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Episoden

58 Minuten
Seit Jahren verschlechtern sich die Leistungen deutscher Schüler:innen, wie die PISA-Studie zeigt. Der Journalist und Lehrer Alexander Brand besuchte die Schulen der Bildungsweltmeister Finnland, Estland, Japan und Singapur und fragt: Was machen diese Länder anders? Im Forschungsbriefing nimmt er mit Host Jonas Ross die aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie unter die Lupe. Denn die Debatte nach Veröffentlichung der jährlichen Erhebung gleicht fast schon einer einstudierten Tradition: schlechte Ergebnisse, gefolgt von großer Sorge um das Bildungssystem in Deutschland, dann vehemente Forderungen nach Veränderung und dann? Die Bildungspolitik scheint gegen die anhaltende Krise des Bildungsstandorts Deutschland keine Antworten zu finden. Aber warum ist das so, obwohl sich eigentlich alle auf Bildung als Priorität Nummer 1 einigen können? Das und mehr besprechen wir mit Alexander in dieser Folge von SdF. Was bedeuten die neuen PISA-Ergebnisse eigentlich? Was machen andere Länder besser? Und welche Veränderungen braucht es in Deutschland wirklich, um langfristig ein gutes Bildungssystem zu erhalten?
1 Stunde 8 Minuten
Im neuen Deep Dive von Stand der Forschung geht es um sogenannte „hydrologische Phänomene", einfach gesagt: Es geht um Niedrigwasser. Darum, wie es entsteht, welche Bedeutung Flüsse für Deutschland haben und wie der Klimawandel die Zukunft unserer Wasserstraßen beeinflusst. Denn wir wollen herausfinden: Was war da los in diesem Sommer und wird es jetzt jedes Jahr so trocken? An kaum jemandem werden die Bilder und Meldungen dieses Sommers vorbeigegangen sein. Alte Kriegsschiffe tauchen in leeren Flussbetten auf, Transporte sind tagelang nicht möglich und die Natur in Gebieten des Rheins und der Donau leidet unter den Folgen von Niedrigwasser. SdF-Host Jonas Ross spricht in dieser Folge mit Daniel Bachmann. Er kann nicht nur erklären, wie der Klimawandel unsere Wasserstraßen beeinflusst und was sich da gerade verändert. Sondern er weiß auch, dass es Niedrigwasser und Hochwasser auch vor dem Klimawandel gegeben hat. Und er erforscht genau diese sogenannten hydrologischen Phänomene von Niedrig- und Hochwasser seit Jahren. Zeit also, sich mal damit zu beschäftigen, was da eigentlich passiert in unseren Flüssen und was der Klimawandel damit zu tun hat. Was genau hat sich da diesen Sommer ereignet? Und ist es möglich, sich auf diese Ereignisse besser vorzubereiten? Daniel Bachmann hat seit September 2018 die Professur für Hydromechanik, hydrodynamische Modellierung und Hochwasserrisikomanagement im Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit (WUBS) an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne.
1 Stunde 7 Minuten
In diesem "Deep Dive" von Stand der Forschung tauchen wir ein in das Forschungsprojekt K3VR – eine multisensorische, KI-gestützte virtuelle Trainingsumgebung, die Einsatzkräften der Polizei gezielt deeskalierende Kommunikation beibringen soll. Ob präventiv oder als Helfer*innen nach einem Notruf: Polizist*innen sind häufig in Ausnahmezuständen. Dabei kann man erleben, wie aus menschlicher Interaktion scheinbar wie aus dem Nichts eine gewaltvolle Auseinandersetzung wird. Wann kippt eine Situation? Wann wird aus einer angespannten Lage körperliche Gewalt? Welches Verhalten der Beamten provoziert Gewalt? Und: Lassen sich solche Situationen trainieren? Genau diesen Fragen gehen Forschende der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts seit vier Jahren nach – gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Im K3VR-Projekt begeben sich Polizeibeamte mit VR-Brillen in virtuelle Einsatzszenarien. Die Umgebungen variieren: Von dem Kontakt mit aggressiven Gruppen bis hin zum Nachbarschaftsstreit. Dabei werden physiologische und mimische Daten der Trainierenden erfasst – Herzschlag, Gesichtsausdruck, Körperreaktionen – um zu verstehen, wann und warum Situationen eskalieren. Ergänzt wurde das durch qualitative Interviews mit Polizeibeamt*innen und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zu Erfahrungen mit der Polizei. Zu Gast bei Host Jonas Ross sind die beiden zentralen Köpfe hinter K3VR: Thomas Koch ist stellvertretender Leiter der Gruppe „Capture & Display Systems" in der Abteilung „Vision & Imaging Technologies" am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut. Prof. Dr. Andreas Bock ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin, seit 2021 auch ihr Präsident. Seine Forschung verbindet unterschiedliche sozialwissenschaftliche Ansätze und untersucht die Dynamiken von Bedrohungswahrnehmungen und gesellschaftlichen Konflikten. Mit ihnen geht es um die Frage, wann aus Worten Gewalt wird, wie gut Stresssituationen trainierbar sind und welche Erkenntnisse die Daten des Projekts geliefert haben.
