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Campusmarke - Die Podcastserie rund um das Thema Marke Archiv

84 Episoden
19 Minuten
Jede Marke wird einmal ins Leben gerufen und jede Marke wird sich eines Tages auch wieder verabschieden. Gründe dafür gibt es viele:

Marken können überflüssig werden, wenn sich Märkte beispielsweise technologisch verändern, wenn deren Nutzen keine Relevanz mehr hat.Oder Marken werden von Finanzinvestoren übernommen, zerschlagen und filetiert.

Klingt fast so, als müssten sich Marken ihrem Schicksal ergeben. In ganz vielen Fällen: N e i n! Denn viele Marken sterben einen Tod durch Managementfehler und durch das Unvermögen, Potenziale auf die Straße oder an die Zielgruppen zu bringen.

Wir können nahtlos anknüpfen an die CampusMarke Episode Nr. 19, vom 24. Juni 2018, bei der wir Euch auch schon mitgenommen haben zu einem Spaziergang über den Markenfriedhof.

Air Berlin, Kaisers, Hertie, Schlecker oder Raider, waren einige Beispiele, die wir besprachen, was gegen den Markentod hätte getan werden können. Die gesamte Bandbreite, wie Marken sterben, zeigen wir mit der heutigen Episode auf. Wichtig ist uns dabei, was ihr daraus lernen könnt, um Fehler für eure Marke zu vermeiden.

Unser erstes, ganz aktuelles Beispiel, ist wieder eine Marke des Handels: real,-- Die Filialkette, die der Metro zur Last wurde und die nun an einen Finanzinvestor verkauft ist. Wir müssen keine Hellseher sein, um zu prophezeien, dass die Marke real,-- den Weg der Marke Kaisers auf den Markenfriedhof gehen wird.

Das zweite Beispiel ist der Pionier des Reisens: Thomas Cook. Gegründet 1865 mit einem ersten Reisebüro in der Londoner Fleetstreet. Welch ein Mythos. Eine erst sehr ruhmreiche Geschichte - und zum Ende eine traurige Insolvenz-Geschichte. Fosun, eine expansive chinesische Unternehmensgruppe, hat die Marke Thomas Cook aus der Insolvenzmasse gekauft. Sie wird also weiter existieren, aber nie mehr die Strahlkraft eines englischen Reisepioniers haben. Spannend dabei: Eine Marke im Thomas Cook Verbund, die Condor, konnte sich rauslösen und wurde von der polnischen Luftfahrtgruppe LOT übernommen.

Eine Marke, bei der das Management einen gehörigen Anteil am Tod der Marke hat, ist Kettler. Ein stolzes Familienunternehmen, 1949 von Heinz Kettler gegründet. Mit Klassikern wie dem KETTCAR, sind ganze Generationen an Kindern aufgewachsen. Was die Historie erkennen lässt: Mangelnde Positionierung führte zu Wildwuchs im Produktportfolio, verwässerte das Image und das Markenbild und führte am Ende ins Abseits. Und was uns die Historie von Kettler auch noch lehrt: Auch die bestklingendsten Awards wie 2003 "Marke des Jahrhunderts" oder kurz vor der Insolvenz der "German Brand Award" stellten leider keine Überlebensgarantie für Kettler dar.

Und noch eine deutsche Traditionsmarke, von der wir uns in der bisherigen Form verabschieden müssen, ist die TV-Marke Loewe. Vor wenigen Wochen kam das Aus. Unstetes Management hat den Weg bereitet zur Übernahme durch einen osteuropäischen Unternehmer, der die Traditionsmarke wiederbeleben will. Ob dies gelingen wird? Erfahrung gibt es ja in dieser Unternehmensgruppe mit deutschen Traditionsmarken wie Grundig und Blaupunkt, die bereits in deren Portfolio sind.

Ja, und zuletzt haben wir noch eine Grabstätte entdeckt – ein Gemeinschaftsgrab – für Logos. Lasst euch überraschen, welche Logos wir hier gefunden haben...

Viel Spaß beim virtuellen Gang über den Markenfriedhof.

