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40 Minuten
Was passiert, wenn das wichtigste Crypto-Gesetz der USA scheitert und der Markt kaum darauf reagiert?

Genau das war der September. Der Clarity Act ist im Senat gescheitert, doch die SEC schafft per Verordnung trotzdem Fakten, von der Verwahrung bis zu Token-Rückkäufen. Gleichzeitig gehen Sparkassen und Volksbanken mit einem Crypto-Angebot an den Start, und das in einer Phase, in der solche Projekte früher eher auf Eis gelegt wurden. Und BlackRock beschreibt in einem neuen Report, warum KI und Crypto zusammengehören: Stablecoins werden das Geld der Maschinen.

𝐖𝐚𝐬 𝐰𝐢𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧:

𝐂𝐥𝐚𝐫𝐢𝐭𝐲 𝐀𝐜𝐭 𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐭: Warum haben am Ende alle Demokraten dagegen gestimmt, und wieso bekommt ausgerechnet die Bankenlobby beim Streit um Zinsen auf Stablecoins genau das Gegenteil von dem, was sie wollte?

𝐕𝐞𝐫𝐰𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐧𝐞𝐮 𝐠𝐞𝐫𝐞𝐠𝐞𝐥𝐭: In den USA gelten Crypto-Verwahrer jetzt als zugelassene Verwahrer. Was nach Formalie klingt, öffnet Vermögensverwaltern und Fonds den direkten Weg in die Assetklasse, ohne Umweg über ETFs oder MicroStrategy.

𝐓𝐨𝐤𝐞𝐧-𝐁𝐮𝐲𝐛𝐚𝐜𝐤𝐬 𝐞𝐫𝐥𝐚𝐮𝐛𝐭: Laut SEC macht ein Rückkauf einen Token nicht zum Wertpapier, solange das Netzwerk funktioniert. Wir erklären, warum das ökonomisch ähnlich wirkt wie ein Aktienrückkauf und was Uniswap daraus gemacht hat.

𝐁𝐢𝐭𝐜𝐨𝐢𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐮𝐬𝐛𝐚𝐧𝐤: Sparkassen und Volksbanken bieten Crypto an, die Deutsche Bank plant noch 2026 Custody für institutionelle Kunden. Wer braucht das, wenn es längst spezialisierte Plattformen gibt? Da sind wir uns nicht ganz einig.

𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐊𝐚𝐮𝐟𝐚𝐛𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭 : Jede tokenisierte Aktie und jeder Stablecoin bewegt sich auf einer Blockchain, die ohne ihr eigenes Crypto Asset nicht funktioniert. Warum entsteht daraus Nachfrage, ganz ohne dass jemand investieren will?

𝐃𝐚𝐬 𝐆𝐞𝐥𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞𝐧: BlackRock hat im September einen Report zu KI und Crypto veröffentlicht. Unsere Lesart: Tokenisierung bringt die Assets auf die Blockchain, Stablecoins das Geld und KI Agenten die Automatisierung.

Außerdem im September:

Morgan Stanley eröffnet ein eigenes Crypto Lab und erforscht dort DeFi-Vaults.

Apple und Google suchen per Stellenanzeige Leute mit Stablecoin-Know-how.

Coinbase bringt Stablecoin-Zahlungen zu amerikanischen Regionalbanken.

Aave akzeptiert tokenisierte Aktien als Pfand für Kredite.

Japan erklärt Onchain-Finance zum Regierungsprogramm, Südkorea schafft den Rechtsrahmen für Tokenisierung.

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Über Crypto im Kontext

⁠⁠⁠⁠⁠Crypto im Kontext⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠ ist der Podcast von Investoren für Investoren, die digitale Assets gesamtheitlich verstehen, einordnen und strategische Entscheidungen treffen wollen. Wir schlagen die Brücke zwischen Technologie, Anwendungsfällen und der Rolle von Crypto-Assets als aufstrebender Assetklasse – fundiert, reflektiert, ohne Hype.

