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Episoden

35 Minuten
In der 40. Folge des Krebs Podcast steht der Oktober im Zeichen von Pink: Im Brustkrebsmonat „Pinktober“ sprechen wir mit der Moderatorin und Autorin Tanja Bülter über ihre eigene Brustkrebsdiagnose und ihr Leben sechs Jahre danach.

Offen und persönlich erzählt Tanja, wie die Diagnose ihren Alltag auf den Kopf gestellt hat, was ihr in der Zeit der Behandlung Kraft gegeben hat und wie sich ihr Blick auf das Leben seitdem verändert hat. Dabei geht es auch um eine Frage, die viele Betroffene beschäftigt: Wann hört man eigentlich auf, Krebspatientin zu sein?

Außerdem verrät Tanja, was sie ihrem Ich von damals heute sagen würde, und spricht darüber, wie man Kindern eine Krebserkrankung erklärt – ehrlich, kindgerecht und ohne ihnen die Zuversicht zu nehmen.

Die Botschaft der Folge: Eine Krebsdiagnose verändert vieles, aber sie muss nicht das ganze Leben bestimmen.

Podcasthost und Sprecher: Christian Bracht

Zu Gast: Tanja Bülter (Moderatorin und Autorin) @tanjabuelter_berlin

Website der Deutschen Krebshilfe: https://www.krebshilfe.de/

Mehr Infos und weitere Folgen unter https://www.krebs-podcast.de/patientinnen/podcast/

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24 Minuten
In Folge 39 des Krebs Podcast sprechen wir mit einer jungen Schülerin, die mit ihrem Projekt „Pieksekiste“ den Klinikalltag krebskranker Kinder wieder bunt macht. 

Manchmal reicht eine einzige Idee, um für andere einen echten Unterschied zu machen. In dieser Folge spricht Christian Bracht mit Leonie Rodestock, die mit gerade einmal 16 Jahren das Jugendprojekt "Pieksekiste" ins Leben gerufen hat: bunt bemalte Kisten voller kleiner Überraschungen, die krebskranken Kindern nach schmerzhaften Untersuchungen im Klinikalltag ein Stück Trost und Ablenkung schenken.

Leonie erzählt, wie aus einer Schulprojektarbeit eine Initiative wurde, die inzwischen mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis ausgezeichnet wurde – und was sie antreibt, sich für Kinder einzusetzen, die sie oft nie persönlich kennenlernt.

Eine Folge über Mitgefühl, jugendliches Engagement und die Kraft kleiner Gesten im Krankenhausalltag.

Die Botschaft dieser Folge: Man muss nicht erwachsen oder Expertin sein, um etwas zu bewegen – man muss einfach anfangen.

 

Podcasthost und Sprecher: 

Christian Bracht 

 

Zum Gast:

Leonie Rodestock („Pieksekiste - we make a difference“)

Website der Pieksekiste:  https://www.projekt-pieksekiste.de/

 

Mehr Infos und weitere Folgen unter:

https://www.krebs-podcast.de/patientinnen/podcast/ 

 

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45 Minuten
In der 38. Folge des Krebs Podcast dreht sich alles um ein Thema, das Leben retten kann: Vorsorge.

Zu Gast sind Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli und Prof. Dr. med. Thorsten Schlomm von der Charité Berlin. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Vorsorgeuntersuchungen trotz ihres nachgewiesenen Nutzens noch immer zu selten wahrgenommen werden.

Die beiden Experten erklären, worin der Unterschied zwischen Prävention und Früherkennung liegt, welche Untersuchungen für Frauen und Männer sinnvoll sind und welche Rolle Familiengeschichte, Gentests sowie der persönliche Lebensstil spielen. Außerdem geht es um die Frage, wie Ernährung, Bewegung, Schlaf, Rauchen und Alkohol das Risiko für Krebs und andere Volkskrankheiten beeinflussen.

Die Botschaft der Folge: Viele Erkrankungen lassen sich vermeiden oder frühzeitig erkennen – wenn wir die vorhandenen Möglichkeiten nutzen.

Denn wie die beiden Experten am Ende gemeinsam sagen: „Macht Vorsorge!“

 

Podcasthost und Sprecher:

Christian Bracht

 

Zu Gast:

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli (Charité Berlin) @dr.ssehouli

Prof. Dr. med. Thorsten Schlomm (Direktor der Klinik für Urologie, Charité Berlin)

 

Website der Deutschen Krebshilfe:

https://www.krebshilfe.de/

 

Website der Charité:

https://cccc.charite.de/fuer_patientinnen_interessierte/leben_ohne_krebs_praevention_und_frueherkennung

 

Mehr Infos und weitere Folgen unter

https://www.krebs-podcast.de/patientinnen/podcast/

 

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22 Minuten
In dieser besonderen Folge 37 des Krebs Podcast steht der Welt-Eierstockkrebstag am 9. Mai im Fokus – ein Tag, der weltweit Aufmerksamkeit für eine oft unterschätzte und schwer erkennbare Krebserkrankung schafft. 

Eierstockkrebs gilt als eine der gefährlichsten gynäkologischen Krebserkrankungen – nicht zuletzt, weil er lange Zeit kaum Symptome verursacht und häufig erst spät diagnostiziert wird.

In dieser Folge erklärt Prof. Dr. Sehouli verständlich, was genau hinter der Erkrankung steckt, warum es bisher keine effektive Früherkennung gibt und welche Anzeichen Frauen ernst nehmen sollten. Dabei geht es nicht nur um medizinische Hintergründe, sondern auch um die Herausforderungen im Gesundheitssystem: Warum ist die richtige Behandlung oft von der Klinik abhängig? Weshalb spielt Spezialisierung eine so große Rolle? Und wie können bessere Strukturen die Überlebenschancen von Patientinnen nachhaltig verbessern?

