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Episoden

35 Minuten
Es ist Abend. Der Tag liegt hinter dir, und plötzlich ist da ein starkes Bedürfnis nach Essen.

Vielleicht fragst du dich, warum das schon wieder passiert. Vielleicht hast du längst eine Erklärung: Stress, Blutzucker, emotionales Essen oder fehlende Disziplin.

Aber was wissen wir über diesen Moment tatsächlich?

In dieser Folge von InTruth · Körper & Leben zusammendenken schauen wir nicht nur auf das Essen am Abend, sondern auch auf das, was ihm vorausgegangen sein könnte.

Es geht um körperliche Versorgung, Schlaf, Belastung und die Frage, welche Rolle Essen in einem konkreten Moment spielen kann – ohne daraus vorschnell eine Ursache abzuleiten.

Ich teile auch einen Ausschnitt aus meiner eigenen Geschichte mit Bulimie. Nicht als Erklärung für das Erleben anderer Frauen, sondern als persönliche Erfahrung, aus der eine wichtige Unterscheidung entstanden ist.

Der Essmoment ist real. Seine Bedeutung ist noch offen.

️Eine Frage zum Weiterdenken

Wenn du diesen Abendmoment kennst, kannst du gelegentlich rückwärts schauen:

Wann habe ich zuletzt gegessen?

Wie sah mein Tag bis hierhin aus?

Was verändert sich für mich in dem Moment, in dem ich esse?

Du musst daraus keine neue Regel und keinen weiteren Optimierungsauftrag machen.

️Über diese Podcastreihe

Diese Episode ist Teil 1 von 3 der InTruth Food & Body Wave.

In der nächsten Folge geht es um den Impuls, nach einem schwierigen Moment sofort wieder etwas verändern zu wollen.

Die drei Bewegungen der Reihe:

01 · DAS ZEICHEN – Nicht sofort erklären.

02 · DIE ANTWORT – Nicht sofort alles verändern.

03 · DER AUFTRAG – Nicht alles zur Aufgabe machen.

️Weiter in die InTruth-Welt

InTruth Library

Podcasts, Artikel und Letters über Körper, Zyklus, Erschöpfung, Essen, Grenzen und die Fragen, die im tatsächlichen Leben dazwischen entstehen.

https://julianerichter.com/intruth-library/

InTruth · Tiefenschärfe

Ein punktueller 1:1-Raum für eine konkrete Lebenssituation, in der mehrere Ebenen ineinandergefallen sind und ein präziser Außenblick helfen kann, sie wieder auseinanderzuhalten.

https://julianerichter.com/intruth-raume-tiefenschaerfe/

Tiefenschärfe ist keine Behandlung von Essstörungen und kein Angebot zur Lösung von Heißhunger.

️Wichtiger Hinweis

Diese Episode enthält eine persönliche Schilderung einer früheren Bulimieerkrankung.

Starker Appetit, mehr zu essen als geplant und ein Essanfall mit Kontrollverlust sind nicht automatisch dasselbe. Aus einem einzelnen Essmoment lässt sich keine Essstörung diagnostizieren.

Wenn du wiederholt Kontrollverlust beim Essen erlebst, dein Essverhalten dich erheblich belastet oder du vermutest, dass eine Essstörung vorliegen könnte, ist fachlich qualifizierte Unterstützung sinnvoll.

InTruth und Tiefenschärfe ersetzen keine medizinische, ernährungstherapeutische oder psychotherapeutische Behandlung.

Informationen und Beratung zu Essstörungen bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit:

https://www.bzga-essstoerungen.de/hilfe-finden/welche-beratung-gibt-es/telefonberatung/

️Fachliche Grundlagen

Die Folge beruht auf einer differenzierten Einordnung möglicher Einflüsse auf Hunger und Essverhalten. Die zugrunde liegenden Zusammenhänge erlauben keine sichere Ursachenzuschreibung für einen einzelnen Abend.

Stress und Essverhalten: Systematischer Review und Meta-Analyse https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33913377/

Schlafrestriktion, Hunger und Energieaufnahme: Meta-Analyse https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30870662/

Abgrenzung bei Essanfällen und Kontrollverlust: National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases https://www.niddk.nih.gov/health-information/weight-management/binge-eating-disorder/symptoms-causes

InTruth · Juliane Richter

Körper & Leben zusammendenken.
53 Minuten
Du hast begonnen, deinen Zyklus besser zu verstehen. Vielleicht bemerkst du inzwischen, wann du empfindlicher auf Belastung reagierst, wann du mehr Ruhe brauchst oder an welchen Tagen dir bestimmte Aufgaben leichter fallen.

