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Episoden

1 Stunde 3 Minuten
Klick, Stream, Download: immer wieder greifen wir auf dieselbe drei-minütige Momentaufnahme zu. Ein Artist ready to download. Jederzeit. Überall. 

 

Ob sie noch Künstlerin ist, oder in Zeiten von TikTok-Algo, Song-Promo-Clips und 90 Sekunden-Tracks zu einem Produkt verkommen ist, diese Frage hat sich meine heutige Gästin gestellt und direkt an ihre Zuhörer weitergegeben. Nicht irgendwie – sondern in einer Popmusik meets Kunstperformance à la Marina Abramović.

 

DOMIZIANA stand diesen Sommer für 4 Stunden in einem Schaufenster in der busy Skalitzer Straße und performte back to back to back insgesamt 59-Mal ihren Song „Haut an Haut“. Auf Knopfdruck, d.h. auf den Wunsch vorbeiziehender Passanten.

 

Was ihr währenddessen und danach durch den Kopf geschossen ist, wo die Grenze zwischen Kunst und Konsum verwischt, Burnout, Dating, Intimitätsängste und kommende Projekte – über all das sprechen wir in dieser Folge. Let’s fetz.

 

DOMIZIANA abchecken könnt ihr hier auf ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Instagram und Spotify⁠⁠⁠⁠⁠ :)

Domizianas Album VELINA presaven, könnt ihr hier.

Zur Podcast Playlist ⁠⁠⁠⁠⁠hier lang.

 

Feature mit Matilda ist eine Eigenproduktion.

 

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⁠⁠⁠⁠⁠⁠Feature mit Matilda auf Instagram
49 Minuten
Das erste Mal in ner großen Playlist landen. Das erste Mal auf ner Bühne live spielen. Das erste Mal auf der Straße erkannt werden. Gleichzeitig stehen Newcomer auch vor Herausforderungen: Musikproduktion ist teuer. Auf Tour gehen noch teurer. Labeldeals sind im besten Fall rar, im schlimmsten Fall bloß ein schlechter Bankkredit.

 

In diesem Teil 2 des splash!-Specials von Feature mit Matilda spreche ich mit sechs Newcomerinnen, die diesen Festivalsommer das erste (oder evtl. auch das zweite) Mal auf der splash!-Bühne stehen. Ich will von ihnen wissen: Wie fühlt sich das an, sich gerade mit kleinen und großen Schritten den Weg in die Deutschrap-Industry hineinzubahnen? Wie findet man seine Artist Identity und schärft seinen Sound? Wie macht man weiter, wenn der Weg nach oben zäh ist – und eben kein Traum vom Berühmtwerden über Nacht?

 

Also, legt den Trichter weg und verlasst den Camping-Platz. Die Girls wärmen am frühen Nachmittag die splash!-Stages nicht für die Headliner auf, sie heizen ein und reißen ab. Your loss, wenn ihr das diesen Festivalsommer verpasst habt. Aber ihr könnt ja jetzt hier reinhören, ich quatsche zum ersten Mal bei Feature mit Matilda in mehreren kürzeren Talks statt einem langen Gespräch mit Katanna von Patina Records, Dani Lia und Yola, Tosha und Naomi Westlake sowie Isi I. Let’s fetz!

 

(Yola und Dani haben es leider nicht geschafft, rechtzeitig das Freundebuch auszufüllen, die mussten direkt los zu ihrem Gig!)

Danke für das splash!-Festival für die Einladung 🫶

 

Alle Gästinnen abchecken könnt ihr hier⁠⁠⁠⁠⁠ :)

 

Katanna

Dani Lia

Yola

Tosha

Naomi Westlake

Isi I

Zur Podcast Playlist ⁠⁠⁠⁠⁠hier lang ⁠⁠⁠⁠⁠

 

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⁠⁠⁠⁠⁠⁠Feature mit Matilda auf Instagram
57 Minuten
Künstliche, übertriebene Bilder. White Trash Ästhetik. Affektiertes Schauspiel. Überzeichnete Handlung. Selbst, wenn die ins Mic gestöhnten Ad Libs und der hardcore Techno-Beat stumm geschaltet sind – die Shots allein reichen, um zu wissen: Das ist ein Fo*zenstyle-Original. Das ist ein Ikkimel-Musikvideo.

 

Mein heutiges Feature ist als Creative Director, Regisseur, Künstler und A&R mit verantwortlich für das Worldbuilding rund um Deutschlands Mutti seit „Keta & Krawall“. Wie man ein gutes Musikvideo macht, das mehr ist als hübsche Performance; wie die Arbeit mit Ikki am Set ist; ob seit MTV das Musikvideo tot ist (oder vielleicht auch ganz im Gegenteil) und wie man in dieser Industrie als Filmschaffender Fuß fasst, darüber quatsche ich heute mit JONAS UNDEN.

 

Diesmal deepdiven wir also nicht hinein in Mukke, sondern in die visuelle Welt drum herum. Hört rein!

