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Episoden

1 Stunde 4 Minuten
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterben, Trauer, Verlust, Vorsorge am Lebensende, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod” spricht Johanna Klug mit Maria Ehrich. Sie steht seit ihrer Kindheit vor der Kamera – bekannt wurde sie durch „Für Elise”, „Rubinrot” und „Saphirblau”. Später hat sie den Dokumentarfilm „Leaving the Frame” gemacht und den Podcast „Reise in den Tod” ins Leben gerufen. Mit 25 ist sie sieben Monate um die Welt gereist, um Menschen die großen Lebensfragen zu stellen. Heute ist sie selbst Mutter und sieht vieles, was sie ihren Eltern lange angekreidet hat, mit anderen Augen.

Mit 13 starb Marias Cousin bei einem Autounfall. Doch nur sie durfte die Wahrheit wissen. Ihre jüngeren Geschwister bekamen zu hören, der Cousin sei „im Urlaub” – bis heute leugnet ihre Mutter, dass es diese Lüge je gab. Ein Gespräch über das, was Kinder tragen, wenn sie zu früh die Wahrheit kennen, über das Verschwinden hinter einer Rolle – und die Frage, ob man das eigene Leben lebt oder jemand anderes seines.

„Klug & Tod” ist eine Initiative in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut, sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.

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51 Minuten
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterben, Trauer, Verlust, Vorsorge am Lebensende, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod” spricht Johanna Klug mit Shila Behjat: Journalistin, Publizistin und eine der prägenden Stimmen für Mutterschaft, Iran und das Leben zwischen zwei Kulturen. Gemeinsam mit Natalie Amiri, Düzen Tekkal und Minu Barati hat sie gerade das Buch „Unsere Väter” veröffentlicht. Shila ist der erste Gast der neuen Staffel – jetzt in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut.

Shila spricht über den Tod als öffentliches Spektakel: über die Todesstrafe im Iran, über Scheinhinrichtungen als Foltermethode und die Frage, ob Folter grausamer ist als der Tod selbst. Es geht um True Crime und Horror als mediale Spiegelung derselben Mechanismen und um einen Moment, der Shilas Blick auf das Leben verändert hat: die Geburt ihres Sohnes, der mit 50 Prozent Überlebenschance zur Welt kam und dreimal wiederbelebt wurde. Ein Gespräch über Spektakel und Stille, über Mutterangst und Selbstbestimmung und darüber, wie fremd uns der Tod geworden ist.

„Klug & Tod” ist eine Initiative in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.

Links zu Shila Behjat

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1 Stunde 12 Minuten
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Roswitha Quadflieg: Schriftstellerin, Buchkünstlerin und seit 2020 Botschafterin der DGHS. Sie ist die jüngste Tochter des Schauspielers Will Quadflieg und hat als junge Grafikerin Michael Endes „Unendliche Geschichte" illustriert. Seit 40 Jahren schreibt sie über das eine große Thema, das viele wegdrücken: den Tod. Drei Bücher sind so entstanden – über den Unfalltod ihres Bruders, das Sterben ihrer Mutter und, gerade neu, über das Kriegstagebuch ihres Vaters.

Mit 77 Jahren spricht Roswitha so klar über den Tod wie kaum jemand sonst. Sie erzählt, warum sie das würdelose Dahinsiechen älterer Menschen in Pflegeheimen und Kliniken zutiefst besorgt und warum sie fordert, die Selbstbestimmung am Lebensende endlich im Grundgesetz zu verankern. Ein Gespräch über Würde, Selbstbestimmung – und einen Satz, der Roswithas Haltung in vier Worten zusammenfasst: „Ich muss nicht immer leben."

„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.

Links und weiterführende Informationen Roswitha Quadflieg

Bücher

dghs.de

DGHS-Botschafter:innen

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1 Stunde 5 Minuten
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug mit Nefeli Kavouras: Schriftstellerin, Tochter griechischer Einwanderer, eine der stärksten jungen Stimmen der deutschen Literatur. 2025 hat sie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gelesen, im Februar 2026 ist ihr Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke" bei Kiepenheuer & Witsch erschienen – ein Buch über einen Mann namens Georg, der stirbt, und über die Tochter Lea, die es kaum erwarten kann, dass es endlich vorbei ist. Saša Stanišić nennt den Roman einen „zärtlichen Krach".

Nefeli spricht über den Roman, aber auch über eine sehr eigene Beobachtung: Wie unterschiedlich wir Menschen und Tiere behandeln, wenn es ans Sterben geht. Bei Tieren sprechen wir vom „vom Leid erlösen". Bei Menschen pochen wir auf Würde und muten ihnen dabei oft Unzumutbares zu. Es geht um Trauerrituale in Griechenland und Deutschland, um „Young Carers" – rund 480.000 junge Menschen in Deutschland, die pflegende Angehörige sind und um die neue Beobachtung der DGHS: Immer mehr sehr junge Menschen wählen den assistierten Suizid, vor allem aufgrund von ME/CFS. Die jüngste je vermittelte Antragsstellerin war 24 Jahre alt. Ein Gespräch über Sterben, Scham, Verwandlung und die Frage, warum wir Tiere erlösen und Menschen nicht.

