Data Navigator Archiv
49 Episoden
60 Minuten
Thema von Folge 36 des Data Navigator Podcast ist Standardisierung für den Austausch von Daten. Wir sprechen mit Benjamin Helfritz, Leiter der Stabsstelle Digitale Ökosysteme beim DIN. Am Beispiel des Digitalen Produktpass (DPP) erklärt Benjamin, worauf es bei Standards und Normung für eine Digitalisierung mit Daten ankommt. Wir sprechen über die Entstehung und Funktionsweise von Normen und Standards und den zentralen Organisationen für solche Standards. Dabei geht es auch um die Rolle des DIN, von Cen/CENELEC auf europäischer Ebene und ISO. Außerdem erörtern wir die Frage, warum Standards eine notwendige Voraussetzung für funktionierende Datenmärkte sind und nicht nur „Nice-to-have“? In der Episode arbeiten wir auch heraus, inwieweit sich der Digitale Produktpass auch für die Zurverfügungstellung von Daten nach dem Data Act eignet.
53 Minuten
Thema von Folge 35 des Data Navigator Podcast ist die Rolle des Data Act für den öffentlichen Nahverkehr. Gast in der ersten Folge 2026 ist Kilian Spuck, Head of Digital Law, IT-Vergaberecht, Datenschutzrecht & Energierecht bei der Berliner BVG. Wir schauen darauf, welche Daten bei den Berliner Verkehrsbetrieben heute schon entstehen, welche davon besonders kritisch oder wertvoll sind, wer sie erzeugt und wer sie wie nutzt. Ein Schwerpunkt liegt auf Datenzugang und Abhängigkeiten in komplexen Systemen: Wie kommt die BVG an Maschinendaten, was erhebt sie selbst – und wie transparent ist eigentlich, wer welche Daten bekommt? Dazu besprechen wir, ob und wie Daten zentral ausgewertet werden und welche konkreten Schlüsse sich daraus für Betrieb, Planung und Service ableiten lassen. Im zweiten Teil ordnen wir den EU Data Act aus Nutzerperspektive ein: erste Reaktionen, Erfahrungen im Umgang mit Herstellern und die Bedeutung für den Verkehrssektor insgesamt. Aus unserem Data Navigator Forum greifen wir zentrale Punkte auf – fairer Zugang zu Maschinendaten, Datennutzung als Innovationstreiber sowie mögliche Rollen von Drittanbietern – und beleuchten typische Herstellerbedenken (z.B. Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten). Zum Abschluss geht es um Umsetzung und Praxis: Stand im Sektor, größte Hürden, Unterstützungsbedarf und Erwartungen an Politik, Behörden und Verbände. Kilian gibt außerdem konkrete Empfehlungen für andere ÖPNV-Unternehmen – und wir werfen einen Blick nach vorn: Welche Veränderungen könnte der Data Act bei der Datennutzung auslösen, und was wäre in den nächsten Jahren wünschenswert?
52 Minuten
Episode 34 des Data Navigator Podcast zeigt die Sicht eines Nutzers. Bei uns ist Dag Frerichs, Landwirt beim Osterhof an der dänischen Grenze, kurz vor Sylt. Es geht um die Digitalisierung der Landwirtschaft und die Erhebung von Daten bei der Nutzung von Landmaschinen. Wir sprechen über die Rolle der Digitalisierung auf dem Osterhof und anderen landwirtschaftlichen Betrieben. Um welche Daten geht es überhaupt und wie fallen diese Daten an. Welche Daten sind wirklich wichtig und wer nutzt diese? Anschließend geht es um die Abhängigkeiten von Maschinenherstellern einerseits und Softwareanbietern andererseits. Wie transparent ist die Datenerhebung und -verwendung eigentlich? Natürlich reden wir über die Chancen, die der EU Data Act bietet. Was sind hier die konkreten Erfahrungen mit Herstellern aus Deutschland und Übersee? Wir werten auch noch einmal das Data Navigator Forum aus, an dem Dag teilgenommen hat. Schließlich schauen wir auf die größten praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung und die Erwartungen der Agrarbauern an Politik, Behörden, die DLG und Verbände. Wie sieht Dag Unterstützungsbedarf und welche konkreten Erwartungen gibt es an die verschiedenen Stakeholder?
