Podcaster
Episoden
15.02.2026
1 Stunde 25 Minuten
In dieser Episode von Solo in Place ist Rainer
Noll zu Gast – FOH- und Monitor-Engineer für Acts wie
Alphaville, K.I.Z,
Monolink, Beatsteaks,
Nina Hagen und Terrorgruppe.
Rainer blickt auf circa 30 Jahre Berufserfahrung im
Live-Sound zurück – und trotzdem ist er alles andere als
ein Technik-Nerd. Im Gegenteil: Seine Haltung ist überraschend
uneitel, entspannt und stark vom Zwischenmenschlichen geprägt.
Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg in die
Tontechnik, seine Zeit in besetzten Häusern in
Berlin, das Ankommen in einer neuen Stadt – und über
einen überraschenden Anruf, der ihm einen Job
verschaffte, der ihn bis heute begleitet.
Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs ist Rainers Art zu arbeiten:
• ️ FOH & Monitor mit Fokus auf Musik statt Dogma
• Viele internationale Einzelshows statt klassischer Tourroutinen
• ️ Die Liebe zum Reisen – aber bewusst abseits von
Touristenströmen
• Warum Kontakte zu Locals oft wichtiger sind als perfekte Setups
Rainer erzählt, warum er Technik nie überbewertet hat, warum
Spaß und Teamgeist für ihn essenziell sind – und
weshalb man in diesem Beruf langfristig nur bestehen kann, wenn
man Menschen mindestens genauso wichtig nimmt wie Lautsprecher
und Mischpulte.
Diese Folge ist weniger Nerd-Talk und mehr
Haltungsgespräch – über Gelassenheit, Erfahrung,
Weltneugier und die Frage, wie man nach Jahrzehnten im Business
immer noch Freude am Job hat.
Viel Spaß beim Hören!
Wenn euch die Folge gefällt, freue ich mich über , ein Abo und
jede Weiterempfehlung von Solo in Place in der
Live-Sound-Community.
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01.02.2026
2 Stunden 26 Minuten
️ #12 Lewe Redlin – „Von Beruf Opportunist“ | Monitor & FOH
International
In dieser neuen Folge von Solo in Place treffe ich Lewe Redlin –
Lewe bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als „Opportunist“ –
und unter anderem macht genau das, seinen Werdegang so spannend.
Wir sprechen darüber, wie er als Sänger in Punkbands seinen
Einstieg in die Musik fand, warum ihn das Mischpult irgendwann
mehr gereizt hat als das Mikrofon und wie ihn dieser Weg Schritt
für Schritt zu internationalen Produktionen geführt hat – unter
anderem mit Volbeat, Die Antwoord und Sarah Brightman, sowohl am
FOH als auch im Monitor.
Ein großer Teil der Folge dreht sich um Monitoring in der Praxis:
Ambience-Mikrofone – wie sie einen Monitor-Mix bereichern oder
zerstören können
Wie Ambience den Musikern Orientierung, Raum und Sicherheit gibt
Unterschiedliche In-Ear-Systeme & Hörer, ihre Charaktere und
warum die Wahl entscheidend ist
Daneben wird es – ganz Solo in Place – auch persönlich:
Lewe erzählt von seiner ersten Tour in China und den kulturellen
und logistischen Herausforderungen
️ Wir sprechen über das berühmte „Tourloch“ nach der Tour – und
wie man mental damit umgeht
Warum Schlaf auf Tour kein Luxus, sondern Überlebensstrategie ist
Tour-Hobbys, Rückzug, Me-Time und wie wichtig es ist, sich selbst
nicht zu verlieren
Natürlich fehlen auch die Lieblingsmomente, ehrliche Reflexionen
und einige witzige Anekdoten nicht. Am Ende ist es ein sehr
offenes, freundschaftliches Gespräch geworden – über Sound,
Menschen, Verantwortung und darüber, wie man in diesem Job
langfristig gesund bleibt.
Viel Spaß mit Folge #12 von Solo in Place!
Wenn euch die Folge gefällt, lasst gerne 5️ da, abonniert den
Podcast und empfehlt ihn weiter.
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18.01.2026
2 Stunden 19 Minuten
Solo in Place – mit Jörn Müller
In dieser Episode von Solo in Place spreche ich
mit Jörn Müller – einem Toningenieur, der seit
40 Jahren live mischt und dessen Weg
exemplarisch zeigt, wie sehr Erfahrung, Musikalität und
Gelassenheit zusammengehören.
Jörns Reise beginnt früh: Mit 14 Jahren steht er zum
ersten Mal am Mischpult, parallel spielt er selbst Bass
in Bands. Die ersten Gehversuche macht er in kleinen Clubs und
Jugendzentren – Orte, an denen man Fehler machen darf, viel lernt
und seinen eigenen Sound entwickelt. Von dort führt sein Weg
Schritt für Schritt auf größere Bühnen, Jazz-Tourneen und
internationale Produktionen.
Heute mischt Jörn unter anderem Acts wie Saltatio
Mortis und Guano Apes. Früher auch
lange Zeit Culcha Candela und Jazzbands, wie
Jan Garbarek – eine Bandbreite, die zeigt, wie
genreübergreifend und musikalisch sein Ansatz ist.
