MTB Report | Deutschland Archiv
97 Episoden
5 Minuten
VERÖFFENTLICHT VON DEN RADICAL LIFE STUDIOS / MTB REPORT
Es gibt diesen einen Moment, in dem eine Szene merkt, dass sie plötzlich mittendrin ist statt nur dabei. Für die Stuttgarter Mountainbiker ist dieser Moment das erste September-Wochenende: Da rollt mit Red Bull Cerro Abajo die weltgrößte Urban-Downhill-Serie zu ihrer Deutschland-Premiere in den Stuttgarter Kessel und entscheidet ausgerechnet hier, quasi vor unserer Haustür, den WM-Titel der Saison.
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Es gibt diesen einen Moment, in dem eine Szene merkt, dass sie plötzlich mittendrin ist statt nur dabei. Für die Stuttgarter Mountainbiker ist dieser Moment das erste September-Wochenende: Da rollt mit Red Bull Cerro Abajo die weltgrößte Urban-Downhill-Serie zu ihrer Deutschland-Premiere in den Stuttgarter Kessel und entscheidet ausgerechnet hier, quasi vor unserer Haustür, den WM-Titel der Saison.
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10 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Santa Cruz hat das Blur neu aufgelegt: 120 Millimeter Federweg vorn und hinten, längere Geometrie, ein Staufach im Rahmen. Klingt nach der üblichen Modellpflege, ist aber der vorläufige Schlusspunkt einer stillen Revolution. Das kurzhubige, kompromisslose XC-Rennbike, wie wir es kannten, gibt es an der Spitze nicht mehr. Und ausgerechnet der Erzrivale Specialized hat mit dem Epic 9 dasselbe Rezept im Regal. Zwei Flaggschiffe, eine Richtung – die Frage ist nur, ob das für alle eine gute Nachricht ist oder nur für die, die ohnehin fünfstellig ausgeben.
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7 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle über die geplante Rettung der Accell-Gruppe berichtet, die Übernahme durch einen Investor schien beschlossene Sache. Jetzt ist der Deal geplatzt, und die Marken, die eben noch sicher wirkten, stehen in der Insolvenz. Ein nüchterner Blick auf das, was gerade passiert und was es für dich bedeutet, wenn ein Haibike, Ghost oder Winora in deinem Keller steht.
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Vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle über die geplante Rettung der Accell-Gruppe berichtet, die Übernahme durch einen Investor schien beschlossene Sache. Jetzt ist der Deal geplatzt, und die Marken, die eben noch sicher wirkten, stehen in der Insolvenz. Ein nüchterner Blick auf das, was gerade passiert und was es für dich bedeutet, wenn ein Haibike, Ghost oder Winora in deinem Keller steht.
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6 Minuten
Shimano hebt die Preise an offiziell um rund ein Prozent. Klingt nach einer Randnotiz, über die man kaum reden muss. Genau deshalb sollten wir darüber reden.
Die beruhigende Zahl und was sie verschweigt
Ein Prozent. Diese Zahl ist dazu gemacht, dass niemand aufschreckt. Aber sie ist ein Durchschnitt über Shimanos gesamtes Fahrrad-Geschäft, keine Obergrenze für einzelne Teile. Heißt im Klartext: Manche Komponenten werden gar nicht teurer, andere deutlich mehr als ein Prozent. Was am Ende auf dem Preisschild deiner nächsten Kassette steht, hat mit der beruhigenden Schlagzeile wenig zu tun.
Dazu kommt Shimanos Sonderrolle. Der japanische Konzern ist nicht irgendein Zulieferer er ist der Preisboden fast der gesamten Branche. Rund die Hälfte aller Fahrradkomponenten weltweit stammt von Shimano, im mittleren und oberen Segment sind es etwa 70 Prozent. Viele Bikes werden von den Herstellern direkt um Shimano-Teile herum konstruiert. Wenn dieser Standard-Baustein teurer wird, bekommen auch die Komplettbike-Preise Rückenwind nach oben und die Konkurrenz von SRAM den Freibrief, nachzuziehen.
