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Bündner Herz - ehrlich unterwegs Archiv

48 Episoden
16 Minuten
„Dazwischen liegt manchmal eine Kaffeepause. Und manchmal ist genau das der Moment, in dem sich etwas verändert.“ Warum Innehalten Kreativität, Klarheit und neue Wege schafft

„Kennst du das… Eine Situation passiert – eine Nachricht, ein Anruf oder ein Satz –

und fast im selben Moment ist sie da: die Reaktion.

Heute spreche ich über etwas das ich öfters übersehe und mir heute aber klar bewusst begegnete. Es geht um den Moment dazwischen.“

Vielleicht magst du dir einen Kaffee oder Tee holen und mir beim Geniessen zuhören

Alltagsbezug (sehr wichtig):

eine Nachricht, die triggert

ein Kommentar im Job

eine Situation mit Partner:in / in der Familie

etwas, das „nicht wie geplant“ läuft oder dich überrumpelt hat

„Was wäre, wenn jede dieser Situationen kein Angriff wäre, sondern ein Angebot?

Eine Chance auf neue Möglichkeiten – Lösungen, die du vielleicht noch gar nicht kennst.“

„Ich reagiere meist schnell. Ich verteidige mich, erkläre mich, ziehe mich zurück oder gehe in den Angriff – verbunden mit dem EGO! Nicht, weil ich etwas falsch mache – sondern weil ich es so gelernt habe, um mich zu schützen.“

Dabei beobachte ich wie mein Körper angespannt ist, bevor ich überhaupt bewusst nachdenken kann.“ Frage: Wo reagiere ich gerade – ohne wirklich zu fühlen, was in mir passiert?“

Jetzt kommt das Dazwischen:

„genau hier liegt für mich ein riesiges Privileg. Ich/Wir leben in einer Zeit – und in einer Kultur, in der wir ein Timeout nehmen dürfen.“

„Ich muss nicht sofort wissen, nicht sofort entscheiden, nicht sofort handeln.“

„Ich darf eine Nachricht liegen lassen, ich darf mir die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, Ich darf erst einmal reinspüren: Was macht das gerade mit mir?“ „Ich darf mir Zeit nehmen, bevor ich reagiere.“ Hier entsteht etwas Schönes, nämlich die Verbindung mit mir Selbst.

In diesem Dazwischen finde ich entstehen - Kreativität & neue Wege

„Wenn ich nicht sofort reagiere, passiert etwas Spannendes im Gehirn. Es öffnet sich Raum. Es gibt Luft und ich kann durchatmen“

neue Gedanken und Ideen tauchen auf

andere Perspektiven werden möglich

Kreativität entsteht nicht durch Druck, sondern durch Weite

„Kreativität bedeutet nicht, etwas zu machen, sondern etwas entstehen zu lassen.“

„Und ja – dieser Prozess kann anstrengend sein.“ Widerstand & Anstrengung können dir begegnen.

Ungeduld

innere Unruhe

der Wunsch, es „einfach wegzumachen – loszuwerden»

„Unser Gehirn liebt Bekanntes. Selbst dann, wenn es uns nicht guttut.“

„Widerstand ist kein Zeichen, dass etwas falsch läuft, es kann ein Zeichen sein, dass gerade etwas Neues entsteht.“ Ist das nicht total cool?

Aktivierung 1 – 10 Minuten Kreativzeit

„Plane dir 10 Minuten am Tag ein zum Zeichnen, Schreiben, Summen oder Träumen.

Wichtig dabei ist, dass es Zweckfrei ist ohne Ergebnis aber mit Neugier.»

Aktivierung 2 – Etwas bewusst anders machen

„Verändere eine Kleinigkeit:

– einen anderen Weg

– andere Musik

– ein neues Lebensmittel

– oder Kniebeugen beim Zähneputzen“

„Beobachte einfach, was es mit dir macht.“

„Du hörst wieder von mir. Vielleicht nach der nächsten Kaffeepause.

