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Episoden

22 Minuten
Im April 1590 flieht Antonio Pérez, der ehemalige Staatssekretär von König Felipe II (r. 1556-1598), aus dem Gefängnis und landet im Königreich Aragón. Dort will er den persönlichen Schutz, der ihm zusteht und die Unzufriedenheit der Adligen mit Felipe ausnutzen. Tatsächlich kommt es im Herbst 1591 zum Aufstand: Teile der aragonesischen Gesellschaft sind bereit gegen ihren König zu kämpfen. Doch zu einer Schlacht kommt es nie - der Aufstand bricht sang- und klanglos zusammen. Während die Rädelsführer hingerichtet werden, flieht Pérez nach Frankreich. Damit gehen zwei turbulente Jahre für das Königreich Aragón zu Ende.

Korrektur: Der britische Historiker heißt John H. Elliott.

Im Interview: Jesús Gascón Pérez (Universidad de Zaragoza)

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Musik: ⁠⁠⁠⁠Lexin_Music

Thumbnail: Museo Nacional Del Prado

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17 Minuten
Anfang des 5. Jahrhunderts erreichen barbarische Völker die iberische Halbinsel. Während einige im Laufe der Zeit verschwinden, bleiben die Westgoten über 300 Jahre lang eng mit Hispania verbunden. Im 6. Jahrhundert verlegen sie sogar ihr Königreich ins heutige Spanien und Portugal. Doch so schnell die Westgoten gekommen waren, sind sie Anfang des 8. Jahrhunderts wieder verschwunden. Das ist ihre Geschichte.

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Musik: ⁠⁠Lexin_Music

23F (1981)

15 Minuten
Am 23. Februar 1981 stürmen zwei Hundertschaften der Guardia Civil den spanischen Kongress, um die Wahl des neuen Ministerpräsidenten zu verhindern. Der Staatsstreich scheitert - und wird zum Gründungsmythos der neuen spanischen Demokratie.
13 Minuten
Er ist der bis heute einflussreichste spanische Faschist: José Antonio Primo de Rivera (1903-1936). Als Sohn des Diktators und Generals Miguel Primo de Rivera betrat er die politische Bühne nach dem Tod seines Vaters. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland versucht José Antonio, wie er bis heute gerufen wird, mit einer eigenen faschistischen Partei Fuß zu fassen: die Falange Española (FE). Doch er ist eine widersprüchliche Persönlichkeit: charmant und gewalttätig, gut betucht und revolutionär. Seine Hinrichtung im November 1936 ließ ihn zum politischen Mythos werden.
14 Minuten
Spanien besteht aus 17 Autonomen Gemeinschaften und zwei autonomen Städten. Ihr Ursprung liegt in der Transición, dem Übergang von der Diktatur zur Demokratie Ende der 1970er Jahre. Heute sind die Autonomen Gemeinschaft nicht mehr aus Spanien wegzudenken. Doch der Weg dorthin war kompliziert und auch etwas improvisiert.

Im Interview: Xosé M. Núñez Seixas (Universidade de Santiago de Compostela)
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Über diesen Podcast

Anhand konkreter Themen erklärt Christoph Pleininger die spanische Geschichte auf politischer, sozialer, sowie kultureller Ebene und setzt sie in die notwendigen Kontexte. Kernthemen sind dabei Reform, Revolution und Reaktion. So entsteht ein mosaikartiges Bild der spanischen Geschichte, dessen unterschiedlichen Farben und Formen sich in der gegenwärtigen spanischen Gesellschaft widerspiegeln.
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„re:spaña“

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