Podcaster
Episoden
24.05.2026
27 Minuten
Die zweite Staffel kommt zum Ende. Und mein Gehirn ist heute Matsch. Deshalb ist heute alles anders als sonst und anstatt thematisch einigermaßen im Rahmen zu bleiben, rede ich heute querbeet und ein bisschen durcheinander. Einfach weil. Und lade euch ein mit mir durch meinen Stream of Consciousness zu wandern. Danke, dass ihr mich durch diese zwei Staffeln begleitet habt! Ich mache jetzt zwei Wochen Pause und dann geht’s weiter mit Staffel 3. Ihr wollt was mit mir teilen? Immer gerne! Folgt VoicemailForYou auf Instagram.
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17.05.2026
30 Minuten
1. Girlmath nervt! Frauen dürfen seit den 70igern ihre eigenen Konten eröffnen, seit 1974 in Amerika, zehn Jahre vorher in Kanada. Das ist noch nicht soooo lange her. Und auch wenn der Zugang zu Investments, Krediten und Anlagen aller Art zuvor nicht ohne männliche Zustimmung möglich war, heißt das natürlich nicht, dass nicht trotzdem eine große Anzahl Frauen im Hintergrund die Finanzen der Familie geregelt hat. Heute haben Frauen Zugang und werden doch oft schlecht beraten. Wir reden immer noch von "Girl"math (und das Girl in dem Wort bedeutet nicht “ausgezeichnet” oder “superschlau”, sondern wieder mal “bisschen blöd” und nur am Geld ausgeben interessiert) als wären Frauen nicht in der Lage verantwortungsvoll, weitsichtig und investmentfreudig mit Geld(anlagen) umzugehen. Nervt doch.
2. Ich habe keinen Bock mehr auf kleine Kinder. Eure können super niedlich sein, und da sag ich auch gar nichts dagegen. Ich bin einfach nur froh, dass ich bald wieder mehr Zeit für mich habe. Wer Kinder erzieht, muss nämlich ziemlich lange einen anderen Menschen und dessen Interessen priorisieren. Und bei mir hat das dazu geführt, dass ich mit Schrecken festgestellt habe, dass ich gar nicht so genau weiß, was meine Hobbies eigentlich sind. Das heißt, es wird Zeit, sich ein bisschen wiederzuentdecken. Und da hab ich richtig Bock drauf.
3. Australien. Das Land der Spieler. Ich bin offensichtlich in Australien mit meiner heimlichen (nicht so heimlichen) Liebe fürs Lotto-Spielen in guter Gesellschaft. Denn es gibt hier so viele Spieler wie sonst nirgendwo! Und dieverlieren ganz schön viel Geld! 25 Milliarden Dollar nämlich, wahrscheinlich sogar mehr. Da bin ich mit meinen 10 Dollar jeden Monat noch ganz zurückhaltend. (hier mehr: https://theconversation.com/the-biggest-losers-how-australians-became-the-worlds-most-enthusiastic-gamblers-252496)
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2. Ich habe keinen Bock mehr auf kleine Kinder. Eure können super niedlich sein, und da sag ich auch gar nichts dagegen. Ich bin einfach nur froh, dass ich bald wieder mehr Zeit für mich habe. Wer Kinder erzieht, muss nämlich ziemlich lange einen anderen Menschen und dessen Interessen priorisieren. Und bei mir hat das dazu geführt, dass ich mit Schrecken festgestellt habe, dass ich gar nicht so genau weiß, was meine Hobbies eigentlich sind. Das heißt, es wird Zeit, sich ein bisschen wiederzuentdecken. Und da hab ich richtig Bock drauf.