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Über die Hosts Anton Werner & Martin Bechter

⁠⁠⁠⁠⁠Anton Werner⁠⁠⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠⁠⁠Martin Bechter⁠⁠⁠⁠⁠ bringen gemeinsam über 25 Jahre Expertise an der Schnittstelle von Technologie, VC und Crypto mit. 2023 haben sie ⁠⁠⁠⁠⁠Fountainhead Digital ⁠⁠⁠⁠⁠gegründet – eine Investmentfirma, die institutionelle Crypto-Anlagestrategien entwickelt und aktiv managt (u.a. ein in Deutschland börsengelistetes Investmentprodukt, das diversifizierten Zugang zur Assetklasse mit striktem Risikomanagement und Volatilitätsreduktion bietet).

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Der Inhalt der Videos dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine
40 Minuten
Was passiert eigentlich, wenn das große US-Crypto-Gesetz scheitert und trotzdem alles weitergeht?

Genau das war der Sommer 2026. Der Clarity Act steht kurz vor der entscheidenden Abstimmung und die Prediction Markets geben ihm kaum eine Chance. Gleichzeitig haben im Juli und August 140 Konzerne, 21 Großbanken, Robinhood, die NASDAQ und die SEC selbst Fakten geschaffen. Nicht ein einziger dieser Akteure ist ein Crypto-Unternehmen. Der Chef der SEC nennt das, was gerade passiert, die dritte große Evolution der Finanzindustrie: von der Papieraktie beim Verwahrer über den Datenbankeintrag hin zur Aktie, die nativ auf einer Blockchain lebt.

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧. "Crypto im Kontext"

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𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞𝐏𝐥𝐮𝐬 𝟐𝟓 𝐏𝐫𝐨𝐳𝐞𝐧𝐭 𝐢𝐦 𝐀𝐮𝐠𝐮𝐬𝐭: Eine einzige Aussage des US-Finanzministers hat gereicht, um den Markt zu drehen. Wir zeigen den Mechanismus dahinter und warum ausgerechnet Short Seller die Bewegung beschleunigt haben.𝐃𝐫𝐞𝐢 𝐊𝐨𝐧𝐬𝐨𝐫𝐭𝐢𝐞𝐧, 𝐞𝐢𝐧 𝐙𝐢𝐞𝐥: 140 Konzerne, 21 Großbanken und Revolut bauen gleichzeitig an Stablecoins. Spannender als die Namensliste ist die Frage, wie diese Konsortien die Zinserträge untereinander aufteilen, denn genau das erklärt, warum Google und Shopify mit dabei sind.𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐤𝐭𝐢𝐞 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐭 𝐨𝐧𝐜𝐡𝐚𝐢𝐧: Robinhood, Coinbase und Kraken handeln längst tokenisierte Aktien, aber das sind digitale Zwillinge und nicht die Aktie selbst. Was die SEC im August angekündigt hat, würde diesen Unterschied auflösen.𝐃𝐢𝐞 𝟕𝟎𝟎-𝐌𝐢𝐥𝐥𝐢𝐚𝐫𝐝𝐞𝐧-𝐑𝐞𝐜𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠: Erstmals hat eine Zentralbank durchgerechnet, was Tokenisierung mit den Bilanzen der Banken macht. Das Ergebnis der Dallas Fed erklärt nebenbei, warum plötzlich jede Bank an tokenisierten Deposits und Stablecoins arbeitet.𝐖𝐚𝐥𝐥𝐞𝐭𝐬 𝐦𝐢𝐭 𝐋𝐢𝐦𝐢𝐭: Was passiert, wenn Software selbst bezahlt? Seit Juni läuft mehr Internet-Traffic über Bots und KI Agenten als über Menschen, und Cloudflare hat im Sommer gleich zweimal darauf reagiert.𝟏𝟒 𝐏𝐫𝐨𝐳𝐞𝐧𝐭 𝐂𝐡𝐚𝐧𝐜𝐞: BlackRock, Fidelity und Charles Schwab werben offen für den Clarity Act, sogar die größte Polizei-Vereinigung der USA hat zugestimmt. Wir rechnen vor, woran es trotzdem scheitern dürfte und was das für den Markt heißt.

Außerdem weitere Neuigkeiten im Newsflasch

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧.

Angenommen, Aktien laufen in fünf Jahren wirklich nativ onchain: Wer profitiert am Ende mehr davon, die Anleger oder die Anbieter?

Links:

Franklin Templeton Crypto x AI: https://x.com/FTDA_US/status/2079527739288158472

Fountainhead Crypto/AI These: https://fountainheaddigital.substack.com/p/agentic-awareness-why-crypto-sits

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Über Crypto im Kontext

⁠⁠⁠⁠Crypto im Kontext⁠ ⁠⁠⁠⁠ ist der Podcast von Investoren für Investoren, die digitale Assets gesamtheitlich verstehen, einordnen und strategische Entscheidungen treffen wollen. Wir schlagen die Brücke zwischen Technologie, Anwendungsfällen und der Rolle von Crypto-Assets als aufstrebender Assetklasse – fundiert, reflektiert, ohne Hype.

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Über die Hosts Anton Werner & Martin Bechter

⁠⁠⁠⁠Anton Werner⁠⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠⁠Martin Bechter⁠⁠⁠⁠ bringen gemeinsam über 25 Jahre Expertise an der Schnittstelle von Technologie, VC und Crypto mit. 2023 haben sie ⁠⁠⁠⁠Fountainhead Digital ⁠⁠⁠⁠gegründet – eine Investmentfirma, die institutionelle Crypto-Anlagestrategien entwickelt und aktiv managt (u.a. ein in Deutschland börsengelistetes Investmentprodukt, das diversifizierten Zugang zur Assetklasse mit striktem Risikomanagement und Volatilitätsreduktion bietet).

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1 Stunde 21 Minuten
Matthias Bauer-Langgartner ist Head of Policy Europe bei Chainalysis, dem ältesten und größten Anbieter für Blockchain-Analyse, und Vorstandsmitglied von Blockchain for Europe in Brüssel. Der österreichische Jurist hat für drei Aufsichtsbehörden gearbeitet, für die FMA in Wien, über sechs Jahre für die britische FCA, wo er am Aufbau der weltweit ersten Regulatory Sandbox beteiligt war, und für die deutsche BaFin. Danach war er bei der EZB für die Zulassung von Krypto- und Fintech-Geschäftsmodellen zuständig. Dazwischen hat er bei Bitpanda das Geschäft in Großbritannien und Irland aufgebaut. Er kennt also beide Seiten des Tisches, die der Aufsicht und die der Industrie.

Wir gehen mit ihm zwei Fragen nach. Zum einen, wie Blockchain Analytics technisch funktioniert und warum die Nachvollziehbarkeit einer öffentlichen Blockchain Ermittlern Möglichkeiten eröffnet, die es im klassischen Finanzsystem schlicht nicht gibt. Zum anderen, was dieselbe Datenlage für die Aufsicht bedeutet, die bisher mit quartalsweisen Meldungen arbeitet und plötzlich in Echtzeit sehen könnte, was in einem Markt passiert.

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧. "Crypto im Kontext"

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Themen in dieser Folge

𝐍𝐞𝐮𝐞 𝐑𝐞𝐤𝐨𝐫𝐝𝐚𝐤𝐭𝐢𝐯𝐢𝐭ä𝐭: Der Crypto Crime Report 2026 weist für 2025 einen absoluten Rekord an illegalen Zuflüssen aus und trotzdem einen Anteil von unter einem Prozent am gesamten Transaktionsvolumen. Wie beides gleichzeitig stimmen kann. 𝐃𝐞𝐫 𝐫𝐮𝐬𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐭𝐚𝐛𝐥𝐞𝐜𝐨𝐢𝐧: Ein Token, der eigens geschaffen wurde, um Sanktionen zu umgehen, und bewusst so gebaut war, dass ihn niemand einfrieren kann. Trotzdem wurde sein Volumen gegen null gebracht. Wie das ohne Einfrieren funktioniert hat. 𝐖𝐢𝐞 𝐁𝐥𝐨𝐜𝐤𝐜𝐡𝐚𝐢𝐧 𝐀𝐧𝐚𝐥𝐲𝐭𝐢𝐜𝐬 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭: Von der Zuordnung einzelner Adressen auf Beweisbasis über 400 Verhaltensregeln bis zum Clustering, das aus 1.500 sanktionierten Wallet-Adressen über neun Millionen verbundene Adressen macht. 𝐕𝐨𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐮𝐟𝐤𝐥ä𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮𝐫 𝐏𝐫ä𝐯𝐞𝐧𝐭𝐢𝐨𝐧: Matthias beschreibt den Sprung von Blockchain Analytics 1.0 auf 3.0, inklusive der Frage, was AI dabei anfassen darf und was bewusst nicht. 𝐌𝐢𝐂𝐀 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬: Die Verordnung hat Rechtssicherheit gebracht und traditionelle Institute in Bewegung gesetzt. Gleichzeitig konsolidiert der Markt, und beim Passporting hakt es an einer Stelle, die niemand auf dem Zettel hatte.Wie siehst du die Nachvollziehbarkeit auf der Blockchain: eher als Chance für die Strafverfolgung oder eher als Risiko für die Privatsphäre? Schreib es uns in die Kommentare.

