Solo in Place - (K)ein Techtalk!

Solo in Place - (K)ein Techtalk!

0 Kommentare

Episoden

#16 Alex Bornschein - "wieviel Kilo total harmonic Distortion?" - (Ray Dalton, Ufo361, Frida Gold, Lyra Pramuk, Ron Trent, Stefanie Heinzmann, „Wer stiehlt mir die Show?")
29.03.2026
2 Stunden 31 Minuten
In dieser Episode von Solo in Place spreche ich mit Alex Bornschein – einem Mischer (wie er sich selbst bezeichnet) mit ungewöhnlichem Background zwischen bildender Kunst, Studio-Arbeit, Live-Business und Broadcast-Mixing.


Alex erzählt von seinem Weg in die Tontechnik, den Herausforderungen seiner Zeit als Künstler und wie er schließlich seinen Platz im Live- und TV-Audio gefunden hat. Ein Gespräch über Umwege, Zweifel – und darüber, wie sich kreative Perspektiven auf den Sound übertragen lassen.


Inhaltlich wird es schnell tief:


️ Soundphilosophie – saubere Signale erzeugen, um sie bewusst wieder „schmutzig“ zu machen Saturation, Kompression & Charakter – produzierter vs. natürlicher Sound Unterschiede zwischen Studio, TV-Broadcast und Live-Mix Wie bringt man Variation und Dynamik in einen Mix, der trotzdem reproduzierbar bleibt?


Neben der Technik geht es – wie so oft bei Solo in Place – auch um die Realität hinter dem Job:


Stress im Live-Business und der Umgang damit ️ Die Belastung des Touralltags – körperlich und mental ️ Strategien für Gesundheit, Balance und langfristige Stabilität Umgang mit Kritik und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel


Alex gibt ehrliche Einblicke, wie er mit Druck umgeht, was ihm hilft, fokussiert zu bleiben – und warum Offenheit für andere Sichtweisen ein entscheidender Teil seines Fortschritts ist.


Natürlich dürfen auch in dieser Folge nicht fehlen:


Biggest Fails Schnellfragerunde


Eine Episode über Sound, Haltung und die Frage, wie man in einem kreativen, oft fordernden Beruf seinen eigenen Weg findet und dabei gesund bleibt.


Viel Spaß beim Hören! Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich über , ein Abo und jede Weiterempfehlung von Solo in Place.
Mehr
#14 Paddi Krause - "the baddest motherf***er on monitors" (according to Steve Lukather) | Rock und Metal am Monitor (Ghost, Toto, In Flames, KoRn, Mastodon, Alter Bridge, Lacrimosa, Trivium, Revolverheld, uvm)
01.03.2026
3 Stunden 7 Minuten
In dieser Episode von Solo in Place spreche ich mit Paddi Krause über das echte Leben zwischen internationaler Großproduktion und persönlichem Ausgleich.


Paddi arbeitet heute unter anderem mit Acts wie In Flames, Toto, Ghost und war zuvor mit Revolverheld sowie diversen Metal-Produktionen unterwegs. Doch bevor es auf die ganz großen Bühnen ging, führte sein Weg von der Staatsoper Hamburg über die Ausbildung bei Profi Musik bis hin zur Haustechnik in Clubs in Hamburg und Lüneburg – Learning by Doing in seiner reinsten Form.


Ein großes Thema dieser Folge ist Work-Life-Balance im Touralltag: Das stressige Leben auf Tour, die Leere danach – und wie Paddi seinen Ausgleich im Wald und bei der Jagd findet. Seit rund zwei Jahren verzichtet er zudem bewusst auf Alkohol – nicht aus Problemgründen, sondern aus dem Wunsch nach Klarheit und Ruhe. Eine ehrliche, reflektierte Perspektive auf mentale Gesundheit im Live-Business.


