Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Theater Echo - Wir sehen Schwarz Podcast

Episoden

1 Stunde 8 Minuten
Inhalt:

Was passiert, wenn ein zeitgenössisches Theaterstück den Mythos von Tausendundeine Nacht überschreibt und dabei Fragen nach Islam, Orientalismus und westlichen Projektionen aufwirft? In dieser Folge von Theater Echo: Wir sehen Schwarz diskutieren Sarah Seini, Lara Duymuş und Berfin Orman über Kurdwin Ayubs „Weiße Witwe“ an der Volksbühne Berlin.

Aus ihren Perspektiven als Künstlerinnen sprechen sie über Stereotype, Kostüm und Bühnenbilder, über Dekolonisierung und die Frage, wie muslimisch positionierte Künstlerinnen mit Bildern und Zuschreibungen umgehen. Dabei wird die Kritik auch persönlich: Welche Erfahrungen bringen sie selbst mit – und wie prägen ihre eigenen künstlerischen Arbeiten den Blick auf das Stück?

Mit:

Lara Duymuş ist eine türkische queere Bühnen- und Kostümbildnerin sowie Künstlerin. Nach ihrem Masterabschluss an der Universität der Künste Berlin arbeitet sie heute weiterhin sowohl in Istanbul als auch in Berlin und ist an Staatstheatern ebenso wie in der freien Szene tätig.

Berfin Orman ist Regisseurin, Autorin und transnationale Künstlerin. Dabei verwebt sie ihre politische und künstlerische Praxis mit kollektiven und individuellen biografischen Reflexionen. Sie ist Mitglied des Internationalen Theaterinstituts und Alumni der ITI Academy. Im Rahmen der ITI Academy entwickelte sie fürs Theater der Welt 2023 die Performance „Me & White Supremacy“ und co-kuratierte die Konferenz „Conflict & Care - dispute as a part of transformation within the performing arts and its institutions“. 

Sarah Seini (1998 in Bochum geboren) ist eine queere Künstlerin nigrischer und polnischer Abstammung, die in Berlin lebt und arbeitet; ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Kostümbild, Bühnenbild, Performance und skulpturalem Textildesign. Sie absolvierte ihren Bachelor im Kostümbild an der Universität der Künste Berlin (UdK), führt dort derzeit ihr Masterstudium fort und beschäftigt sich in ihrer interdisziplinären Arbeit mit Mehrfachzugehörigkeiten, postkolonialen Identitäten, Fragmentierung und Queerness, wobei sie Kostüm als Raum von Erinnerung, Transformation und gesellschaftlicher Zuschreibung untersucht. Seit 2019 arbeitet sie freiberuflich für Theater, Film und Performance als Kostüm- und Bühnenbilderin.

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg 

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
30 Minuten
Inhalt:

It´s not what you think, allow me to clarify ist ein Tanzstück, das einen Dialog über Umsiedlung, Flucht und Migration eröffnet – insbesondere für Menschen aus Entwicklungsländern und People of Color in Zeiten verschärfter Einwanderungspolitik. Das Stück lenkt den Blick auf „die andere Hälfte unserer Realität“ – auf Menschen aus zerstörten Nationen, die sich von kolonialen Unruhen und korrupter Führung erholen und dabei einen Kern von Potenzial, Ressourcen und Neubeginn in sich tragen.

Yasmine Calasse beschäftigt sich konsequent mit den Folgen des Kolonialismus und nimmt mit ihrem Team eine differenzierte Perspektive auf das Thema Migration ein, entlarvt Stereotype und hinterfragt die Logik des „White Saviourism“.

Yasmine Calasse ist eine südafrikanische zeitgenössische und Hip-Hop-Tänzerin, ausgebildet in der Dance Factory in Johannesburg und dem Peridance Center in New York City. Sie ist stark beeinflusst von der Streetdance-Szene, was sich nicht zuletzt im politischen und sozialen Bewusstsein ihrer Arbeiten zeigt. Als Choreografin arbeitet sie mit anderen Künstler*innen wie z.B. Willie Stark zusammen und führt Werke namhafter Choreografen auf, darunter Stephanie Thiersch, Ching Ching Wong, Ihsan Rustem, Jennifer Archibald, Elisabetta Minutoli, Rayboom and Jasmin Halper. Ihre Arbeit „Confinement” wurde in Kapstadt (Western Province Building für ICA 2020) ausgestellt. Yasmine Calasse ist Co-Produzentin von AFIA und Gründerin von ReIgnite Sessions.