Bis dahin – lass ein bisschen Platz dazwischen.“
14 Minuten
„Keine Sorge – für diese Folge brauchst du keine Yoga-Matte, keine Räucherstäbchen und keine komplizierten Übungen. Nur die Bereitschaft, innerlich kurz den Platz zu wechseln.“ Am Ende fühlst du dich besser und gewinnst eine andere Perspektive. Meistens jedenfalls.“

„Unser Gehirn liebt zwei Dinge: Gewohnheiten und Recht haben. Perspektivenwechsel steht da ungefähr auf Platz 97 der Beliebtheitsskala. Und genau deshalb spreche ich heute darüber.“

Was ist ein Perspektivenwechsel – und warum fällt er uns so schwer?

Wir sehen die Welt durch unsere eigene Brille: geprägt von der Erziehung, Kultur & Herkunft und Erfahrungen.

Ein Perspektivenwechsel bedeutet nicht, dass man Recht- oder Unrecht hat – sondern dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Die Herausforderung hier ist wahrscheinlich die andere Sicht stehen lassen zu können.

In diesem Prozess können neue Einsichten, Empathie, Kreativität, Entwicklung und neue Lösungen & Wege entstehen.

„Unser Gehirn liebt Gewohnheiten – und zwar auch dann, wenn sie uns regelmäßig im Weg stehen.“

Perspektivenwechsel in unseren unterschiedlichen Lebensbereichen

Konflikte & Beziehungen

Missverständnisse entstehen oft nicht durch böse Absichten, sondern durch unterschiedliche Blickwinkel.

Besonders spannend im interkulturellen Kontext, hinter den Worten – das, was sich hinter den Worten verbirgt oder in Familien.

Führung & Alltag

Mal rauszoomen: Vogelperspektive statt im Dauerstress und Hamsterrad im Tagesgeschäft hängenbleiben

Mal reinzoomen: Details sehen, statt nur das große Ganze.

Resilienz & Psyche

Reframing: Die Fakten bleiben gleich, aber die Geschichte, die du dir darüber erzählst, ändert sich. Nicht das Ereignis entscheidet darüber, wie wir uns fühlen – sondern die Bedeutung, die wir ihm geben - «Meine Gedanken, bestimmen mein Verhalten»

Nicht alles schönreden („Ja, das ist gerade schwierig. Ja, es tut weh. Ja, es ist anstrengend) aber handlungsfähig bleiben (ich kann entscheiden, wie ich jetzt damit umgehe oder wie ich darüber denke).

 Perspektivenwechsel zum Anfassen

Zeitreise: „Stell dir vor, du bist sechs Monate weiter – was würdest du deinem Heutigen Ich sagen?“

Schuhe tauschen: Wie fühlt es sich an, wenn du ein Spaziergang in den Schuhen eines anderen machst?

Systemblick (Familienaufstellung): Raus aus der eigenen Rolle, rauf auf den Balkon – und plötzlich wird sichtbar, was vorher emotional vernebelt war.

Ein weiterer spannender Bereich (auf jeden Fall für mich) ist die systemische Aufstellung – besser bekannt unter Familienstellen.

Hier erlebt man den Perspektivenwechsel von aussen: Familienaufstellungen ermöglichen durch einen radikalen Perspektivenwechsel das Sichtbarmachen unbewusster familiärer Dynamiken und Verstrickungen.

Methoden: Dies geschieht in Gruppen mit Stellvertretern oder in Einzelsitzungen mittels Figuren. Diese werden im Raum positioniert und der Aufstellende betrachtet sein Thema von aussen in der Vogelperspektive. Dies hilft, Verstrickungen & Muster zu lösen und neue Lösungsmöglichkeiten zu finden. 

Ziele: Das hilf Konflikte zu verstehen, das Erkennen von verborgenen Zusammenhängen, das Entwirren von Beziehungs-/oder Familienkonflikten und das Finden einer "heilsamen" Lösung. Dies fördert die Empathie und schafft Ordnung im System.

Anwendungsgebiete: Persönliche Anliegen, familiäre, berufliche oder gesundheitliche Probleme.