52 Minuten
Gedanken, Gefühle, Verstehen – geht es um unsere Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz, fallen all zu oft Worte, die menschliche Denkprozesse oder Emotionen beschreiben. Worte, die wir klar kognitive Vorgängen im menschlichen Gehirn zuordnen. Wir vermenschlichen die KI, und sie macht es uns auch leicht, in ihr etwas Echtes, Lebendes zu sehen. Oder?    Je mehr KI Teil unseres Alltags wird, desto dringender müssen wir uns grundlegende Fragen stellen: Ist der digitale Raum ein echter Raum? Wie können wir ihn navigieren? Wie kommunizieren wir mit der KI? Und benötigen wir neue Worte, um über die KI zu sprechen?  In diesem Forschungsbriefing machen Host Jonas Ross und Gast Eva Wolfangel einen bunten Streifzug durch aktuelle Themen der künstlichen Intelligenz – einen Streifzug, der vom KI-Bias über die Musik bis ins Kloster führt.    Eva Wolfangel ist Wissenschafts- und Technikjournalistin. Sie schreibt regelmäßig für unterschiedliche Medien über Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, die Zukunft der Arbeit, Virtuelle Realitäten und Technikethik. Als VR-Reporterin berichtet sie immer wieder über unser Erleben an der Schnittstelle von realem und virtuellem Raum. Sie ist Co-Host des Podcasts „They Talk Tech“ (mit Svea Eckert) und Autorin des Buches „Ein falscher Klick“. In diesem Forschungsbriefing ordnet sie für uns aktuelle Forschungsmeldungen ein, berichtet von ihren Recherchen und beantwortet grundlegende Fragen zur KI.    Warum wir vielleicht neue Worte brauchen, um unsere Kommunikation mit der KI einzuordnen, wie der Bias in Large Language Models (LLM) wie ChatGPT und Gemini kommt und wieso immer mehr Menschen wegen künstlicher Intelligenz den sozialen Netzwerken den Rücken kehren. All das und mehr in diesem Forschungsbriefing von Stand der Forschung.
59 Minuten
An der Hochschule Rhein-Waal wird an unserer digitalen Resilienz geforscht. Wie das aussieht und was das bedeutet, darum geht es in dieser Deep-Dive-Folge von Stand der Forschung. Was passiert, wenn die digitalen Systeme, auf die wir uns täglich verlassen, ins Stocken geraten? Wie anfällig sind wir wirklich für Phishing-Mails? Und was geschieht, wenn KI Einfluss auf unsere Entscheidungsfähigkeit nimmt? Unsere digitalen Kontaktpunkte sind längst nicht mehr nur privater Natur. Gesundheitsdaten, Steuerinformationen, persönliche Dokumente und politische Meinungsbildung: Das Internet ist zum zentralen Knotenpunkt unserer Informationen und unseres Miteinanders geworden. Und dieses Miteinander ist bedroht – ständig. Mit Prof. Dr. Matteo Große Kampmann spricht Host Jonas Ross über das, was uns häufig fehlt: digitale Resilienz. Große Kampmann ist Professor für „Verteilte Systeme“ an der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal. In dieser Folge berichtet er über die Erkenntnisse seiner Forschung zu unserem digitalen Miteinander. Gibt es ein perfektes Sicherheitssystem? Was genau ist eigentlich ein verteiltes System? Und wie steht es um unsere digitale Sicherheit und unsere Resilienz? Außerdem in dieser Folge: Prof. Dr.-Ing. Patrick-Benjamin Bök, Professor für Praktische Informatik an der Hochschule Rhein-Waal. Er erzählt zu Beginn der Episode von seinem Weg zur Professur und vom Cloud Resilience Lab am Standort Kamp-Lintfort. Seit 2023 wird das Labor von Prof. Dr. Patrick-Benjamin Bök und Prof. Dr. Matteo Große Kampmann geleitet. Die Forschung dort zielt darauf ab, innovative und resiliente Lösungen im Bereich verteilter und integrierter Cloud-Systeme zu entwickeln. Es ist der Ort, an dem jene spannenden Erkenntnisse über unsere digitale Infrastruktur entstehen, die in dieser Folge diskutiert werden.
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Über diesen Podcast

In diesem Podcast widmen wir uns in zwei Arten von Folgen dem "Stand der Forschung". Im Deep Dive tauchen wir in Kooperationen mit den Hochschulen und Forschungsinstituten dieses Landes in die verschiedensten Forschungsfelder ein. Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, Neues lernen, Methoden verstehen und die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereiche beleuchten, um dem jeweils aktuellsten Stand dieser Forschungsfelder näher zu kommen. Begleitend spricht Host Jonas Ross im Forschungsbriefing mit Wissenschaftsjournalist*innen und Expert*innen diverser Bereiche. Wir finden heraus, woran sie arbeiten, was ihre letzte große Erkenntnis war, und sprechen in kurzweiligen Kategorien über die aktuellen Meldungen aus der Wissenschaft und dem professionellen Alltag unserer Gäste. KI, Gesundheit, Gaming oder Protest: Sprechen wir über den Stand der Forschung! Die Deep-Dive-Folgen entstehen als bezahlte Partnerschaften der Hochschulen und Forschungsinstitute mit ZEIT Advise. Das Forschungsbriefing ist ein redaktionell freies Format des Studio ZX im Auftrag von ZEIT Advise.
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„Stand der Forschung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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