54 Minuten
Am 28. November 2025 fand das 1. Data Navigator Forum in Berlin statt. Unmittelbar im Anschluss haben sich Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher hingestellt und den Tag Revue passieren lassen. Ein bunter und sehr konstruktiver Tag mit konkreten Ergebnissen, über deren erste Eindrücke wir in Episode 33 des Data Navigator Podast berichten. Wir gehen ein bisschen durch den Tag und besprechen die Erkenntnisse aus den Impulsen von Damian Boeselager (MdEP), Staatssekretärin Prof. Luise Hölscher (BMDS) und Diana Harlinghausen (Bundesnetzagentur). Es geht um Sinn und Zweck des Data Act, um das Durchführungsgesetz zum Data Act und die Regelungen zu Zuständigkeiten, Personalbedarf und darum, wie sich die Bundesnetzagentur für die zukünftigen Aufgaben rüstet. Danach haben wir uns in drei parallelen Workshops (Erneuerbare Energien, Public Mobility, Landwirtschaft) den wirklichen Fragen bei der Umsetzung des des Data Act gewidmet: Welche Daten sind wirklich relevant? Wo bestehen welche Spannungsfelder? Welche Vorschläge und Ideen gibt es zum weiteren Vorgehen? Anschließend haben wir die Ergebnisse zusammen getragen und ausgewertet. Am Schluss blickten wir dann auf Lösungsansätze aus der Praxis: Merle Uhl vom DIN sprach über Standardisierung, Matthias Niebuhr über die von ihm mitgedrafteteten MCT und SCC, Hubertus von Roenne über organisierte Austauschformate und ich über Rechtsschutzmöglichkeiten.
47 Minuten
Am 12. September 2025 trat der Data Act in Kraft und es gibt Neues schon gibt es Änderungen. Einerseits gibt es endlich den neuen Entwurf eines "Durchführungsgesetzes zur Datenverordnung" aus dem Digitalministerium. Andererseits wurde der den Data Act betreffende Teil des Digital Omnibus aus Brüssel geleaked. Über beides sprechen Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher und erläutern die Neuerungen. In Episode 32 des Data Navigator Podcast geht es also um - das Durchführungsgesetz zum Data Act - die Zuständigkeit von Bundesnetzagentur und BfDI für die Durchsetzung des Data Act - den Bußgeldrahmen nach deutschem Recht - die geplante Anpassung des Data Act durch den Digitalomnibus - die Integration von FFDR, ODD und DGA in den Data Act - die Nachjustierung beim Data Act selbst - Geschäftsgeheimnisse, B2G-Zugriffe und Cloudswitching
49 Minuten
Endlich geht es im Data Navigator um das Cloudswitching. Zu Gast in Folge 31 ist Seda Dinc, Senior Associate bei HÄRTING Rechtsanwälte. Mit ihr sprechen Martin Schirmbacher und Hubertus von Roenne über Kapitel VI des Data Act und die neuen Regelungen für SaaS- und Clouddienste. Seda Dinc-Öztürk hat in Berlin Jura studiert und schon studiumbegleitend bei HÄRTING gearbeitet. Seit 2021 ist sie Rechtsanwältin im IT-Team von HÄRTING: Sie beschäftigt sich vorwiegend mit der Vertragsgestaltung. Im Mai hat sie auf der @KIT einen Vortrag gehalten, der sich u.a. mit dem Einfluss des Data Act auf Cloud-basierte Systeme befasst hat. In der K&R ist ein Beitrag von ihr zu diesem Thema erschienen. Im Gespräch mit Seda klären wir, wie inwiefern der Data Act auch Cloud-Anbieter betrifft, und zwar nicht nur große Hyperscaler, sondern auch kleinere SaaS-Unternehmen, die Cloud-basierte Dienste anbieten – vom E-Commerce-Tool bis zur Collaboration-Plattform. Wir gehen kurz auf die Ziele und die Wirkmechanismen der Regelungen ein. Dann gehen wir im Detail der Frage nach, welche Verpflichtungen sich für die Anbieter ergeben. Es geht also um die konkrete Beseitigung von Wechselhindernissen. Cloudswitching soll möglich und finanzierbarer werden. Wir sprechen über die Pflicht Verträge anzupassen und um Data Act spezifische Regelungen (vor allem Wechselrechte) zu erweitern. Thematisiert werden auch die umfassenden Informationspflichten und die schrittweise Abschaffung von Wechselentgelten. Schließlich werden wir konkret und sprechen über die Einzelheiten und Bedingungen beim Cloudswitching, insbesondere kürzere Kündigungsfristen und Anforderungen an die Datenherausgabe und Interoperabilität.
