marken sehr relevant sein, weil sie jünger sind und auch für die Zukunft eurer Marke stehen. Die E-Sport Präsenz eines Unternehmens hat auch viel mit dem Wunsch junger Menschen zu tun, bei einem Unternehmen beschäftigt zu sein, das ganz vorne mit dabei ist. Daraus ergeben sich große Chancen für die Rekrutierung junger Talente.

Überraschend ist die weltweite wirtschaftliche Bedeutung dieses Marktes. Bereits heute spielen 2,2 Milliarden Menschen Online Games und weltweit erzielt der E-Sport ein Umsatz-Volumen von 1,5 Milliarden US $. Die Corona-Einschränkungen haben dem E-Sport einen weiteren Push gegeben. Ein Beweis dazu war z.B. die kurzfristig aufgesetzte ‚Fußball Bundesliga Home Challange‘, die medial vom Bezahlsender Sky begleitet wurde.

Natürlich geben wir auch in dieser Folge wieder allgemeine Orientierung und ordnen ein:

Was ist E-Sport überhaupt?

Was sind heutige E-Sport Spiele?

Was ist eigentlich beim E-Sport der Sport?

Hauptteil der heutigen Episode ist unser Interview mit einen absoluten Insider, den man als Vordenker der Social-Media-Kommunikation bezeichnen kann: Maurice Sonneveld. Seit 2017 leitet er die Digital Media-Abteilung beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC in Berlin. Beim Hauptstadtverein verantwortet er digitale Strategien und Innovationen.

Für eure marke ist es sehr spannend hinzuhören, was Maurice zu sagen hat. Insbesondere dann, wenn es darum geht, wie ihr für eure Marken das Medium E-Sport einsetzen könnt.

Viel Spaß beim Hören dieser CampusMarke Episode.

Shownotes

Kontakt zu unserem Interviewpartner Maurice Sonneveld, Digital Media Herta BSC Berlin, persönliche Homepage

Webseite Herta BSC Esport-Akademie

Webseite "Bundesliga Home Challenge"

Webseite "Sky ‘Bundesliga Home Challenge

Webseite einer der bedeutendsten E-Sport Veranstalter: ESL One
1 minute
Wenn es mal wieder brennt und die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes davon läuft, weil die nächste Messe (völlig überraschend) demnächst ihre Tore öffnet, der Unternehmensauftritt im Internet dringend eines Relaunches bedarf, die Vertriebsexperten vom Marketing nun wirklich die Verkaufsargumente für das Unternehmen und seine Produkte einfordern... Ihr kennt das... Und natürlich soll dieser Schnellschuss aber trotzdem auf die Marke einzahlen...

... dann ist das CampusMarke ‚Wenn es brennt‘-Modul genau das Richtige für euch...

In dieser Episode zeigen wir euch, wie wir Markeninhalte für ganz konkrete Projekte und Maßnahmen sauber auf den Punkt bringen und dann eure Kreativen oder freien Teams bei der Umsetzung begleiten.

Wir zeigen euch, wie punktgenau kommuniziert werden kann und die eingesetzten Budgets auch effizient ausgeschöpft werden.

In dieser Episode besprechen wir, was das CampusMarke ‚wenn es brennt‘-Modul leistet, wie es aufgebaut ist, und was ihr für ein Ergebnisse erhaltet. Dies machen wir an konkreten Praxisbeispielen nachvollziehbar.

Unser methodisches Vorgehen hat drei Schritte:

Ein ganztätiges Assessment, um alle Details kennenzulernenVerdichtung: Herausarbeiten strategisch relevanter AnsprücheUmsetzung die auf das Markenkonto einzahlt

Wir geben auch Details, wieviel Zeit ihr dafür einplanen solltet und wie ihr zu einem Leistungshonorar kommt, welches beiden Seiten gerecht wird.

Viel Spaß Hören.

Shownotes

Wenns brennt Modul Präsentation, pdf Download (500kb)

 
28 Minuten
Nach den Corona Lockdowns läuft die Wirtschaft langsam wieder an. Daher ein guter Zeitpunkt, dass CampusMarke thematisiert, wie Marken neue Märkte erobern.

Gründe, in neue Märkte zu expandieren, sind ganz unterschiedlich. Aber immer geht es darum, neue Zielgruppen für seine Marke zu erschließen. Wie dies erfolgreich gelingen kann, dazu haben wir einen der erfahrensten Experten zum Interview eingeladen, den Economic Development Director Neil Hensley. Seine Erfahrungen wird er mit uns teilen (das Interview ist auf Englisch).

Zu bedenken ist, wenn eine Marke in neue Märkte einsteigt, dann ist sie in der Regel ein „Nobody“ – keiner kennt sie vor Ort. Andere Marktmechanismen, andere Wettbewerber, andere Mentalitäten und andere Kulturen. Herausforderungen, mit denen eine Marke im neuen Markt umgehen muss. Der Kommunikation kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Einerseits, dass potenzielle Kunden überhaupt mitbekommen, dass das eigene Unternehmen, die eigene Marke, nun am Markt verfügbar ist. Andererseits wird die Kommunikation zum Bindeglied zwischen dem Unternehmen und dem neuen Markt.

Aber, was genau kommuniziert eine Marke in einen neuen Markt? Die Antwort ist so klar wie einfach: immer die Inhalte der eigenen Markenpositionierung im Heimatmarkt. Auch wenn diese Inhalte kulturell zu interpretieren sind. Eine Marke muss wissen, wofür sie steht: in Bezug auf ihre Kompetenz, auf ihren Anspruch und auf den Nutzen, den sie für ihre Zielgruppen leistet.