ShownotesMetro verkauft real, tagesschau.deChinesen kaufen den Namen Thomas Cook, n-tv.deKettler zum dritten Mal insolvent, finance-magazin.de
28 Minuten
In der heutigen Episode geht es darum, wie eine Markenpositionierung ganz konkret in der Praxis abläuft. Dazu sprachen wir im Interview mit Albert Warnecke, besser bekannt als der "Finanzwesir", mit dem wir zusammen seine Marke rund um seinen Blog und Podcast zur privaten Geldanlage mit ETFs positioniert haben.

Albert berichtet über seine Erfahrungen während der Markenpositionierung und seine Lehren danach - und was er bereits konkret "im Sinne der Marke" umgesetzt hat.

Unser Ziel dieser Episode war es, euch einmal ganz konkret durch die einzelnen Schritte einer Positionierungsarbeit mitzunehmen und aufzuzeigen, wie eine Marke positioniert wird. Und das immer anhand vieler konkreter Beispiele des Finanzblogs "Finanzwesir" von Albert.

Wir klären also:

warum und wann sollte eine Markenpositionierung durchgeführt werden

was ist ein Markenassessment und wer sollte an diesem idealerweise teilnehmen

was sind "Kraftfelder" einer Marke (EN "Magnetic Fields") und wofür sind diese gut

aus welchen Genen besteht die "Markengenom Methode" innerhalb des strukturierten Markenpositionierungsprozesses

aus welchen Elementen besteht am Ende die Markenpyramide

was ist der Mehrwert der Marke Finanzwesir, den Albert mit seinem Blog und Podcast seinen Lesern und Hörern stiftet

Viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes

Der Finanzwesir Blog von Albert Warnecke rund um die private Geldanlage

Die Markengenom Methode im Detail erklärt
27 Minuten
Heute diskutieren wir darüber, wie Marken sensibel mit gesellschaftlichen Normen oder Fehlschlägen umgehen sollten. Immer wieder begegnen uns in unserer Markenarbeit gute und weniger gute Beispiele, die uns auffallen. Über einige sprechen wir heute im Podcast.

Dabei unterscheiden wir zwischen drei verschiedenen Themengebieten:

Sensibler Umgang von Marken mit dem Zeitgeist

Sensibler Umgang von Marken mit ethischen Befindlichkeiten

Sensibler Umgang von Marken mit Fehlschlägen

Wie ihr eure Marke für die jeweilgen Fragestellungen "fit" machen könnt, erklären wir anhand von diversen Beispielen von bekannten Marken wie z.B.:

dem WDR Fernsehen und dem "Umweltsau" Satire-Liedchen "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad", Süddeutsche Zeitung

der missglückten H&M Kampagne "Coolest Monkey in the jungle", express.de

der Smoothie Marke "true fruits" und ihrem mehr als fragwürdigen Auftritt, utopia.de

dem unserer Meinung nach akzaptablen EDEKA Spot zum Muttertag, spiegel.de

der etwas schlüpfrigen LKW Werbung von Lehmann Transporte, werberat.de

Teslas Cymbertruck Glasbruch mit Elon Musk, futurezone.at

und einigen Präsentationen und Keynotes, bei denen sich die Akteure auf der Bühne mal mehr, mal weniger geschickt in den Dienst ihrer Marke stellten, t3n.de

Viel Spaß beim Zuhören!

Blog zum Podcast auf: www.campusmarke.de
15 Minuten
Heute geht es um Digitale Marken. Und der Frage: was macht die Digitalisierung mit deiner Marke? Und was hat der Mensch (immer noch) damit zu tun?

Digitalisierung ist das Thema, das unterschiedlichste Vorstellungen, Erwartungen oder auch Ängste auslöst. Auch inhaltlich ist der allgemeine Begriff "Digitalisierung" schwer zu packen. Wie lässt sich die Digitalisierung einordnen? Und was bedeutet Digitalisierung für die Marken, für die wir verantwortlich sind? Was bedeutet es für jeden ganz persönlich?

Wir wollen das heute mal einordnen. Welche Rolle die Digitalisierung für die Vermittlung und Durchsetzung von Inhalten und Ansprüchen einer Marke spielt. Und, da Digitalisierung kein Selbstzweck ist, beschäftigen wir uns auch damit, welche entscheidende Rolle dabei die Bedürfnisse von Menschen spielen.

Worum geht es im Detail?