Mein Fazit:

Perspektivenwechsel ist kein Kontrollverlust, sondern ein Gewinn.

Er macht uns nicht schwächer, sondern beweglicher.

Und manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Entscheidung – sondern mit einem Schritt zur Seite.

„Vielleicht musst du heute nichts verändern. Vielleicht reicht es, kurz den Platz zu wechseln, um Klarheit zu bekommen.“

„Wo könntest du diese Woche einmal bewusst anders hinschauen?“
11 Minuten
Kennst du das, du bist mit Menschen zusammen – in einer Gruppe, im Freundeskreis, in der Familie – und plötzlich passiert innerlich etwas.

Ein Blick.

Ein Satz.

Ein Tonfall.

Und dein Kopf ist sofort da und sagt: Ah. Okay. Ich weiß, was das bedeutet.

So ist das also.

So sehen sie mich.

So gehöre ich hier rein – oder eben nicht.

Und ein paar Tage später denkst du dir: Moment mal … war das wirklich so? Oder war das nur mein inneres Netflix-Drehbuch, das wieder sehr aktiv war?

Darum geht es heute. Um Gedanken in Gemeinschaften. Um das, was ich fühle – wie ich mich verhalte und um die Geschichten, die ich daraus mache – eben um mein Netflix-Drehbuch im Kopf.

Wenn sich Gedanken wie Wahrheit anfühlen

Was mir immer wieder auffällt: Der erste Gedanke fühlt sich nicht an wie ein Gedanke.

Er fühlt sich an wie eine Erkenntnis.

So nach dem Motto: Ich habe da gerade etwas gespürt – also muss das stimmen!

Dieser Gedanke ist schnell. Emotional. Und extrem überzeugend.

Und oft reagiere ich sofort darauf. Ich werde leiser. Oder angepasster. Oder ich ziehe mich innerlich ein Stück zurück. Nicht, weil jemand etwas eindeutig gesagt hat. Sondern weil mein Kopf eine Geschichte gebaut hat.

Ich bin gerade auf der Spur/in einem Prozess und fange an diese Gedanken nicht mehr sofort zu glauben. Nicht, weil sie falsch sind – sondern weil sie nicht die einzige Wahrheit sind. Es gibt ja nicht nur eine Sichtweise.

Perspektivenwechsel

Was mir dabei sehr hilft, ist mein Körper und die Zeit dich mir gebe, darüber nachzudenken. Denn mein Denken, reagiert oft auch körperlich.

Heute fühlt sich das für mich an wie ein innerer Perspektivwechsel. Nicht im Sinne von: Ich muss anders werden. Sondern eher: Ich darf mir selbst näherkommen.

Vielleicht beginnt echte Verbindung genau dort, wo ich aufhöre, jede innere Reaktion sofort für die Wahrheit zu halten. Das fühlt sich für mich befreiend an. Ich merke, dass ich - einfach ich sein darf - mit meinen Gedanken und meinen Gefühlen und gehöre dazu.

Und das reicht!
12 Minuten
„Was wäre, wenn die wichtigste Antwort, die du gerade suchst, schon längst in dir wartet?“

Heute nehme ich dich mit in etwas sehr Persönliches. In einen Prozess, der mich gerade stark bewegt – und gleichzeitig unglaublich stärkt.

Mein heutiges Thema ist «Wenn die Antwort nicht im Aussen wartet»

Ich beschäftige mich im Moment sehr bewusst mit mir selbst. Nicht im Sinne von „optimieren“ oder „besser werden“. Sondern im Sinne von: zuhören.

Zuhören, was in mir leise spricht.

Zuhören, bevor ich antworte.

Zuhören, bevor ich entscheide.

Denn alles, wirklich alles, beginnt von innen nach außen.

So oft suchen wir im Außen.

Nach Antworten.

Nach Bestätigung.

Nach Zeichen.

Und manchmal laufen wir dabei ziemlich lange im Kreis. Und JA, auch ich laufe ebenfalls im Kreis und suche die Antworten und Bestätigungen im Aussen. Und NEIN, es gelingt mir nicht einfach jeden Tag.

