Podcaster
Episoden
22.03.2026
42 Minuten
Episode 14 von « Patriarchy, wtf !? » ist online – und in dieser Folge spreche ich mit Juliane Löffler.
Ihr Name ist euch vielleicht in der letzten Woche öfter begegnet – Juliane ist nämlich nicht nur Buchautorin, sondern auch Redakteurin bei Der Spiegel und steckt auch hinter dem viral gegangenen Artikel, in dem Collien Fernandes über die digitale Vergew@ltigung spircht, die sie durch ihren Ex-Mann Christian Ulmen jahrelange erlebt hat.
In ihrem Buch « Missbrauch, Macht und Medien » erzählt sie über #MeToo, und darüber, wie es ist, zu solchen Themen journalistisch zu arbeiten. Dabei sprechen wir NICHT über den Fall Collien Fernandes - denn die Episode wurde schon im November 2025 geplant und im Februar 2026 aufgenommen, bevor der Fall überhaupt an die öffentlichkeit gekommen ist.
Wer in die Folge reinhört, versteht schnell, wie viel Arbeit hinter Artikeln wie dem über Collien Fernandes steckt, wie viele Menschen daran beteiligt sind, wie langwierig und wie tiefgreifend Quellen und Informationen journalistisch und auch presserechtlich geprüft werden.
Sie erklärt, wie wichtig es ist, als Journalistin Vertrauen zu Betroffenen aufzubauen und transparent zu sein über mögliche Folgen der Berichterstattung. Wie wichtig auch traumasensibles Arbeiten an dieser Stelle ist.
Sie erzählt auch über die Widerstände, denen sie im Rahmen von Recherchen begegnet, und wer in Deutschland alles dagegen ist, dass wir mehr wissen über Fälle sexualisierter Gewalt.
Diese Folge – und das dazugehörige Buch - ist für alle, die glauben, dass Medien leichtfertig Artikel über Fälle sexualisierter Gewalt schreiben. Sie ist genau das Richtige für euch, wenn ihr denkt, dass es unfair ist, dass Männer « so einfach mal eben » durch den Dreck gezogen werden können, und für alle, die denken, dass viele solcher Vorwürfe ausgedacht und erlogen sind.
Content-Hinweise : In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt. Es wird teilweise explizite Sprache verwendet, darunter sind fraueneindliche und sexarbeitsfeindliche Begriffe.
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Ihr Name ist euch vielleicht in der letzten Woche öfter begegnet – Juliane ist nämlich nicht nur Buchautorin, sondern auch Redakteurin bei Der Spiegel und steckt auch hinter dem viral gegangenen Artikel, in dem Collien Fernandes über die digitale Vergew@ltigung spircht, die sie durch ihren Ex-Mann Christian Ulmen jahrelange erlebt hat.
In ihrem Buch « Missbrauch, Macht und Medien » erzählt sie über #MeToo, und darüber, wie es ist, zu solchen Themen journalistisch zu arbeiten. Dabei sprechen wir NICHT über den Fall Collien Fernandes - denn die Episode wurde schon im November 2025 geplant und im Februar 2026 aufgenommen, bevor der Fall überhaupt an die öffentlichkeit gekommen ist.
Wer in die Folge reinhört, versteht schnell, wie viel Arbeit hinter Artikeln wie dem über Collien Fernandes steckt, wie viele Menschen daran beteiligt sind, wie langwierig und wie tiefgreifend Quellen und Informationen journalistisch und auch presserechtlich geprüft werden.
Sie erklärt, wie wichtig es ist, als Journalistin Vertrauen zu Betroffenen aufzubauen und transparent zu sein über mögliche Folgen der Berichterstattung. Wie wichtig auch traumasensibles Arbeiten an dieser Stelle ist.
Sie erzählt auch über die Widerstände, denen sie im Rahmen von Recherchen begegnet, und wer in Deutschland alles dagegen ist, dass wir mehr wissen über Fälle sexualisierter Gewalt.
Diese Folge – und das dazugehörige Buch - ist für alle, die glauben, dass Medien leichtfertig Artikel über Fälle sexualisierter Gewalt schreiben. Sie ist genau das Richtige für euch, wenn ihr denkt, dass es unfair ist, dass Männer « so einfach mal eben » durch den Dreck gezogen werden können, und für alle, die denken, dass viele solcher Vorwürfe ausgedacht und erlogen sind.
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02.03.2026
37 Minuten
Sexualisierte Gewalt ist allgegenwärtig und findet überall statt, wo Menschen aufeinandertreffen - auch am Arbeitsplatz. Sexismus, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch sind tief verwurzelt und oft schwer zu erkennen und noch schwerer zu beseitigen. Verena Arps-Roelle und Sebastian Arps wollen das ändern. In ihrem Buch zeigen sie, wie Sie in drei Schritten eine Kultur frei von sexualisierter Gewalt schaffen - als Mitarbeiter*in, Kolleg*in, Führungsverantwortliche*r und Arbeitgebende*r.
Das Buch "Bis hier und nicht weiter" bietet wertvolle und erfahrungsbasierte Einblicke in die komplexe Thematik und erweitert Ihr Wissen über rechtliche, unternehmerische und gesellschaftliche Aspekte.
In der Episode erwähnt Verena einige Materialien - diese sind hier zu finden:
Webseitenlinks: https://actandprotect.de/ & https://elementartraining.de/act-protect-academy/ eBook als PDF und Link zum Download: https://actandprotect.de/wp-content/uploads/2025/09/22bis-hier-und-nicht-weiter22.pdf Link zu Postern und weiteren Materialien zur freien Nutzung: https://actandprotect.de/materialien/
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Das Buch "Bis hier und nicht weiter" bietet wertvolle und erfahrungsbasierte Einblicke in die komplexe Thematik und erweitert Ihr Wissen über rechtliche, unternehmerische und gesellschaftliche Aspekte.