Und das alles landet nicht im luftleeren Raum. Es stapelt sich auf ein ohnehin aufgeblähtes Preisniveau nach dem Corona-Boom. Wer in den USA kauft, zahlt zusätzlich kräftige Einfuhrzölle obendrauf. Aus „ein Prozent" wird so schnell eine spürbare Summe.
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Die beruhigende Zahl und was sie verschweigt
Ein Prozent. Diese Zahl ist dazu gemacht, dass niemand aufschreckt. Aber sie ist ein Durchschnitt über Shimanos gesamtes Fahrrad-Geschäft, keine Obergrenze für einzelne Teile. Heißt im Klartext: Manche Komponenten werden gar nicht teurer, andere deutlich mehr als ein Prozent. Was am Ende auf dem Preisschild deiner nächsten Kassette steht, hat mit der beruhigenden Schlagzeile wenig zu tun.
Dazu kommt Shimanos Sonderrolle. Der japanische Konzern ist nicht irgendein Zulieferer er ist der Preisboden fast der gesamten Branche. Rund die Hälfte aller Fahrradkomponenten weltweit stammt von Shimano, im mittleren und oberen Segment sind es etwa 70 Prozent. Viele Bikes werden von den Herstellern direkt um Shimano-Teile herum konstruiert. Wenn dieser Standard-Baustein teurer wird, bekommen auch die Komplettbike-Preise Rückenwind nach oben und die Konkurrenz von SRAM den Freibrief, nachzuziehen.
Und das alles landet nicht im luftleeren Raum. Es stapelt sich auf ein ohnehin aufgeblähtes Preisniveau nach dem Corona-Boom. Wer in den USA kauft, zahlt zusätzlich kräftige Einfuhrzölle obendrauf. Aus „ein Prozent" wird so schnell eine spürbare Summe.
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10 Minuten
VERÖFFENTLICHT VON DEN RADICAL LIFE STUDIOS / MTB REPORT
Ein 5.000-Seelen-Nest in Vermont zieht jedes Jahr rund eine Million Dollar aus dem Mountainbike-Tourismus. Ein Einzelfall? Ganz und gar nicht: Weltweit machen kleine Gemeinden aus ein paar Kilometern Trail einen echten Wirtschaftsmotor – und das E-MTB hat den Kuchen kräftig vergrößert. Nordrhein-Westfalen wollte diesen Wegen gerade per Gesetz den Riegel vorschieben – und ruderte nach heftigem Protest zurück. Ein Lehrstück darüber, warum Bauen schlägt Verbieten.
Ein Provinznest, eine Million Dollar
Waterbury im US-Bundesstaat Vermont hat gerade einmal 5.000 Einwohner und in der Bike-Szene einen exzellenten Ruf. Verantwortlich dafür ist das Trailnetz am Perry Hill. Was als lokales Freizeitprojekt begann, ist heute ein handfester Wirtschaftsfaktor: Rund 15.000 Trail-Besuche zählt der Ort pro Jahr, und laut einer Wirtschaftsstudie von Revitalizing Waterbury und der University of Vermont spülen diese Besucher etwa eine Million Dollar jährlich in die lokale Kasse. Ein Tagesgast lässt im Schnitt rund 45 Dollar da, wer übernachtet, fast 250. Das Geld landet dort, wo es zählt: in Cafés, Werkstätten, Pensionen und im Einzelhandel.
Und es geht längst nicht nur ums Geld. Die Trails sind zum Standortfaktor geworden. In einer Zeit, in der Fachkräfte und Homeoffice-Arbeiter ihren Wohnort freier wählen können, punktet so ein Ort mit Lebensqualität: nach Feierabend in wenigen Minuten auf erstklassigen Wegen unterwegs. Junge Familien ziehen gezielt deshalb hin.
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Ein 5.000-Seelen-Nest in Vermont zieht jedes Jahr rund eine Million Dollar aus dem Mountainbike-Tourismus. Ein Einzelfall? Ganz und gar nicht: Weltweit machen kleine Gemeinden aus ein paar Kilometern Trail einen echten Wirtschaftsmotor – und das E-MTB hat den Kuchen kräftig vergrößert. Nordrhein-Westfalen wollte diesen Wegen gerade per Gesetz den Riegel vorschieben – und ruderte nach heftigem Protest zurück. Ein Lehrstück darüber, warum Bauen schlägt Verbieten.