Was ich gerade sehr lerne, verstehe und fühle ist:

Ich muss nicht zuerst im Außen verstehen. Ich darf zuerst in mir fühlen. Meine innere Stimme ist nicht laut. Sie ruft nicht. Sie diskutiert nicht. Sie flüstert.

Und weißt du, was mich dabei am meisten überrascht? Wie kraftvoll sich das anfühlt. Wieviel Energie und Freude es mir macht und ich dabei so offen für neue Ideen bin. Es fühlt sich an wie neu denken!

Nicht dieses kraftvoll im Sinne von „ich schaffe alles“, sondern dieses ruhige, tiefe Gefühl von: Ich bin bei mir.

Vielleicht magst du dich heute selbst einmal fragen:

Wo höre ich mir wirklich zu?

Wo überhöre ich mich vielleicht noch?

Und was würde sich verändern, wenn ich mir selbst ein bisschen mehr vertraue?

Denn alles, was du im Außen suchst – beginnt immer zuerst in dir. Und manchmal ist der kraftvollste Schritt nach vorne…

…ein ehrlicher Schritt nach innen.
11 Minuten
Das Wort, das uns in unserem Leben oft gerufen wird. Der Vorname - mehr als ein Rufzeichen im Supermarkt oder eine Durchsage im Zug oder eine Radiowerbung - er ist wie ein kleiner Kompass fürs Leben – eine energetische Visitenkarte.

Hinter jedem Vornamen steckt eine Bedeutung, eine Geschichte.

Ich bin auf die Spur nach meinem Vornamen, was steckt hinter ihm, wofür steht er? Diese Fragen habe ich mal Chatgpt gestellt.

Ich kann dir sagen, es war so unglaublich spannend was dabei rauskam.

Eine Bedeutung. Eine Symbolik. Eine Schwingung.

Nein, Nein, das ist noch nicht das Ende….. am besten hörst du gleich rein

Viel Vergnügen und gute Unterhaltung.
11 Minuten
„Manchmal fühlt sich ein Neubeginn nicht an wie ein Schritt nach vorne – sondern wie das erste Abheben auf einer Schaukel.“

Vielleicht ist es schon eine Weile her – aber kannst du dich noch an dieses Gefühl erinnern, wenn du auf einer Schaukel sitzt? Die Füße berühren kurz den Boden – und dann hebst du ab.

Mein Leben fühlt sich gerade genauso an. Als würde ich auf einer schwingen‑Schaukel sitzen. Und während ich schaukle, wird mir klar: Ich muss nicht springen und auch nicht davonrennen. Ich darf einfach schwingen. Mal hoch hinaus – voller Vorfreude. Mal nah am Boden – ruhig, gesammelt, bei und mit mir.

Das Schaukeln fühlt sich leicht an. Ich bestimme meinen eigenen Schwung. Wie schnell. Wie weit. Wie hoch. Wie intensiv. Manchmal ist es dynamisch, fast übermütig. Und dann wieder langsam, wie ein sanftes Hin‑ und Herwiegen.

Beides ist richtig. Beides gehört dazu. Wichtig ist nur, dass es sich richtig anfühlt und zwar von innen richtig anfühlt.

Wenn ich schaukle, öffnet sich mein Herz. Nicht, weil alles sicher ist, sondern weil ich vertraue.
12 Minuten
Zwölf Tage zwischen den Jahren – außerhalb des normalen Taktes. Es ist eine besondere Zeitqualität. Eine Einladung nach innen zu lauschen, dich zu fragen, was du dir im neuen Jahr alles wünschst.

Ja, genau, heute geht es um die Raunächte. Für mich sind die Raunächte kein Ritual-Zwang. Kein „Ich muss“. Sie sind ein sanftes Angebot: Begegne mir selbst und horchen welche Wünsche schon lange anklopfen. Welche Themen zeigen sich immer wieder und verstärkter? Was möchte endlich wachsen? Was fühlt sich freudig an?

Vielleicht ist die Essenz dieser Tage: Nicht größer zu denken – sondern echter und ehrlicher.