Aber dein Alltag läuft weiter.

Du hast Verpflichtungen, Termine, Beziehungen und Aufgaben, die sich nicht einfach nach deinem Zyklus verschieben lassen.

Wie kannst du deinen Zyklus im Alltag berücksichtigen, ohne daraus ein neues Regelwerk zu machen?

In dieser Abschlussfolge der InTruth-Serie über Hormone, Zyklus und Körperwahrnehmung geht es darum, wie aus Beobachtung eine kleine, alltagstaugliche Veränderung werden kann.

Nicht jede zyklusabhängige Erfahrung verlangt eine Entscheidung. Und nicht jeder Tag lässt sich nach deinen Bedürfnissen gestalten.

Aber manchmal entsteht durch genaueres Hinsehen eine Möglichkeit, etwas anders zu organisieren, eine Grenze auszusprechen oder mit deinen Kräften bewusster umzugehen.

Darum geht es in dieser Folge:

Warum Zykluswissen allein deinen Alltag noch nicht verändert.

Weshalb es sinnvoll sein kann, wiederkehrende Beschwerden und Belastungsgrenzen bei der Planung zu berücksichtigen.

Wie Zyklusbewusstsein selbst zu einem neuen Optimierungsdruck werden kann.

Warum Körperwahrnehmung eine wichtige Information ist, aber nicht allein über deine Entscheidungen bestimmt.

Wie kleine, realistische Veränderungen im Alltag aussehen können, ohne dein gesamtes Leben um den Zyklus herum zu organisieren.

Eine Frage zum Weiterdenken

Welche wiederkehrende Erfahrung hast du bei dir beobachtet – und gibt es eine kleine Veränderung in deinem Alltag, die dir damit helfen könnte?

Du musst deinen Zyklus nicht perfekt verstehen oder jeden Tag optimal gestalten.

Es reicht, genauer unterscheiden zu lernen, was sich tatsächlich verändert und welche Handlungsmöglichkeiten du hast.

Weiterlesen · InTruth Library

In der InTruth Library findest du weitere Perspektiven auf Zyklus, Körperwahrnehmung und Entscheidungen im Alltag.

https://julianerichter.com/intruth-library/
1 Stunde 5 Minuten
Ein paar Tage vor deiner Periode sitzt die Hose enger. Dein Bauch fühlt sich voller an, deine Brust spannt oder du bemerkst, dass dein Appetit anders ist als sonst.

Vielleicht verändert sich auch dein Blick auf deinen Körper. Du fühlst dich plötzlich unwohl, vergleichst dich oder möchtest möglichst schnell etwas an dir verändern.

Was passiert, wenn sich dein Körper anders anfühlt – und du beginnst, ihn dafür zu kritisieren?

In dieser Folge von InTruth | Körper & Leben zusammendenken geht es um körperliche Veränderungen im Zyklus, das eigene Körpergefühl und die Frage, wie wir mit Veränderungen umgehen, die uns unangenehm sind.

Wir unterscheiden zwischen dem, was körperlich tatsächlich passiert, wie du es wahrnimmst und welche Bedeutung du daraus für dich ableitest.

Diese Episode ist Teil der InTruth-Serie über Hormone, Zyklus und Körperwahrnehmung.

Darum geht es in dieser Folge:

Welche körperlichen Veränderungen rund um die Menstruation auftreten können, etwa Blähungen, Wassereinlagerungen oder Veränderungen des Appetits.

Warum sich dein Körpergefühl verändern kann, ohne dass jede Wahrnehmung einer dauerhaften körperlichen Veränderung entspricht.

Wie Körperkritik, Vergleiche und der Wunsch nach Kontrolle auf solche Veränderungen folgen können.

Weshalb du deinen Körper nicht jederzeit mögen musst, um respektvoll mit ihm umzugehen.

Wie du körperliche Beschwerden ernst nehmen kannst, ohne deinen Körper sofort zum nächsten Optimierungsprojekt zu machen.

Eine Frage zum Weiterdenken

Was verändert sich gerade tatsächlich an meinem Körper – und was beginne ich darüber zu denken?

Körperliche Veränderungen dürfen beobachtet, verstanden und bei Bedarf behandelt werden. Sie sind kein Urteil über deinen Wert.

Neue, ausgeprägte, anhaltende oder belastende Beschwerden dürfen medizinisch abgeklärt werden.

Weiterlesen · InTruth Library

In der InTruth Library findest du weitere Perspektiven auf Zyklus, Körperwahrnehmung und einen differenzierten Umgang mit körperlichen Veränderungen. https://julianerichter.com/intruth-library/
56 Minuten
Einige Tage vor deiner Periode bemerkst du vielleicht, dass du mehr Abstand brauchst.

