Podcaster
Episoden
07.05.2026
47 Minuten
Wie ist die Tanz- und Bewegungstherapie entstanden – und welche Entwicklungen haben sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Majù Zimmermann über die Geschichte und Anfänge der Tanz- und Bewegungstherapie und die gesellschaftlichen wie auch therapeutischen Einflüsse, die sie geprägt haben.
Aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus gibt sie Einblicke in die Herausforderungen, die die heutige Zeit für die Tanz- und Bewegungstherapie mit sich bringt und teilt ihre Einschätzung der möglichen Entwicklung dieser Therapieform. Die Episode ist für uns ein Stück Geschichte - eine Erinnerung an das ursprüngliche, wilde dieser Therapie, das teilweise im Leistungsdruck und Wirtschaftsdenken unserer Zeit verloren geht.
Dr. Majù Zimmermann, geboren 1943, studierte Biologie, Psychologie, Physiologie und Ethologie. Sie ist Mutter von drei Kindern und Grossmutter von acht Enkelkindern. Sie verfügt über ein Diplom in Tanz- und Bewegungstherapie sowie Ausbildungen in Psychotherapie (SIKOP), Supervision, Gewaltfreie Kommunikation (GFK), Traumatherapie und ein Tantra-Zertifikat.
Links:
www.majuzi.ch
Majù gibt keine Workshops mehr, aber schreibt einen philosophischen monatlichen Newsletter, den du über ihre Email Adresse auf ihrer Website abonnieren kannst.
Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0GrOOiY1r4o7KFePMrYGeZ?
Bücher:
Klaus Konstantin: Heilung braucht Wahrheit
Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
George Dawning: Körperorientierte Psychotherapie
Inspiration (Tänzerin/ Therapeutin)
Royston Maldoom (Arbeit mit Jugendlichen)
Brigitta Luisa Merki (Tänzerin und Choreographin)
—
Für Fragen, Feedbacks und Anregungen melde dich gerne bei uns per E-mail: podcast.imkoerper@gmail.com
Instagram:
www.instagram.com/imkoerper/
Schön, dass du da bisch.
Let's go!
Aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus gibt sie Einblicke in die Herausforderungen, die die heutige Zeit für die Tanz- und Bewegungstherapie mit sich bringt und teilt ihre Einschätzung der möglichen Entwicklung dieser Therapieform. Die Episode ist für uns ein Stück Geschichte - eine Erinnerung an das ursprüngliche, wilde dieser Therapie, das teilweise im Leistungsdruck und Wirtschaftsdenken unserer Zeit verloren geht.
Dr. Majù Zimmermann, geboren 1943, studierte Biologie, Psychologie, Physiologie und Ethologie. Sie ist Mutter von drei Kindern und Grossmutter von acht Enkelkindern. Sie verfügt über ein Diplom in Tanz- und Bewegungstherapie sowie Ausbildungen in Psychotherapie (SIKOP), Supervision, Gewaltfreie Kommunikation (GFK), Traumatherapie und ein Tantra-Zertifikat.
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Bücher:
Klaus Konstantin: Heilung braucht Wahrheit
Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
George Dawning: Körperorientierte Psychotherapie
Inspiration (Tänzerin/ Therapeutin)
Royston Maldoom (Arbeit mit Jugendlichen)
Brigitta Luisa Merki (Tänzerin und Choreographin)
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09.04.2026
59 Minuten
Wie hängen Körper, Bewegung und Gefühle zusammen? Kann die Körperhaltung allein unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen? Und was ist mit Synchronie gemeint im zwischenmenschlichen wie auch therapeutischen Kontext?
In unserer achten Episode sprechen wir mit Prof. Wolfgang Tschacher über Embodiment und den Einfluss dieser “Verkörperung” auf unsere Psyche. Es scheint für uns offensichtlich, dass Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflussen - aber diese Verbindung aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten mit jemandem, der sie eingehend erforscht hat, zeigt, wie weit weg wir immer noch davon sind, diese Wechselwirkung zu verstehen und im Alltag zu würdigen.
Wolfgang Tschacher ist Professor für Klinische Psychologie an der Universität Bern und ein international anerkannter Psychotherapie Forscher. Seine Arbeit konzentriert sich unter anderem auf Embodiment, Synchronizität in therapeutischen Prozessen sowie auf dynamische Systeme in der Psychotherapie. Er verbindet wissenschaftliche Forschung mit praxisnahen Ansätzen und arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Psychologie, Bewegung und Therapie.
Wolfgang Tschacher teilt in diesem Gespräch sowohl wissenschaftliche Perspektiven als auch praktische Einblicke aus seiner langjährigen Forschung.
Links:
www.embodiment.ch
Spotify Playlist von Wolfgang:
https://open.spotify.com/playlist/5A0C3Le7FHlKHlcwVXPjIh
Literatur & Artikel:
- Tschacher, W., & Bannwart, B. (2021, 2021/03/01). Embodiment und Wirkfaktoren in Therapie, Beratung und Coaching. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 28(1), 73-84
- Artikel zum herunterladen zum Thema Embodiment und Wirkfaktoren in Therapie, Beratung und Coaching:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11613-021-00690-y
- Storch, M., & Tschacher, W. (2016). «Embodied Communication. Kommunikation beginnt im Körper, nicht im Kopf»
- Wolfgang Tschacher, Maja Storch, Gerald Hüther, Benita Cantieni «Embodiment. Die Wechelwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen.»