In unserem Gespräch geht es unter anderem um:
Den Weg vom musizierenden Bassisten zum
FOH-Engineer
️ Lernen in Clubs & Jugendzentren – warum das die beste
Schule ist
️ Arbeiten am FOH, Monitor und im Theater –
Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Denkweisen
Live-Mixing-Workshops und warum Wissen
weitergeben Teil des Jobs ist
Musikalität im Mix statt reiner Technik und einen spannenden
Ansatz am Monitormix
Erfahrung, Ruhe und warum nicht jede Entscheidung kompliziert
sein muss
Die Folge ist bewusst entspannt, offen und ohne
Ego-Talk – ein Gespräch über Handwerk, Leidenschaft und
darüber, wie man sich über Jahrzehnte treu bleibt, ohne
stehenzubleiben. Jörn ist dabei nicht nur extrem erfahren,
sondern vor allem: einfach ein richtig guter
Typ.
Viel Spaß beim Hören! Wenn dir die Episode
gefällt, freue ich mich über , ein Abo und eine Weiterempfehlung
von Solo in Placean Kolleg:innen aus der Audio- und
Live-Sound-Welt.
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11.01.2026
1 Stunde 7 Minuten
In dieser Bonusfolge gehe ich mit Olli zusammen auf Eure Fragen
ein. Wir waren in einer Livesession, die Ihr Euch hier noch
einmal anhören - bzw wenn alles geklappt hat auch ansehen- könnt!
Ihr habt Fragen geschickt und wir haben sie beantwortet. Fragen ,
wie:
Was geht garnicht von Musikerseite Richtung FOH?
Sn Crack oder OOOmpf?
Woher weiss man, wie ein neuer Künstler oder Künstlerin klingen
sollte?
Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit Backlinern?
️ Wie bereitet man neue Mixe vor und wie optimiert man
Probesituationen?
HipHop-Aux: wie beschickt und verwirklicht Olli seinen Loudness
Trick?
️ Wie ist Ollis Mixsetup in Bezug auf die Nutzung externer Plug
Ins?
Das alles und noch einiges mehr besprechen wir mit Ollis enormer
Fachkompetenz und Sympathie.
Abonnieren und Liken tut nicht weh und freut mich tierisch! ️️️️️
Danke! Claudio
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04.01.2026
1 Stunde 57 Minuten
In dieser Folge sprechen wir zunächst darüber wie Olli seine
Snapshots anlegt und was überhaupt automatisiert wird in seinen
Mixen.
Danach sprechen wir über seine lange Zeit am FOH von
TV-Musikshows, wie dem Eurovision Song Contest, Echo
Verleihung, the Dome, Bravo Supershow, etc pp. Darüber
kommen wir zu Broadcast Mixen auf Live Shows und
Festivals. Was er an Signalen übergibt und warum. Zudem erklärt
er das Remote Mixing von Peter Brand und wie
Olli es selbst mitentwickelte.
Auch in dieser Folge dürfen natürlich die Biggest Fails
und Top3 Highlights nicht fehlen!
Diese Episode richtet sich besonders an alle, die sich für
professionelle Live- & Broadcast-Workflows,
große Produktionen und langfristig funktionierende Mischkonzepte
interessieren und natürlich an alle, die gern die Stories aus
über 30 Jahren Erfahrung am FOH lauschen.
Viel Spaß beim Hören! Über freue ich mich
riesig. Abonniert Solo in Place und teilt die Folge gern mit
euren Kolleg:innen.
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Über diesen Podcast
Solo in Place ist der Interview-Podcast, in dem die die Menschen
ins Licht gestellt werden, die normalerweise im Schatten stehen,
weil sie ANDERE ins Rampenlicht stellen.
Ich bin Claudio Malaguti, selbst Tontechniker und seit über 20
Jahren an Ton Mischpulten mit Künstlern, wie Alligatoah, Saltatio
Mortis, Sido und vielen weiteren unterwegs.
Es ist also zwangsläufig ein TechTalk , der sich aber auch mit
den menschlichsten Dingen auseinander setzen wird:
Der Faszination für den Job, die Technik und die Musik ABER auch
mit dem Druck, dem Schweiß und den Herausforderungen, die damit
verbunden sind.
Warum aber SOLO IN PLACE?
Solo in Place (SIP) ist eine Mischpultfunktion, die alle Kanäle
bis auf den AUSGEWÄHLTEN stummschaltet und dieses Signal direkt
auf den MAIN-AUSGANG und NICHT NUR den Kopfhörerausgang leitet.
Statt meinen Gast also im STILLEN zu lassen, wird er bei Solo in
Place direkt auf der MAIN-PA eures Hörnervs in den Mittelpunkt
gestellt.
Alle anderen sind mal kurz stumm, hören zu, lernen einen Menschen
besser kennen und vielleicht noch den einen oder anderen Trick.
In erster Linie geht es also um meinen Gast, seinen Werdegang,
was er heutzutage so macht, seine Learnings und Sichtweisen und
darum, was ihm das Tourleben so vor die Füße geworfen hat.
Credits:
Vielen Dank an
-Marianna für das Artwork des Covers
-Andre Rauhut für das Abfotografieren seiner Midas H3000
-Kontraa für den Beat "Into the Night"
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