Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um organisierte
sexualisierte Gewalt in der Kindheit und Jugend. Hannah beschreibt
Vergewaltigungen durch mehrere Täter, Betäubung, Folter, Einsperren
sowie Nahrungs- und Schlafentzug. Es geht auch um Aufnahmen
sexualisierter Gewalt, die Tötung ihres neugeborenen Kindes und
anderer Mädchen, lebensbedrohliche Gewalt, Selbstverletzung,
Suizidgedanken und den Suizid eines Freundes. Gewalthandlungen
werden teilweise detailliert beschrieben. Hör die Folge nur, wenn
du dich stabil genug fühlst. Brich ab, wenn du merkst, dass es dir
zu viel wird. In Teil 2 erzählt Hannah weiter, was nach ihrer
ersten Begegnung mit mehreren Tätern geschah. Sie beschreibt, wie
der Mann, dem sie als Kind vertraut hatte, sie anderen Männern
gegen Geld überließ. Die Gewalt wird immer extremer. Hannah
berichtet von Folter, Kontrolle, Hunger, Schlafentzug, Aufnahmen
sexualisierter Gewalt und einem Alltag, in dem sie außerhalb der
Schule kaum noch ein eigenes Leben hat. Als ein jüngeres Mädchen
ähnliche Nachrichten von dem Mann bekommt, versucht Hannah, sie zu
schützen. Doch ein Gespräch im Jugendtreff führt nicht zu dem
Schutz, den die Mädchen gebraucht hätten. Hannah erzählt, wie sie
danach für ihren Versuch, Hilfe zu holen, bestraft wird. Sie
berichtet außerdem von weiteren Mädchen, von Treffen an
unterschiedlichen Orten und davon, ein Kind bekommen zu haben, das
nach ihrer Schilderung kurz nach der Geburt getötet wurde. Diese
Erlebnisse beschreibt Hannah als Teil eines Netzwerks organisierter
Gewalt. Mit dem Corona-Lockdown entsteht erstmals Abstand. Hannah
erlebt einen Alltag, in dem die Gewalt seltener wird. Gleichzeitig
gelten die Regeln des Täters in ihrem Kopf weiter. Als sie später
erneut zu ihm fährt, eskaliert die Situation lebensbedrohlich.
Hannah kann Hilfe rufen. Es folgen Krankenhaus, Ermittlungen, ein
Gerichtsverfahren und schließlich seine Verurteilung. Doch mit dem
Ende der akuten Gewalt beginnt ein neuer Weg. Hannah erzählt, wie
schwer Freiheit sein kann, wenn jahrelang jemand anderes über
Essen, Schlaf, Nähe und jede Entscheidung bestimmt hat. Diese Folge
handelt von organisierter sexualisierter Gewalt, Überleben,
Kontrolle, Trauma, Strafverfahren und dem Versuch, nach Jahren der
Fremdbestimmung ein eigenes Leben aufzubauen. Zeitstempel: 0:00:00
– 0:01:54: Triggerwarnung & Intro 0:01:54 – 0:10:38:
Vorstellung von Hannah, mehrere Täter, Bezahlung, Kontrolle und
zunehmende Gewalt 0:10:38 – 0:18:40: Folter, Hunger, Isolation und
Aufnahmen sexualisierter Gewalt 0:18:40 – 0:28:11: Netzwerk,
weitere Männer, Lockdown und Hannahs Versuch, ein jüngeres Mädchen
zu schützen 0:28:11 – 0:39:28: Gespräch im Jugendtreff, Bestrafung,
schwere Gewalt und Hannahs Schilderung über ihr neugeborenes Kind
0:39:28 – 0:49:28: Weitere Mädchen, Treffen, Todesfälle,
Selbstverletzung und Suizidgedanken 0:49:28 – 1:00:40: Wunsch nach
einem anderen Leben, Lockdown, Suizid eines Freundes und erste
Distanz 1:00:40 – 1:10:48: Letzte lebensbedrohliche Gewalttat,
Rettung, Krankenhaus, Ermittlungen und Verurteilung 1:10:48 –
1:19:26: Freiheit ohne den Täter, alte Regeln, Alltag nach der
Gewalt und fehlendes Verständnis 1:19:26 – 1:27:30: Eigenes Leben,
Schlaf, Essen, Vertrauen, Therapie und bleibende Folgen 1:27:30 –
Ende: Wunsch an die Gesellschaft, Zukunft, Verabschiedung und
Hinweis auf Unterstützung #sexualisiertegewalt #kindesmissbrauch
#vergewaltigung #organisiertegewalt
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