55 Minuten
In Episode 30 geht es mal wieder um den Data Act und Smart Cities - in diesem Fall um die Smart City Osnabrück. Unsere Gäste sind Luca Elena Bauer und Jan Uhlenbrok, beide Teil des Projekts Smart City in der niedersächsischen Stadt Osnabrück. Mit den beiden besprechen wir, wie Osnabrück die Digitalisierung angeht und auf welche Daten dabei zurückgegriffen wird. Konkret besprechen wir folgende Fragen: • Warum hat Osnabrück sich mit dem Data Act beschäftigt? • Was war der Anlass für einen Workshop zum Thema? • Wie steht es um das Projekt Digitaler Zwilling? • WIe kann man in einer Großstadt zu datenbasierten Entscheidungen kommen? • Welche Bedeutung hat der Data Act für Städte? • Wer sind die typischen Player innerhalb der Verwaltung, die sich mit dem Thema beschäftigen sollten? • Wo bestehen Unsicherheiten oder offene Fragen? • Was für Projekte zur Datenutzung gibt es in Osnabrück? • Was braucht es für eine erfolgreiche Umsetzung? • Was können andere Städte von Osnabrück lernen?
50 Minuten
In Folge 29 sprechen Martin Schirmbacher und Hubertus von Roenne mit Martin Lundborg von WIK Consult über die nächste Ausbaustufe der Datenökonomie: Data Sharing und Datenräume. Ausgangspunkt sind zwei aktuelle WIK-Analysen zum Data Act und seinen ökonomischen wie rechtlichen Auswirkungen. Wir sprechen konkret über zwei Studien, die das WIK unter Beteiligung von Herrn Lundborg erstellt hat. Darin geht es einerseits um eine ökonomische Analyse des Data Act und Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen. In einer Studie für die Bundesnetzagentur geht es andererseits um die konkrete Umsetzung des Data Act durch Unternehmen in Deutschland. Wir klären, welche Branchen vor allem betroffen sind (u. a. IKT, Automotive, verarbeitendes Gewerbe, Energie, Gesundheit, Landwirtschaft, öffentlicher Sektor/Smart Cities) und warum sich die Effekte rasch in die Breite ziehen werden. Konkret wird’s bei Use Cases von Condition Monitoring und Predictive Maintenance über Qualitätsmanagement, Lieferketten-Transparenz und digitale Zwillinge bis zu CSRD-Reporting. Es geht auch darum, wie die Ausübung von Ansprüchen nach dem Data Act Datenqualität insgesamt verbessern und Informationsasymmetrien ausgleichen kann. Mögliche Hebel sind Standards & Normung, klare Verträge und abnehmende Transaktionskosten.