Ein Provinznest, eine Million Dollar
Waterbury im US-Bundesstaat Vermont hat gerade einmal 5.000 Einwohner und in der Bike-Szene einen exzellenten Ruf. Verantwortlich dafür ist das Trailnetz am Perry Hill. Was als lokales Freizeitprojekt begann, ist heute ein handfester Wirtschaftsfaktor: Rund 15.000 Trail-Besuche zählt der Ort pro Jahr, und laut einer Wirtschaftsstudie von Revitalizing Waterbury und der University of Vermont spülen diese Besucher etwa eine Million Dollar jährlich in die lokale Kasse. Ein Tagesgast lässt im Schnitt rund 45 Dollar da, wer übernachtet, fast 250. Das Geld landet dort, wo es zählt: in Cafés, Werkstätten, Pensionen und im Einzelhandel.
Und es geht längst nicht nur ums Geld. Die Trails sind zum Standortfaktor geworden. In einer Zeit, in der Fachkräfte und Homeoffice-Arbeiter ihren Wohnort freier wählen können, punktet so ein Ort mit Lebensqualität: nach Feierabend in wenigen Minuten auf erstklassigen Wegen unterwegs. Junge Familien ziehen gezielt deshalb hin.
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8 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Am 8. Juli hat das Bundeskartellamt die Übernahme der Accell-Gruppe durch den Singapur-Konzern Dutech freigegeben. Damit stehen Haibike, Ghost und Lapierre künftig unter einem Dach mit einem Unternehmen, das man bislang eher von Ticketautomaten kennt. Was ändert sich dadurch für dich als Fahrer? Ein nüchterner Blick – ohne Panik, aber mit den richtigen Fragen.
Die Accell-Gruppe aus den Niederlanden gehört zu den größten Fahrradkonzernen Europas – und steckte zuletzt tief in der Krise. Nach dem Ende des Corona-Fahrradbooms drückten hohe Lagerbestände und ein schwacher Markt auf die Bilanz; Anfang 2026 ging das Unternehmen im Zuge einer Schuldenrestrukturierung an seine Gläubiger über. Die suchten seither einen Käufer. Gefunden haben sie ihn in Dutech.
Am 8. Juli 2026 gab das Bundeskartellamt die Übernahme ohne Auflagen frei. Damit kann Dutech künftig ein ganzes Marken-Bündel kontrollieren: Haibike, Ghost, Winora, Lapierre, Batavus, Koga, Sparta und Raleigh, dazu die Lastenradmarken Babboe und Carqon sowie die Zubehörmarke XLC. Die Wettbewerbshüter sehen keine Gefahr einer Marktbeherrschung und verweisen auf starke Konkurrenten wie Trek, die PON-Gruppe (unter anderem Focus und Cannondale) und Cube.
Und wer ist Dutech? Ein an der Börse Singapur notierter Konzern unter dem Unternehmer Johnny Liu, dessen Kerngeschäft eigentlich Sicherheitstechnik und Automaten sind – hierzulande baut die Gruppe unter anderem die Ticketautomaten der Deutschen Bahn. Ins Fahrradgeschäft ist Dutech über Zukäufe gewachsen und hält in Deutschland bereits Marken wie Prophete, Kreidler, die VSF Fahrradmanufaktur und die e-bike manufaktur. Kleiner, aber wichtiger Hinweis fürs Einordnen: Der reflexhafte Titel „chinesischer Investor“, den man gerade überall liest, greift zu kurz – korrekt ist ein Singapur-Konzern unter Johnny Liu.
Was gerade passiert ist
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Am 8. Juli hat das Bundeskartellamt die Übernahme der Accell-Gruppe durch den Singapur-Konzern Dutech freigegeben. Damit stehen Haibike, Ghost und Lapierre künftig unter einem Dach mit einem Unternehmen, das man bislang eher von Ticketautomaten kennt. Was ändert sich dadurch für dich als Fahrer? Ein nüchterner Blick – ohne Panik, aber mit den richtigen Fragen.