„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.

Links und weiterführende Informationen zu Nefeli Kavouras

Roman „Gelb, auch ein schöner Gedanke" (Kiepenheuer & Witsch, 2026)

Literaturpodcast „laxbrunch" mit Anselm Neft

mairisch Verlag

Für pflegende Angehörige und junge Betroffene

young-carers.de – Anlaufstelle für Kinder und junge Erwachsene, die pflegen

DGHS – Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben: dghs.de

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1 Stunde 12 Minuten
Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

Die "typische" Person, der die DGHS eine Freitodbegleitung vermittelt, ist über 80 Jahre alt. 2025 dann hat der DGHS-Präsident Robert Roßbruch etwas Neues und gleichzeitig Wesentliches veröffentlicht: Immer mehr sehr junge Menschen wählen den assistierten Suizid. Und das vor allem, weil sie an ME/CFS erkrankt sind, einer schweren neurologischen Erkrankung, die dreimal häufiger Frauen trifft. Die jüngste je vermittelte Antragsstellerin war 24 Jahre alt.

In dieser Folge von „Klug & Tod" spricht Johanna Klug daher mit Birte Viermann: Psychologin, Somatic Coach und die ältere Schwester von Silja. Silja hatte ME/CFS. Am 13. Juni 2022 ist sie – ebenfalls viel zu jung – im Alter von 43 Jahren gestorben. Sie hatte sich für einen assistierten Suizid entschieden, den ihr die DGHS ermöglicht hat.

Birte erzählt in dieser Folge, wie Silja durch die Krankheit Schritt für Schritt verschwunden ist: bettlägerig, nur noch per SMS kommunizierend, Berührung war Überreizung, am Ende vertrug sie nur noch zehn Lebensmittel. Außerdem geht es um Medical Gaslighting, um die Angst, im Antragsprozess etwas „falsch zu machen", und um Silja als Mensch – lebensfroh, feministisch, unabhängig. Ein Gespräch über Liebe, Wut, den letzten Tag. Und die Frage, wie ein Tod, der das Leben ehrt, sein kann.

„Klug & Tod" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.

Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.

Links und weiterführende Informationen

Birte Viermann und ihre Arbeit

Birtes Website: birte-viermann.de/liebesilja

Buch „Liebe Silja!": buchshop.bod.de/liebe-silja-birte-viermann-9783756831586

Buch „Schreiben" mit Siljas eigenen Texten: buchshop.bod.de/schreiben-silja-viermann-9783695124428

Gedenkort für Menschen, die an ME/CFS verstorben sind: stimmenausdemoff.de/stimmen/stumme-stimmen

Instagram und Facebook: @liebesilja

ME/CFS – Aufklärung und Hilfe

me-support.net – Nachbarschaftshilfe-App (Launch Ende August 2026)

nichtgenesen.org/medien – Basisbroschüre

fatigatio.de – Patientenorganisation, Sozialberatung

mecfs.de – wissenschaftlich orientiert

Podcast-Empfehlung: „Teepause – Unser Leben mit ME/CFS" (podcast.de)

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Über diesen Podcast

Der Tod betrifft uns alle – doch über Sterben, Trauer und Selbstbestimmung am Lebensende wird in Deutschland noch immer viel zu selten gesprochen. Zu wenige haben für sich selbst oder ihre Angehörigen vorgesorgt. Zu viele stehen allein da, wenn Trauer kommt. Und auch über die rechtlichen Möglichkeiten am Lebensende – von der Patientenverfügung bis zur Suizidhilfe, herrscht viel Unsicherheit. Ein deutliches Zeichen dafür, wie dringend Aufklärung und offene Gespräche gebraucht werden. Genau hier setzt Klug & Tod an. Der Videopodcast öffnet den Dialog über Themen, die oft tabuisiert werden: Selbstbestimmung am Lebensende, Trauer, Vorsorge und all die Tabus, die uns daran hindern, über das Wichtigste zu reden. Host Johanna Klug führt mit klarer, emotional nahbarer Sprache durch Gespräche, die neue Perspektiven ermöglichen. Zu Gast sind u. a. Shila Behjat, Maria Ehrich, Roswitha Quadflieg, Birte Viermann, Nefeli Kavouras, Paulina Krasa, Christine Westermann, Nikola Kress, Florian Langenscheidt, Andrea Bury, Bodo Wartke und Eric Wrede. Hörer*innen können zudem anonym per Sprachnachricht mitdiskutieren. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen – als Video auf YouTube und als Audio überall, wo es Podcasts gibt. Klug & Tod ist eine Produktion von Studio Trill in Kooperation mit dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut GBI. Moderation: Johanna Klug Executive Producer: Merle Collet, Julia Niedermeier Redaktion: Johanna Klug, Merle Collet Kamera: Thomas Eirich-Schneider Audio, Video und Schnitt: David Koulakiotis Musik: Paul Brenning und Elias Gottstein www.johanna-klug.de www.gbi-hamburg.de www.studio-trill.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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„KLUG & TOD“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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