43 Minuten
Am 12. September 2025 trat der Data Act in Kraft und Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher sprechen einen Monat danach über die unmittelbar erkennbaren Auswirkungen auf die Praxis. In dieser Folge schauen wir auf - Brüssel: Was gibt es Neues von der EU-Kommission? - Berlin: Was gibt es von den Ministerien? - Bonn: Welche Informationsangebote gibt es von der Bundesnetzagentur? - die Verbände: Wer sagt was zum Data Act? - die Unternehmen: Wie gehen große Hersteller mit dem Data Act um? - den Handel: Wie erfüllen Händler die Informationspflichten? - unsere Erwartungen an die nächsten Monate.
54 Minuten
In Episode 27 vom Data Navigator Podcast geht es um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen im Data Act. Unser Gast ist Dr. Max Dregelies, Akademischer Rat und Habilitand an der Uni Trier am Lehrstuhl von Prof. Dr. Benjamin Raue sowie Fellow am Institut für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT). Herr Dregelies hat sich aus Sicht der Wissenschaft mit dem Geschäftsgeheimnisschutz auseinandergesetzt und in der Sommerausgabe der GRUR einen Aufsatz dazu veröffentlicht. Das war der Anlass für unser Gespräch in dieser Folge des Data Navigator. Zunächst klären wir, wovor Unternehmen überhaupt Angst haben im Zusammenhang mit Data Act und Geschäftsgeheimnissen? Dann gehen wir im Detail darauf ein, was überhaupt Geschäftsgeheimnisse sind. Dann schauen wir auf den Schutzmechanismus des Art. 4 Abs. 6 Data Act und diskutieren, welche Informationen überhaupt Schutz genießen. Herr Dregelies erklärt, welche Maßnahmen der Hersteller vom Nutzer zum Schutz seiner Geschäftsgeheimnisse verlangen kann. Schließlich sprechen wir über die "Trade Secret Handbrake", die Notbremse, wenn Geschäftsgeheimnisse nicht zuverlässig geschützt werden können. Schließlich geht es um die absolute Weigerungsmöglichkeit, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere wirtschaftliche Schäden drohen. All das hört sich nach schwerer juristischer Kost an, im Gespräch erklärt unser Gast das Konzept aber sehr anschaulich und an konkreten Beispielen.
53 Minuten
Gast in Episode 26 des Data Navigator Podcast ist Dominic Doll vom ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie. Er ist dort Senior Manager Digitalisation and Innovation PolicySenior Manager. Es geht um über die Bedeutung des Data Act für die Elektronikindustrie. Mit Dominic Doll sprechen wir über die Berührungspunkte mit dem Data Act der Mitgliedsunternehmen und die konkreten Herausforderungen, die damit verbunden sind. Herr Doll bereichtet, wo die Mitgliedsunternehmen derzeit bei der Umsetzung stehen und wie wird der Datenzugang gewährt wird. Außerdem geht es um Kapitel VI des Data Act und zwar das Cloud Switching. Worum geht es da und inwieweit geht das die ZVEI-Mitgliedsunternehmen an? Wir sprechen über die Unterschiede in der Geltung des Data Act für SaaS, PaaS und IaaS-Anbieter einerseits und den B2B- und B2C-Bereich andererseits. Schließlich sagt Herr Doll, was er und der Verband aus Sicht von Herstellern der Elektronikbranche von der Politik erwarten.
