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Episoden

36 Minuten
Hinweis: unbezahlte Werbung / Veranstaltungshinweis. Manchmal braucht es keine zweistündige Weltanalyse. Manchmal reicht ein Mikrofon, ein guter Grund und eine Veranstaltung, die ziemlich genau in unser digitales Beuteschema fällt. In dieser kurzen Supportfolge ist Maxi Nessmann zu Gast und erzählt vom neo summit 26 – einer Konferenz für die Eventbranche, bei der sich am 6. und 7. Oktober 2026 alles um Künstliche Intelligenz, Eventtech und die Frage dreht, wie viel Zukunft eigentlich schon im heutigen Arbeitsalltag steckt. Zwischen GenAI-Workflows, Strategie, Leadership und neuen Formen der Live-Kommunikation soll es dabei ausdrücklich nicht nur um KI-Konfetti und Buzzword-Bingo gehen, sondern um konkrete Anwendungen und Austausch. Wir sprechen darüber, warum es den neo summit gibt, was Maxi dort vorhat und weshalb sich Menschen ausgerechnet jetzt wieder physisch treffen sollten, um über Maschinen zu reden. Am Ende wartet auch noch ein kleines Goodie auf euch.
1 Stunde 2 Minuten
Der Terminator trägt jetzt Beige und möchte bitte deine Wäsche falten. Humanoide Roboter sind zurück. Oder waren sie eigentlich nie weg? Zwischen Star Wars, A.I., Sexrobotern mit Gesprächsbedarf und flauschig eingepackten Haushaltshelfern trifft jahrzehntealte Science-Fiction plötzlich auf „Physical AI“. Klingt nach Zukunft zum Anfassen, ist aktuell aber oft noch erstaunlich viel Fernsteuerung, Trainingsarbeit und sehr gut inszeniertes Zukunftstheater. Gemeinsam mit Zukunftsforscher Johannes Kleske schauen Katha und Melanie in dieser Ausgabe von Futur 3 hinter die Roboter-Videos, die gerade unsere Feeds fluten: Was können diese Maschinen wirklich? Warum brauchen sie Menschen in Indien, die ihnen das Wäschefalten vormachen? Warum möchte Nvidia ausgerechnet jetzt „Physical AI“ zum nächsten großen Ding erklären? Und verkaufen uns Unternehmen gerade Haushaltshelfer – oder eigentlich Datensammelmaschinen mit Knopfaugen? In dieser Folge: • Humanoide Roboter: Was heute wirklich autonom funktioniert und was nur danach aussieht • Theater of Proof: Warum spektakuläre Demos mehr über Investorenlogik als über unseren zukünftigen Alltag erzählen • Physical AI & VLA-Modelle: Wenn aus „Was ist das nächste Wort?“ plötzlich „Was ist die nächste Handlung?“ wird • Training statt Traumzukunft: Warum Roboter unseren Alltag erst millionenfach beobachten müssen, bevor sie ihn übernehmen können • Hype als Geschäftsmodell: Weshalb „in zwei Jahren“ eine erstaunlich praktische Maßeinheit für Risikokapital ist • Tamagotchi-Effekt, Sexroboter & Companionship: Warum wir Maschinen schneller vermenschlichen, als uns lieb sein dürfte • Pflege & Arbeitskräftemangel: Wo Robotik nicht Menschen ersetzen, sondern Lücken füllen könnte, die sonst niemand mehr schließt • China, Europa und die Roboterfrage: Zwischen staatlicher Industriestrategie, Maschinenverordnung und dem beruhigenden Gedanken an einen Not-Aus-Schalter Futur 3 ist unser Rezept gegen Zukunftspanik, denn wir zeigen, wie man lernen kann Technologie, Bilder im Kopf und tatsächliche gesellschaftliche Probleme wieder auseinanderzuhalten. Darum sollten wir auch gar nicht mehr fragen, wann der eigenen Roboter vor der Tür steht, sondern welche Probleme wir eigentlich mit ihm lösen wollen.
1 Stunde 8 Minuten
KI-007 kann jetzt alles? Naja fast. KI-Agenten schreiben längst nicht mehr nur Texte. Sie buchen Reisen, verwalten Online-Shops, legen Widersprüche ein und treffen manchmal auch Entscheidungen. Klingt ultrapraktisch? Vielleicht. Bis der Agent plötzlich einen 10.000-Euro-Workshop kauft oder auf kreative Weise Finanzbetrug für sich entdeckt. Gemeinsam mit Robotik-Expertin Dr. Marie Ossenkopf tauchen wir ein in die nächste Evolutionsstufe der KI: autonome Agenten, die handeln statt nur antworten. Und wir stellen die Frage, auf die bisher niemand eine überzeugende Antwort hat: Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn Maschinen anfangen, eigene Wege zu gehen? Mit ihrer Non-Profit-Organisation Conkind macht sie schon mal vor, wie ein wachsamer Blick auf die Agenten da draußen aussehen könnte. In dieser Folge: • Warum KI-Agenten mehr sind als Chatbots auf Speed • Wie Fußballroboter und Reinforcement Learning den Weg zu autonomen Systemen geebnet haben • Weshalb KI plötzlich "menschlicher" denkt – inklusive unserer irrationalen Seiten • Weshalb wir dringend eine digitale Polizei für KI-Agenten brauchen.