Stell dir vor, du dürftest wieder wünschen, ohne dich zu erklären. du dürftest Ziele formulieren die Freude bereiten.

Diese zwölf Tage dürfen sich sicher anfühlen. Vertraut. Warm. Wie eine kuschelige Decke um dein Innerstes. Du musst nichts verändern. Du darfst einfach wahrnehmen.

Vielleicht machst du es dir zum Geschenk!
10 Minuten
Ich spreche heute über die Glimmer-Momente die unser Leben mehr leuchten lassen!

Ein Glimmer-Moment zeigt sich dort, wo wir für einen Moment ganz da sind.

Nicht im Denken, nicht im Planen — sondern im Erleben, im Fühlen, im Jetzt

Etwas in uns entspannt sich. Der Nacken und die Schultern entspannen sich, der Blick wird weicher, das Herz ein bisschen offener. Es ist, als würde das Leben kurz sagen: Du bist richtig. Genau hier.

Ein Glimmer-Moment fühlt sich still, warm, echt und ehrlich an.

Vielleicht ist es ein Sonnenstrahl, der genau im richtigen Moment dein Gesicht berührt.

Ein Lächeln, das dir unerwartet begegnet. Eine Begegnung - ein Gespräch, dass dich erfreut. Die Weihnachtsbeleuchtung, die überall strahlt, oder es ist das Gefühl, für einen Augenblick genau richtig zu sein.

Je mehr du dir erlaubst, diese Augenblicke zu erkenne, sie wahrzunehmen, sie zu zulassen, sie geniesst - desto vertrauter werden sie und vielleicht desto häufiger kommen sie.

Und irgendwann merkst du: Du musst sie nicht suchen. Du darfst sie empfangen.

Lasst uns Glimmer streuen!!

 
7 Minuten
Manchmal fühlt sich Technik an wie eine eigene Beziehung:

Mal läuft’s rund, alles klickt, fließt und funktioniert — und an anderen Tagen fragt man sich, ob das Gerät vielleicht persönliche Stimmungsschwankungen hat.

Doch genau da beginnt die spannende Reise: zwischen Frustmomenten, kleinen Erfolgserlebnissen und dem überraschenden Gefühl, dass man doch mehr kann, als man denkt.
12 Minuten
Beziehungen sind wie kleine Resonanzräume: Manche Menschen lassen unser Inneres sofort heller klingen. Mit ihnen fühlt sich alles leicht, warm und mühelos an — als würde das Leben ein bisschen mehr lächeln.

Andere Begegnungen fordern uns, zeigen uns Grenzen oder lassen uns stolpern. Und genau darin steckt oft der wertvollste Hinweis: Wo darf ich wachsen? Was möchte ich anders gestalten?

Wenn wir neugierig bleiben und unsere Verbindungen bewusst betrachten, entdecken wir, welche Menschen uns stärken, welche uns spiegeln — und welche uns ein Stück näher zu uns selbst bringen.
11 Minuten
Dankbarkeit. Ich bin dankbar für mein Leben, für die Möglichkeit, jeden Tag neu zu beginnen, für meinen Körper, der mich trägt und gesund hält. Ich bin dankbar für Menschen an meiner Seite – Freunde, die mich zum Lachen bringen, und Familie, die mich begleitet, auffängt und auch mal herausfordert, damit ich wachsen kann.

Dankbar zu sein fühlt sich warm an. Es macht das Herz leichter und die Gedanken freundlicher. Und im Grunde ist es so einfach: einmal tief durchatmen, sich umsehen und erkennen, wie viel schon da ist. Genau da beginnt Freude. Genau da beginnt Verbundenheit. Und genau da beginnt dieses stille, schöne Gefühl von „Danke Leben.“

Wofür bist du Dankbar?
10 Minuten
Tag zwei meines Spaziergangs – und heute nehme ich dich mit in meine Herausforderung zwischen Plan und Realität. Ich nehme mir für einen Tag gerne viel zu viel vor: große Ideen, lange Listen, motivierte Vorsätze. Und dann? Schaffe ich meistens nur einen Bruchteil davon. Nicht, weil ich nichts tue, sondern weil meine Erwartungen an mich selbst oft schneller laufen als ich.