Von den Erfahrungen anderer lernen ist das zentrale Ziel dieser CampusMarke Episode. Deswegen lohnt es aus dem Interview mit Neil Hensley seine ganz eigenen Schlüsse zu ziehen.

Zusammenfassend sind folgende Faktoren entscheidend für Erfolg in einem neuen Markt:

Findet heraus, wo eure Zielgruppen (lokal) sitzen. Dies ist entscheidend für den richtigen Standort im neuen Markt

Weder Qualität alleine, noch Marketing alleine sind die Erfolgsgaranten. Der Mix von beiden ist entscheidend. Deutsche Unternehmen müssen lernen: Kommunikation ist wichtig!

Einlassen auf die Kultur des Zielmarktes und Präsenz zeigen im Zielmarkt. Präsenz ist auch Ausdruck der Ernsthaftigkeit des Engagements in einem neuen Markt.

Setzten auf die Herkunft. Man darf und sollte die eigene deutsche Herkunft ruhig ins Feld führen – denn Deutschland und deutsche Produkte haben international nach wie vor einen sehr guten Ruf – insbesondere wenn es um die Qualität geht.

Viel Spaß Hören.

Shownotes

E-Mail Adresse Kontakt Neil Hensley: nhensley@blueash.com

Neil Henslay auf Xing

Neil Henslay auf LinkedIn

City of Blueash
22 Minuten
Der Corona-Virus und seine einschneidenden Konsequenzen sind das mediale Thema momentan. Sicherlich zu Recht, bei den gesundheitlichen Bedrohungen und bei den zu erwartenden wirtschaftlichen Auswirkungen.

Wir betrachten heute das Corona-Szenario einmal unter dem Blickwinkel: Was für Konsequenzen haben Krisen für Marken? Und welche Rolle spielen Marken für eine Gesellschaft bei der Bewältigung von derartigen Extremsituationen? Und was kannst du daraus für deine Marke für Schlüsse ziehen?

Wir sind überzeugt: Marken haben alles, um Anker in der Krise zu sein.

Dies machen wir an vier ‚Anker-Themen‘ fest:

1.) Anker-Thema: Engagement für das Gemeinwohl – in diesem Fall für das ‚Social Distancing‘

Ganz großartig ist, wie Marken mit ihrer Präsenz und Bedeutung ihr Logo einbringen, um ‚Social Distancing‘ zu vermitteln und in ein breites Bewusstsein zu bringen. McDonalds, Audi, die Süddeutsche Zeitung und VW sind dafür nur vier Beispiele. Ein spannender Aspekt ist, ob ein hoheitliches Markenzeichen verändert werden darf. Dafür ja! Aber auch für nichts anderes!

 2.) Anker-Thema: In der Krise ehrliche Empathie, Engagement und Größe zeigen

Das Grundsätzliche dabei ist ‚creating a sense of community‘. Und auch hier gibt es großartige Beispiele insbesondere aus dem Handel und bezogen auf deren Mitarbeiter. Konkurrierende Handelsunternehmen haben in ganzseitigen Anzeigen allen Mitarbeitern für deren heldenhaften Kampf an den Regalen gedankt. Die meisten Handelsketten haben für ihre Mitarbeiter Aktionen gefahren und dies nicht nur verbal, sondern auch finanziell.

Aus der Rolle fiel dabei adidas mit der Ankündigung, für seine Outlets keine Mieten mehr bezahlen zu wollen. Und dies nach einem gigantisch erfolgreichen Geschäftsjahr. Damit hat adidas in kürzester Zeit Markenwerte vernichtet. Das schnelle Zurückrudern von adidas war notwendig, aber ist sicherlich nur eine kleine Kompensation des Schadens. Dabei soll aber nicht verschwiegen werden, dass H & M, Deichmann, Karstadt/Kaufhof die gleiche Botschaft verkündeten und diese nicht zurückgenommen haben.

3.) Anker-Thema: Markenbotschaften müssen in einer Krise lösungsorientiert sein und nicht in eigener Sache verkaufsfördernd

Und auch hier gibt es überzeugend Beispiele, wie Marken sich über Lösungsorientierung profilieren: McDonald’s leiht seine Mitarbeiter aus an Handelsunternehmen, um Engpässe zu überwinden; eine Eismanufaktur in Krefeld stellt um und produziert Nudeln für den lokalen Edeka Markt; TRIGEMA stellt anstelle von T-Shirt wiederverwendbare Behelfs- Mund und Nasenmasken her; Prada und H & M produzieren Schutzkleidung; Autobauer rüsten um auf Beatmungsgeräte und Spirituosenhersteller, wie Jägermeister und Dufthersteller, von Dior bis Henkell, produzieren Desinfektionsmittel.

Menschen erwarten von Marken in Krisenzeiten, dass sie alles dazu tun ihre Mitarbeiter, Zulieferer und Kunden zu schützen. Auch wenn dies kurzfristig mit finanziellen Verlusten verbunden ist.

4.) Anker-Thema: Marken sollen in schwierigen Zeiten einen und Vertrauen schaffen

Die Erwartung an Marken ist, dass Sie in schwierigen Zeiten unterstützen und motivieren, gemeinsam die Krise zu meistern. Ganz entscheidend für die Zukunft wird aber sein, dass Vertrauen in eine Marke zu haben, wesentlicher Garant erfolgreicher Markenführung sein wird. Die Corona-Krise wird auf die Art und Weise, wie Marken agieren und wahrgenommen werden, ganz sicher etwas verändern.

Wir haben uns auch anregen lassen durch die Ergebnisse der Studie Trust barometer special report: Brand trust and the coronavirus.

Viel Spaß Hören.

Shownotes
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