1 Stunde 6 Minuten
Ein riesiger Saal mit 500 Leuten und eine KI, die einen Moment schafft, in dem alle gleichzeitig laut denken können? Klingt verrückt, ist aber die Idee unseres neuen Wunderpanik-Gast Rönke von der Heide. Gemeinsam sprechen wir darüber, weshalb KI ausgerechnet dann am stärksten ist, wenn sie Menschen wieder mehr miteinander reden lässt. Mit seinem Start-Up Take-Aw.ai lässt er nämlich aus einer simplen Sprachaufnahme kollektive Intelligenz entstehen. Wie es sich anfühlt, wenn eine KI dem Publikum beim Denken zuhört, warum Sprachmemos plötzlich demokratisches Potenzial bekommen und weshalb Rönkes liebstes Mindset aus drei Wörtern besteht (ask, ask, ask), erfahrt ihr in dieser Folge. Unsere Themen: • Wie KI die Produktentwicklung demokratisiert • Warum die spannendsten Innovationen gar nicht technisch, sondern zutiefst menschlich sind • Wie ausgerechnet Sprachmemos zum Werkzeug für Demokratie, Innovation und besseren Wandel werden können Am Ende bleibt dieses Mal ein überraschend gutes Gefühl: Kann es sein, dass KI gar nicht anfängt, für uns zu denken, sondern uns endlich ermöglicht, gemeinsam besser zu denken?
1 Stunde
Am 2. August 2026 tritt die Kennzeichnungspflicht des EU AI Acts in Kraft – und das Netz ist schon jetzt voll von Reels, die dir erklären, dass ab dann wirklich alles gekennzeichnet werden muss: jedes Bild, jeder Text, jedes Audio. Sonst drohen Millionenstrafen. Katha und Melanie schauen zwei Wochen vor dem Stichtag in Ruhe hin und trennen das, was tatsächlich im Gesetz steht, von dem, was daraus an Panik gemacht wird. Die gute Nachricht vorweg: Wer KI privat nutzt, den betrifft das Ganze fast gar nicht. Dahinter wartet aber die vielleicht unbequemste Frage der Folge: Wenn eine Rede mit KI entstanden ist, aber trotzdem berührt – zählt sie dann weniger? An dieser Stelle sind Katha und Melanie zum ersten Mal seit Langem nicht ganz einer Meinung. Und zum Schluss wird es politisch: Eine Recherche zeigt, wie sich dieselbe Technologie zur Hetze auf Knopfdruck umbauen lässt – und warum ausgerechnet die neue Kennzeichnungspflicht hier zum Hebel werden könnte. In dieser Folge geht es um diese Themen: -Warum die drei Kennzeichnungs-Regeln viel klarer sind, als die Angst-Reels vermuten lassen -Weshalb sich ein Chatbot outen muss, ein Comicbild aber nicht -Wann ein KI-Text wirklich gekennzeichnet werden muss – und wann ein Mensch mit seinem Namen genügt -Warum eine KI-generierte Holocaust-Gedenkrede zwei Haltungen an unserem Tisch offenlegt -Was KI-Detektoren können – und warum einer die Unabhängigkeitserklärung für KI hielt -Wie eine Partei mit Modellen aus den USA eine Maschine baut, die auf Knopfdruck Hetze ausspuckt
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Über diesen Podcast

WUNDERPANIK – der Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Wirkung auf uns Menschen.
Wir sind Katha und Melanie, Gründerinnen von Aitonomy, und wie viele von euch auf der Suche nach Orientierung in einer Welt, die sich schneller verändert, als man auf „Refresh“ klicken kann. KI ist kein Zukunftsszenario mehr. Sie ist jetzt. Und sie ist vieles zugleich: aufregend, überfordernd, verheißungsvoll, beängstigend. Oder wie wir sagen: voller WUNDERPANIK. In unserem Podcast sprechen wir über die Gleichzeitigkeit von „Wow“ und Wahnsinn. Wir sezieren Schlagzeilen, ordnen ein, hinterfragen Hypes – und behalten dabei Humor und Haltung. Was macht KI mit unserer Arbeit? Unserem Denken? Unserem Miteinander? Unserer Demokratie? Wir suchen nach Antworten – mit euch. Aus europäischer Perspektive, mit journalistischem Anspruch und dem festen Glauben daran, dass Technologie den Menschen dienen soll. Nicht andersrum. WUNDERPANIK ist euer Raum zum Nachdenken, Sortieren und Weiterdenken.
Zwischen „Holy Shit, das ist genial“ und „Haltet die Maschinen auf!“.
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„WUNDERPANIK“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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