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Episoden

57 Minuten
Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts". Die Themen dieser Folge:


02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule  03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert  15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt  23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern  33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten  35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst  38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder  44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule  46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen  49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit


Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria


Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
54 Minuten
„Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe


Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement.


Die Themen dieser Folge:


01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement  05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt  07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht  15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?  23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft  27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht  43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?  48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage


Das Weekly – Make Austria Think Again


Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.
42 Minuten
„Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn


Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?”


In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen.


Die Themen dieser Folge:


00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren 05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren 09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft" 13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative? 18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert 22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"? 28:05 – Die mediale Übermacht des ORF 33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt 38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs!


Das Weekly – Make Austria Think Again


Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.
41 Minuten
“Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker


Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder. Die Themen der Folge:


02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale 06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich 09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror 20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät 28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte? 32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ 37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.
34 Minuten
„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge


In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen.


Themen dieser Folge:


01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch  04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden  08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss  12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech  17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört  23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI  27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage


Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria


Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann.


Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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Über diesen Podcast

Das Weekly – Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann.  Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten. Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

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