Podcaster
Episoden
10.07.2026
31 Minuten
“Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner
Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen – auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat.
Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0 ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert, wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät.
Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage, wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr übrig ist.
Themen dieser Folge:
01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick 03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP 05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung 07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht 08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote 12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt 16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise 19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise 20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission 23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen" 29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte
Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens
Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback und Themenwünsche an podcast@agenda-austria.at.
Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen – auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat.
Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0 ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert, wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät.
Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage, wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr übrig ist.
Themen dieser Folge:
01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick 03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP 05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung 07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht 08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote 12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt 16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise 19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise 20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission 23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen" 29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte
Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens
Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback und Themenwünsche an podcast@agenda-austria.at.
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03.07.2026
40 Minuten
Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast nichts kostet, wer davon am Ende wirklich profitiert – und welche Probleme entstehen können, wenn heimische Studenten zunehmend in der Minderheit sind. Außerdem: eine Verwaltung, die manchmal größer ist als der Hörsaal, und die Frage, ob ein Lehrling mit Anfang 20 nicht längst weiter ist als so mancher Uni-Absolvent. Wir sprechen in der aktuellen Folge von “Das Weekly” über die blinden Flecken im Bildungssystem – und warum sich der genaue Blick lohnt, bevor über das nächste Sparpaket geredet wird. Themen dieser Folge:
01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich? 02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich 07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis 07:55 Wo Quoten Sinn machen 10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema 12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis 16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben? 24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl „Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen.
Jeden Freitag neu, überall, wo es Podcasts gibt.
01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich? 02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich 07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis 07:55 Wo Quoten Sinn machen 10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema 12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis 16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben? 24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl „Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen.
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26.06.2026
28 Minuten
Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt.
Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei? Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst.
In dieser Folge:
1:13 Warum so viel Hass auf Musk? 2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf 12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink 13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie 19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei 22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform? 25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs
Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.
Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei? Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst.
In dieser Folge:
1:13 Warum so viel Hass auf Musk? 2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf 12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink 13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie 19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei 22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform? 25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs
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19.06.2026
37 Minuten
„Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen Treml
Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen.
Themen dieser Folge:
01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt 03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet 07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet 18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat 22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung 24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung 28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap 30:41 Welche Frauenpolitik braucht es?
Wer bei Wirtschaftsthemen lieber Daten statt Schlagworte will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.
Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen.
Themen dieser Folge:
01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt 03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet 07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet 18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat 22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung 24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung 28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap 30:41 Welche Frauenpolitik braucht es?
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12.06.2026
36 Minuten
Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land, das acht Jahre lang kein Wirtschaftswachstum pro Kopf erreichen wird.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Verhältnis von Ausgaben- zu Einnahmenseite bei der Sanierung nicht passt, was an der Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage problematisch ist, und warum bei Pensionen, Gesundheit und Föderalismus weiterhin nichts passiert. Außerdem: die Mogelpackung bei der Lohnnebenkostensenkung, der Agrardiesel als ÖVP-Klassiker und warum die Regierung sich vor allem eines kauft – Zeit.
Kapitel:
00:00 – Ein Budget in der Krise? 01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark 04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht 09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst 14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage 25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028
Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.
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00:00 – Ein Budget in der Krise? 01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark 04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht 09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst 14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage 25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028
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Über diesen Podcast
Das Weekly – Make Austria Think Again.
Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes
Problem lösen kann.
Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.
Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum
Hören.
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