Die Accell-Gruppe aus den Niederlanden gehört zu den größten Fahrradkonzernen Europas – und steckte zuletzt tief in der Krise. Nach dem Ende des Corona-Fahrradbooms drückten hohe Lagerbestände und ein schwacher Markt auf die Bilanz; Anfang 2026 ging das Unternehmen im Zuge einer Schuldenrestrukturierung an seine Gläubiger über. Die suchten seither einen Käufer. Gefunden haben sie ihn in Dutech.
Am 8. Juli 2026 gab das Bundeskartellamt die Übernahme ohne Auflagen frei. Damit kann Dutech künftig ein ganzes Marken-Bündel kontrollieren: Haibike, Ghost, Winora, Lapierre, Batavus, Koga, Sparta und Raleigh, dazu die Lastenradmarken Babboe und Carqon sowie die Zubehörmarke XLC. Die Wettbewerbshüter sehen keine Gefahr einer Marktbeherrschung und verweisen auf starke Konkurrenten wie Trek, die PON-Gruppe (unter anderem Focus und Cannondale) und Cube.
Und wer ist Dutech? Ein an der Börse Singapur notierter Konzern unter dem Unternehmer Johnny Liu, dessen Kerngeschäft eigentlich Sicherheitstechnik und Automaten sind – hierzulande baut die Gruppe unter anderem die Ticketautomaten der Deutschen Bahn. Ins Fahrradgeschäft ist Dutech über Zukäufe gewachsen und hält in Deutschland bereits Marken wie Prophete, Kreidler, die VSF Fahrradmanufaktur und die e-bike manufaktur. Kleiner, aber wichtiger Hinweis fürs Einordnen: Der reflexhafte Titel „chinesischer Investor“, den man gerade überall liest, greift zu kurz – korrekt ist ein Singapur-Konzern unter Johnny Liu.
Was gerade passiert ist
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12 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB ReportGetriebemotoren, stufenlose Schaltungen, Bikes, die per Software-Update besser werden: Nach Jahren des gefühlten Stillstands überschlägt sich die Bike-Technik. Der Schub kommt allerdings nicht aus der Fahrradbranche selbst und er hat eine Schlagseite, über die wir reden müssen.Erinnern wir uns kurz: Ein Jahrzehnt lang bestand „Innovation“ im Mountainbike-Business gefühlt vor allem aus neuen Achsstandards, umbenannten Tretlagern und einem Grad mehr oder weniger am Lenkwinkel. Und jetzt das: Auf der diesjährigen Eurobike standen sich gleich zwei Motor-Getriebe-Systeme mit stufenloser Schaltung gegenüber, dazu Rekuperation, Schnellladetechnik und Antriebe, die sich über Nacht per Update verändern. Wir haben die Getriebe-Revolution von Avinox MG und Gobao X1P an dieser Stelle bereits ausführlich eingeordnet. Heute stellen wir die größere Frage: Warum passiert das alles ausgerechnet jetzt und wer hält eigentlich das Steuer in der Hand?Hier geht's zum Artikel: https://mtb-report.de/2026/07/12/ploetzlich-vollgas-warum-die-bike-industrie-wieder-erfindet-und-wer-die-richtung-bestimmt/https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.
10 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB ReportAuf der Eurobike 2026 haben gleich zwei Hersteller das Ende der klassischen Kettenschaltung am E-MTB eingeläutet: Avinox zeigt mit dem MG Concept einen Motor mit integriertem, stufenlosem Getriebe – und der Newcomer Gobao kontert mit einem System, das schon erstaunlich serienreif wirkt. Für Normalfahrer ist das eine richtig gute Nachricht. Wäre da nicht dieses Wattrennen.Hier geht’s zum Artikel: https://mtb-report.de/2026/07/05/schaltwerk-ade-avinox-mg-und-gobao-x1p-die-getriebe-revolution-hat-einen-haken/https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.
15 Minuten
Erst hieß es: Aus ab 2027. Dann haben wir bei der Gemeinde Biberwier direkt nachgefragt und die Antwort des Bürgermeisters zeichnet ein anderes Bild als die Schlagzeilen der letzten Wochen. Der Blindsee Trail ist nicht tot. Er steht unter Bedingungen. Eine Spurensuche zwischen einem zwölf Jahre alten Vertrag, einer absurden Pflegeklausel und einer Lösung, die im selben Tiroler Bezirk längst funktioniert.https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.