Gleichzeitig gibt die Folge Hoffnung: In den letzten Jahren hat sich die Therapie des Eierstockkrebses deutlich weiterentwickelt. Neue Behandlungsansätze, personalisierte Therapien und Fortschritte in der Forschung ermöglichen heute deutlich bessere Prognosen als noch vor wenigen Jahren.

Der Welt-Eierstockkrebstag steht symbolisch für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und Zusammenhalt. Die Farbe Türkis steht dabei für Hoffnung, Mut und Solidarität mit Betroffenen weltweit. Diese Folge möchte dazu beitragen, das Bewusstsein für eine Erkrankung zu stärken, über die noch immer zu wenig gesprochen wird. Denn eines wird klar: Wissen kann Leben verändern – und Aufmerksamkeit kann Leben retten.

 

Hinweis: Diese Folge des Krebs Podcast entsteht in Kooperation mit der Deutsche Stiftung Eierstockkrebs. Die Stiftung setzt sich für Aufklärung, Forschung und bessere Versorgungsstrukturen rund um Eierstockkrebs ein und unterstützt Betroffene sowie Angehörige durch Informationsangebote und Initiativen zur Früherkennung und Therapieverbesserung.

Host: Christian Bracht

Gast: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli (Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie (CVK) und Klinik für Gynäkologie (CBF), Charité Berlin)

 

Mehr Infos und weitere Folgen unter: Der Krebs Podcast

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36 Minuten
In Folge 36 des Krebs Podcast sprechen wir über ein Thema, das im medizinischen Alltag oft unterschätzt wird – und doch entscheidend ist: Sprache. Denn Worte können nicht nur informieren, sondern auch verunsichern, beruhigen oder Orientierung geben.

Zu Gast ist Kathrin Kunze, Linguistin, Übersetzerin und ehemalige Krankenpflegerin mit über 20 Jahren Erfahrung im Gesundheitswesen. Sie hat in Deutschland und international gearbeitet und sich auf die verständliche Übersetzung komplexer medizinischer Inhalte spezialisiert. Ihre Mission: medizinische Sprache soll keine Barriere sein, sondern eine Brücke – damit Patient:innen ihre Diagnose, Therapie und Entscheidungen wirklich verstehen können. 

Aus ihrer langjährigen Arbeit auf Station und in der Notaufnahme kennt sie die Situationen, in denen Ärzt:innen und Patient:innen aneinander vorbeireden – oft nicht aus mangelndem Willen, sondern aus Zeitdruck, Gewohnheit oder fehlender Kommunikationsausbildung. In dieser Folge erklärt sie, warum medizinische Fachsprache für viele Menschen überwältigend wirkt, welche typischen Missverständnisse entstehen und wie schon kleine Veränderungen im Gespräch große Wirkung haben können.

Wir sprechen darüber,

warum Patient:innen nach einer Diagnose oft „abschalten“ und wichtige Informationen nicht mehr aufnehmen können

weshalb viele sich nicht trauen, nachzufragen

welche Rolle Angehörige als Übersetzer und Begleiter spielen

und wie Ärzt:innen schwierige Nachrichten ehrlich und zugleich empathisch vermitteln können

Kathrin Kunze zeigt eindrücklich: Gute medizinische Kommunikation bedeutet nicht, weniger ehrlich zu sein – sondern verständlicher, menschlicher und bewusster zu sprechen. Denn wer versteht, kann mitentscheiden, Vertrauen aufbauen und seinen eigenen Weg in der Behandlung selbstbewusster gehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist ihr eigenes Buch, in dem sie medizinische Begriffe, Krebsdiagnosen und Therapieoptionen in verständlicher Sprache erklärt und Patient:innen sowie Angehörigen Orientierung gibt. Entstanden ist es aus ihrer täglichen Arbeit als Übersetzerin klinischer Studien und aus dem Wunsch heraus, medizinisches Wissen zugänglich zu machen.

Das Buch von Kathrin Kunze ist aktuell online erhältlich (z. B. als Taschenbuch oder E-Book):

Amazon: ttps://www.amazon.de/dp/9153158067

Website zum Buch: https://www.kathrinkunze.com/books/krebs-verstehen---klarheit-in-schwierigen-zeiten/

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Podcasthost und Sprecher: Christian Bracht

Gast: Kathrin Kunze

Mehr Infos und weitere Folgen: Der Krebs Podcast

 

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Über diesen Podcast

Fakten und Transparenz: Viele Patientinnen haben viele Fragen und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Der Krebs Podcast ist ein großartiger Ort, um sich zu informieren und herauszufinden, welche Schritte Sie als Nächstes unternehmen können. Dazu gehört zum Beispiel, sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und herauszufinden, welche für Sie die beste ist. Was kann ich vor einer Krebstherapie selber tun? Wo bekomme ich eine Zweitmeinung her? Wie wähle ich das Krebszentrum? Welche neusten Methoden gibt es für meine Krebsbehandlung? Mehr Informationen finden sie auf der Webseite: www.krebs-podcast.de Unsere Fachgebiete sind Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Gebärmutterkörperkrebs. Eine Podcast-Serie, in der wir Irrtümern aufklären, wissenschaftliche Fakten erläutern und Expertenwissen teilen. Auf unserer Plattform kommen renommierte Mediziner zu Wort, die sich mit ihrem Expertenwissen speziell an Krebspatientinnen und deren Umfeld wenden.
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