Natürlich wird es auch technisch:


Die Herausforderung, das richtige Mikrofon für Schlagzeuger zu finden Anforderungen an Drummer-VocalMikrofone – Übersprechen, Isolation, Klang Umgang mit Bleed – Tools am Pult, Plugins & Strategien


️ Klangästhetik im Wandel – vom rohen Livesound zum hochproduzierten, polierten Mix


Moderner Monitor-Sound und warum auch dort die Produktion immer detaillierter wird und auch hier ein produzierter Sound den Musikern helfen kann besser zu performen


Die Bedeutung von Ambience-Mikros für die Musiker*innen. Wie er sie einsetzt, positioniert und im Mix fährt


️ Warum Paddi lieber am Monitor steht und direkt mit Musiker*innen arbeitet


Paddi gibt Einblicke in den Touralltag mit Ghost – inklusive einer 20-Truck-Produktion in Nordamerika – spricht über sein Lieblingsequipment wie die Avid S6L und erzählt, wie es ist, als Beta-Tester für verschiedene Hersteller neue Technologien vor allen anderen im Live-Einsatz zu testen.


Natürlich dürfen auch diesmal nicht fehlen:


Biggest Fails


Top-3-Karriere-Highlights


Die Schnellfragerunde


Am Ende ist es ein sehr menschliches, reflektiertes und gleichzeitig tief technisches Gespräch geworden – über Tourleben, Soundästhetik, Weiterentwicklung und die Frage, wie man in einem intensiven Beruf langfristig bei sich bleibt.


Viel Spaß beim Hören! Wenn euch die Folge gefällt, freue ich mich über , ein Abo und jede Weiterempfehlung von Solo in Place.
Mehr
#13 Rainer Noll - "es gab fuffzig Mark und Freigetränke und dann war ich Tontechniker" (Alphaville, K.I.Z., Monolink, Nina Hagen, Beatsteaks, Terrorgruppe, Alvaro Soler, uvm)
15.02.2026
1 Stunde 25 Minuten
In dieser Episode von Solo in Place ist Rainer Noll zu Gast – FOH- und Monitor-Engineer für Acts wie Alphaville, K.I.Z, Monolink, Beatsteaks, Nina Hagen und Terrorgruppe.


Rainer blickt auf circa 30 Jahre Berufserfahrung im Live-Sound zurück – und trotzdem ist er alles andere als ein Technik-Nerd. Im Gegenteil: Seine Haltung ist überraschend uneitel, entspannt und stark vom Zwischenmenschlichen geprägt.


Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg in die Tontechnik, seine Zeit in besetzten Häusern in Berlin, das Ankommen in einer neuen Stadt – und über einen überraschenden Anruf, der ihm einen Job verschaffte, der ihn bis heute begleitet.


Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs ist Rainers Art zu arbeiten:


• ️ FOH & Monitor mit Fokus auf Musik statt Dogma


• Viele internationale Einzelshows statt klassischer Tourroutinen


• ️ Die Liebe zum Reisen – aber bewusst abseits von Touristenströmen


• Warum Kontakte zu Locals oft wichtiger sind als perfekte Setups


Rainer erzählt, warum er Technik nie überbewertet hat, warum Spaß und Teamgeist für ihn essenziell sind – und weshalb man in diesem Beruf langfristig nur bestehen kann, wenn man Menschen mindestens genauso wichtig nimmt wie Lautsprecher und Mischpulte.


Diese Folge ist weniger Nerd-Talk und mehr Haltungsgespräch – über Gelassenheit, Erfahrung, Weltneugier und die Frage, wie man nach Jahrzehnten im Business immer noch Freude am Job hat.


Viel Spaß beim Hören!


