Genealogie zum Hören

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Das Taufbekenntnis der Auguste Schreiber von 1866
04.06.2026
1 Minute
In diesem historischen Dokument aus dem Jahr 1866 gibt eine Frau namens Auguste Schreiber eine formelle Willenserklärung bezüglich der religiösen Erziehung ab. Trotz ihrer eigenen evangelischen Konfession legt sie unwiderruflich fest, dass ihre Tochter Maria Helene im katholischen Glauben getauft und unterwiesen werden soll. Diese Bestimmung wird zudem ausdrücklich auf alle zukünftigen Kinder ausgeweitet, die aus ihrer Ehe hervorgehen könnten. Das in Burtscheid verfasste Schreiben dient somit als rechtsverbindliches Zeugnis einer konfessionellen Übereinkunft innerhalb einer Familie des 19. Jahrhunderts. Durch ihre Unterschrift bestätigt die Mutter die bewusste Entscheidung für eine katholische Sozialisation ihrer Nachkommen.
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Johann Brosius und das Grubenunglück in Alsdorf
09.05.2026
1 Minute
Dieser Text dokumentiert das tragische Schicksal von Johann Brosius, einem Bergmann, der im Alter von nur 24 Jahren beim schweren Grubenunglück in Alsdorf ums Leben kam. Die Quellen beschreiben die verheerende Schlagwetterexplosion auf der Grube Anna II am 21. Oktober 1930, die hunderte Todesopfer forderte und weitreichende Zerstörungen an der Infrastruktur sowie in der umliegenden Siedlung anrichtete. Neben den technischen Details der Katastrophe thematisiert der Bericht die bürokratischen Herausforderungen bei der Identifizierung der Opfer, wobei insbesondere ein korrigierter Irrtum in der Sterbeurkunde von Brosius hervorgehoben wird. Abschließend wird die enorme nationale und internationale Anteilnahme geschildert, die in einer Trauerfeier mit rund 150.000 Besuchern gipfelte. Die Zusammenstellung dient als historisches Gedenken an ein Einzelschicksal inmitten einer der größten Katastrophen der deutschen Bergbaugeschichte.
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Carmen Oberst - Wandel der Identität
07.02.2026
13 Minuten
Carmen Oberst nutzt ein Negativarchiv, um durch Überblendungen reale Tatsachen zu verschleiern und die Transformation der Erinnerung darzustellen. Ihre Werke hinterfragen Identität und Heimatgefühl, die durch visuelle Prägungen und gesellschaftliche Einflüsse entstehen.
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Carmen Oberst - Archäologie der Zukunft
05.12.2025
1 Minute
Der vorliegende Text bietet einen Überblick über die Werkgruppe „Carmen Oberst Comic-Filme“, die seit 2012 durch die regelmäßige digitale Aufzeichnung von Begegnungen und Gesprächen mittels Computer entstanden ist. Diese über 3000 Kurzfilme dienen der Künstlerin als Erzählungen, Impressionen und Selbstinszenierungen und nutzen verfremdende Effekte und Situationskomik. Die Aufzeichnungen werden unter anderem auf Facebook archiviert, um eine Basis für die sogenannte „Archäologie der Zukunft“ zu schaffen, wobei die Künstlerin keinen Anspruch auf Objektivität erhebt. Das Schaffen von Carmen Oberst, das in den 80er Jahren mit einem Super 8 Kurzfilm begann, wird als Ausdruck ihres spezifischen Daseinsprozesses interpretiert, auch wenn eine bewusst angelegte autobiografische Form nicht ihre Intention ist. Der Text hebt Carmen Oberst als eine empathische, energiegeladene Künstlerpersönlichkeit hervor, deren Kunst stets ein Spiegel ihrer eigenen Reflektion geblieben ist.
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Verbotene Lieder, fehlende Stempel - Alltag in Aachen 1919
28.10.2025
18 Minuten
Die bereitgestellten Quellen bieten einen Überblick über einen spezifischen Vorfall in der französisch besetzten Zone Aachens im Jahr 1919, kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Sie beschreiben den Fall der 18-jährigen Tänzerin Helene Egener, die mit einer Geldstrafe von 20 Mark belegt wurde, weil sie einen ungestempelten Personalausweis mitführte. Der historische Kontext erklärt, dass die Besatzungsmacht streng kontrollierte Gebiete unterhielt und Sonderverordnungen wie die Ausweispflicht strikt durchsetzte, wobei kleinere Verstöße hart bestraft wurden. Darüber hinaus betonen die Informationen den genealogischen Wert solcher Protokolle, da sie wichtige Details zu Wohnort und Beruf von Egener enthalten und auf ihre Existenz während dieser Kontrollperiode hinweisen. Die Quellen beleuchten damit die Auswirkungen der militärischen Kontrollmaßnahmen auf das Alltagsleben der Zivilbevölkerung.
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ich versuche meine Genealogie hörbar zu machen
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Verbotene Lieder, fehlende Stempel - Alltag in Aachen 1919
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