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  3. Wissen Schafft: Aktuelles aus der Forschung Podcast

Episoden

4 Minuten
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin des Jahres 2026 wurde an Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel für die Entwicklung der Optogenetik verliehen. Diese bahnbrechende Methode ermöglicht es Forschern, Nervenzellen mithilfe von Licht und einem speziellen Algenprotein präzise zu steuern. Durch diese Entdeckung können Wissenschaftler nun neuronale Schaltkreise im lebenden Gehirn sichtbar machen und deren Einfluss auf Gefühle, Erinnerungen sowie Verhaltensweisen genau untersuchen. Historisch betrachtet lieferten ältere Methoden lediglich unvollständige Erkenntnisse, während die neue Technik nun völlig neue Wege in der Erforschung und Behandlung neurologischer Erkrankungen eröffnet.///Quellen: u.a. Pressemitteilung; Podcast Wissen Schafft - Aktuelles aus der Forschung; checked human-in-the-loop///

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(00:00:36) Wie_Licht_Gehirnzellen_steuert-Nobelpreis-Medizin-2026
19 Minuten
Können Multi-Agenten Forschung beschleunigen? In dieser Folge von „Wissen Schafft“ blicken wir auf einen Meilenstein in der frühen Pharma- und Genomforschung: Das Forschungsteam von Anthropic hat ein autonomes KI-System eingesetzt, das in nur 21,5 Stunden eine völlig neue Enzymfamilie entdeckt hat, die sogenannten Array-Associated Reverse Transcriptases (ARTs). Während zur Zeit (September 2026) eher Multi-Agenten-Systeme Angst provozieren, gibt es gute, wertschöpfende Ansätze:  Anders als klassische Machine-Learning-Modelle oder starre Bioinformatik-Pipelines, die nur nach vordefinierten Regeln suchen, arbeiteten hunderte koordinierte KI-Agenten zusammen. Mit ihrer neuartigen „Genomic Vision“ lasen sie rohe DNA-Sequenzen direkt ab, bildeten eigene Hypothesen und entdeckten in Jumbo-Phagen repetitive CRISPR-ähnliche Muster, die vorherigen Analysen entgangen waren. Wir erklären, was dieser Paradigmenwechsel für die biomedizinische Wirkstoffsuche bedeutet. Zudem ordnen wir die Publikation wissenschaftlich ein: Es handelt sich um eine Vorveröffentlichung (Preprint), die das klassische Peer-Review-Verfahren , d.h. die unabhängige Prüfung durch externe Fachwissenschaftler, noch durchlaufen muss. /// Redaktionelle Hinweise: Wir wissen, dass wir mit diesem Beitrag die europäische Perspektive verlassen. Auch soll dieser Beitrag nicht als Zeichen missverstanden werden, dass alles was KI  betrifft nun jenseits des Atlantiks nur noch stattfindet. Und noch ein Hinweis, den es tatsächlich nur in Europa gibt: Wir haben für den Text, und für die,  KI eingesetzt und durch Autor:innen gecheckt, angepasst, geprüft. Quellen: https://www-cdn.anthropic.com/22573675ada52a8ca8a97a1a4b4326b2f208a071.pdf (pdf); https://www.anthropic.com/news/claude-discovers-novel-enzyme-system /// Podcast Wissen Schafft - Zukunftsmedizin ///

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(00:00:36) KI-Multiagenten-als-Beschleuniger-in-der-Forschung
19 Minuten
Europäische Pensionsfonds verwalten 9 Billionen Euro, doch für bahnbrechende Biotechnologie-Start-ups tröpfeln davon nur 0,01 % in Venture Capital. Das Resultat? 57 % unserer innovativsten Gründer wandern in die USA ab. Auf dem Forschungsgipfel 2026 wurde ein radikaler Paradigmenwechsel gefordert: Weg von der deutschen Überregulierung, hin zu messbaren Ergebnissen. In der neuen Episode von Wissen Schafft - Aktuelles aus der Forschung analysieren wir eine aktuelle Hightech-Roadmap, nämlich « Biotechnologie »  Wir klären, warum wir bei klinischen Studien das Tempo massiv anziehen müssen und was wir von der rasanten Umsetzungskraft in Asien lernen können. Jetzt reinhören und mitdiskutieren: Braucht Deutschland eine völlig neue Fehlerkultur in der Spitzenforschung? ///Redaktioneller Hinweis: Wir nutzen Stimmen, die auf KI basieren (TTS-Technologie). Zusätzlich nutzen wir natürliche Stimmen der Redakteur:innen, die wir für die TTS-Technologie digitalisiert haben. Jeder Redakteur und jede Redakteurin checkt die jeweilige Aufnahme eigenverantwortlich und gibt sie frei (Human-in-the-loop.) Wir nutzen Technologien, die keine Menschen ersetzen uns aber die Möglichkeit geben, solche Sendungen wie « Wissen Schafft - Aktuelles aus der Forschung » kostenlos anzubieten. Wir sind als Medizinfachjournalist:innen bei diesem Sendeformat non-profit orientiert. Und: wir danken für das Zuhören!///