Mit: Yasmine Calasse, Mable Preach, Mimi Odoom Harder

Foto  “Yasmine Calasse” by Hakki Topcu

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg 

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
43 Minuten
Inhalt: 

Wie findet man seinen eigenen Weg ins Theater? In dieser Folge spricht Patty Kim Hamilton mit Quang Nguyễn-Xuân über die ersten Schritte als Theaterautor*in und Regisseur*in, das Schreiben zwischen dem Politischen und Intimen und die Auseinandersetzung mit vietnamesischer Diaspora. Ein persönlicher Einblick in künstlerische Anfänge, erste Arbeiten und die Frage, wohin der eigene Weg führt.

Mit:

Moderation:

Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.

Künstler*in: 

"Quang Nguyễn-Xuân (they) interessiert an der Schnittstelle von Theater, Performance und Text das Verhältnis zwischen dem Politischen und Intimen. Studiert aktuell Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, davor Politikwissenschaft, Europäische Ethnologie und Sozialwissenschaften an der Universität Würzburg und Humboldt-Universität zu Berlin.

Bisherige Auftragsarbeiten als Theaterautor*in in der freien Szene umfassen Hörst du mich? (aufgeführt im HochX München, Ballhaus Ost, Theater Bremen), Model Minority (ROXY Birsfelden, Treibstoff Theatertage Basel) und Ersatzverwandte (HochX, Theaterhaus Jena), jeweils Stückentwicklungen zur vietnamesischen Diaspora unter Regie von Benjamin Truong. Entwickelte 2026 mit Nam Anh Nguyễn Quốc Fiktionsbescheinigung – Rumours from the Fish Market (Berliner Ringtheater), eine Lecture Performance über die globale Integration Vietnams, soziale Aufstiegserzählungen sowie das brüchige Aufwachsen darin, für die Quang zum ersten Mal Regie führte. Arbeitet aktuell am ersten eigenen szenischen Text Resolve, der anhand des Vermächtnisses des Vietnam-Amerika Kriegs und der Beteiligung der westdeutschen Nachkriegsindustrie darin Motive von Trauma, Schuld, Erlösung, Wiedergeburt behandelt. Mitgründer*in des Poetry-Projekts tạt lon poetry. Wenn nicht gerade in Berlin, dann in Hồ Chí Minh City. www.quangnguyenxuan.com  @einfach__quang

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg 

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
48 Minuten
Inhalt: Patty Kim Hamilon spicht mit Murat Dikenci und Dan Thy Nguyen über ihre langjährige Arbeit am Theater, den Wandel der postmigrantischen Theaterlandschaft und die Bedeutung des Ballhaus Naunynstraße. Es geht um Repräsentation, Macht, Verantwortung und die Frage: Wie kann ein diverses Theater der Zukunft aussehen?

Mit:

Moderation:

Patty Kim Hamilton ist Theaterautorin und Performance-Künstlerin. Sie arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.

Gäste und Experten:

Murat Dikenci, geboren in Hannover, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Seit 2007 arbeitet er als Autor, Regisseur, Dramaturg, Kurator und Schauspieler an nationalen und internationalen Projekten. Seine Inszenierungen verbinden literarische Stoffe mit einer politisch-poetischen Ästhetik, darunter Sesperado – Revolution of Color (2016), YAHYA HASSAN (2022) und Die Gerächten (2023). Von 2021 bis 2023 war er Künstlerischer Leiter der Universen und Künstlerischer Vermittler am Schauspiel Hannover und prägte dort eine solidarische Bühne für eine diverse Stadtgesellschaft. Von 2023 bis 2026 leitete er das STUDIO Я am Maxim Gorki Theater und setzte Impulse für junge Regiehandschriften und ein neues, diverses Publikum. Zuletzt inszenierte er am Maxim Gorki Theater Fatma Aydemirs Ellbogen (2024), Etel Adnans To Be In A Time of War (2025) sowie Die Legende von Paul und Paula (2025) und Der Fremde am Salzburger Landestheater.