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Über Crypto im Kontext

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Über die Hosts Anton Werner & Martin Bechter

⁠⁠⁠⁠Anton Werner⁠⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠⁠Martin Bechter⁠⁠⁠⁠ bringen gemeinsam über 25 Jahre Expertise an der Schnittstelle von Technologie, VC und Crypto mit. 2023 haben sie ⁠⁠⁠⁠Fountainhead Digital ⁠⁠⁠⁠gegründet – eine Investmentfirma, die institutionelle Crypto-Anlagestrategien entwickelt und aktiv managt (u.a. ein in Deutschland börsengelistetes Investmentprodukt, das diversifizierten Zugang zur Assetklasse mit striktem Risikomanagement und Volatilitätsreduktion bietet).

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1 Stunde 28 Minuten
Fabian Westerheide investiert seit 2014 über Asgard Capital in Künstliche Intelligenz, lange bevor das Thema Mainstream wurde. Er ist Gründungspartner des AI.FUND, hat mit der Rise of AI eine der prägenden KI-Konferenzen Europas aufgebaut und denkt als Autor von „Die KI-Nation" die gesellschaftlichen Folgen der Technologie konsequent zu Ende. Gleichzeitig ist er seit über zehn Jahren im Cryptomarkt unterwegs und sagt bis heute, dass Crypto in jedes Portfolio gehört. Damit ist er ein idealer Gesprächspartner für die Frage, wohin die Wertschöpfung wandert, wenn Intelligenz irgendwann so selbstverständlich verfügbar ist wie Strom.

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧. "Crypto im Kontext"

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𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞

𝐄𝐫𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐫𝐚𝐬𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫, 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐫𝐤𝐭: Warum bei Eisenbahn und Strom nicht die Infrastruktur den größten Markt gemacht hat, sondern das, was danach auf ihr entstanden ist, und was das für Nvidia, TSMC und ASML bedeutet.

𝐖𝐞𝐫 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐭 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐮𝐟𝐞𝐥𝐧: Wenn heute rund 90 Prozent des Geldes in der physischen Infrastruktur stecken, wo entsteht die Wertschöpfung danach? Seine Antwort ist ehrlicher, als man sie von einem Investor erwartet.

𝐁𝐨𝐨𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐁𝐥𝐚𝐬𝐞: Er hält den KI-Boom für real und begründet das nicht mit Kursen, sondern damit, wo das Geld herkommt und welche Budgets dafür an anderer Stelle verschwinden

𝐃𝐫𝐞𝐢 𝐌𝐨𝐝𝐞𝐥𝐥𝐞, 𝐝𝐫𝐞𝐢 𝐑𝐢𝐬𝐢𝐤𝐨𝐬𝐭𝐮𝐟𝐞𝐧: Souveränität ist für ihn keine Grundsatzfrage, sondern eine Sortierung nach Kritikalität. Welche Daten dürfen in eine amerikanische KI laufen und welche gehören in ein Open-Source Model auf einen eigenen Server?

𝐃𝐞𝐫 𝐊𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐥𝐚𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐛𝐞𝐢 𝐞𝐢𝐧 𝐩𝐚𝐚𝐫 𝐅𝐢𝐫𝐦𝐞𝐧: Wissensarbeit zentralisiert sich, und er nimmt ausdrücklich auch Häuser der Finanzbranche davon nicht aus.

𝐂𝐫𝐲𝐩𝐭𝐨 𝐧𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐆𝐨𝐥𝐝 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐢𝐥𝐛𝐞𝐫: Er ordnet Crypto nicht als Spekulation ein, sondern als Beimischung mit derselben Funktion wie Edelmetalle, und erklärt, warum ihn jahrelange Seitwärtsbewegung dabei nicht stört.