Das Zusammenwirken von Analogem – Digitalem – Analogem bringt Marken in die Wahrnehmung. Das Zusammenwirken von Analogem – Digitalem – Analogem, ist entscheidend dafür, wie Marken sich ihren Zielgruppen und Stakeholdern erfolgreich etablieren und durchsetzen.

Ganz wichtig ist, dass wir uns alle bewusst sind, dass die Anforderungen an die Leistungen einer Marke immer mit den Erwartungen von Menschen zu tun haben. Denn Menschen definieren die Anforderungen, die die Existenz einer Marke begründen und legitimieren. All diese Erwartungen postulieren sich im Anlogen.

Das Analoge steht immer am Anfang, denn für Marken und deren Angebote muss es gute Gründe geben, dass es sie gibt. Es müssen berechtigte Interessen als Voraussetzungen gegeben sein, die es wert sind, befriedigt zu werden. All diese guten Gründe kommen aus der analogen Welt. Die Berechtigung für eine Marke beruht auf einer analogen Relevanz.

Doch dann kommt das Digitale hinzu.

Und wie dieses spannende Zusammenspiel zwischen Analogem - Digitalem und wieder Analogen erfolgreich gelingt, das erfahrt ihr in dieser Campusmarke Episode.

Viel Spaß beim Zuhören!Shownotes:

Campusmarke.de Blog - der Blog zum Podcast

Episoden Schaubilder
35 Minuten
Heute geht es um deinen Bauch - besser gesagt um dein Bauchgefühl. Wir erklären, warum das Bauchgefühl - und Intuitionen allgemein - so entscheidend für deine Markenarbeit ist.

Denn Emotionen und Marken gehören untrennlich zusammen. Keine Marke ohne Emotionen. Denke doch mal an adidas, Coca-Cola oder Red Bull.

Viele sehr bekannte Marken wurden erst groß und bekannt, da deren Gründer oder Visionäre ein Bauchgefühl hatten, etwas zu tun, zu erfinden oder zu verändern. Steve Jobs, Richard Branson, Carl Benz oder Thomas Edison, um ein paar Beispiele zu nennen. Alle waren getrieben von einem inneren Antrieb - ihrem Bauchgefühl - etwas Bestimmtes voran zu treiben.

Mit der Positionierung einer Marke wird "das Bauchgefühl" aber erst greifbar und konkret. Denn einmal schriftlich festgehalten, lässt sich alles, wofür eine Marke steht, kommunizieren und verbreiten. Sei es nach außen an Kunden - oder nach innen an Mitarbeiter.

Unserem heutigen Interviewgast ging es bei der Gründung seines neuesten Produktes ähnlich - er hörte mit seinen Mitgründern auf sein Bauchgefühl.

Wir sprechen im Interview auf unserem Campus von Campusmarke mit Sebastian Klein, Mitgründer von blinkist und nun einer der Herausgeber des Magazins "Neue Narrative - das Magazin für neues Arbeiten".

Unserem heutigen Interviewgast ging es ähnlich. Wir sprechen im Interview auf unserem Campus von Campusmarke mit Sebastian Klein, Mitgründer von blinkist und nun einer der Herausgeber des Magazins "Neue Narrative - das Magazin für neues Arbeiten".

Mit Sebastian sprechen wir darüber,...

welche entscheidende Rolle das Bauchgefühl bei der Gründung des Magazins bei ihnen spielte

was das Magazin "Neue Narrative" von anderen Magazinen unterscheidet

wie sie überhaupt auf den Namen "Neue Narrative" gekommen sind

welche Visionen sie für die Zukunft des Magazins sehen

und warum er gerne mal für eine Zeit lang Pizzabäcker in Neapel sein möchte... ;)

Shownotes:

Webseite Magazin "Neue Narrative"

Kontaktmöglichkeiten zu unserem Interviewgast Sebastian per E-Mail: hallo@neuenarrative.de

Neue Narrative auf Instagram
35 Minuten
Heute feiern wir ein wenig: Unsere 50. Episode und zwei Jahre Campusmarke Podcast.

Wir wollen ein wenig zurück schauen in dieser Episode: Wo kommen wir her, was ist uns auf dem Weg bislang begegnet? Und natürlich schauen wir auch nach vorne: was stehen bei uns für Neuerungen und Entwicklungen an? Und wir wollen euch auch mal ein wenig hinter die Kulissen von Campusmarke blicken lassen.

In unserer Jubiläums-Episode erfahrt ihr also...

welche Campusmarke Episoden wurden bisher am meisten gehört?

was waren eure häufigsten Fragen an uns - best of FAQs?

welche Interviewgäste sind uns besonders im Gedächtnis geblieben?

Interview mit Denise - unser gute Seele im Backoffice: wie schaffen wir es überhaupt regelmäßig online zu gehen?

Ausblick: was dürft ihr die nächsten 50+x Folgen von uns erwarten?

Dann holt schon mal die Sektgläser raus und lasst uns gemeinsam anstoßen! ;)

Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes:

Campusmarke.de Blog zum Podcast

Unsere Top Episoden:

E019: Gang über den Markenfriedhof

E013: Warum eine Markenpositionierung gerade für KMU wichtig ist

E002: Basics - das ABC über Marken

E003: Wie positioniere ich eine Marke
29 Minuten
Heute beschäftigen wir uns mit Plattformen, auf denen Marken sich inszenieren. Und wir beschäftigen uns damit, wie diese Plattformen selbst als Marken agieren. Zwei spannende Sichtweisen zum Zusammenspiel von Marken bei dem es auch zu Interessenskonflikten kommen kann.

Was könnt Ihr mitnehmen? Eure Marken kommen um die Präsenz auf Plattformen nicht vorbei. Eure Marken brauchen Plattformen, um wahrgenommen zu werden.

Wir zeigen auf, was dies für die Führung eurer Marken bedeutet. Und, wenn ihr die Verantwortung für die Führung einer Markenplattform habt - was bedeutet das für die Markenausrichtung eurer Plattform? Zu diesen Themen sprechen wir wieder mit einem Gast auf unserem CampusMarke, der die Kommunikationsverantwortung für eine Markenplattformen hat: Thomas Kötter Leiter Unternehmens-kommunikation / Pressesprecher Düsseldorf Airport.

Erst wenn man genauer hingeschaut wird klar, Marken brauchen Plattformen, um sich zu inszenieren. Online-Plattformen wie Amazon und Alibaba oder wie Allyouneed, Etsy oder Avocado- Store. Auch sind alle Messen wie Catwalks für Unternehmen und deren Marken. Sozusagen gebaute Markenwelten side by side. Oder mediale Plattformen, die Markenbotschaften Öffentlichkeit geben und natürlich die Regale des Handels, wo Marken über ihre Packungsgestaltungen im direkten Wettbewerb darum buhlen, gekauft zu werden. Also: Marken inszenieren sich und führen das in den Wettbewerb, was deren Mehrwert und Attraktivität ausmachen.

Und wie ist das mit den Markenplattformen? Natürlich gilt für diese gleichermaßen die Notwendigkeit sich zu positionieren. Auch sie müssen definieren, was deren Alleinstellung, Wünschbarkeit und Mehrwert ist. Denn das Geschäftsmodell der Plattformen beruht darauf, einen Rahmen zu setzen, in dem sich Marken - zu ihrem Vorteil - inszenieren können. Den Rahmen setzen Markenplattformen mit ihrer Persönlichkeit, ihren Werten und ihrem Anspruch. Markenplattformen dürfen nicht zulassen, dass die Spieler auf der Plattform dem widersprechen.

Flughäfen sind solche Markenplattformen, auf denen viele Akteure agieren. In Düsseldorf sind dies mehr als 200 Marken. Allen voran die Airlines, die für ihre Markenwelten stehen und natürlich die Shops und Marken Outlets, Duty Free Shops, Restaurationsmarken von McDonalds über Burger King, Kentucky Fried Chicken oder Jamie‘s Deli oder Hausmanns von Tim Melzer. Die Autovermieter wie Sixt oder Eurpcar. Und natürlich die Servicedienstleister von Catering, Gepäckmanagement bis zu den Reinigungsunternehmen. Das Besondere: Nicht alle Akteure verhalten sich dabei wie klassische Marken, nimmt man z.B. hoheitliche Institutionen wie die Bundespolizei, die für Sicherheitskontrollen steht und ihrerseits Dienstleister für die Abfertigung beauftragt, oder der Zoll.

Gleichzeitig finden auf dieser Plattform Aktivitäten und Events statt mit dem Ziel, den Flughafen als Teil der Stadt erleben zu lassen, den es lohnt auch dann zu besuchen, wenn man nicht in den Flieger steigt.