Dan Thy Nguyen ist freier Theaterregisseur, Schauspieler, Schriftsteller und Sänger in Hamburg. Er arbeitete an diversen Produktionen u.a. In Ballhaus Naunynstraße, auf Kampnagel, dem Mousonturm Frankfurt, dem MDR und an der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2014 entwickelte und produzierte er das Theaterstück „Sonnenblumenhaus“ über das Pogrom von Rostock -Lichtenhagen, welches 2015 in seiner Hörspielversion die „Hörnixe“ gewonnen hat und bis heute noch an diversen Institutionen gespielt wird. Seit 2020 leitet er mit seiner Produktionsfirma Studio Marshmallow das Hamburger Festival "fluctoplasma - 96h Kunst Diskurs Diversität" und er ist stellvertretender Vorstand der LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg. 2021 erhielt er den Deutschen Hörspielpreis für seine schauspielerische Leistung.

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg 

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
48 Minuten
Inhalt:  

Was geschieht, wenn Sprache mehr als nur Kommunikation ist – wenn sie zu Erinnerung, Übersetzung, Gewalt, Widerstand und Heimat wird? In dieser Folge bewegen sich der Schriftsteller Ralph Tharayil und Lyriker*in Meloe Gennai zwischen Englisch und Deutsch und reflektieren über Sprache als Kultur, Performance und Macht. Gemeinsam erkunden sie das Schreiben, dramatische Texte, gesprochene Sprache, das Schweigen sowie die Unmöglichkeit – und Notwendigkeit – der Übersetzung. Sie fragen: Warum schreiben? Warum und wie für das Theater schreiben? Warum überhaupt Theater? Wer definiert Meisterschaft? Was bleibt von der Realität, sobald die Sprache gesprochen hat? Ein Gespräch über mehrsprachige Lebensentwürfe, asynchrones Denken, literarische Praxis und die Schönheit, nicht immer bei einer einzigen Antwort anzukommen.

Mit:

Meloe Gennai  ist Dichter. Durch Zufall und getrieben von einer ungesunden Bewunderung für einen abwesenden Deutschlehrer beschloss er, obwohl er aus Genf stammt, Germanistik zu studieren. Anschließend wandte er sich dem Rechtstudium zu und studierte später Diplomatie. Er bemüht sich bis heute, dies in die Praxis umzusetzen, insbesondere als Mitglied von x collective x, einem Verein, der queere, trans- und/oder behinderte of African Descent und Native Autor*innen zusammenbringt und veröffentlicht. 

Ralph Tharayil, geboren in der Schweiz als Sohn südindischer Eltern, studierte Geschichte, Medien- und Literaturwissenschaft in Basel. Er arbeitet interdisziplinär mit Text. 2023 erschien sein von der Kritik gelobter und mehrfach ausgzeichneter Debütroman Nimm die Alpen weg, der 2024 an den Bühnen Bern uraufgeführt wurde. 2027 erscheint das Buch unter dem Titel Roll Back the Mountains in der Übersetzung von Jon Cho-Polizzi bei Seagull Books. Mit Ivna Žic und Henri Michel Yéré kuratiert er seit 2024 am Literaturhaus Basel die kritische Gesprächsreihe Second Thoughts. Gemeinsam mit dem Soziologen Ido Nahari forscht er zum Begriff des Unheimlichen/unsettling aus einer antikolonialen Perspektive. Als Teil des von Pro Helvetia geförderten Co-Creation Grants forscht er mit dem Autor und Kurator Indranjan Banerjee zur Verkörperung von Grenzen in den Alpen und im Himalaya. Ralph ist Teil des post-deutschen Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft, er lebt in Berlin. 

Grafikdesign: @wingtschong 

Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow 

Kuration: M&M (Miriam Ibrahim & Mable Preach) 

Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg

Dieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der Podcast von und mit UNS! BIPoC Künstler*innen sprechen gemeinsam über Theater, Performance, Politik, Pop – und über Perspektiven jenseits des Mainstreams. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Podcast melden

„Theater Echo - Wir sehen Schwarz “

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz