Podcaster
Episoden
29.05.2026
47 Minuten
Ein eigenes Rollenspielszenario beginnt manchmal nicht mit Regeln, sondern mit einem Bild im Kopf. In dieser Folge schauen David und Oliver in die Kreativwerkstatt von „Ragnarök 46“, Olivers postapokalyptischem Alternativwelt-Szenario im Europa nach einem eskalierten Zweiten Weltkrieg. Es geht um Displaced Persons, Survival, Hexcrawl, Dieselpunk, Wunderwaffen, Fraktionen, Artwork und die Frage, wie aus einer starken Idee tatsächlich spielbares Material wird. Ein Werkstattbericht für alle, die eigene Abenteuer, Kampagnen oder Szenariomodule entwickeln wollen und dabei wissen möchten, wie man aus Atmosphäre, Recherche und konkreten Spielleiter-Werkzeugen ein Projekt baut, das am Tisch funktioniert.
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22.05.2026
48 Minuten
Powergamer gelten oft als Problemspieler. Aber was steckt wirklich dahinter? In dieser Folge sprechen Oliver und David mit Jakob darüber, warum Charakteroptimierung nicht automatisch schlechtes Rollenspiel ist, weshalb klare Regeln und Absprachen am Tisch so wichtig sind und wie Spielleitungen Powergamer sinnvoll einbinden können. Ein ehrliches Gespräch über Vorurteile, starke Builds, Fairness und die Frage, wann „mein Charakter kann das“ den Spielspaß bereichert oder sprengt.
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16.05.2026
51 Minuten
Zwei Spielleiter wechseln die Seite des Schirms: Oliver und David spielen gemeinsam bei Robin einen Mothership-OneShot und erleben, wie schnell Sci-Fi-Horror am Tisch zünden kann. In dieser Folge geht es um schnelle Charaktererschaffung, starke Einstiege, improvisierte Beziehungen, gutes Pacing und die Frage, warum ein kurzer OneShot trotzdem echte Fallhöhe, Spannung und Drama entwickeln kann. Außerdem sprechen die drei offen über das Abenteuer Orphans. Wer das Modul noch ungespoilert spielen möchte, hört diese Folge am besten erst danach. Eine Folge über Horror, OneShots und die Erkenntnis, dass intensives Rollenspiel manchmal erstaunlich wenig braucht.
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08.05.2026
51 Minuten
Ein verlassenes Casino-Schiff. Chinesische Oper im Hintergrund. Und irgendwo in den Lüftungsschächten raschelt es. In dieser Folge von 2W12 verlässt David gleich dreifach seine Komfortzone: Er leitet einen One-Shot, spielt ein Science-Fiction-System und greift zu einem Kaufabenteuer. Das System: Mothership. Das Modul: Year of the Rat. Gemeinsam mit Oliver blickt er zurück auf ein Experiment, das erstaunlich gut funktioniert hat. Mit nur 120 Minuten Vorbereitung wird aus einem zweiseitigen Pamphlet-Abenteuer ein intensiver Horrorabend voller Stress, Improvisation und sehr unangenehmer Geräusche. Dabei sprechen die beiden darüber, wie man ein minimalistisches Kaufabenteuer sinnvoll „würzt“ warum ein guter Einstieg sofort Druck erzeugt wie NSCs selbst in einem eigentlich „toten“ Dungeon Leben und Drama bringen weshalb Musik ein echtes Spielmechanik-Werkzeug werden kann wie man fehlende Progression durch eigene Eskalation ersetzt und warum wenig Ausgangsmaterial manchmal genau die richtige Menge ist Aus einem simplen Auftrag wird ein klaustrophobischer Trip durch ein verseuchtes Casino-Schiff, irgendwo zwischen Alien, Dungeon Crawl und nervenzerreißender chinesischer Oper. Eine Folge über Mut zum Experiment, kleine Vorbereitung mit großer Wirkung – und die Erkenntnis, dass man manchmal nur zwei Seiten Papier braucht, um einen verdammt guten Abend am Spieltisch zu haben.
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17.04.2026
39 Minuten
Was macht einen guten Spielleiter eigentlich aus – aus Sicht der Spieler? In dieser Folge von 2W12 wird die Perspektive einmal komplett umgedreht. Nicht die Spielleiter reden über Spielleitung – sondern ein langjähriger Spieler darüber, was er sich eigentlich vom Spielleiter wünscht. Zu Gast ist Cem, Wegbegleiter seit vielen Jahren, Rollenspieler mit ganzem Herzen und jemand, der Figuren nicht einfach nur spielt, sondern regelrecht verkörpert. Zwischen Dunkelelf in Rüstung, Cthulhu im Anzug und einer großen Liebe für Charakterspiel bringt er genau die Perspektive mit, die am Spieltisch oft still vorausgesetzt wird – aber viel zu selten offen ausgesprochen wird. Gemeinsam sprechen Oliver, David und Cem darüber, - warum ein gutes Warm-up vor der Session so viel ausmacht - wie wichtig es ist, dass Charaktere wirklich zur Welt und zur Geschichte passen - weshalb Spieler den Raum brauchen, um zu glänzen, sich zu entfalten und mitzuwirken - warum echte Freiheit am Tisch so viel stärker wirkt als jede vorgeplante Schiene - und wieso Regeln, Levelaufstiege und Kampfsysteme für manche Spieler weit weniger wichtig sind als das, was zwischen den Würfeln passiert Dabei wird schnell klar: Ein guter Spielleiter ist nicht einfach jemand, der alle Regeln kennt, epische Kämpfe baut oder jeden Plot perfekt vorbereitet. Ein guter Spielleiter ist jemand, der versteht, was seine Spieler eigentlich brauchen, um sich in der Geschichte zuhause zu fühlen. Diese Folge ist deshalb mehr als nur ein Interview. Sie ist ein ehrlicher Blick auf das, was Rollenspiel für viele im Kern ausmacht: - Gemeinsam eine Welt betreten. - Gemeinsam eine Geschichte erleben. - Und gemeinsam darin etwas Eigenes hinterlassen. Eine Folge über Bühne, Vertrauen, Freiheit und die Magie, die entsteht, wenn Spielleitung und Spieler wirklich zusammenspielen.
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Über diesen Podcast
2W12 – Die besten Spielleiter der Welt ist der Podcast für alle
Pen-&-Paper-Spielleiter, die ihre Runde aufs nächste Level
bringen wollen. Die erfahrenen Rollenspieler David und Oliver
begeben sich auf eine Reise mit einem klaren Ziel: die besten
Spielleiter der Welt zu werden – oder zumindest verdammt nah
ranzukommen. In jeder Folge sprechen sie über Themen, die für
Spielleiter wirklich relevant sind: Abenteuerplanung,
Improvisation, Storytelling, Spielerführung, Weltenbau, Atmosphäre,
Regelwerk & Mindset. Dabei gilt: nicht nur drüber reden,
sondern selbst lernen, ausprobieren und besser werden. Wenn du
leitest (oder es vorhast), bist du hier genau richtig.
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