Wenn euch die Folge gefällt, freue ich mich über , ein Abo und jede Weiterempfehlung von Solo in Place in der Live-Sound-Community.
Mehr
#12 Lewe Redlin - "Von Beruf Opportunist" | Monitor und FOH international (Volbeat, Die Antwoord, Sarah Brightman, Pet Shop Boys, In Flames, Bushido, Jan Josef Liefers, Shindy, Alligatoah, Trailerpark)
01.02.2026
2 Stunden 26 Minuten
️ #12 Lewe Redlin – „Von Beruf Opportunist“ | Monitor & FOH International


In dieser neuen Folge von Solo in Place treffe ich Lewe Redlin – Lewe bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als „Opportunist“ – und unter anderem macht genau das, seinen Werdegang so spannend.


Wir sprechen darüber, wie er als Sänger in Punkbands seinen Einstieg in die Musik fand, warum ihn das Mischpult irgendwann mehr gereizt hat als das Mikrofon und wie ihn dieser Weg Schritt für Schritt zu internationalen Produktionen geführt hat – unter anderem mit Volbeat, Die Antwoord und Sarah Brightman, sowohl am FOH als auch im Monitor.


Ein großer Teil der Folge dreht sich um Monitoring in der Praxis:


Ambience-Mikrofone – wie sie einen Monitor-Mix bereichern oder zerstören können


Wie Ambience den Musikern Orientierung, Raum und Sicherheit gibt


Unterschiedliche In-Ear-Systeme & Hörer, ihre Charaktere und warum die Wahl entscheidend ist


Daneben wird es – ganz Solo in Place – auch persönlich:


Lewe erzählt von seiner ersten Tour in China und den kulturellen und logistischen Herausforderungen


️ Wir sprechen über das berühmte „Tourloch“ nach der Tour – und wie man mental damit umgeht


Warum Schlaf auf Tour kein Luxus, sondern Überlebensstrategie ist


Tour-Hobbys, Rückzug, Me-Time und wie wichtig es ist, sich selbst nicht zu verlieren


Natürlich fehlen auch die Lieblingsmomente, ehrliche Reflexionen und einige witzige Anekdoten nicht. Am Ende ist es ein sehr offenes, freundschaftliches Gespräch geworden – über Sound, Menschen, Verantwortung und darüber, wie man in diesem Job langfristig gesund bleibt.


Viel Spaß mit Folge #12 von Solo in Place!


Wenn euch die Folge gefällt, lasst gerne 5️ da, abonniert den Podcast und empfehlt ihn weiter.
Mehr

Über diesen Podcast

Solo in Place ist der Interview-Podcast, in dem die die Menschen ins Licht gestellt werden, die normalerweise im Schatten stehen, weil sie ANDERE ins Rampenlicht stellen. Ich bin Claudio Malaguti, selbst Tontechniker und seit über 20 Jahren an Ton Mischpulten mit Künstlern, wie Alligatoah, Saltatio Mortis, Sido und vielen weiteren unterwegs. Es ist also zwangsläufig ein TechTalk , der sich aber auch mit den menschlichsten Dingen auseinander setzen wird: Der Faszination für den Job, die Technik und die Musik ABER auch mit dem Druck, dem Schweiß und den Herausforderungen, die damit verbunden sind. Warum aber SOLO IN PLACE? Solo in Place (SIP) ist eine Mischpultfunktion, die alle Kanäle bis auf den AUSGEWÄHLTEN stummschaltet und dieses Signal direkt auf den MAIN-AUSGANG und NICHT NUR den Kopfhörerausgang leitet. Statt meinen Gast also im STILLEN zu lassen, wird er bei Solo in Place direkt auf der MAIN-PA eures Hörnervs in den Mittelpunkt gestellt. Alle anderen sind mal kurz stumm, hören zu, lernen einen Menschen besser kennen und vielleicht noch den einen oder anderen Trick. In erster Linie geht es also um meinen Gast, seinen Werdegang, was er heutzutage so macht, seine Learnings und Sichtweisen und darum, was ihm das Tourleben so vor die Füße geworfen hat. Credits: Vielen Dank an -Marianna für das Artwork des Covers -Andre Rauhut für das Abfotografieren seiner Midas H3000 -Kontraa für den Beat "Into the Night"
15
15
Close