Ganz sicher eine Herausforderung, eine so komplexe Plattform zu kommunizieren.

Wir sprechen mit unserem Interviewgast Thomas unter anderem darüber,

welche Herausforderungen die Marke "Düsseldorf International" hat, zu positionieren?

was die strategischen Hintergründe der aktuellen Markenkampagne des Flughafens sind?

welche Bedeutung haben haben aktuelle Entwicklungen wie Umweltthemen auf die Führung Ihrer Marke?

Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuhören!
27 Minuten
Wenn wir euch bitten würden, einmal das Soundlogo der Deutschen Telekom zu summen - wie würde das klingen...? Wir sind uns sicher, dass bei den meisten von euch jetzt automatisch das "da-da-da-di-da" im Kopf erklungen ist. Oder?

In unserer heutigen Episode dreht sich alles um das Thema "Soundlogos" - akustische Marken. Für uns gehört ein akustisches Wiedererkennungsmerkmal zu jeder Marke genau so, wie ein professionell ausgerichtetes Corporate Design, wenn es um den visuellen Auftritt einer Marke geht.

Um euch das große Feld der Soundmarken näher zu bringen, haben wir wieder einen spannenden Experten als Interviewgast zu uns auf den Campus von Campusmarke geladen. Heute sprechen wir mit Bernhard Thurner. Bernhard ist Inhaber und Geschäftsführer der Soundmarken-Agentur "Sound DNA" aus Wien.

Wir sprechen mit Bernhard unter anderem darüber,

woher die ersten Soundlogos, damals noch mehr unter dem Begriff "Jingles" bekannt, urprünglich her kamen?

warum eine Marke ein akustisches Logo besitzen sollte?

warum ein gutes Audiologo aus der Markenpositionierung abgeleitet sein sollte?

was ein gutes Soundlogo ausmacht?

was seine Lieblings-Soundlogos sind?

Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes:

Kontakt zu Bernhard "Sound DNA"

Akustische Markenführung, wikipedia.de
32 Minuten
In unserer heutigen Episode möchten wir über ein Thema sprechen, welches leider manchmal in den Marken-Kommunikationsabteilungen etwas stiefmütterlich behandelt wird: Markenkommunikation in der Krise - was tun, wenn's kracht?

Was tun, wenn in Lebensmitteln plötzlich Glassplitter oder Reinigungsmittel zu finden sind? Was tun, wenn eine Rückrufaktion für ein Produkt ausgerufen werden muss? Was tun, wenn eine Marke in Schieflage geraten ist und negativ in den Sozialen Medien oder in der Presse diskutiert wird?

Dass eine Marke früher oder später die eine oder andere Krise durchlaufen wird, ist so gut wie sicher. Entscheidend ist nur, wie du deine Marke durch die Krise hindurch und wieder hinaus führst und deine Marke dadurch (möglichst) keinen schaden davon nimmt.

Über all diese Themen sprechen wir mit einem Experten für Krisenkommunikation. Wir haben Andreas Severin, Geschäftsführer und Gesellschafter der crossrelations brandworks GmbH, zu uns auf den Campus von Campusmarke geladen.

Mit Andreas sprachen wir unter anderem:

Wie können sich Marken generell gegen Krisen wappnen?

In welchen Phasen läuft typischerweise eine Krise für eine Marke ab?

Was beeinflusst den Verlauf einer Krise?

Wie kann sich eine Marke auf eine Krise "vorbereiten"?

Was sind die drei wichtigsten Dinge, auf die du beim Thema Krisenkommunikation achten solltest?

Wir besprechen diverse Beispiele für Krisen und informieren, warum sich jeder von euch auf eine Markenkrise vorbereiten sollte - nein: vorbereiten muss!.

Denn es kann jede Marke treffen. Egal wie bekannt oder unbekannt deine Marke ist, egal wie groß oder klein dein Unternehmen ist. Egal in welcher Branche und egal mit welchen Produkten du am Markt bist.

Mit welchen Strategien du dich am besten vorbereitest, das erfährst du in unserer heutigen Episode.

Viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes:

Link zum Campusmarke Blog

Kontakt zu Andreas Severin von crossrelations

Lebensmittelwarnungen im Internet - Infoseite
18 Minuten
Als Markenexperten behalten wir aktuelle Entwicklungen und Marken-Trends im Blick. In der heutigen Episode wollen wir euch drei Themen vorstellen, die wir besonders spannend fanden:

Zum einen stießen wir auf eine Studie, wonach die Relevanz von Marken durch Shoppingportale wie Amazon abnimmt. Das wäre auf jeden Fall nicht in unserem Sinne...

Grob gesagt waren die Ergebnisse der Studie folgende:

Die 100.000 häufigsten Amazon Suchbegriffe in den USA wurden ausgewertet

Dies entspricht ca. 65% des gesamten Suchvolumens auf Amazon

75% der Suchanfragen bezogen sich auf bestimmte Produkte

22% bezogen sich auf Namen von Unternehmen oder Produkte (wie "Apple", "iPhone", oder "adidas")

Da stellten sich für uns Frage wie...

wie haltet ihr eure Marken auch in Shopping Portalen relevant?

welche Konsequenzen solltet ihr aus diesen Ergebnissen ziehen?

haltet ihr für eure Marke genügend Media-Budget bereit, um diesen neuen Entwicklung Stand zu halten?

Als zweites gehen wir auf die aktuellen (Marken-) Entwicklungen bei der Deutschen Bank ein. Was macht das ganze Gezerre um die Deutsche Bank eigentlich mit der Marke? Auch hier brechen wir es wieder runter, was ihr von den "Großen" für eure Marke daraus lernen könnt.

Und als drittes aktuelles Thema haben wir einen kleinen Schmunzler für euch:

Habt ihr den Instagram Post von Influencerin Anastasia Karanikolaou mitbekommen? Sie posierte in einer Strandbar in der Karibik und teilte dieses Foto mit ihren 4,5 Mio Instagram Followern. Und bemerkte dabei nicht, dass sie unbeabsichtigt für das Land Baden-Württemberg kostenlose Marken-Werbung machte: "Nett hier. Aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg?“. Das kann passieren - und die Marken-Macher des Landes hat es mit Sicherheit gefreut... ;)

Die Details dazu findet ihr hier.

Viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes:

Zu unserem Campusmarke Blog

Only 22% of Searches on Amazon Include a Brand Name

Deutsche Bank muss sparen - was passiert mit der Marke? welt.de

Instagram Influencerin macht unbeabsichtigt Marken-Werbung für das Land Baden-Württemberg, jetzt.de
20 Minuten
„Jeder Kunde kann sein Auto in einer beliebigen Farbe lackiert bekommen, solange die Farbe, die er will, schwarz ist." - Henry Ford. Schon damals ging es um Farben. In diesem Fall um die Farbe des berühmten Modell T von Ford.

In unserer heutigen Episode gehen wir ebenfalls auf das Thema Farben ein. Und darauf, was Farben mit Marken zu tun haben. Und warum du dir für deine Marke genau überlegen solltest, welche Farbe du wählst.

Denn jede Farbe steht für bestimmte Attribute. Blau zum Beispiel steht für Weite, Himmel, Zukunft, Ferne. Rot steht für Leidenschaft, Energie und Kraft. Und gelb wiederum wird häufig mit Fröhlichkeit, Kreativität und Optimismus in Verbindung gebracht.

Da Marken und Farben in enger Verbindung stehen, gehen wir heute im Detail auf dieses Thema ein.

Konkret diskutieren wir darüber...

Warum haben Marken wie Facebook, WhatsApp, VW, Coca-Cola oder McDonald's  genau die Farbe gewählt, die sie haben?

Wie findest du für deine Marke die richtige Farbe?

Warum ist es hilfreich, wenn du dir bei der Entscheidung über die Farbe deiner Marke etwas Zeit gibst?

Warum die Farbe deiner Marke unbedingt aus der Markenpositionierung abgeleitet sein sollte?

Shownotes:

Zum Campusmarke Blog

Farbpsychologyie - das steckt hinter den Logos, t3n.de

Die Bedeutung hinter der Farbe blau, t3n.de

 Die Bedeutung hinter der Farbe rot, t3n.de

Die Bedeutung hinter der Farbe gelb, t3n.de

Lufthansa enthüllt Details zum neuen Design, horizont.net
34 Minuten
In unserer Campusmarke Podcast Folge 6 und 7 sprachen wir über die Grundzüge von Marken und Markenkommunikation bei B2B und B2C Unternehmen. Heute vertiefen wir diese Thematik und konnten für euch einen weiteren Experten auf diesem Gebiet als Interview Gast auf unserem Campus gewinnen: Heute sprechen wir mit Boris Dolkhani von BOSCH.