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(00:00) Willkommen und ein Hinweis in eigener Sache (00:35) Forschungsgipfel 2026 - Einblick in die High Tech Agenda Biotechnologie
34 Minuten
Unser Podcast „Wissen schafft - Aktuelles aus der Forschung“ widmet sich - passend zu einem erfolgreichen Börsengang eines bekannten US-Unternehmens - dem Weltall. Und natürlich der Medizin. Diesmal sind es eigene Recherchen, basierend auf vielen Publikationen. Und diese zeigen, dass die Weltraummedizin als eine Disziplin, die die Möglichkeiten eines längerfristigen Überlebens von Astronauten checkt, auch bedeutende Innovationen für die irdische Gesundheitsversorgung generiert hat und generieren wird. Damit sind wir wieder bei unserem Podcast-Fokus: Schafft das neue, im Weltall generierte Wissen wirklich Anwendbares z.B. für die (irdische) Medizin? Wir werden hören: Durch Forschung in der Mikrogravitation wurden Durchbrüche bei der Kristallisation von Krebsmedikamenten, der Entwicklung von Kaltplasma zur Wundheilung sowie biomechanischen Anzügen für die Neurorehabilitation erzielt. Neben physiologischen Herausforderungen wie Knochenabbau und Sehveränderungen der Raumfahrer:innen-Gilde analysiert der Podcast die strategischen Pläne globaler Raumfahrtmächte für künftige Marsmissionen. Abschließend verdeutlichen kuriose Anekdoten aus dem Missionsalltag die menschliche Fragilität inmitten hochtechnisierter, extraterrestrischer Umgebungen. Ein Sendung, vollig losgelöst von der Erde…///Quellen: Eigene Recherchen der WiSAF-Redaktion. ///

