Camerata Zürich Podcast – Klassische Musik erleben. Persönlich. Nah.

Camerata Zürich Podcast – Klassische Musik erleben. Persönlich. Nah.

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Episoden

Sharon Kam über Mozart, Klarinette und das Reisen
07.07.2026
27 Minuten
Sharon Kam stand mit 16 zum ersten Mal als Solistin vor dem Israel Philharmonic Orchestra – unter Zubin Mehta. Im Gespräch mit Esther Hoppe erzählt sie von ihrem Werdegang, von den Eigenheiten ihres Instruments und davon, was das Reiseleben einer Solistin heute mit dem Musikeralltag zu Mozarts Zeiten verbindet – und was nicht. Anlass des Gesprächs: Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur KV 622, das Sharon Kam mit der Camerata Zürich am 27.06.2026 in der Tonhalle Zürich aufführte.
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Auf der Spitze einer Zeitsäule – Alfred Zimmerlin über Landschaft, Erinnerung und Musik
22.06.2026
31 Minuten
Warum inspiriert die Schweiz seit Jahrhunderten Künstler:innen aus aller Welt? Und wie werden Landschaften, Fossilien, Erinnerungen und Geschichte zu Musik?


In dieser Folge spricht Gustavo de Freitas, Direktor der Camerata Zürich, mit dem Schweizer Komponisten, Cellisten und Improvisator Alfred Zimmerlin über sein Werk Gezeiten der Zeit, das die Camerata Zürich am 27. Juni 2026 in der Tonhalle Zürich aufführt.


Ausgehend von seiner Kindheit am Jura-Südfuss erzählt Zimmerlin von Fossilien aus dem Jurameer, keltischen Wallanlagen, alten Stiftskirchen und der Idee der «Zeitsäule» – einer Sicht auf die Zeit, die sich nicht als Linie, sondern als Schichtung von Erfahrungen, Erinnerungen und gelebten Leben versteht.


Ein Gespräch über Landschaft als Gedächtnis, über Melodien aus aller Welt, über Mendelssohns «Schweizer» Sinfonie, Haydns unerschöpfliche Kreativität und die Frage, warum man manchmal lieber in der Gegenwart bleibt, als eine Zeitreise zu unternehmen.
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Vivaldi zum Znüni – Wie Kinder klassische Musik neu erfinden
13.05.2026
39 Minuten
Wie begeistert man Kinder für klassische Musik – ohne erhobenen Zeigefinger und ohne didaktische Floskeln?


In dieser Folge spricht Camerata-Bratschist Hugo Bollschweiler mit der Musikvermittlerin Evamaria Felder und der Primarlehrerin Yasmin Chaudri über den oft erstaunlich direkten Zugang von Kindern zu Musik und darüber, warum gerade Antonio Vivaldi bei jungen Menschen bis heute eine besondere Wirkung entfaltet.


Im Zentrum steht das aussergewöhnliche Vermittlungsprojekt Camerata@School – Vivaldi Recomposed: Primarschüler:innen entwickeln dabei gemeinsam mit Musiker:innen der Camerata Zürich ihre eigenen „Vier Jahreszeiten“, experimentieren mit Klängen, bauen Instrumente, komponieren, arbeiten mit grafischer Notation, sammeln Geräusche aus ihrem Alltag und planen Schritt für Schritt ein ganzes Konzert. 


Warum reagieren Kinder oft unmittelbarer auf klassische Musik als Erwachsene? Wie spricht man über Musik, ohne sie zu „erklären“? Und wie schafft man musikalische Erlebnisse, die langfristig etwas auslösen?


Ein persönliches Gespräch über Neugier, Kreativität, Musikvermittlung und die Frage, wie nachhaltige kulturelle Teilhabe überhaupt entstehen kann.
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Höchstleistungen – Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Musik und Tanz
30.03.2026
43 Minuten
Was verbindet musikalische und tänzerische Höchstleistungen? Und wann beginnt künstlerische Ausdruckskraft wirklich?


In Folge 7 des Camerata Zürich Podcasts spricht Edouard Mätzener mit Ballerina Giulia Tonelli über ihren ungewöhnlichen Weg in die professionelle Tanzwelt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was ein „Wunderkind“ im Tanz ausmacht – und welche Rolle Frühförderung, Disziplin und Durchhaltevermögen dabei spielen.


Dabei wird schnell klar: Höchstleistung entsteht nicht nur durch Technik, sondern durch eine tiefe innere Notwendigkeit, sich auszudrücken. Giulia Tonelli erzählt von ihrem persönlichen Zugang zur Kunst, von der Bedeutung von Bildung und Reflexion sowie von der Herausforderung, in einer Welt des permanenten Leistungsdrucks bei sich selbst zu bleiben.


Im Zentrum steht dabei die Verbindung von Musik und Bewegung: der Moment auf der Bühne, in dem Denken in den Hintergrund tritt und der Körper beginnt, Musik sichtbar zu machen.
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Die unsichtbare Partitur des Orchestermanagers – im Gespräch mit Orchesterdirektor Gustavo de Freitas
10.02.2026
36 Minuten
Was passiert hinter den Kulissen eines Orchesters, lange bevor der erste Ton erklingt?


In dieser Folge spricht Pascal Druey, Stimmführer der 2. Violinen, mit Gustavo de Freitas, Direktor der Camerata Zürich, über die oft unsichtbare, aber entscheidende Arbeit eines Orchestermanagers hinter den Kulissen: über Kommunikation als Führungsinstrument, über Sprache als Brücke zwischen Kunst und Organisation und über die Polyphonie der vielen Stimmen, die nicht auf dem Notenpult liegen, sondern in Gesprächen, E-Mails, Sitzungen und Beziehungen entstehen.


Wie führt man ein Ensemble zwischen künstlerischem Anspruch und organisatorischer Realität? Und warum ist Zuhören manchmal wichtiger als Sprechen ?


Ein persönliches, reflektiertes Gespräch über Verantwortung, Vermittlung und die Kunst, Strukturen so zu gestalten, dass Musik entstehen kann.
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Über diesen Podcast

Der Camerata Zürich Podcast bringt Sie näher an die Menschen und Geschichten hinter der Musik. Musiker:innen und Komponist:innen geben persönliche Einblicke in Werke, Probenarbeit und Konzerterlebnisse, aber auch Menschen aus musikfremden Sparten kommen zu Wort und eröffnen neue, unerwartete Perspektiven. Jede Folge ist mit einem Konzertprogramm verbunden und vertieft den Zugang zur Musik. Ob Mozart, Holliger oder Stravinsky – hier entdecken Sie Hintergründe, Beweggründe und Geschichten, die ein Live-Erlebnis noch intensiver machen. Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen.
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Die unsichtbare Partitur des Orchestermanagers – im Gespräch mit Orchesterdirektor Gustavo de Freitas
Die unsichtbare Partitur des Orchestermanagers – im Gespräch mit Orchesterdirektor Gustavo de Freitas

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