𝐀𝐜𝐡𝐭 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐆𝐞𝐝𝐮𝐥𝐝: Die Konvergenz von KI und Crypto sagt er seit acht Jahren voraus. Was davon heute real ist, was noch nicht, und woran es liegt.Was denkst du? Wo ensteht langfristig die größte Wertschöpfung im KI-Stack?

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Zum AI Fond von Fabian: https://www.ai-fund.vcDie AI Konferenz "Rise of AI": https://www.riseof.ai

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Über die Hosts Anton Werner & Martin Bechter

⁠⁠⁠Anton Werner⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠Martin Bechter⁠⁠⁠ bringen gemeinsam über 25 Jahre Expertise an der Schnittstelle von Technologie, VC und Crypto mit. 2023 haben sie ⁠⁠⁠Fountainhead Digital ⁠⁠⁠gegründet – eine Investmentfirma, die institutionelle Crypto-Anlagestrategien entwickelt und aktiv managt (u.a. ein in Deutschland börsengelistetes Investmentprodukt, das diversifizierten Zugang zur Assetklasse mit striktem Risikomanagement und Volatilitätsreduktion bietet).

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1 Stunde 4 Minuten
Sven Wagenknecht ist Chefredakteur und Co-Founder von BTC-ECHO, dem reichweitenstärksten Bitcoin- und Crypto-Medium im DACH-Raum mit rund 1,5 Millionen Lesern pro Monat. Er hat das Haus seit 2016 mit aufgebaut, ist Autor von „Geld – Die nächsten 10 Jahre" und Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Blockchain des Digitalverbands Bitkom. Sven beobachtet den Crypto-Markt seit über zehn Jahren aus der ersten Reihe.

Wir sprechen mit ihm über die letzte Dekade und darüber, wie stark sich dieser Markt seit den Anfängen professionalisiert hat, über die Konvergenz von Crypto und KI, und über den Standort Europa mit all den Blockern, die ihn ausbremsen. Ein weiter Bogen also, von den Anfängen des Marktes bis zu der Frage, wer im Netz von morgen eigentlich noch der Kunde ist.

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐚𝐛𝐨𝐧𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧.

Themen in dieser Folge

50 Prozent des Traffics sind Agenten: Über die Hälfte aller Seitenaufrufe kommt nicht mehr von Menschen. Für wen werden Inhalte im Netz dann überhaupt noch gebaut, und wie sieht die Wertschöpfung im Internet der Zukunft aus?

Warum Maschinen Crypto brauchen: Ein Agent schließt kein Abo ab und füllt kein Formular aus. Er braucht Mikrozahlungen mit Grenzkosten Null, und die kann das heutige Finanzsystem nicht abbilden.

Die erste Paywall für Agenten: BTC-ECHO lässt Agenten einzelne Artikel mit Stablecoins bezahlen. Was steckt hinter dem Statuscode HTTP 402, der seit dreißig Jahren ungenutzt im Netz liegt?

MiCA, Standortvorteil oder Bremse: Für Sven stellt die Verordnung höhere Anforderungen als der traditionelle Finanzsektor. Wem nützt der einheitliche Marktzugang am Ende wirklich?

Was die Aufsicht längst akzeptiert: Jede Regionalbank arbeitet inzwischen an Custody und Stablecoins. Warum hinkt die politische Debatte so weit hinterher?

Drei Bärenmärkte im Vergleich: Die Treiber haben sich von internen Zyklen zu Makro und Geopolitik verschoben, und die neue Anlegerstruktur verändert die Volatilität.

Wer ist Mensch, wer ist Maschine: Wenn jedes Foto ein KI-Fake sein kann, wird Verifikation von einer Nebenfrage zur Infrastrukturfrage.

Und du, wie lange dauert es, bis KI-Agenten das Netz für dich navigieren: eher drei Jahre oder eher zehn? Schreib es in die Kommentare.

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Crypto im Kontext ist der Podcast für professionelle Investoren, die digitale Assets gesamtheitlich verstehen, einordnen und strategische Investmententscheidungen treffen wollen. Der Podcast schlägt die Brücke zwischen Technologie, Anwendungsfällen und der Rolle von Crypto-Assets als aufstrebende Assetklasse – fundiert und reflektiert.
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