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Episoden

40 Minuten
Mit nur 43 Jahren erhielt der Mediziner und Chemiker Gerald Edelman den Medizin-Nobelpreis für seine bahnbrechenden Erkenntnisse über das Immunsystem. Seither hat er sich der Erforschung des menschlichen Gehirns zugewandt und eines der führenden Hirnforschungsinstitute gegründet. Dort studiert er auch Fragen, vor denen viele andere Wissenschaftler zurückschrecken, so etwa die Königsfrage nach Beschaffenheit und Wesen des menschlichen Bewusstseins.
20 Minuten
Die Filmemacherin Iara Lee aus Brasilien dreht ihre Filme in Japan und in den U.S.A. In ihrem jüngsten Film "Synthetic Pleasures" beschreibt sie spannend neueste Formen kontrollierter Umwelt in Japan (Ocean-Beach in der Halle, Hallen-Ski), Errungenschaften der Nano -Technik (Roboter, die in die einzelnen Zellen und Organe dringen), Nootropics (Optimierung der Hirnökologie), transhumane Terminal Identitäten ("der Mensch als Interface"), Cryonics (Einfrieren der Toten zwecks Wiederbelegung) und viele andere virtuelle Vergnügungen, die schon auf die Menschheit warten. Wie lange noch gibt es und braucht man Menschen? Wann kommt der Übermensch? Iara Lees Lieblingslektüre (die Filmemacherin hat in New York Philosophie studiert): Friedrich Nietzsche.
1 minute
Kein Computer, sagt Professor Mrigangka Sur, hat von sich aus "common sense". Nur der menschliche Verstand besitzt die nötige Plastizität um auf Grund von Strukturen und Ähnlichkeiten zu realistischen Schlüssen zu kommen. Diese menschliche Einbildungskraft braucht nicht nur die Leistungen des Gehirns sondern sie braucht auch die Hilfe eines Körpers, der in der Welt lebt. Menschliche Einbildungskraft ist ein Wunderwerk. Prof. Dr. Mrigangka Sur berichtet. Er ist Chef des Departments für Hirnforschung und Künstliche Intelligenz am Massachussetts Institute of Technology in Boston
21 Minuten
Der aufsehenerregende Kongress in München ist eingeteilt in 7 "Expeditionen": Expedition heißt übersetzt "Feldzug". Es geht um einen Feldzug für das neue Lernen, das junge Menschen für das Zeitalter der Computer vorbereitet. Von dem genialen Theoretiker des Lernerns im 16. Jahrhundert, dem Tschechen Comenius, bis Zyberspace im 20. Jahrhundert, führt ein weiter und doch nachbarlicher Weg. Das FMU, ein Institut mit dem langen Namen "Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht", hat diesen Kongress veranstaltet, der auf dieses neue Lernen, zusammengesetzt aus Personal Computer und Schulpause, vorbereitet, organisiert. Es berichtet der Direktor des Instituts Herr Dieter Kamm: Lernen als Prozess, "Trust the process".
42 Minuten
Die erste industrielle Revolution beruhte auf Wasserkraft und Dampfmaschine. Sie brachte einen rasanten Produktionsschub in die Welt und hat die Eigenschaften der Menschen nachhaltig geprägt. Aus ihr entstand die Moderne. Die zweite industrielle Revolution datiert man auf etwa 1880: der Siegeszug der Elektrizität und der Chemie. Die dritte industrielle Revolution reicht von der Rationalisierung der Arbeitskraft über zwei Weltkriege bis zu den Computern und Robotern. Neuerdings wird gesagt, dass wir in rasantem Tempo auf eine vierte industrielle Revolution zugehen: die 4.0-Welt. Es geht nicht nur um selbstfahrende Autos, einen stärkeren Grad der Vernetzung von Computern, sondern um eine Parallelwelt zu unseren gewohnten Wirklichkeiten. Fabriken, die sich selbst steuern, reparieren. Maschinerie, die ihre eigene Innovation beherrscht. Das ist das Internet der Dinge. Diese digital-industrielle Revolution wird die Menschen verändern, Spannungen und Umverteilungen zwischen ihnen erzeugen. Sie wird aber nicht ohne Weiteres Roboter oder künstliche Intelligenz stärker machen als die menschliche Natur. Dr. Marc Beise ist Leiter des Wirtschaftsressorts der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Die zahlreichen Mitarbeiter eines solchen Ressorts müssen alle verschiedenen Seiten der Ökonomie im Auge behalten und die Veränderungen in dieser Welt den Lesern dolmetschen. Ein solcher Wirtschaftsteil ist vielseitig wie ein Libellenauge. Dr. Beise berichtet, was uns im Internet der Dinge erwartet: von Silicon Valley bis zu von der Industrie fast unberührten Flächen in Afrika.
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Über diesen Podcast

Nicht nur Menschen lernen, sondern auch deren Maschinen. Manche Experten glauben, dass die Evolution in der künstlichen Intelligenz (K.I.) ihre Fortsetzung erhält.
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„Wie lernt der Robo sapiens?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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