—
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In unserer achten Episode sprechen wir mit Prof. Wolfgang Tschacher über Embodiment und den Einfluss dieser “Verkörperung” auf unsere Psyche. Es scheint für uns offensichtlich, dass Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflussen - aber diese Verbindung aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten mit jemandem, der sie eingehend erforscht hat, zeigt, wie weit weg wir immer noch davon sind, diese Wechselwirkung zu verstehen und im Alltag zu würdigen.
Wolfgang Tschacher ist Professor für Klinische Psychologie an der Universität Bern und ein international anerkannter Psychotherapie Forscher. Seine Arbeit konzentriert sich unter anderem auf Embodiment, Synchronizität in therapeutischen Prozessen sowie auf dynamische Systeme in der Psychotherapie. Er verbindet wissenschaftliche Forschung mit praxisnahen Ansätzen und arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Psychologie, Bewegung und Therapie.
Wolfgang Tschacher teilt in diesem Gespräch sowohl wissenschaftliche Perspektiven als auch praktische Einblicke aus seiner langjährigen Forschung.
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Literatur & Artikel:
- Tschacher, W., & Bannwart, B. (2021, 2021/03/01). Embodiment und Wirkfaktoren in Therapie, Beratung und Coaching. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 28(1), 73-84
- Artikel zum herunterladen zum Thema Embodiment und Wirkfaktoren in Therapie, Beratung und Coaching:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11613-021-00690-y
- Storch, M., & Tschacher, W. (2016). «Embodied Communication. Kommunikation beginnt im Körper, nicht im Kopf»
- Wolfgang Tschacher, Maja Storch, Gerald Hüther, Benita Cantieni «Embodiment. Die Wechelwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen.»
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05.03.2026
59 Minuten
Was passiert, wenn wir Farbe und Papier als Grundlage für therapeutische Arbeit verwenden? In dieser Episode tauchen wir ein in eine weitere kunsttherapeutische Richtung: Mal- und Gestaltungstherapie und ihre Überschneidungen mit unserem Hauptthema, der Tanz- und Bewegungstherapie.
Wir gehen Fragen nach wie: Was genau ist Maltherapie – und für wen ist sie geeignet? Muss man dafür überhaupt malen oder zeichnen können? (Spoiler: Unsere Anfangsübung bringt dich direkt ins Zeichnen.) Und welche Rolle spielt der Körper eigentlich im kreativen Prozess?
Zu Gast ist Brigitta Windlin, diplomierte Mal- und Gestaltungstherapeutin (iac Zürich), aktive Künstlerin und Gründerin des Malateliers FISCH IM WIND in Zürich und Baden. Sie war mehrere Jahre Kunsttherapeutin in der Psychotherapeutischen Klinik Aadorf, ist Dozentin und Supervisorin (OdA ARTECURA) und verfügt über die Höhere Fachprüfung (HFP).
Links:
https://www.fischimwind.ch
Spotify Playlist von Brigitta:
https://open.spotify.com/playlist/57ipTnJj3FlxEj8tzw6gUD
Inspirationen:
Buch Klientin: Michelle Cassou, Point Zero ISBN 978-3-03883-187-7
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Instagram: www.instagram.com/imkoerper
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Wir gehen Fragen nach wie: Was genau ist Maltherapie – und für wen ist sie geeignet? Muss man dafür überhaupt malen oder zeichnen können? (Spoiler: Unsere Anfangsübung bringt dich direkt ins Zeichnen.) Und welche Rolle spielt der Körper eigentlich im kreativen Prozess?
Zu Gast ist Brigitta Windlin, diplomierte Mal- und Gestaltungstherapeutin (iac Zürich), aktive Künstlerin und Gründerin des Malateliers FISCH IM WIND in Zürich und Baden. Sie war mehrere Jahre Kunsttherapeutin in der Psychotherapeutischen Klinik Aadorf, ist Dozentin und Supervisorin (OdA ARTECURA) und verfügt über die Höhere Fachprüfung (HFP).
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Buch Klientin: Michelle Cassou, Point Zero ISBN 978-3-03883-187-7
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05.02.2026
45 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit Reto Garcia über eine weitere Richtung der Kunsttherapie: Musiktherapie. Wir starten das Gespräch summend - eine spannende Übung, die bereits auf die Überschneidung von Musik- und Tanz-/Bewegungstherapie hinweist.
Reto Garcia erklärt, was Musiktherapie ist, warum alle von dieser Therapieform profitieren können und welche Rolle Musik im therapeutischen Prozess spielt. Wir sprechen darüber, wie sich Musiktherapie von anderen Methoden unterscheidet und wo es Überschneidungen mit TBT gibt. Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigt Reto, wie wir Musik mit dem ganzen Körper wahrnehmen, wie Instrumente verwendet werden und dass wir alle einen Zugang zu Musik haben.