Berührungen fühlen sich schneller zu viel an. Du möchtest weniger reden, weniger erklären oder einfach eine Weile für dich sein.

Vielleicht liebst du deinen Partner oder deine Partnerin und fragst dich trotzdem, warum du gerade so wenig Nähe möchtest.

Was bedeutet es, wenn sich dein Nähebedürfnis vor der Periode verändert?

In dieser Folge von InTruth | Körper & Leben zusammendenken geht es um PMS, Rückzug und die Frage, wie körperliche Veränderungen unser Erleben von Nähe beeinflussen können.

Wir schauen darauf, warum ein verändertes Bedürfnis nach Kontakt nicht automatisch eine Aussage über die Qualität deiner Beziehung ist – und weshalb du deine Grenzen trotzdem ernst nehmen darfst.

Darum geht es in dieser Folge:

Warum sich das Bedürfnis nach Nähe und Rückzug vor der Periode verändern kann.

Wie prämenstruelle Beschwerden, Reizbarkeit und körperliches Unwohlsein das Erleben von Berührung oder Kontakt beeinflussen können.

Weshalb weniger Nähe nicht automatisch weniger Liebe bedeutet.

Warum sich das Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen, auf Begegnungen auswirken kann.

Wie du herausfinden kannst, welche Form von Kontakt sich gerade passend anfühlt, ohne sofort eine grundsätzliche Beziehungsentscheidung treffen zu müssen.

Eine Frage zum Weiterdenken

Welche Form von Nähe oder Abstand wünschst du dir in diesen Tagen tatsächlich – und wie könntest du dieses Bedürfnis ausdrücken?

Ein verändertes Nähebedürfnis ist eine reale Erfahrung. Was es über deine Beziehung bedeutet, muss nicht sofort entschieden werden.

Weiterlesen · InTruth Library

In der InTruth Library findest du weitere Perspektiven auf Zyklus, Körperwahrnehmung, Grenzen und Beziehungen.

https://julianerichter.com/intruth-library/
52 Minuten
Ist PMS immer Progesteronmangel?

Reizbarkeit, Brustspannen, Wassereinlagerungen, Schlafprobleme oder Erschöpfung vor der Periode: Wenn Beschwerden regelmäßig wiederkehren, liegt die Frage nach den Hormonen nahe.

Doch bedeutet PMS automatisch, dass deinem Körper Progesteron fehlt? Und was ist von Begriffen wie „Östrogendominanz“ zu halten?

In dieser Folge von InTruth | Körper & Leben zusammendenken schauen wir genauer hin: auf hormonelle Veränderungen, mögliche Zusammenhänge und die Grenzen einfacher Erklärungen.

Darum geht es in dieser Folge:

Warum PMS nicht automatisch auf einen Progesteronmangel hinweist.

Welche Rolle hormonelle Veränderungen und individuelle Empfindlichkeit spielen können.

Weshalb „Östrogendominanz“ keine verlässliche Selbstdiagnose ist.

Wann medizinische Abklärung sinnvoll sein kann.

Wie du Beschwerden beobachten kannst, ohne jede Reaktion sofort erklären zu müssen.

Eine Frage zum Weiterdenken

Welche Beschwerden kehren bei dir vor der Periode wieder – und was weißt du bisher tatsächlich über ihren zeitlichen Verlauf?

Wichtig: Starke, wiederkehrende oder deutlich belastende Beschwerden verdienen eine fachliche Abklärung. Ein Symptomtagebuch über mindestens zwei Zyklen kann helfen, Muster zu erkennen und ein ärztliches Gespräch vorzubereiten.

Weiterlesen in der InTruth Library

Warum bin ich vor meiner Periode so gereizt? https://julianerichter.com/warum-vor-periode-gereizt/

Mehr von InTruth

InTruth Library: https://julianerichter.com/intruth-library/
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Über diesen Podcast

InTruth | Körper & Leben zusammendenken Wie hängen Erschöpfung, Zyklus, Essen, Beziehungen und Grenzen mit unserem tatsächlichen Leben zusammen? Im InTruth Podcast schaut Juliane Richter genauer hin: auf körperliche Veränderungen, innere Reaktionen und die Momente, in denen wir längst wissen, was wir brauchen, im Alltag aber wieder darüber hinweggehen. Mit Körperwissen, persönlichen Beobachtungen und präzisen Unterscheidungen. Ohne vorschnelle Erklärungen oder fertige Wahrheiten. Für Frauen, die ihren Körper ernst nehmen und ein Leben gestalten möchten, das er mittragen kann.
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„InTruth | Körper & Leben zusammendenken“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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