Transalpin : der Standortpodcast

Transalpin : der Standortpodcast

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Episoden

Sonderpodcast live: Wie gelingt der Weg vom Wissen zum Handeln?
26.06.2026
49 Minuten
Transalpin LIVE vom AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze


Wie gelingt der Weg vom Wissen zum Handeln?


Diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten Live-Ausgabe des Transalpin Podcasts, aufgezeichnet beim AlpenKlimaGipfel auf der Zugspitze.


Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Tourismus, Umwelt und Regionalentwicklung diskutierte ich darüber, warum der Alpenraum trotz fundierter Erkenntnisse oft nur langsam auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.


Es geht um Zielkonflikte zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung, um strategische Entscheidungen, gesellschaftliche Akzeptanz und die Frage, wie aus Analysen konkrete Veränderung entsteht.


Meine Gesprächspartner:innen: Berno Stoffel Direktor Seilbahnen Schweiz, 


Reinhard Klier Vorstand der Wintersport AG und Fachgruppenobmann der Seilbahnen Tirol, 


Sybille Wiedenmann ProAllgäu GmbH & Co., ehemal. Geschäftsführerin von Bayern Tourismus,


Johannes Kostenzer Umweltanwalt des Landes Tirol, 


Norbert Span Glaziologe


Ein Gespräch über unbequeme Wahrheiten, unterschiedliche Perspektiven – und darüber, warum die Alpen nicht nur besonders vom Wandel betroffen sind, sondern auch zum Modellraum für gelingende Transformation werden könnten.


#Transalpin #Alpenraum #Transformation #Regionalentwicklung #Klimaanpassung #Tourismus #Standortentwicklung #Wissenschaft #Podcast
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Beate Rubatscher: Zwischen Gletscherschmelze und Lebensqualität
03.06.2026
49 Minuten
Die Gletscher ziehen sich zurück. Die Natur verändert sich. Gleichzeitig verändern sich Gesellschaft, Arbeitswelt und Lebensentwürfe.


Doch was bedeutet dieser Wandel für jene Menschen, die im Hochgebirge leben und wirtschaften?


In dieser Folge spreche ich mit Beate Rubatscher, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kaunertaler und Pitztaler Gletscherbahnen, über Verantwortung, Unternehmertum und die Zukunft alpiner Regionen.


Es geht um die Aufbauleistung früherer Generationen, die sichtbaren Veränderungen am Gletscher, den zunehmenden Fachkräftemangel und die Frage, wie sich Täler wie das Pitztal und Kaunertal langfristig entwickeln können.


Dabei entsteht ein differenziertes Bild: zwischen Naturschutz und regionaler Entwicklung, zwischen Verlust und neuen Chancen, zwischen wirtschaftlicher Realität und gesellschaftlichen Erwartungen.


Ein Gespräch über die Zukunft des Alpenraums und darüber, warum Menschen ausgerechnet heute bewusst den Weg in abgelegene Hochtäler suchen.
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Harald Gohm: Von der Erkenntnis zur Handlung
22.05.2026
8 Minuten
Folge 10 von Transalpin ist diesmal eine persönliche Episode.


Nach de bisherigen Folgen bzw. Gesprächen bleibt für mich immer stärker eine Frage zurück:


Wie kommen wir eigentlich von der Erkenntnis ins Handeln?


Ich spreche darüber, warum Transalpin entstanden ist, weshalb die bisherigen Erzählungen über den Alpenraum aus meiner Sicht nicht mehr ausreichen und warum ich glaube, dass der Alpenraum gerade an einem entscheidenden Punkt steht.


Transalpin und auch diese Folge ist kein fertiger Lösungsentwurf. Eher eine Zwischenreflexion eines Suchenden, der neue Bilder, neue Gespräche und vielleicht auch neue Wege für den Alpenraum sichtbar machen möchte.


#Transalpin #Alpenraum #Transformation #Regionalentwicklung #Zukunft #Tourismus #Klimawandel #Innovation #Standortentwicklung #Alpen #Podcast #Wirtschaft #Gesellschaft #Nachhaltigkeit #FutureThinking
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Anton Steixner: Wenn der Klimawandel konkret spürbar wird
08.05.2026
46 Minuten
Gast in Folge 9 von Transalpin ist Anton Steixner; Landwirt, Fischzüchter, Almbewirtschafter und ehemaliger Tiroler Spitzenpolitiker.


Ausgangspunkt ist ein schweres Unwetter auf der Karalm im Pinnistal, einem Seitental des Tiroler Stubaital. Hagel, Starkregen und Muren verwüsteten Wege und Weideflächen. Menschen und Tiere blieben unverletzt, doch die vertraute Landschaft war plötzlich sichtbar verletzt.


Von diesem Ereignis aus entsteht ein Gespräch über Klimawandel als konkrete Erfahrung im Alpenraum. Über heißere Sommer, Trockenheit, neue Naturgefahren und die Frage, was Bauern früher wahrnehmen als andere. Zugleich geht es um regionale Lebensmittelproduktion, Tierwohl, Energie, Verantwortung und neue Wege in der Landwirtschaft.