 

JONAS UNDEN abchecken könnt ihr hier auf ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Instagram und YouTube⁠⁠⁠⁠⁠ :)

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⁠⁠⁠⁠⁠⁠Feature mit Matilda auf Instagram
38 Minuten
Darf man jetzt auf dem splash! spielen, nur weil man gay ist? Das könnte man auf den 1. Blick vielleicht meinen, wenn man sich das Line-Up von diesem Sommer so anschaut (oder zu oft Fler zuhört): Ikkimel, Baran Kok – und meine heutige Feature-Gästin MARIYBU.

 

MARIYBU wurde aber nicht auf die splash!-Stage gebucht, weil sie queer ist, sondern, weil sie gute Mukke macht und sie richtig für die Crowd abreißen kann. Mit fotz-frechen Lyrics. Ohne Tabus zu scheuen. Indem sie misogyne Beleidigungen zurückerobert. Indem sie ihre eigene Lust im female gaze zur Protagonistin macht. Indem sie in ihren Songs das Patriarchat einfach mal auf den Kopf dreht, Alpha-Feministen entlarvt  und verklemmte Thomase daran erinnert, dass sie auch bisschen BJ und bisschen Arsch geben dürfen.

 

In dieser Folge spreche ich mit MARIYBU darüber, was es ihr bedeutet, als queere Musikerin auf ein HipHop-Festival mit langer (cishetero Mackers) History gebucht zu werden, ob sie sich im Backstage zwischen den Gangsterrappern wohlfühlt und was sie sich von der Musikindustrie und Booker*innen wünscht, um Festivals sicherer zu machen.

 

Ach ja – und wir deepdiven gemeinsam zurück in die Musikgeschichte und schaue uns an, ob die Sorge, der HipHop werde zu schwul, wirklich berechtigt ist. Spoiler: Eigentlich war HipHop schon immer gay. Wird Zeit, dass das splash! noch gayer wird. Hört rein!

 

Danke für das splash!-Festival für die Einladung 🤍 Das ist Teil 1 des splash!-Specials!

 

MARIYBU abchecken könnt ihr hier auf ⁠⁠⁠⁠⁠Spotify⁠⁠⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠⁠⁠Instagram⁠⁠⁠⁠⁠ :)

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1 Stunde
SB-Kassenklau-Euphorie. Zittern, wenn man beim Zahnarzt für einen Termin anrufen muss. Entscheidungen zerdenken. Sich verknallen. Im Doomscrooling versumpfen. ERROR packt in seine Lyrics, Songs, Voiceover und Mixed-Media-Kurzvideos Coming of Age Träumerei und Grübelei. Sein Style ist irgendwas zwischen surrealistischen Substantiv-Komposita, eingescanntem Pastellkreiden-Staub und Anfänge-des-Internets-Nostalgie. Was ERROR mit seiner Kunst (ich spreche hier ganz bewusst nicht nur von Musik) unseren Playlists und Social Media Feeds schenkt, ist kreative Originalität, die in einer glattgebügelten online Illusion und durchkommerzialisierten Branche Augen und Ohren erfrischt, begeistert, berührt.

 

Da kann man fast nicht glauben, dass nach einem erfolgreichen Karrierejahr 2024 seine damalige Plattenfirma (zu dt. "Label") die Zusammenarbeit aufkündigte. Im Jahr drauf ein ernüchternder Reality Check: Nur, weil es bisher nach oben ging, geht es nicht unbedingt weiter steil bergauf. Keine Bookings. Keine Support-Anfragen. „Ich hab‘ keine Lust so zu tun, als ob meine Artistkarriere eine bloße Aneinanderkettung von Erfolgen wäre“, gibt Error in der Bildunterschrift eines seiner Reels zu – und entscheidet sich dann halt einfach ohne die Musikindustrie im Rücken weiterzumachen. Als Independent-Artist.

Ich spreche mit ihm übers Weitermachen; über seinen Mut, kreativ aus der Reihe zu tanzen; den Albumprozess; die schönen Seiten unseres Cyberspaces; Schlager und Juliencos Gewinnspiele. Hört rein!

 

ERROR abchecken könnt ihr hier auf ⁠⁠⁠⁠⁠Spotify⁠⁠⁠⁠⁠ und ⁠⁠⁠⁠⁠Instagram⁠⁠⁠⁠⁠ :)

 

ERRORS Album „Das Beste vom Schlechten“ ist jetzt draußen, hört rein!

 

Von Julienco höchstpersönlich ein iPhone X geschenkt bekommen hier lang.

 

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Über diesen Podcast

Hallöchen, das hier ist Feature mit Matilda – Pünktlich zum jeden 2. Release Friday (ihr wisst schon donnerstags um 23:59 Uhr) gibt es jetzt nicht nur wie gewohnt neue hotte Tracks, sondern halt auch noch ein Feature mit Matilda: Seien es eure Lieblingsartists oder Szeneinsider der Musikbranche wie Producer:innen, Musikjournalist:innen, Songwriter:innen – ich deepdive, plaudere und yappe mit ihnen über Lyrik, Lyrics und alles dazwischen. Das hier ist kein trockenes Frage-Antwort-Ping-Pong. Das hier ist Mitternachtstalk auf Gartenstühlen verlegt ins Musikstudio.
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„Feature mit Matilda“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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