In der Episode erwähnt Verena einige Materialien - diese sind hier zu finden:
Webseitenlinks: https://actandprotect.de/ & https://elementartraining.de/act-protect-academy/ eBook als PDF und Link zum Download: https://actandprotect.de/wp-content/uploads/2025/09/22bis-hier-und-nicht-weiter22.pdf Link zu Postern und weiteren Materialien zur freien Nutzung: https://actandprotect.de/materialien/
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03.02.2026
31 Minuten
Finger hoch, wer sich schonmal gefragt hat, ob es eigentlich feministisch ist, sich die Achseln zu rasieren.
Ich habe in all den Jahren, in denen ich meine Körperbehaarung bewusst wahrnehme noch keine befriedigende Antwort auf diese Frage gefunden.
Genau deswegen war es so spannend, Franziska Setare Koohestanis Buch "Hairy Queen" zu lesen - und mit ihr über Körperbehaarung, Schönheitsnormen und Selbstliebe in Episode 12 meines Bücher-Podcasts "Patriarchy, wtf!?" zu sprechen.
Spoiler-Alert: Franziska gibt am Ende der Folge eine Antwort auf meine Frage.
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Ich habe in all den Jahren, in denen ich meine Körperbehaarung bewusst wahrnehme noch keine befriedigende Antwort auf diese Frage gefunden.
Genau deswegen war es so spannend, Franziska Setare Koohestanis Buch "Hairy Queen" zu lesen - und mit ihr über Körperbehaarung, Schönheitsnormen und Selbstliebe in Episode 12 meines Bücher-Podcasts "Patriarchy, wtf!?" zu sprechen.
Spoiler-Alert: Franziska gibt am Ende der Folge eine Antwort auf meine Frage.
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09.01.2026
34 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Comic-Autorin und Illustratorin Roya Soraya über ihre feministische Version des Goethe-Klassikers Faust.
Wer das Original kennt weiss: es geht in "Faust" um einen Mann in einer Art Mid-Life-Crisis, der mit Hilfe des Teufels die schöne, und sehr viel jüngere Margarethe manipuliert und verführt.
Während Roya Soraya diese Eckdaten beibehält, schreibt und zeichnet sie das Buch aus einer feministischen Perspektive. Damit schafft sie nicht nur ein absolut lesenswertes Buch - sondern zeigt auch die Problemstellen im 200-jahre alten Original auf, das vermutlich eines der bekanntesten literarischen Werke der deutschen Literatur ist.
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Wer das Original kennt weiss: es geht in "Faust" um einen Mann in einer Art Mid-Life-Crisis, der mit Hilfe des Teufels die schöne, und sehr viel jüngere Margarethe manipuliert und verführt.
Während Roya Soraya diese Eckdaten beibehält, schreibt und zeichnet sie das Buch aus einer feministischen Perspektive. Damit schafft sie nicht nur ein absolut lesenswertes Buch - sondern zeigt auch die Problemstellen im 200-jahre alten Original auf, das vermutlich eines der bekanntesten literarischen Werke der deutschen Literatur ist.
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16.12.2025
43 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Autorin und Journalistin Evelyn Höllrigl Tschaikner.
In ihrem Buch "The Daily Feminist" geht es um das Leben in einer von Männern gemachten Welt und darum, wie sehr diese den Alltag von FLINTA-Personen erschöpft – von ungleichen Job- und Gehaltsaussichten über fragwürdige Sprach- und Schönheitsnormen bis hin zu tiefgreifenden Ungerechtigkeiten in Medizin und Sexualität.
Evelyn Höllrigl Tschaikner zeigt fundiert und zugleich unterhaltsam, wie trotz dauerhafter Mikroaggressionen im Alltag Handlungsspielräume zurückgewonnen werden können. Sie macht deutlich, was kleine Gesten, alltägliche Handlungen und leicht umsetzbare Strategien bewirken können: eine Revolution im Kleinen, die stärkt, Grenzen setzt und dabei hilft, dem patriarchalen Alltag wirksam etwas entgegenzuhalten.
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In ihrem Buch "The Daily Feminist" geht es um das Leben in einer von Männern gemachten Welt und darum, wie sehr diese den Alltag von FLINTA-Personen erschöpft – von ungleichen Job- und Gehaltsaussichten über fragwürdige Sprach- und Schönheitsnormen bis hin zu tiefgreifenden Ungerechtigkeiten in Medizin und Sexualität.
Evelyn Höllrigl Tschaikner zeigt fundiert und zugleich unterhaltsam, wie trotz dauerhafter Mikroaggressionen im Alltag Handlungsspielräume zurückgewonnen werden können. Sie macht deutlich, was kleine Gesten, alltägliche Handlungen und leicht umsetzbare Strategien bewirken können: eine Revolution im Kleinen, die stärkt, Grenzen setzt und dabei hilft, dem patriarchalen Alltag wirksam etwas entgegenzuhalten.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast spricht Alena Sander mit Autor*innen über ihre
Bücher – und über die vielen Gesichter des Sexismus. Im Zentrum
stehen persönliche Geschichten, fundierte Analysen und
gesellschaftskritische Perspektiven: von struktureller Gewalt über
Alltagssexismus bis hin zu feministischen Kämpfen weltweit. Offen,
tiefgründig und engagiert – ein Podcast für alle, die verstehen
wollen, wie Sexismus wirkt, wo er beginnt und was wir dagegen tun
können. Hosted on Ausha. See ausha.co/privacy-policy for more
information.
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