8 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB ReportEiner der bekanntesten Naturtrails der Alpen steht vor dem Aus. Der Gemeinderat von Biberwier will den legendären Blindsee Trail in der Tiroler Zugspitz Arena ab 2027 für Mountainbiker dichtmachen. Noch lässt sich die Saison 2026 fahren – danach soll Schluss sein. Was nach einer lokalen Tiroler Posse klingt, ist in Wahrheit ein Lehrstück darüber, warum Trails in Österreich so verdammt zerbrechlich sind.Was beschlossen wurdeDer Blindsee Trail gehört seit 2014 zu den Aushängeschildern der Region rund um Lermoos und Biberwier: rund 8,2 Kilometer Länge, etwa 710 Höhenmeter bergab, Naturtrail-Charakter und am Ende der türkisblaue Blindsee als Belohnung. Genau diese Strecke soll nun fallen.Nach Berichten der Tiroler Tageszeitung und regionaler Bike-Medien hat der Gemeinderat Biberwier die Sperre beschlossen – Stand jetzt einstimmig. Die Nutzung bleibt für die laufende Saison 2026 noch möglich, ab 2027 soll der Trail für Mountainbiker zu sein. Eine ausführliche offizielle Beschlussbegründung der Gemeinde liegt bislang nicht öffentlich vor – die Faktenlage stützt sich also vorerst auf die Berichterstattung und erste Wortmeldungen aus dem Rathaus.https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.com think radical – live radical.
8 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Der Antriebsspezialist von DJI hat sich am 19. Mai zur Debatte um Motorleistung geäußert. Eine Einordnung — denn so plausibel die Argumente klingen, so deutlich umgeht das Statement den eigentlichen Kern. Und es gibt gute Gründe zu glauben, dass genau das Kalkül ist.
Avinox hat ein Statement abgesetzt. Der Hersteller, der mit dem M1 und jüngst dem M2S mit 1.500 Watt Spitzenleistung den E-MTB-Markt aufgerollt hat, wehrt sich gegen Kritik aus der Branche. Der Tenor: Wer hohe Leistung mit hoher Gefahr gleichsetze, missverstehe das Konzept. Power sei nicht Geschwindigkeit, sondern Zugänglichkeit, für schwerere Fahrer, ältere Rider, Menschen mit Einschränkungen, Cargo-Anwendungen.
Das klingt vernünftig. Und es ist auch nicht komplett falsch. Trotzdem ist das Statement aus unserer Sicht weder ehrlich, noch hilfreich für die Sache, die es schützen will: das Mountainbiken.
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Der Antriebsspezialist von DJI hat sich am 19. Mai zur Debatte um Motorleistung geäußert. Eine Einordnung — denn so plausibel die Argumente klingen, so deutlich umgeht das Statement den eigentlichen Kern. Und es gibt gute Gründe zu glauben, dass genau das Kalkül ist.
Avinox hat ein Statement abgesetzt. Der Hersteller, der mit dem M1 und jüngst dem M2S mit 1.500 Watt Spitzenleistung den E-MTB-Markt aufgerollt hat, wehrt sich gegen Kritik aus der Branche. Der Tenor: Wer hohe Leistung mit hoher Gefahr gleichsetze, missverstehe das Konzept. Power sei nicht Geschwindigkeit, sondern Zugänglichkeit, für schwerere Fahrer, ältere Rider, Menschen mit Einschränkungen, Cargo-Anwendungen.
Das klingt vernünftig. Und es ist auch nicht komplett falsch. Trotzdem ist das Statement aus unserer Sicht weder ehrlich, noch hilfreich für die Sache, die es schützen will: das Mountainbiken.
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7 Minuten
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Am 7. Mai hat die NRW-Landesregierung einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der das Mountainbiken im bevölkerungsreichsten Bundesland faktisch auf Forststraßen beschränken würde. Trailbau wird zur eigenständigen Ordnungswidrigkeit. Bis zum 8. Juni läuft die Verbändebeteiligung. Was im Entwurf wirklich steht, warum er noch strenger wäre als die berüchtigte 2-Meter-Regel in Baden-Württemberg – und warum die DIMB jetzt zur Ruhe rät, obwohl es brennt.