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(00:00) Weltraum-Medizin fuer Astronauten und Astronautinnen (12:43) Weltraum-Medizin fuer die Gesellschaft
20 Minuten
Stellen Sie sich vor, jede Treppenstufe fühlt sich an wie die Besteigung des Mount Everest, weil Ihr Herz es einfach nicht mehr aus eigener Kraft schafft. Für Millionen Menschen mit schwerer Herzschwäche war diese Diagnose bisher oft eine Einbahnstraße, die mit massiven Einschränkungen im Alltag und schwindender Pumpkraft des Herzens einherging. In dieser Episode von „Wissen Schafft - Aktuelles aus der Forschung“ beleuchten wir einen echten medizinischen Durchbruch, der die Biotech-Welt aufhorchen lässt: Ein lebendes Herzpflaster aus Stammzellen. Wir beleuchten die Forschungsarbeit in zwei spannenden Teilen: Teil 1: Zurück ins Leben (Die Patientenperspektive): Wir erklären greifbar, was diese neue Therapie für Betroffene bedeutet. Erstmals konnte in einer klinischen Studie am Menschen nachgewiesen werden, dass ein biologisches Pflaster das geschädigte Herz aktiv unterstützt, die Pumpfunktion stabilisiert und den Patienten konkrete, messbare Lebensqualität zurückgibt. Teil 2: Wie man ein Herz repariert (Die Forschungsebene): Wir werfen einen exklusiven Blick in die Reinräume der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Erfahren Sie, wie Forschende aus einfachen Blutzellen sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen herstellen und daraus echtes, schlagendes Herzmuskelgewebe züchten. Dieses Gewebe wird anschließend minimalinvasiv auf das Herz genäht, um dort mit dem Organ zu verwachsen und eine neue, kraftvolle Muskelschicht zu bilden. Dieser translationale Meilenstein, der vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und der Repairon GmbH unterstützt wird, liefert historisch einmalige Daten. Die Studie ist die weltweit erste ihrer Art, die einen derart gesicherten klinischen Nutzen belegt und deren Ergebnisse als so bedeutend gelten, dass sie im renommierten New England Journal of Medicine publiziert wurden. Details: In dieser Podcast Folge Wissen Schafft beantworten wir die Frage, wie ein im Labor gezüchtetes Herzpflaster die Pumpfunktion bei schwerer Herzschwäche verbessern kann: "Was ist das lebende Herzpflaster und wie funktioniert es?" "Gibt es neue Therapien oder medizinische Durchbrüche bei schwerer Herzschwäche?" "Wie kann man geschädigtes Herzmuskelgewebe nach einem Infarkt reparieren?" "Welche Ergebnisse liefert die BioVAT-HF Studie aus Göttingen und Kiel/Lübeck?" "Welche Forschung wird im New England Journal of Medicine aktuell zur Herzinsuffizienz publiziert?" An der BioVAT-HF-Studie war ein breites interdisziplinäres Team aus wissenschaftlichen Instituten, Kliniken, einem Biotechnologieunternehmen sowie Patientinnen und Patienten beteiligt. Führende Institutionen und Unternehmen: Universitätsmedizin Göttingen (UMG): Die UMG ist der akademische Sponsor der Studie. Zahlreiche Abteilungen sind hier involviert, darunter die Institute für Pharmakologie und Toxikologie, Kardiologie, Pathologie, medizinische Statistik sowie die Transfusionsmedizin, in deren speziellen Reinräumen die künstlichen Herzgewebe hergestellt werden. Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck: Das Universitäre Herzzentrum Lübeck führte die klinische Studie als zweites großes Zentrum gemeinsam mit der UMG durch. Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK): Die Studie ist fest in das translationale Forschungsprogramm des DZHK integriert und wurde von dessen klinischer Studiengruppe geprüft und befürwortet. Beteiligt sind Partnerstandorte in Niedersachsen, Lübeck (Nord) und Berlin. Repairon GmbH: Dieses Göttinger Biotechnologieunternehmen, eine Ausgründung der UMG, unterstützt das Projekt inhaltlich und finanziell und ist eng in die Herstellung der künstlichen Herzgewebe eingebunden. Weitere Forschungspartner: Das interdisziplinäre Netzwerk umfasst zudem Expertinnen und Experten der Justus-Liebig-Universität Gießen (Kerckhoff-Klinik), des Deutschen Herzzentrums der Charité in Berlin sowie der Katholischen Universität und des Universitätsspitals Leuven in Belgien Tauchen Sie mit uns ein in die Spitzenforschung. Made in Germany. Podcast Wissen Schafft - Aktuelles aus der Forschung, aus der Serie zukunftsmedizin / Quellen: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2513525 (leider kein open access), Audiofiles Herzschläge (lizenzfrei): danke an pixabay.com/ Wichtiger medizinischer Hinweis (Disclaimer): Die in diesem Podcast vermittelten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information, der Wissenschaftskommunikation und der allgemeinen Weiterbildung. Sie ersetzen keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen approbierten Arzt bzw. Ärztin. Bitte ziehen Sie aus den hier besprochenen Inhalten keine eigenständigen Schlüsse für Ihre Gesundheit und leiten Sie daraus keine eigenen Therapien oder Behandlungsänderungen ab. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stets an Ihren behandelnden Kardiologen oder Hausarzt. Transparenzhinweis der Redaktion (Qualitätskontrolle): Unsere Redaktion arbeitet mit höchster journalistischer Sorgfalt und stützt sich auf fundierte, begutachtete wissenschaftliche Publikationen, in diesem Fall auf Ergebnisse aus dem New England Journal of Medicine. Zur guten wissenschaftlichen Praxis gehört jedoch auch die Einordnung: Bei der besprochenen BioVAT-HF-Studie handelt es sich um eine klinische Studie der Phase 1/2. Es wurden bislang 20 Patientinnen und Patienten behandelt. Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl, dem Fehlen einer Kontrollgruppe und der noch kurzen Beobachtungszeit sind die Ergebnisse zwar ein historischer Meilenstein, müssen aber in zukünftigen Studien weiter bestätigt werden. Das Herzpflaster ist derzeit noch keine klinische Standardtherapie, sondern könnte in der Zukunft eine zusätzliche Behandlungsoption werden.///

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(00:00) Herzschlag (00:42) Podcast-Beitrag (17:37) Herzschlag
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Über diesen Podcast

“Wissen Schafft: Aktuelles aus der Forschung” präsentiert bahnbrechende Wissenschaft „made in Europe“. Wir zeigen, warum (auch) deutsche Forschung weltweit führend bleibt, welche aktuellen Erkenntnisse Wissenschaftler:innen gewinnen und warum sie für unseren Alltag, unsere Zukunft und den Fortschritt entscheidend sind – verständlich, spannend und direkt aus den Laboren und Instituten des Landes. Wissen SCHAFFT Neues. Deshalb Wissenschafft mit zwei F. Der Podcast der Wissen schafft. Unsere Moderator:innen können ki-generiert sein. Wir geben die Quellen unserer Recherchen an.
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„Wissen Schafft: Aktuelles aus der Forschung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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