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Episoden

35 Minuten
„Heute hat mein Pferd Pause." – „Ach schön, dann machst du gar nichts?" – „Doch! Ich geh spazieren." Kommt dir bekannt vor? Uns auch. Und genau da liegt einer der größten Denkfehler im Pferdetraining: Wir wechseln nur die Trainingsform - Reiten, Longieren, Bodenarbeit, Spazierengehen - und nennen das dann Pause. Biologisch gesehen ist das ein Problem. Denn der Trainingsreiz entsteht zwar im Training. Aber der eigentliche Aufbau passiert erst danach - in genau der Zeit, die wir gedanklich oft schon abgehakt haben. In dieser Folge nehmen wir euch mit in das, was im Pferdekörper an einem echten Pausentag wirklich passiert: Was sich im Muskel verändert. Warum Sehnen viel länger brauchen als Muskeln, um sich anzupassen. Wie Knochen Mikroschäden reparieren - und warum genau das ohne Pause nicht gelingt. Und warum selbst das Nervensystem eures Pferdes nach dem Training noch mit Verarbeiten beschäftigt ist. Mit echten Studien, verständlichen Bildern und der Frage, die ihr euch ab jetzt vor jedem "Pausentag" stellen solltet: Ist das gerade wirklich Pause - oder nur eine andere Form von Training?
45 Minuten
Mehr Training müsste ein Pferd eigentlich fitter machen – oder? Nicht unbedingt. Denn genauso wie ein zu schwacher Trainingsreiz keine weitere Anpassung auslöst, kann auch zu viel Belastung zum Problem werden. Wenn neue Trainingsreize gesetzt werden, bevor der Körper die vorherigen ausreichend verarbeitet hat, kann die Leistung stagnieren oder sogar sinken. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Untertraining und Übertraining eigentlich bedeuten, warum Bewegung nicht automatisch Training ist und weshalb ein Pferd trotz regelmäßigem Training nicht zwangsläufig fitter wird. Wir schauen uns an, was die Sportwissenschaft über Überlastung weiß, warum Leistungsabfall nicht immer sofort offensichtlich wird und weshalb „Der braucht einfach mehr Kondition“ manchmal genau die falsche Schlussfolgerung sein kann. Denn am Ende entscheidet nicht, wie oft du mit deinem Pferd trainierst – sondern ob Belastung, Anpassung und Erholung zusammenpassen.
31 Minuten
Woher weißt du eigentlich, ob dein Training heute wirklich gut war? Weil dein Pferd geschwitzt hat? Weil es danach müde war? Weil ihr besonders lange trainiert habt? In der letzten Folge haben wir erklärt, warum Training den Körper zunächst schwächt und erst in der anschließenden Erholung, Anpassung und Superkompensation entstehen können. Doch damit blieb eine entscheidende Frage offen: Woher wissen wir überhaupt, ob wir den richtigen Trainingsreiz gesetzt haben? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum mehr Training nicht automatisch mehr Trainingswirkung bedeutet, was die sogenannte Reizschwelle damit zu tun hat und warum derselbe Trainingsreiz bei zwei Pferden vollkommen unterschiedlich wirken kann. Wir zeigen euch, woran ihr erkennen könnt, wie euer Pferd auf eine Belastung reagiert. Und warum genau diese individuelle Reaktion entscheidend für eine sinnvolle Trainingssteuerung ist. Denn gutes Training ist keine feste Dosis. Gutes Training bedeutet: Reiz setzen. Antwort beobachten. Nächsten Reiz eventuell anpassen.
42 Minuten
Wann wird ein Pferd eigentlich stärker? Während des Trainings? Direkt danach? Oder vielleicht erst dann, wenn wir längst wieder zu Hause sind? Viele von uns verbinden Training automatisch mit Aufbau: Wir reiten, longieren, arbeiten an Kraft oder Kondition – und gehen davon aus, dass der Körper genau dabei stärker wird. Biologisch betrachtet passiert zunächst allerdings das Gegenteil. Energie wird verbraucht, Muskulatur und Nervensystem ermüden und die verfügbare Leistungsfähigkeit sinkt. Training allein macht dein Pferd also noch nicht stärker. Es setzt zunächst einen Reiz, auf den der Körper anschließend reagieren kann. Und genau hier kommt die Superkompensation ins Spiel. In dieser Folge schauen wir uns an, was nach einem Trainingsreiz im Körper passiert – und warum der eigentliche Aufbau erst beginnt, wenn das Training längst vorbei ist. Denn ein Pferd müde zu machen, ist einfach. Einen sinnvollen Trainingsreiz zu setzen, ist die eigentliche Kunst.
28 Minuten
Warum dauert gute Vorbereitung manchmal länger - bringt uns aber trotzdem schneller ans Ziel? Viele Pferde werden geritten, um körperlich stärker zu werden. Doch was, wenn genau dieser Gedanke der eigentliche Fehler ist? Wir erklären, warum ein gesunder Körper nicht unter Belastung entsteht, sondern auf Belastung vorbereitet werden muss - und weshalb eine gute Basis am Ende häufig Zeit, Geld und Nerven spart. Du erfährst: Warum Vorbereitung keine Zeit kostet, sondern Zeit spart Weshalb Leistung kein Beweis für Gesundheit ist Warum der Körper nur dann aufbaut, wenn der Trainingsreiz wirklich passt Weshalb Verletzungen oft lange vor den ersten Symptomen entstehen Und warum nachhaltiges Training immer den gesamten Organismus berücksichtigt. Eine Folge für alle, die ihre Pferde nicht möglichst schnell reiten, sondern möglichst lange gesund erhalten möchten.
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Über diesen Podcast

PsychoPferd & Spitzensportler verbindet fundiertes Wissen, Praxis und Leidenschaft für eine ganzheitliche Betrachtung von Pferden. Basierend auf unseren Ausbildungen nach TimoAmeruoso ® bieten wir neue und tiefgehende Einblicke in die Psychologie. Wir betrachten das Zusammenspiel von Nervensystem und Bewegung und besprechen, wie ein Trauma nachhaltig aufgelöst werden kann. Erst durch mentale Stabilität ist auch eine maximale Kraftentfaltung möglich. Zudem beleuchten wir die Unterschiede vom System Pferd zum System Mensch und hinterfragen bestehende Mythen aus der Pferdewelt. Bist du es auch leid dein Pferd mit klassischen Trainingsmethoden aus der Pferdewelt auszubilden oder zu erziehen? Du möchtest dein Pferd wirklich verstehen und ihm nachhaltig helfen? Du möchtest dein Pferd auch nicht mehr in fremde Hände geben und selbst in deinem Tempo wachsen, da Du die alleinige Bezugsperson sein sollst? Dann bist Du hier richtig!
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„PsychoPferd & Spitzensportler“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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