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Am 7. Mai hat die NRW-Landesregierung einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der das Mountainbiken im bevölkerungsreichsten Bundesland faktisch auf Forststraßen beschränken würde. Trailbau wird zur eigenständigen Ordnungswidrigkeit. Bis zum 8. Juni läuft die Verbändebeteiligung. Was im Entwurf wirklich steht, warum er noch strenger wäre als die berüchtigte 2-Meter-Regel in Baden-Württemberg – und warum die DIMB jetzt zur Ruhe rät, obwohl es brennt.
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4 Minuten
Nach Jahren der Rabatte stabilisiert sich der Markt – auf einem neuen, höheren Niveau.Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report2026 beginnt mit einem Markt, der sich beruhigt hat, aber nicht zurückkehrt. Die großen Rabattschlachten der Jahre 2023 und 2024 sind vorbei. Die Lagerbestände sind abgebaut, die Produktion wurde angepasst, und die Branche hat ihre Überkapazitäten korrigiert. Doch wer darauf hofft, dass Mountainbikes wieder so günstig werden wie vor der Pandemie, wird enttäuscht sein. Die Preisstruktur des Jahres 2026 zeigt deutlich: Der Markt hat ein neues Normal gefunden.Die Gründe dafür liegen tiefer als die bloßen Verkaufszahlen. Die gesamte Produktionskette ist teurer geworden. Aluminium, Carbon, Gummi, Elektronik – alles kostet heute mehr als vor fünf oder zehn Jahren. Die Löhne in den Produktionsländern sind gestiegen, Transport bleibt teurer als früher, und viele Herstellungsprozesse müssen aus nachhaltigen oder regulatorischen Gründen umgestellt werden. Das Ergebnis ist ein Basiskostenblock, der sich nicht mehr nach unten drücken lässt.https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.de think radical – lebe radikal.
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Ein Wasserspritz-Wettbewerb, ein paar wütende Anwohner, ein evangelischer Pfarrer als Verpächter – und plötzlich steht ein ganzer Bikepark vor dem Aus. In Isny im Allgäu kämpft eine Bürger-Petition um die Max Wild Arena. Über 2.500 Unterschriften gibt es schon, aber das reicht nicht. Was passiert ist, was die Community sagt – und warum das jeden Mountainbiker im DACH-Raum betrifft.
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Die Max Wild Arena in Isny – im Sommer Bikepark mit drei Lines, im Winter Familien-Skigebiet, bleibt 2026 zu. Die Sommer-Saison ist gestrichen, das Equipment wird abgezogen. Auslöser: ein eskalierter Anwohnerstreit nach einem Watersplash-Event Ende Februar. Eine Petition läuft auf openpetition.de, Stand jetzt: 2.517 Unterschriften. Jetzt unterschreiben hilft.
https://www.openpetition.de/petition/online/petition-zum-erhalt-und-zur-unterstuetzung-der-max-wild-arena-in-isny
Veröffentlicht von den Radical Life Studios / MTB Report
Die Max Wild Arena in Isny – im Sommer Bikepark mit drei Lines, im Winter Familien-Skigebiet, bleibt 2026 zu. Die Sommer-Saison ist gestrichen, das Equipment wird abgezogen. Auslöser: ein eskalierter Anwohnerstreit nach einem Watersplash-Event Ende Februar. Eine Petition läuft auf openpetition.de, Stand jetzt: 2.517 Unterschriften. Jetzt unterschreiben hilft.
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4 Minuten
Stuttgart feiert sich. Die CDU jubelt auf Instagram, Red Bull bringt Weltklasse-Sport mitten in die Stadt, und alle freuen sich über das tolle Bild, das Stuttgart damit nach außen abgibt. Schön. Wirklich. Aber dann meldet sich Focus Bikes zu Wort und trifft den Nagel auf den Kopf.https://radicallifestudios.dehttps://mtb-report.de think radical – lebe radikal.