Vielleicht kennst du das: Wir packen mehr in den Tag, als eigentlich hineinpasst – als würde ein Tag plötzlich 36 Stunden haben. Aber unterwegs lerne ich: Es ist okay. Schritte bleiben Schritte, egal wie groß sie sind. Heute geht es nicht darum, alles zu schaffen, sondern zu sehen, was wirklich wichtig ist – ich wünsche dir einen beschwingten Spaziergang mit mir.
8 Minuten
Heute nehme ich dich mit auf einen Spaziergang – ganz ohne fertigen Plan, ohne perfektes Konzept. Irgendwie habe ich verlernt, einfach zu machen, ohne vorher jede Idee erst einmal rund zu polieren. Schon als Kinder haben wir gelernt: Nur gute Noten zeigen, dass wir gut genug sind. Doch etwas Neues zu erschaffen, bedeutet eigentlich: lernen, wachsen, ausprobieren, entwickeln. Und genau das tue ich heute. Einfach losgehen, schauen, was passiert, und dem Prozess Raum geben. Lass uns gemeinsam unterwegs sein.
9 Minuten
Für mich sind Inspirationen die Funken des Lebens – sie aktivieren mich, machen mich lebendig, lassen mich sprudelnd - Inspirationen sind wie kleine Lichtblitze, die mir zufliegen – manchmal leise, manchmal knallen sie auch richtig!

Sie bringen meine Gedanken in Bewegung, öffnen mein Herz, schenken mir Mut und lassen mich neue Wege entdecken.

Was sind meine Inspirationsquellen – Gespräche, Fahrt auf meiner Lotta, Früh morgens im Bett, auf der Toilette – ja, wenn ich unterwegs bin an neuen Orten, klassisch pinterest und instagramm, Zeitschriften, Ausstellungen

Ja, manchmal ist es mir auch «Too much Inspiration» – ich sammle und sammle – sortiere und sortiere und mache zum Schluss nichts davon und fühle mich dann wie im Stillstand. Es hilft mir dann mir Ruhe zu gönnen und dann konkrete Ideen zu nehmen und diese dann umzusetzen.

Wenn dich heute die Inspiration nicht geküsst hat, dann vielleicht, weil deine Muse frei-tag hat! Schönes Wochenende
9 Minuten
Es ist wieder einer dieser Nächte, in denen meine innere Organuhr offenbar ihr eigenes Programm fährt. Ich liege wach, und irgendwo zwischen Verzweiflung und Resignation fange ich an, mir Beschäftigungen zu suchen: ein bisschen lesen, vielleicht sogar Wäsche zusammenlegen, einfach irgendetwas, das mich davon ablenkt, dass mein Kopf nicht zur Ruhe findet.

Manchmal denke ich, Mütter würden wahrscheinlich gern mit mir tauschen.

Und dann ist da dieses Gefühl: wach sein, obwohl man müde ist, während die Gedanken kreisen wie ein Karussell, das nicht anhalten will. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich aus meinen intensiven Träumen geweckt werde.

Meine Lösung? Ganz einfach: Ich nehme’s, wie’s kommt. Irgendwann habe ich beschlossen, meinem Unterbewusstsein zu vertrauen – das scheint ohnehin sein eigenes Nachtprogramm zu fahren. Offenbar bin ich einfach eine Lärche: früh müde, früh wach, und morgens schon erstaunlich aktiv, während andere noch mit ihrem Wecker verhandeln.

Seit ich das akzeptiere, bin ich viel entspannter. Kein Kampf mehr gegen die Uhr, kein Grübeln darüber, „warum jetzt schon wieder“. Ich sehe es inzwischen als Geschenk: wach sein, wenn die Welt schläft, und Zeit nur für mich zu haben. Eine Art nächtlicher VIP-Zugang – exklusiv, ruhig und völlig stressfrei.