3. Australien. Das Land der Spieler. Ich bin offensichtlich in Australien mit meiner heimlichen (nicht so heimlichen) Liebe fürs Lotto-Spielen in guter Gesellschaft. Denn es gibt hier so viele Spieler wie sonst nirgendwo! Und dieverlieren ganz schön viel Geld! 25 Milliarden Dollar nämlich, wahrscheinlich sogar mehr. Da bin ich mit meinen 10 Dollar jeden Monat noch ganz zurückhaltend. (hier mehr: https://theconversation.com/the-biggest-losers-how-australians-became-the-worlds-most-enthusiastic-gamblers-252496)
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10.05.2026
28 Minuten
1. Zum ersten Mal im Laufe meiner Karriere wird Muttertag tatsächlich gefeiert und alle Mütter, die bei uns arbeiten werden zum boozy Lunch eingeladen. Und ich finde es großartig! Es ist das erste Mal, dass ich das Gefühl vermittelt bekomme, dass man als arbeitende Mama tatsächlich wertgeschätzt. Grenzt einsolcher Tag andere aus? Ja! Wenn es dabei nur um Männer gehen würde, könnte ich das wahrscheinlich verkraften. Aber was ist mit den anderen Frauen, die nun mal keine Mutter werden wollen?
2. Dass der Muttertag ein wundervoller Verkaufsanlass ist, war mir klar. Aber hier hat das ungeahnte Ausmaße angenommen. Die Straßen sind vollgestopft wie sonst nie, die Restaurants quellen über und Floristen machen den Umsatz des Jahrhunderts. Und ich? Bin mittendrin und mache Fotos “for the gram”, wie alle anderen auch.
3. Ich bin ja im Grunde immer dafür, nicht hinterm Berg zu halten. Auch bei der Arbeit nicht. Und finde auch, je mehr von unserem Leben wir mit Kolleginnen teilen, desto besser. Also absoluter Oversharing-Fan! Aber diese Woche bin ich Teil einer Unterhaltung geworden, bei der sich mir die Frage aufgedrängt hat: Wie viel ist zu viel?
Ich freu mich auf Gedanken: Von euch, für mich! Schickt mir eureMeinung als Text oder Audio und folgt VoicemailForYou auf Instagram.
2. Dass der Muttertag ein wundervoller Verkaufsanlass ist, war mir klar. Aber hier hat das ungeahnte Ausmaße angenommen. Die Straßen sind vollgestopft wie sonst nie, die Restaurants quellen über und Floristen machen den Umsatz des Jahrhunderts. Und ich? Bin mittendrin und mache Fotos “for the gram”, wie alle anderen auch.
3. Ich bin ja im Grunde immer dafür, nicht hinterm Berg zu halten. Auch bei der Arbeit nicht. Und finde auch, je mehr von unserem Leben wir mit Kolleginnen teilen, desto besser. Also absoluter Oversharing-Fan! Aber diese Woche bin ich Teil einer Unterhaltung geworden, bei der sich mir die Frage aufgedrängt hat: Wie viel ist zu viel?
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05.05.2026
28 Minuten
1.
Auf meiner Mission mich so gut wie möglich mit dem weiblichen Körper auszukennen, hab ich diese Woche wieder mal in “Woman on Fire” reingelesen und habe ein bisschen über Hormone gelesen. Von Östrogen und Testosteron hab ich schon in Schulzeiten gehört, aber Progesteron war neu für mich. Und wie das gebildet wird, ist ziemlich cool.
2. Looksmaxxing ist all over Instagram und TikTok. Und ich bin fast ein bisschen sprachlos. Was für krasse Sachen die Boys da machen, um schön und muskulös zu werden und wie schrecklich überzeugt sie sind, dass man, um Erfolg im Leben und in der Liebe zu haben, Muskeln braucht und die perfekte Jawline und natürlich am besten über 1.85cm groß sein muss... Wenn das nicht der Stoff ist aus dem zukünftige Therapie-Sessions gemacht sind.
3. Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen, vor allem, wenn es um eine bestimmte Bauweise geht, dann denken wir an Materialen und Luftzirkulation und Doppelverglasung... Aber wenn man sich das mal aus einer englischen Perspektive anschaut, kann sustainability eben auch das sein, was wir gerne sustainen, also erhalten wollen. Und schon sind wir bei Architektur, die durch Ästhetik überzeugt, durch eine kulturelle Ebene, die wir erhalten wollen. SO habe ich noch nie darüber nachgedacht und finde es wundervoll faszinierend.
Ich freu mich auf Gedanken: Von euch, für mich! Schicktmir eure Meinung als Text oder Audio undfolgt VoicemailForYou auf Instagram.