Reto Garcia ist Kunsttherapeut ED, Fachrichtung Musiktherapie. Er absolvierte Ausbildungen in Sozialpädagogik (HSL) und Musiktherapie (FMWS) und ist zudem Praxisausbildner HF sowie Erwachsenenbildner SVEB. Beruflich hat er über viele Jahre in der Akutpsychiatrie und in selbständiger Praxis gearbeitet. Er ist Mitglied im Schweizerischen Fachverband für Musiktherapie (SFMT/ASMT).
Spotify Playlist von Reto:
https://open.spotify.com/playlist/1kLz60hu1vw6xiVN8fJRVh
Literatur:
«Klingen, um in sich zu wohnen - Methoden und Modelle leiborientierter Musiktherapie. Von den Klängen der Stille bis zum musikalischen Sharing» von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer
Inspirationen:
Kim Gordon von Sonic Youth
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Instagram: www.instagram.com/imkoerper/
Reto Garcia erklärt, was Musiktherapie ist, warum alle von dieser Therapieform profitieren können und welche Rolle Musik im therapeutischen Prozess spielt. Wir sprechen darüber, wie sich Musiktherapie von anderen Methoden unterscheidet und wo es Überschneidungen mit TBT gibt. Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigt Reto, wie wir Musik mit dem ganzen Körper wahrnehmen, wie Instrumente verwendet werden und dass wir alle einen Zugang zu Musik haben.
Reto Garcia ist Kunsttherapeut ED, Fachrichtung Musiktherapie. Er absolvierte Ausbildungen in Sozialpädagogik (HSL) und Musiktherapie (FMWS) und ist zudem Praxisausbildner HF sowie Erwachsenenbildner SVEB. Beruflich hat er über viele Jahre in der Akutpsychiatrie und in selbständiger Praxis gearbeitet. Er ist Mitglied im Schweizerischen Fachverband für Musiktherapie (SFMT/ASMT).
Spotify Playlist von Reto:
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Literatur:
«Klingen, um in sich zu wohnen - Methoden und Modelle leiborientierter Musiktherapie. Von den Klängen der Stille bis zum musikalischen Sharing» von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer
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Kim Gordon von Sonic Youth
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08.01.2026
1 Stunde 10 Minuten
Wir starten das neue Jahr mit einer Episode, die ans Eingemachte geht: wir reden mit Christoph Reichmuth über Beziehungen und den Tanz zwischen Nähe und Distanz. Nachdem wir in den ersten vier Folgen nach innen geschaut haben, gehen wir jetzt zum Gegenüber.
Christoph Reichmuth ist eidgenössisch diplomierter Tanz- und Bewegungstherapeut, Sozialpädagoge, Landwirt, Partner, Familienvater und Bewusstseinsforscher. Er arbeitet in eigener Praxis in Schwyz und veranstaltet regelmässig Workshops und Events in der Region.
Links:
www.christophreichmuth.ch
Spotify Playlist von Christoph:
https://open.spotify.com/playlist/5P0kdIi2FcAhxhqpKfyZmc?si=rO01CdGGQqq4BK5Ia4i08g&pi=zlA6PItbQt2oq
Literatur:
«Auch alte Wunden können heilen» von Dami Charf «Trauma und Beziehungen» von Verena König «Polysecure» von Jessica Fern
Inspirationen:
Gabrielle Roth, Gründerin von 5Rhythmen
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Marie & Ciléia
Christoph Reichmuth ist eidgenössisch diplomierter Tanz- und Bewegungstherapeut, Sozialpädagoge, Landwirt, Partner, Familienvater und Bewusstseinsforscher. Er arbeitet in eigener Praxis in Schwyz und veranstaltet regelmässig Workshops und Events in der Region.
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https://open.spotify.com/playlist/5P0kdIi2FcAhxhqpKfyZmc?si=rO01CdGGQqq4BK5Ia4i08g&pi=zlA6PItbQt2oq
Literatur:
«Auch alte Wunden können heilen» von Dami Charf «Trauma und Beziehungen» von Verena König «Polysecure» von Jessica Fern
Inspirationen:
Gabrielle Roth, Gründerin von 5Rhythmen
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Marie & Ciléia
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Über diesen Podcast
IM KÖRPER – Der Podcast über Tanz- und Bewegungstherapie Einmal im
Monat – immer am ersten Donnerstag – sprechen wir mit Expert:innen
aus der Tanz- und Bewegungstherapie (TBT) über Grundlagen, aktuelle
Themen und Einblicke in den Praxisalltag. Wir machen praktische
Übungen, die du zu Hause mitmachen kannst – ganz im Sinne von
experimentellem Lernen mit unserem Körper. Dieser Podcast bietet
dir fundiertes Wissen, Inspiration und persönliche Geschichten aus
der Praxis. Moderiert werden die Gespräche von Marie Skret und
Cileia Wetherell, beide Tanz- und Bewegungstherapeutinnen in
Ausbildung.
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