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Episoden

51 Minuten
Unsere narzisstische Mutter lebt inzwischen im Seniorenheim und ist gut versorgt. Doch während sie ihren Alltag im Pflegeheim genießen kann, wachsen uns die Aufgaben und Sorgen zunehmend über den Kopf.Wir, Uta und Herbert, haben die Wohnung unserer Mutter inzwischen vollständig ausgeräumt. Doch statt Erleichterung empfinden wir vor allem Druck und Überforderung.Renovierung, Vermietung, Pflegeheimkosten, finanzielle Entscheidungen – alles liegt plötzlich in unserer Verantwortung.Aber wer hat uns eigentlich in die Pflicht genommen? Unsere Mutter? Oder wir uns selbst?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir darüber, warum wir nach dem Umzug unserer Mutter ins Pflegeheim einfach weiter funktioniert haben, ohne uns Zeit für unsere eigenen Gefühle zu nehmen.Und warum fühlt sich die leergeräumte Wohnung noch immer so belastend an? Hängen dort vielleicht sogar noch die negativen Energien unserer Mutter? Uta überlegt jedenfalls, ob man die Wohnung nicht erst einmal ausräuchern müsste …Inzwischen steht sogar eine Frage im Raum, die wir früher kaum für möglich gehalten hätten: Sollen wir die Wohnung unserer Mutter verkaufen?Ein persönliches Geschwistergespräch über eine narzisstische Mutter, Verantwortung für alte Eltern, emotionale Überforderung, Abschied und die eigenen Grenzen. Kennt ihr das Gefühl, für eure Eltern immer funktionieren zu müssen? Wer hat euch diese Verantwortung auferlegt?
60 Minuten
Wie ist es, wenn eine narzisstische Mutter ihre Kinder unterschiedlich behandelt? Wenn ein Kind bevorzugt wird, während das andere kaum gesehen wird oder die Rolle des Sündenbocks übernimmt?

In dieser sehr persönlichen Folge der Schäferstunde sprechen wir, Uta und Herbert, über unsere unterschiedlichen Rollen in der Herkunftsfamilie.

Uta war die unsichtbare Tochter, das Sündenbockkind. Herbert war der goldene Sohn, das bevorzugte Kind unserer Mutter.

Doch wie hat Herbert seine Kindheit eigentlich erlebt?

Wann hat er zum ersten Mal bemerkt, dass er von unserer Mutter anders behandelt wurde als seine Schwester? Hat er überhaupt wahrgenommen, dass Uta weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam? Und wann wurde ihm bewusst, welche Rolle er innerhalb unserer Familie spielte?

Wir sprechen über unsere Kindheitserinnerungen, die unterschiedliche Wahrnehmung unserer Eltern und darüber, wie uns diese Rollen bis ins Erwachsenenleben geprägt haben.
47 Minuten
In dieser sehr persönlichen Folge der Schäfer-Stunde spricht Uta zum ersten Mal ausführlich über ihre Schuldgefühle gegenüber ihrem alkoholkranken Vater.

Für Uta blieb über viele Jahre das Gefühl: Habe ich meinen Vater verraten? Habe ich ihm sein Zuhause genommen? Bin ich mitverantwortlich für das, was danach aus seinem Leben wurde?

Hinzu kamen Schuldgefühle gegenüber ihrem Bruder Herbert. Denn Herbert vermisste seinen Vater – und Uta fragte sich lange: Habe ich meinem Bruder seinen Vater weggenommen?

Heute schauen Uta und Herbert gemeinsam auf diese Familiengeschichte zurück. Welche Verantwortung kann ein Kind in einer dysfunktionalen Familie übernehmen? Was bedeutet Parentifizierung? Und welche Spätfolgen kann es haben, wenn ein Kind früh lernt: „Wenn ich es nicht mache, tut es keiner“?

Uta erzählt auch, warum ihr der gemeinsame Podcast geholfen hat, ihre Schuldgefühle neu einzuordnen und einen anderen Blick auf ihre Vergangenheit, ihren Vater und ihre Verantwortung als Kind zu entwickeln.

Eine Folge über einen alkoholkranken Vater, Schuldgefühle, Parentifizierung, Geschwister, eine narzisstisch geprägte Familie und die Frage, wie lange uns unsere Kindheit im Erwachsenenleben begleitet.