Anton Steixner erzählt auch von seiner zweiten Karriere als Fischzüchter und zeigt, wie Innovation am Hof entstehen kann: bodenständig, regional und aus genauer Beobachtung des eigenen Ortes heraus.


Eine Folge über Almwirtschaft, Klimawandel, Naturgefahren und die Frage, wie der Alpenraum mit einer Veränderung umgeht, die längst begonnen hat.


https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Steixner


https://de.wikipedia.org/wiki/Pinnisbach


#Alpenraum #Klimawandel #Landwirtschaft #Almwirtschaft #Naturgefahren #Regionalentwicklung #Klimaanpassung #Transalpin


Kapitel


00:00 Einführung in den Klimawandel und Landwirtschaft


01:58 Erfahrungen eines Landwirts mit extremen Wetterereignissen


08:10 Veränderungen in der Almwirtschaft und Vegetation


12:31 Herausforderungen durch Trockenheit und Bewässerung


16:45 Die Rolle der Landwirtschaft in der Lebensmittelversorgung


20:59 Zukunft der Landwirtschaft und regionale Vermarktung


22:22 Die Faszination der Fischzucht


27:41 Regionale Produkte und ihre Bedeutung


29:34 Der Wandel in der Landwirtschaft und neue Perspektiven


33:16 Energiefragen und die Rolle der Landwirtschaft


38:57 Herausforderungen der erneuerbaren Energien


40:23 Migration und ihre Verbindung zur Landwirtschaft
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Wolfram Sparber: Energiewende im Alpenraum - Zwischen Machbarkeit und Akzeptanz
24.04.2026
45 Minuten
Die Energiewende ist längst mehr als eine technische Frage. Es geht um Landschaft, Akzeptanz, Versorgungssicherheit und die Frage, wie viel Veränderung wir vor Ort wirklich zulassen wollen.


Mit dem Leiter des Instituts für Erneuerbare Energien an der Eurac Bozen und alperia Aufsichtsrat Wolfram Sparber (https://www.eurac.edu/de/people/wolfram-sparber) spreche ich darüber, warum die Lösungen in vielen Bereichen längst da sind, weshalb der Umbau trotzdem stockt und warum gerade im Alpenraum Emotionen oft stärker wirken als Sachargumente.


Ein Gespräch über Energie, Unabhängigkeit, Raumkonflikte und die Zukunft unserer Alpenregionen.


Im Gespräch angesprochen werden


Das Agriphotovoltaik Forschungsprojekt https://www.eurac.edu/de/magazine/apfelzeilen-voller-energie-agri-photovoltaik

EUREC https://eurec.be und der Südtiroler Energieversorger alperia https://www.alperia.eu/de/?culture=de-DE


#Transalpin #Energiewende #Alpenraum #Standortentwicklung #Transformation #ErneuerbareEnergien #Regionalentwicklung
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Über diesen Podcast

Ideen, Widersprüche und Zukunftsfragen im Alpenraum. Transalpin ist ein Podcast über Zukunft, Transformation und Entscheidungsfähigkeit im alpinen Raum. Im Mittelpunkt stehen Regionen sowie Projekte und Initiativen im Spannungsfeld von Tradition und Umbruch, touristischer Prägung, wirtschaftlichem Druck und gesellschaftlichem Wandel. In Gesprächen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur fragt Transalpin, wie Veränderung tatsächlich entsteht – jenseits von Schlagworten wie Innovation oder Nachhaltigkeit. Der Podcast interessiert sich für Konflikte, Ambivalenzen und unbequeme Wahrheiten ebenso wie für neue Perspektiven, mutige Entscheidungen und lernende Systeme. Der Name Transalpin ist bewusst gewählt. Er verweist auf den legendären Transalpin-Zug der Österreichischen Bundesbahnen, der einst als futuristisches Symbol für Fortschritt, Verbindung und grenzüberschreitendes Denken galt. Der Zug verband Metropolen und Alpenraum, Geschwindigkeit und Landschaft, Technik und Vision. Genau daran knüpft der Podcast an: Transalpin steht für das Überschreiten von Grenzen, für neue Perspektiven im alpinen Raum und für die Frage, wie Zukunft zwischen Tradition, Innovation und regionaler Identität gestaltet werden kann. Transalpin versteht Transformation nicht als Projekt mit klarem Zielpunkt, sondern als Dauerzustand. Der Podcast richtet sich an Menschen, die alpine Räume nicht nur bewahren, sondern aktiv gestalten wollen – reflektiert, verantwortungsvoll und mit Blick auf das große Ganze. Transalpin ist ein Projekt von ALPERIS, einer Agentur für Standort- und Projektentwicklung. www.alperis.at
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Wolfram Sparber: Energiewende im Alpenraum - Zwischen Machbarkeit und Akzeptanz
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