Podcaster
Episoden
13.02.2026
55 Minuten
In dieser Episode des Transalpin Podcasts ist der niederländische
Botschafter in Österreich S.E. Peter Potman Gesprächspartner von
Harald Gohm.
https://www.netherlandsandyou.nl/web/pr-un-vienna/about-us/permanent-representative
Gemeinsam beleuchten sie die Herausforderungen der Transformation
im Alpenraum und ziehen Parallelen zur historischen
Auseinandersetzung der Niederlande mit dem Thema
Wassermanagement. Das Gespräch zeigt, wie entscheidend
Anpassungsfähigkeit und strategisches Denken für beide Regionen
im Umgang mit ökologischen Veränderungen sind.
Das Gespräch bietet wertvolle Einsichten in die Dynamiken von
Veränderung und unterstreicht die Bedeutung von
Anpassungsfähigkeit, strategischem Denken und der Bereitschaft,
neue Wege im Umgang mit natürlichen Ressourcen zu gehen.
Angesichts zunehmender ökologischer Herausforderungen können die
niederländischen Erfahrungen als Orientierung für die zukünftige
Entwicklung alpiner Regionen dienen.
Transalpin ist ein Projekt von ALPERIS. www.alperis.at
#Alpenraum, #niederländische Perspektive, #Klimawandel,
#Wassermanagement, #Anpassungsfähigkeit, #strategische
Entscheidungsfindung, #ökologische Herausforderungen, #Tourismus,
#Transformation.
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30.01.2026
45 Minuten
In dieser Folge 2 von Transalpin spricht Harald Gohm mit
dem Architekten Peter Lorenz
(https://www.lorenzateliers.at/kontakt/) über den Zustand und die
Zukunft des alpinen Raums. Ausgehend von seiner eigenen Biografie
zwischen Innsbruck, Wien und Triest analysiert Lorenz
schonungslos die baulichen und gesellschaftlichen Entwicklungen
der letzten Jahrzehnte.
Im Zentrum stehen die Zerstörung alpiner Dörfer, die
Ausbreitung von Gewerbewüsten, der Verlust von
Schönheit und Maßstab sowie die zunehmende Reduktion des
Alpenraums auf eine touristische Kulisse. Lorenz kritisiert den
unreflektierten Erfolg, der zu Dekadenz und Handlungsunfähigkeit
führt, und stellt die Frage nach einem gesellschaftlichen Ziel
jenseits von Wachstum und Besucherzahlen.
Das Gespräch beleuchtet die Rolle von Architektur, Raumplanung
und individueller Verantwortung ebenso wie die Grenzen
politischer Steuerung. Lorenz plädiert für Nachverdichtung statt
weiterer Versiegelung, für einen sofortigen Widmungsstopp und für
eine neue Diskurskultur, in der Kritik nicht als Angriff, sondern
als Voraussetzung für Entwicklung verstanden wird.
Abschließend geht es um Demokratie, Beteiligung und die Hoffnung,
dass der Alpenraum durch offenen Diskurs, Kooperation und Mut zur
Begrenzung wieder zu einer zukunftsfähigen Vorbildregion werden
kann.
Die im Talk angesprochenen Projekt von Peter Lorenz /
lorenzateliers
METAMORPHOSE STADTVISION
https://www.lorenzateliers.at/portfolio/metamorphose-stadtvision/
ILIRIJA SPORTCITY LJUBLJANA I SLOWENIEN
https://www.lorenzateliers.at/portfolio/ilirija-stadtsport/
BLAUE HALLE
https://www.lorenzateliers.at/portfolio/blaue-halle/
Takeaways
Transalpin bietet einen Diskussionsraum für wichtige Themen.
Die Zerstörung alpiner Dörfer ist ein zentrales Problem.
Planungswüsten sind ein Zeichen für gescheiterte
Stadtplanung.
Architekten müssen die Natur respektieren.
Schönheit in der Architektur hat an Bedeutung verloren.
Krisen bieten Chancen zur Reflexion und Veränderung.
Nachhaltige Lösungen für Wohnraum sind notwendig.
Demokratie erfordert aktives Engagement der Bürger.
Tirol sollte eine Vorbildregion im Alpenraum werden.
Der Diskurs ist entscheidend für die Lösung von Problemen.
Kapitel
00:00 Einführung in den Alpenraum
02:12 Heimat zwischen Berg und Meer
05:53 Die Planungswüste der Alpen
10:38 Architektur und ihre Verantwortung
15:30 Die Rolle der Schönheit in der Architektur
20:39 Krisen als Chance für Veränderung
25:52 Nachhaltige Lösungen für den Wohnraum
30:49 Demokratie und Diskurs im Alpenraum
35:37 Visionen für die Zukunft Tirols
Keywords
#Alpenraum, #Architektur, #Heimat, #Tourismus, #Nachhaltigkeit,
#Schönheit, #Demokratie, #Krisen, #Wohnraum, #Diskurs
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26.01.2026
5 Minuten
Transalpin: der Standortpodcast
Ideen, Widersprüche und Zukunftsfragen im Alpenraum
Transalpin ist ein Podcast über Zukunft, Transformation und
Entscheidungsfähigkeit im alpinen Raum. Im Mittelpunkt stehen
Regionen sowie Projekte und Initiativen im Spannungsfeld von
Tradition und Umbruch, touristischer
Prägung, wirtschaftlichem Druck und gesellschaftlichem Wandel.
