Podcaster
Episoden
31.12.2025
47 Minuten
Regen peitscht über den Hafen. Eine alte Lagerhalle knarzt im Wind.
Und irgendwo im Inneren wartet etwas, das niemals hätte existieren
dürfen. Diese Folge beginnt nicht mit Theorie – sondern mit einer
Szene. Eine intensive Delta-Green-Spielsequenz zieht uns mitten
hinein in Angst, Entscheidungsmomente und nackte Anspannung. Von
der ersten Beschreibung bis zum ersten Schuss wird klar: Atmosphäre
am Spieltisch ist kein Zufall. Nach dem Spiel sezieren Oli und
David genau dieses Erlebnis: Was hat dafür gesorgt, dass sich die
Szene so dicht, so real und so emotional angefühlt hat? Sie
sprechen darüber, - warum Erzählweise und Sinneseindrücke nur der
Einstieg sind - weshalb Bedeutsamkeit – Beziehungen, Gegenspieler,
persönliche Stakes – der eigentliche Atmosphärenmotor ist - wie
Spielmechaniken Spannung verstärken können, ohne sie zu zerstören -
und warum Kontinuität und Erwartungshaltung über ganze Kampagnen
hinweg entscheidend sind Besonders wichtig: Atmosphäre ist keine
Einbahnstraße. Sie entsteht im Zusammenspiel von Spielleitung und
Spielern – durch Vertrauen, Offenheit und den Mut, Emotionen
zuzulassen. Eine Folge über Horror, Immersion und die leisen
Stellschrauben, die aus „wir spielen ein Abenteuer“ ein echtes
Erlebnis machen. Für alle, die Rollenspiel nicht nur spielen,
sondern fühlen wollen.
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30.12.2025
54 Minuten
Was wäre, wenn dein Spieltisch eine Leinwand wäre? In dieser Folge
von 2W12 nimmt Oliver euch mit in die Welt des Films – und zeigt,
warum Spielleiter:innen mehr mit Regisseur:innen gemeinsam haben,
als man auf den ersten Blick denkt. Ausgehend von Klassikern,
Serienmomenten und cineastischen Erzählmustern sprechen Oliver und
David darüber, wie filmische Techniken Rollenspiel lebendiger,
spannender und immersiver machen können – ganz ohne Kamera, aber
mit maximaler Wirkung im Kopf der Spieler:innen. Im Fokus stehen
dabei konkrete Werkzeuge für den Spieltisch: - Establishing Shots,
die sofort Stimmung, Setting und Konflikt setzen - Kamerafahrten,
um Orte nicht zu erklären, sondern erlebbar zu machen -
Szenenwechsel und Parallelmontagen, um Spannung zu halten – selbst
bei Split Parties - Rückblenden und Vorahnungen, die Planung
ersetzen, Emotionen vertiefen und Geschichten verdichten - und
natürlich der Cliffhanger, der eine Session nicht beendet, sondern
im Kopf weiterlaufen lässt Dabei wird klar: Viele dieser Techniken
nutzen wir längst intuitiv – aber sie bewusst einzusetzen, hebt das
eigene Spiel auf ein neues Level. Nicht als Selbstzweck, sondern
immer im Dienst der gemeinsamen Geschichte. Am Ende kulminiert
alles in einem einfachen, aber mächtigen Prinzip: Show don’t tell.
Lass deine Spieler:innen erleben, statt ihnen zuzuhören. Gib ihnen
Handlung, nicht nur Handlungserklärung. Eine Folge voller
Praxisbeispiele, Aha-Momente und Inspiration – für alle, die ihr
Spiel nicht nur leiten, sondern inszenieren wollen.
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30.12.2025
51 Minuten
Gute Abenteuer entstehen nicht zufällig – sie werden gebaut. In
dieser Folge von 2W12 gehen David und Oliver tief rein in den
konkreten Prozess der Abenteuervorbereitung: strukturiert,
praxisnah und ohne den Mythos vom „perfekten Masterplan“. Ausgehend
von einem frisch gespielten Cthulhu-One-Shot („Who Comes from the
Deep“) sezieren die beiden Schritt für Schritt, wie aus einer Idee
ein spielbares Abenteuer wird – egal ob One-Shot oder Kampagne. Im
Mittelpunkt steht ein sechsstufiges Modell, das Orientierung gibt,
ohne Kreativität einzusperren: - Wer sind die Charaktere? Ziele,
Motivationen und warum sie überhaupt Teil der Geschichte sind. -
Was ist vorher passiert? Rückblick, Hintergrund und Timeline – auch
(oder gerade) bei One-Shots. - Die Einstiegsszene: Stimmung, Tempo
und die zentrale Frage: Was tut ihr? - Setpieces, Locations &
NSCs: Orte und Figuren, die das Abenteuer tragen – nicht
dekorieren. - Wahrheiten & Hinweise: Welche Informationen die
Spieler entdecken müssen (und wo sie sie finden könnten). -
Sonstiges: Handouts, Musik, Spielwerte – alles, was Atmosphäre
verstärkt, aber nie ersetzen darf. Besonders spannend: Oliver
beschreibt seinen eher intuitiven, improvisationslastigen Ansatz –
und erkennt im Gespräch, wie viel Potenzial in einer etwas klareren
Struktur steckt. David wiederum zeigt, wie Vorbereitung Sicherheit
schafft, ohne den Spieltisch zu reglementieren. Das Ergebnis ist
keine starre Checkliste, sondern ein Werkzeugkasten für
Spielleiter:innen, die besser vorbereitet sein wollen – ohne den
Spaß am Improvisieren zu verlieren. Eine Folge für alle, die sich
fragen: Wie viel Vorbereitung ist genug? Und wie man mit
überschaubarem Aufwand richtig gute Abende am Spieltisch erschafft.