Boris ist oberster "Markenmann" beim Stuttgarter Technologiekonzern BOSCH und ist dort für den globalen Markenauftritt und die Markenkommunikation des B2B und B2C Unternehmens verantwortlich. Erst kürzlich betrat BOSCH mit der Markenkampagne „Like a BOSCH“ neues Terrain und inszenierte die Marke als Technologieführer auch im Bereich IoT (Internet of Things – das Internet der Dinge).

Vor BOSCH war Boris für den Augsburger Roboter Konzern KUKA tätig, und zeichnete sich dort ebenfalls für die Markenkommunikation verantwortlich. Damals entwickelte Boris für KUKA die Kampagne „Das Duell“ und lies dafür den Tischtennis Weltmeister Timo Boll gegen den modernsten KUKA Roboter antreten. Heraus gekommen ist eine sehr erfolgreiche Kampagne, die ihr euch hier unbedingt einmal ansehen müsst.

Im Interview mit Boris sprechen wir über die Rolle von Marken bei B2B und B2C Marken, unter anderem erfahrt ihr…

Warum sich gerade B2B Unternehmen mehr trauen sollten

Wie ungewöhnliche Markenkampagnen wie die von BOSCH oder KUKA konzipiert werden

Warum auch für B2B Unternehmen emotionale Markenauftritte entscheidend sind

Was das Erfolgsrezept einer guten Markenkampagne ist

Wie es euch gelingt, eine mutige Kampagne auch intern durchzusetzen

Schaut euch unbedingt die Kampagnen „Like a BOSCH“ und „KUKA – Das Duell“ auf unseren Links in den Shownotes an.

 

Am Ende der heutigen Folge weisen wir noch auf unsere aktuelle Campusmarke Podcast Umfrage hin. Denn wir wollen noch näher mit dir als Hörer in Kontakt treten und auch auf die Themen eingehen, die dir am meisten unter den Nägeln brennen...

Wir freuen uns daher sehr, wenn du uns deine Rückmeldung gibst,

welche Themen im Podcast wir weiter ausbauen sollten

was dir gut am Campusmarke Podcast gefällt

wo du noch Potenzial zur Verbesserung des Podcasts siehst

Hier der Link zur Umfrage. Wir danken dir im Voraus für deine Zeit!

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören der heutigen Episode!

Shownotes:

Campusmarke Podcast-Umfrage: uns interessiert deine Meinung. Hier gehts zur Umfrage

„Like a BOSCH“ – IoT Markenkampagne von Bosch, YouTube

„KUKA – Das Duell“, Markenkampagne von KUKA, YouTube

"KUKA - Die Rache", Markenkampagne von KUKA, YouTube

Boris Dolkhani bei LinkedIn und XING
34 Minuten
"Ich liebe es", "Just do it", "Das Beste oder nichts", "Wir lieben Lebensmittel" oder "3...2...1...meins...!" sind Marken Claims, die viele von uns kennen.

In der heutigen Episode geht es rund ums Thema Marken Claims. Wir erklären euch, woher der Begriff "Claim" ursprünglich stammt, und wieso wir denken, dass jede Marke einen Claim haben sollte. Denn Claims sind im Prinzip die Positionierung einer Marke in seiner kürzesten Version.

Als Interview Gast auf unserem Campus haben wir heute Frank Offermanns von der Agentur green-united.com aus Düsseldorf eingeladen. Frank ist seit vielen Jahren Werbetexter und Kreativer Geist und hat schon viele Claims aus der Taufe gehoben.

Mit ihm sprechen wir unter anderem...

was einen guten Claim auszeichnet

was der Unterschied zwischen einem Unternehmens-Claim und einem Kampagnen-Claim ist

in welche Rubriken sich Claims unterteilen lassen oder

ob es sich ein Unternehmen leisten kann, keinen Claim zu haben

Am Ende der heutigen Folge weisen wir noch auf unsere Campusmarke Podcast Umfrage hin. Denn wir wollen noch näher mit dir als Hörer in Kontakt treten und auch auf die Themen eingehen, die dir am meisten unter den Nägeln brennen...