Auf meiner Mission mich so gut wie möglich mit dem weiblichen Körper auszukennen, hab ich diese Woche wieder mal in “Woman on Fire” reingelesen und habe ein bisschen über Hormone gelesen. Von Östrogen und Testosteron hab ich schon in Schulzeiten gehört, aber Progesteron war neu für mich. Und wie das gebildet wird, ist ziemlich cool.
2. Looksmaxxing ist all over Instagram und TikTok. Und ich bin fast ein bisschen sprachlos. Was für krasse Sachen die Boys da machen, um schön und muskulös zu werden und wie schrecklich überzeugt sie sind, dass man, um Erfolg im Leben und in der Liebe zu haben, Muskeln braucht und die perfekte Jawline und natürlich am besten über 1.85cm groß sein muss... Wenn das nicht der Stoff ist aus dem zukünftige Therapie-Sessions gemacht sind.
3. Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen, vor allem, wenn es um eine bestimmte Bauweise geht, dann denken wir an Materialen und Luftzirkulation und Doppelverglasung... Aber wenn man sich das mal aus einer englischen Perspektive anschaut, kann sustainability eben auch das sein, was wir gerne sustainen, also erhalten wollen. Und schon sind wir bei Architektur, die durch Ästhetik überzeugt, durch eine kulturelle Ebene, die wir erhalten wollen. SO habe ich noch nie darüber nachgedacht und finde es wundervoll faszinierend.
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28.04.2026
21 Minuten
1. Bin ich ein gutes Vorbild für meine Tochter? Koche ich zu oft? Sieht sie mich zu häufig die Wohnung putzen? Oder generell Dinge tun, die zu lange “die Aufgabe der Frau” waren. Ich frage mich das häufig und bin mir nicht so sicher...
2. Heißt so weil – Edition Eselsbrücke. Ich kann schon mal vorweg nehmen: Das Wort Donkey Bridge gibt es im Englischen nicht. Musste ich am Wochenende feststellen. Oder vielleicht sage ich lieber “Noch nicht”, denn eigentlich ist das Wort doch viel zu gut, um nicht auch in eine neue Sprache überführt zu werden.
3. Von kultureller Homogenität zu kognitiver Homogenität. Darüber habe ich diese Woche nachgedacht, nachdem ich einen KI-Vortrag gehört habe. Und ich bin gespannt, was ihr denkt: Sind schon alle Wohnzimmer von Tokio bis London nurnoch beige? Und sind wir bald alle nicht “nur” kulturell, sondern auch “gedanklich” gleichgeschaltet? Und was bedeutet das für unser Schulsystem?
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2. Heißt so weil – Edition Eselsbrücke. Ich kann schon mal vorweg nehmen: Das Wort Donkey Bridge gibt es im Englischen nicht. Musste ich am Wochenende feststellen. Oder vielleicht sage ich lieber “Noch nicht”, denn eigentlich ist das Wort doch viel zu gut, um nicht auch in eine neue Sprache überführt zu werden.
3. Von kultureller Homogenität zu kognitiver Homogenität. Darüber habe ich diese Woche nachgedacht, nachdem ich einen KI-Vortrag gehört habe. Und ich bin gespannt, was ihr denkt: Sind schon alle Wohnzimmer von Tokio bis London nurnoch beige? Und sind wir bald alle nicht “nur” kulturell, sondern auch “gedanklich” gleichgeschaltet? Und was bedeutet das für unser Schulsystem?
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Über diesen Podcast
Ein Podcast mit vielen Fragen und wenig Antworten... wie eine bunte
Tüte: Da weißt du nie, was du abbekommst, ob ein heiß begehrter
Cola-Kracher dabei ist oder doch die Ekel-Lakrize. Was ich hier
äußerst clever als meine All Time Favourite Späti Überraschung
beschreibe, sind natürlich in Wirklichkeit meine Gedanken und
Ideen, die mir die Woche über durch den Kopf gehen. Und damit sie
auch endlich mal nicht mehr einfach nur so durch mich
hindurchspazieren, habe ich beschlossen, sie mit euch zu teilen.
Sound Design & Audio Engineering: David Friedrich
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