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30.12.2025
50 Minuten
Eine gute Rollenspielwelt ist mehr als eine Karte. Sie ist ein
Gefühl. Eine Logik. Ein Ort, der sich so anfühlt, als hätte er
schon gelebt, bevor die Held:innen überhaupt auftauchen. In dieser
Folge von 2W12 dreht sich alles um Worldbuilding – und zwar nicht
als akademische Fingerübung, sondern als Werkzeug, das eure
Kampagnen tiefer, greifbarer und spielbarer macht. Oliver und David
sprechen darüber, wie sie selbst Welten erschaffen: von stark
verfremdeten Forgotten Realms bis zu ganz eigenen Kontinenten, in
denen Orte wiederkehren, Geschichten Spuren hinterlassen – und eine
Kneipe über Generationen hinweg zur Legende wird. Und dann kommt
ein besonderer Gast ins Spiel: Daniel – der „Sensei“ aus Olivers
Rollenspiel-Anfangszeit, Forever-GM seit fast vier Jahrzehnten,
Geschichtslehrer und Worldbuilding-Vollblut-Fanatiker. Er erzählt,
wie seine eigene Welt entstanden ist: inspiriert von Dragonlance,
aufgebaut über Jahrzehnte, geprägt von Geschichte, Geografie,
Politik – und einer Liebe zur Plausibilität, die
Spielerentscheidungen erst wirklich bedeutungsvoll macht. Dabei
geht’s um Fragen, die jede Spielleitung kennt: - Warum Kohärenz
wichtiger ist als tausend Details - Welche klassischen
Worldbuilding-Fallen man vermeiden sollte - Wie Magie eine Welt
komplett verändern würde, wenn man sie wirklich „durchdenkt“ -
Warum Namen, Sprachen und Kultur Textur erzeugen - Wie man Spieler
in eine eigene Welt „reinzieht“ – mit Prequels, Tutorials und
gemeinsamer Erwartungshaltung - und warum man nicht Gott sein muss,
um eine Welt zu erschaffen: Baue auf Bestehendem auf. Remix. Passe
an. Am Ende bleibt ein wunderschöner Gedanke hängen: Eine wirklich
spielbare Welt ist eine Welt voller Konflikte, voller Möglichkeiten
– voller Hooks, die Abenteuer fast von selbst entstehen lassen.
Eine Folge für alle Spielleiter:innen, die nicht nur „irgendwo“
spielen wollen – sondern in einer Welt, die trägt.
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30.12.2025
49 Minuten
Kaufabenteuer – kreative Abkürzung oder teures Railroading? In
dieser Folge von 2W12 wagen sich Oliver und David an ein Thema, das
viele Spielleitungen spaltet: fertige Abenteuer und Kampagnen aus
dem Regal. Beide geben direkt zu: Sie sind eigentlich Team
„Selbstgemacht“. David hat in seiner Rollenspielkarriere genau ein
einziges Kaufabenteuer komplett so geleitet, wie es geschrieben war
– Oliver wiederum nutzt Kaufmaterial fast ausschließlich als
Steinbruch: für Encounters, Namen, Orte, Inspiration… oder als
Übung in „Wie rette ich diese Katastrophe noch?“ (Stichwort:
Nocturnum). Weil ihnen die Erfahrung aus erster Hand fehlt, holen
sie sich Verstärkung: Kalle ist zu Gast – ein Spielleiter, der
Kaufkampagnen liebt wie andere Romane. Und er erklärt, warum das
nicht weniger kreativ ist als eigenes Schreiben: "Du performst es
am Tisch trotzdem – nur stammt die Idee aus einem anderen Kopf."
Gemeinsam sprechen die drei darüber, - wie man gute Kampagnen
erkennt (und schlechte vermeidet) - warum manche Systeme ihre wahre
Brillanz erst in Kampagnen entfalten - wie man „Fluff-Wüsten“
lesbar und spielbar macht - was ein Abenteuer am Tisch wirklich
benutzbar macht (Time Tables, Struktur, Wiederauffindbarkeit!) -
wie man Kaufmaterial an Spieler anpasst – oder die Spieler bewusst
herausfordert - warum Vorlesetexte wie Cutscenes in Videospielen
wirken können - und wie Moodboards, Karten, Handouts und visuelle
Assets eine Kampagne zum Artefakt machen Am Ende bleibt eine
Erkenntnis, die Mut macht: Ob gekauft oder selbst ausgedacht – am
Tisch sitzen Menschen, die dich mit großen Augen anschauen und
einen geilen Abend wollen. Der Rest ist Handwerk, Haltung… und
vielleicht auch ein bisschen Glück beim Griff ins Regal.
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Über diesen Podcast
2W12 – Die besten Spielleiter der Welt ist der Podcast für alle
Pen-&-Paper-Spielleiter, die ihre Runde aufs nächste Level
bringen wollen. Die erfahrenen Rollenspieler David und Oliver
begeben sich auf eine Reise mit einem klaren Ziel: die besten
Spielleiter der Welt zu werden – oder zumindest verdammt nah
ranzukommen. In jeder Folge sprechen sie über Themen, die für
Spielleiter wirklich relevant sind: Abenteuerplanung,
Improvisation, Storytelling, Spielerführung, Weltenbau, Atmosphäre,
Regelwerk & Mindset. Dabei gilt: nicht nur drüber reden,
sondern selbst lernen, ausprobieren und besser werden. Wenn du
leitest (oder es vorhast), bist du hier genau richtig.
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