Wir freuen uns daher sehr, wenn du uns deine Rückmeldung gibst,

welche Themen im Podcast wir weiter ausbauen sollten

was dir gut am Campusmarke Podcast gefällt

wo du noch Potenzial zur Verbesserung des Podcasts siehst

Hier der Link zur Umfrage. Wir danken dir im Voraus für deine Zeit!

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören der heutigen Episode!

Shownotes:

Campusmarke Podcast-Umfrage: uns interessiert deine Meinung. Hier gehts zur Umfrage

Frank Offermanns von green-united.com auf xing.com

Lexikon: Gesammelte Marken Claims diverser Marken - auf Markenlexikon.com

Link zum Campusmarke Blog
18 Minuten
In der heutigen Episode zeigen wir dir Parallelen auf, die wir zwischen dem aktuellen "Markenwirrwar" in der deutschen Luftfahrtbranche bei den Marken Lufthansa, Germanwings und Eurowings und deiner Marke sehen. 

Es geht darum,

wie du ein "Markenwirrwar" bei deiner eigenen Marke oder Marken verhinderst,

wie es dir gelingt, dich konsequent auf deine Zielgruppe auszurichten,

wie du es schaffst, dich auf deine originären Aufgaben zu fokussieren - ohne deine Kunden mit unterschiedlichen Marken-Botschaften zu verwirren

 

Am Ende der heutigen Folge weisen wir noch auf unsere Campusmarke Podcast Umfrage hin. Denn wir wollen noch näher mit dir als Hörer in Kontakt treten und auch auf die Themen eingehen, die dir am meisten unter den Nägeln brennen...

Wir freuen uns daher sehr, wenn du uns deine Rückmeldung gibst,

welche Themen im Podcast wir weiter ausbauen sollten

was dir gut am Campusmarke Podcast gefällt

wo siehst du noch Potenzial zur Verbesserung des Podcasts

Hier der Link zur Umfrage. Wir danken dir im Voraus für deine Zeit!

 

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören der heutigen Episode!

 Shownotes:

Campusmarke Podcast-Umfrage: uns interessiert deine Meinung. Hier gehts zur Umfrage

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Neues Design - Lufthansa im neuen Gewandt, manager-magazin.de 

 
31 Minuten
Als Markenexperten behalten wir aktuelle Entwicklungen und Marken-Trends im Blick. In der heutigen Episode wollen wir euch zwei Themen vorstellen, die wir spannend fanden:

Zum einen verfolgten wir mit großem Interesse die Verkündigung von Daimler und BMW, zukünftig im Bereich des autonomen Fahrens und bei Carsharing Angeboten miteinander kooperieren zu wollen.

Da stellten sich für uns Frage wie...

was passiert bei solch einer Kooperation mit den jeweiligen Marken? Riskieren die beiden Autokonzerne etwa ihre eigenen Identitäten - wie die Welt titelte?

wo können Vorteile einer solchen Kooperation liegen?

und wo Risiken lauern?

und vor allem: welche allgemeinen Prinzipien und Lehren könnt ihr für eure Markenarbeit von den ganz großen mitnehmen?

Zum anderen fiel uns eine Untersuchung in die Hände, die es lohnt bewertet zu werden. Das Institut für Marketing HTP St.Gallen Managementberatung befragte in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt weltweit über 4000 Personen in ausführlichen Einzelinterviews. Hinzu kam eine Online-Befragung unter mehr als 13.000 Personen aus den Panels der GfK. Thema: Die Marke Europa und die Marke Deutschland.

Auch bei Staaten oder Staaten-Verbünden gelten die gleichen "Regeln", wie für Produkt- oder Service-Marken:

Marken brauchen einen klar definierten inneren Kern

die Differenzierung von der Konkurrenz muss eindeutig sein

die Marke muss geliebt werden

Auch hier schlagen wir die Brücke, welche Gemeinsamkeiten die etwas abstrakteren Marken 'Europa' und 'Deutschland' mit jeder anderen Marke haben.

Viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes:

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Link zum Campusmarke.de Blog

Deutschlands Autokonzerne riskieren ihre Identität, welt.de

"Man muss Marken lieben" - Steve Ballmer (Microsoft) going crazy on stage - Youtube

 
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