Agenda Austria Studio | Das Weekly

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Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau
10.04.2026
43 Minuten
„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet. Themen dieser Folge: 04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung 09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich 13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss 16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS 24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte 29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget 34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist 40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte ️ Jeden Freitag neu Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.
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Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen
03.04.2026
37 Minuten
„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge


Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?


Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.


Themenübersicht:


01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch 


03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden 


05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde 


08:01 So funktioniert die Interventionsspirale 


13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten 


20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen 


22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen 


25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System


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Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird
27.03.2026
28 Minuten
“Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml


Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?


In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?


Themen:


01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule


03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept


05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?


07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem


09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?


11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären


13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?


17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen


20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand


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Journalismus in Österreich: Zu links, zu einseitig, zu staatsnah?
20.03.2026
39 Minuten
Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.


Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.


Themen dieser Episode:


01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich? 


03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten 


06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde 


09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist 


13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien 


16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung 


18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen 


20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen 


24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus? 


27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien


Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.


Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek
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Spritpreise, Inflation und Politik: Warum der Staat Preise nie kontrollieren kann
13.03.2026
29 Minuten
„Eine Preisdecke bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“ – Sandra Keplinger


Wenn der Staat die Preise kontrollieren will, klingt das für viele zunächst einmal fürsorglich. In Wahrheit ist es jedoch oft das Gegenteil der Fall: Preiseingriffe bekämpfen nicht die Ursache, sondern das Symptom und verschärfen letztlich Knappheit, Fehlanreize und Inflation.


In Folge #7 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit dem Ökonomen Hanno Lorenz über die österreichische Obsession, immer wieder in Preise einzugreifen – sei es bei Sprit, Mieten, Strom oder Lebensmitteln. Es geht um den Irrglauben der „Gierflation”, um die Funktion von Preisen als Knappheitssignal und um die Frage, warum der Staat so oft glaubt, Millionen individueller Entscheidungen besser ersetzen zu können als der Markt.


Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte über steigende Spritpreise nach der Schließung der Straße von Hormus. Anstatt die Wirkung von höheren Preisen zuzulassen, wird in Österreich reflexartig nach Preiskommissionen, Transparenzdatenbanken und Eingriffen gerufen. Genau darin sehen wir das Problem. Dabei wäre die Lösung so einfach... Themen & Timecodes:


00:49 Spritpreise nach Hormus-Schließung: Warum der Staat reflexhaft eingreifen will  02:36 Preiskommission, Wettbewerbsbehörde und die österreichische Kontrollkultur  03:21 Warum beim Benzin niemand über die 50 Prozent Steuern spricht  06:36 Warum temporäre Steuersenkungen oft nur Bürokratie und neue Probleme schaffen 08:31 Hohe Margen, Investitionen und warum Preise ein Signal für Knappheit sind 10:55 Carl Menger, das Glas Wasser in der Wüste und der subjektive Wert 14:10 Planwirtschaft, Preisdeckel und die Lehren aus der Sowjetunion 25:40 Hohe Arbeitskosten, Staatsgläubigkeit und warum man den Markt nicht ausschalten kann


Warum Preise steigen – und warum Politik sie nicht senken kann. Die ganze Diskussion im Podcast „Das Weekly“. Überall, wo es Podcasts gibt.


Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber
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Über diesen Podcast

Das Weekly – Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann.  Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten. Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.
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