#narzisst #parentification #trauma

Hier findest du Hilfe bei unserem Freund Uwe Linke: https://beziehungsweise-coaching.de/
42 Minuten
Unsere Mutter war Narzisstin, unser Vater alkoholabhängig. Trotzdem haben wir in unserer Aufarbeitung sehr viel über unsere narzisstische Mutter gesprochen – und erstaunlich wenig über unseren alkoholkranken Vater. Warum eigentlich?In dieser Folge der Schäfer-Stunde sprechen wir über unseren Vater, seine Alkoholabhängigkeit und die Frage, warum seine Sucht in unserer Familiengeschichte so sehr in den Hintergrund geraten ist.Wann haben wir überhaupt erkannt, dass unser Vater Alkoholiker war? Woran haben wir seine Alkoholsucht bemerkt? Warum hat er getrunken? Was wissen wir heute über die Vorgeschichte seiner Alkoholabhängigkeit – und welche Rolle spielte unsere Mutter dabei?Immer wieder hören wir auch die Vermutung, unsere narzisstische Mutter habe unseren Vater zum Alkoholiker gemacht. Doch nach allem, was wir über seine Geschichte wissen, bestand sein Alkoholproblem bereits vor ihrer Beziehung.Wir sprechen deshalb auch über Verantwortung: Wie viel erklärt eine Suchterkrankung – und was entschuldigt sie nicht? Warum hatten wir lange mehr Mitgefühl mit unserem alkoholkranken Vater als mit unserer Mutter? Und warum haben Herbert und ich ihn so unterschiedlich wahrgenommen?Eine persönliche Folge über Alkoholismus, Narzissmus, Sucht in der Familie, Co-Abhängigkeit und einen Vater, über den wir vielleicht viel zu wenig gesprochen haben.Im nächsten zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Frage: Was macht es mit Kindern, wenn sie mit einem alkoholabhängigen Vater aufwachsen?
47 Minuten
Wir sind zurück – und diese Folge nehmen wir an einem ganz besonderen Ort auf: in der Wohnung unserer Mutter.Hinter uns liegt ein halbes Jahr voller Stress und Veränderungen: der Schlaganfall unserer Mutter, die Sorge um ihre Versorgung, die Suche nach einem Seniorenheim und schließlich ihr Einzug ins Altenheim. Inzwischen hat sie sich dort eingelebt – und für uns beginnt der nächste Schritt: Wir müssen ihre Wohnung ausräumen.Doch dabei geht es um viel mehr als Möbel, Schränke und Erinnerungsstücke.Während wir durch die Wohnung gehen, wird uns noch einmal bewusst, wie viel Wert unsere Mutter auf hochwertige und teure Dinge gelegt hat. Und genau das macht uns wütend. Denn gleichzeitig erinnern wir uns daran, wie wenig wir als Kinder hatten.Für sich selbst nur das Beste – aber was war mit uns Kindern?Beim Ausräumen kommen deshalb Gefühle hoch, mit denen wir teilweise selbst nicht gerechnet haben: Wut, Trauer, Erschöpfung, alte Verletzungen – aber auch Erleichterung und das Gefühl, dass gerade etwas zu Ende geht.Wir sprechen darüber, was es bedeutet, das Zuhause einer narzisstischen Mutter aufzulösen, und warum ein solcher Abschied für Kinder aus einer toxischen Familie so widersprüchlich sein kann. Trauert man um die Mutter? Um die eigene Kindheit? Um das Elternhaus? Oder vielleicht um all das, was man als Kind nie bekommen hat?Außerdem erzählen wir, wie es unserer Mutter heute im Seniorenheim geht, wie sie sich dort eingelebt hat und welchen Eindruck wir nach den ersten Wochen haben.Eine sehr persönliche Folge der Schäfer-Stunde – Opfer narzisstischer Familie über Narzissmus, Kindheitstrauma, Wut, Trauer, Abschied und die Frage, was von einer schwierigen Mutter-Kind-Beziehung bleibt. Kennt ihr solche widersprüchlichen Gefühle beim Ausräumen des Elternhauses? Welche Erinnerungen kamen bei euch hoch?
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Über diesen Podcast

Wir sind Uta und Herbert Schäfer – Geschwister und Überlebende einer Kindheit mit einer narzisstischen Mutter und einem alkoholkranken Vater. Auf unserem Kanal sprechen wir ehrlich über das Aufwachsen in einer toxischen Familie und darüber, wie Heilung trotzdem möglich ist. ​Wir teilen persönliche Erfahrungen, Aufarbeitung und Erkenntnisse – für alle, die mit narzisstischen Eltern, verdecktem Narzissmus, Gaslighting und Schuldgefühlen groß geworden sind und endlich verstehen wollen, was mit ihnen passiert ist.
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„Schäfer-Stunde“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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