In Gesprächen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik und Kultur fragt Harald Gohm in Transalpin, wie
Veränderung tatsächlich entsteht – jenseits von Schlagworten wie
Innovation oder Nachhaltigkeit. Der Podcast interessiert sich für
Konflikte, Ambivalenzen und unbequeme Wahrheiten ebenso wie für
neue Perspektiven, mutige Entscheidungen und lernende Systeme.
Der Name Transalpin ist bewusst gewählt. Er verweist auf den
legendären Transalpin-Zug der Österreichischen Bundesbahnen, der
einst als futuristisches Symbol für Fortschritt, Verbindung und
grenzüberschreitendes Denken galt. Der Zug verband Metropolen und
Alpenraum, Geschwindigkeit und Landschaft, Technik und Vision.
Genau daran knüpft der Podcast an:
Transalpin steht für das Überschreiten von Grenzen, für neue
Perspektiven im alpinen Raum und für die Frage, wie Zukunft
zwischen Tradition, Innovation und regionaler Identität gestaltet
werden kann.
Transalpin versteht Transformation nicht als Projekt mit klarem
Zielpunkt, sondern als Dauerzustand. Der Podcast richtet sich an
Menschen, die alpine Räume nicht nur bewahren, sondern aktiv
gestalten wollen – reflektiert,
verantwortungsvoll und mit Blick auf das große Ganze.
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24.01.2026
1 Stunde 2 Minuten
Roland Benedikter; UNESCO Chair in Interdisciplinary Anticipation
and Global-Local Transformation
https://www.eurac.edu/de/people/roland-benedikter
In dieser 1. Folge von Transalpin diskutiert Harald Gohm mit
Roland Benedikter über die Veränderungen im Alpenraum und die
Herausforderungen, die mit der Transformation einhergehen.
Es geht um die Wechselwirkungen zwischen globalen und lokalen
Entwicklungen, die demografischen Herausforderungen, die
Notwendigkeit der Jugendbeteiligung und die Rolle von Bildung in
der Zukunftsgestaltung.
Zudem wird der Einfluss von Technologie und Transhumanismus auf
die Gesellschaft thematisiert, sowie die ethischen Fragen, die
sich aus diesen Entwicklungen ergeben.
Takeaways
Es gibt kein lokales Problem, das nicht global beeinflusst wird.
Tirol wird sich zu einer Luxusdestination entwickeln.
Die Jugend verlässt die Region, was eine Herausforderung
darstellt.
Wir müssen in Zyklen und nicht linear denken.
Beteiligung und Selbstermächtigung der Jugend sind entscheidend.
Die Erzählung, die wir wählen, beeinflusst unsere Realität.
Das Geschäft mit dem menschlichen Körper wird zunehmen.
Wir müssen uns für globale Entwicklungen öffnen.
Bildung ist der Schlüssel zur Zukunftsgestaltung.
Technologische Innovationen sind notwendig, um wettbewerbsfähig
zu bleiben.
00:00 Einführung in den Wandel des Alpenraums
02:19 Globale und lokale Wechselwirkungen
06:57 Zukunftsprognosen für Tirol und Südtirol
10:36 Herausforderungen der demografischen Entwicklung
15:20 Beteiligung und Selbstermächtigung der Jugend
19:54 Zukunftsdialog und Bildung als Schlüssel
23:08 Globale Chancen und lokale Umsetzung
26:47 Transhumanismus und technologische Entwicklungen
53:32 Zukunft des menschlichen Körpers und ethische Fragen
Keywords
Alpenraum, Transformation, Zukunftsforschung, Nachhaltigkeit,
Technologie, Transhumanismus, Tirol, Südtirol, demografische
Entwicklung, Jugendbeteiligung
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Über diesen Podcast
Ideen, Widersprüche und Zukunftsfragen im Alpenraum
Transalpin ist ein Podcast über Zukunft, Transformation und
Entscheidungsfähigkeit im alpinen Raum. Im Mittelpunkt stehen
Regionen sowie Projekte und Initiativen im Spannungsfeld von
Tradition und Umbruch, touristischer Prägung, wirtschaftlichem
Druck und gesellschaftlichem Wandel.
In Gesprächen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft,
Politik und Kultur fragt Transalpin, wie Veränderung tatsächlich
entsteht – jenseits von Schlagworten wie Innovation oder
Nachhaltigkeit. Der Podcast interessiert sich für Konflikte,
Ambivalenzen und unbequeme Wahrheiten ebenso wie für neue
Perspektiven, mutige Entscheidungen und lernende Systeme.
Der Name Transalpin ist bewusst gewählt. Er verweist auf den
legendären Transalpin-Zug der Österreichischen Bundesbahnen, der
einst als futuristisches Symbol für Fortschritt, Verbindung und
grenzüberschreitendes Denken galt. Der Zug verband Metropolen und
Alpenraum, Geschwindigkeit und Landschaft, Technik und Vision.
Genau daran knüpft der Podcast an:
Transalpin steht für das Überschreiten von Grenzen, für neue
Perspektiven im alpinen Raum und für die Frage, wie Zukunft
zwischen Tradition, Innovation und regionaler Identität gestaltet
werden kann.
Transalpin versteht Transformation nicht als Projekt mit klarem
Zielpunkt, sondern als Dauerzustand. Der Podcast richtet sich an
Menschen, die alpine Räume nicht nur bewahren, sondern aktiv
gestalten wollen – reflektiert, verantwortungsvoll und mit Blick
auf das große Ganze.
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