50 Minuten
Thema von Folge 25 des Data Navigator Podcast ist Data Governance in Unternehmen. Unser Gast ist Daniel Esser, Managing Consultant Data Strategy bei Qunis. Mit dem Datenberater sprechen wir über seine Sicht auf Datenstrategien bei Kunden und den Umgang mit dem Data Act. Er appelliert an Hersteller, den Data Act nicht nur als Compliance-Thema zu sehen, sondern in eine vernünftige Datenstrategie einzupassen. Der Data Act ist aus seiner Sicht ein Weckruf, Daten professionell zu managen. Unternehmen, die nur minimale Compliancevorgaben einhalten, liefen Gefahr, Chancen zu verpassen. Außerdem sprechen wir über typische Herausforderungen bei dem Umgang mit Daten in Unternehmen. Aus Daniels Sicht sind das o Unterschätzen von Datenthemen o Überschätzung des organisatorischen Reifegrads o Falsche Selbsteinschätzung beim Überblick über eigene Datenbestände o Fehlende Projekt- und Transformationssicht Außerdem geht es um einen gesunden Aufbau von Datenstrukturen und -governance in Unternehmen. Es geht darum, die richtigen Menschen an einen Tisch zu bringen. Es bedarf eines Reifegrad-Assessments für Organisation und Datenstrategie und einer anschließenden Priorisierung der Handlungsfelder. Es bedarf eines Projekt- und Change-Ansatz: Den Data Act sollte man nicht als einmalige Pflichtübung ansehen.
49 Minuten
Es geht um Daten in der Landwirtschaft in Episode 24 des Data Navigator, dem Podcast zum EU Data Act. Unser Gast ist Prof. Dr. Reinhard Grandke, Professor an der Uni Gießen und Partner bei Upgrade. Er ist ehemaliger Hauptgeschäftsführer der DLG. Sein Spezialgebiet ist die Agrarwirtschaft und wir sprechen über die Digitalisierung und Datengetriebenheit der Landwirtschaft. Es geht um den Status Quo und darum, was sich durch den Data Act ändern wird in der Agrarindustrie. An konkreten Beispielen besprechen wir, wo Daten für Landwirte eine Rolle spielen. Wir beleuchten auch die Herausforderungen, die dem freieren Datenaustausch von Maschinendaten noch entgegenstehen. Zudem fragen wir, was es von Seiten der Politik und Verbänden braucht, damit Daten in Zukunft maximal genutzt werden können.
46 Minuten
Am 12. September 2025 tritt der Data Act in Kraft und Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher sprechen just am 12.9. über ihre Data Act bezogenen Erwartungen für die nächste Zeit. In unserer Predictionsfolge schauen wir auf - den heutigen Tag - neue Geschäftsmodelle und mögliche Startups - Klagen, Bußgelder und Abmahnungen - die DSGVO als Rettungsanker - ausländische Unternehmen - die Modell-Clauses der EU - zu erwartende UseCases - den Data Act in der Presse
30 Minuten
The Etteln Transformation: A Journey to Energy Mastery and Digital Innovation In this enlightening episode, we delve into the remarkable transformation of Etteln, a small village with 1,800 inhabitants, under the leadership of Ulrich Ahle, the current CEO of Gaia-X and former CEO of Fiware. Ahle, who interestingly serves as the "hobby" mayor of Etteln, has steered the village into becoming a model of sustainability and digital innovation. Producing 34 times the energy it consumes, Etteln has shifted focus from controlling energy production to influencing energy usage, leveraging renewable sources like wind and solar power. The catalyst for this transformation was the community's mobilization to save their local primary school from closure, launching the "Etteln Active" initiative. Despite Germany's moderate ranking of 19th in the DESI index and being five years behind digital leaders like Estonia and Finland, Etteln set out to become the "Digital Lighthouse Village of Germany" following a visionary conference in 2018. Starting with infrastructure, the village deployed fiber connections to 50 homes in just six months, a feat accomplished with the approval of 135 landowners and the collective effort of 60 people dedicating 3,500 hours. The adoption of Lora sensors and the open-source Fiware platform, alongside the creation of a 3D digital twin of the village, laid the groundwork for advanced digital solutions. Etteln's journey didn't stop at infrastructure. The village has introduced next-generation fire brigades equipped with drones and a flood prewarning system inspired by Montevideo's technology. At the heart of these advancements is a community-driven DNA or mindset, emphasizing the importance of standards for interoperability to ensure seamless integration of technologies.