Episoden

José Antonio Primo de Rivera (1903-1936)
31.01.2026
13 Minuten
Er ist der bis heute einflussreichste spanische Faschist: José Antonio Primo de Rivera (1903-1936). Als Sohn des Diktators und Generals Miguel Primo de Rivera betrat er die politische Bühne nach dem Tod seines Vaters. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland versucht José Antonio, wie er bis heute gerufen wird, mit einer eigenen faschistischen Partei Fuß zu fassen: die Falange Española (FE). Doch er ist eine widersprüchliche Persönlichkeit: charmant und gewalttätig, gut betucht und revolutionär. Seine Hinrichtung im November 1936 ließ ihn zum politischen Mythos werden.
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Entstehung der Autonomen Gemeinschaften
22.12.2025
14 Minuten
Spanien besteht aus 17 Autonomen Gemeinschaften und zwei autonomen Städten. Ihr Ursprung liegt in der Transición, dem Übergang von der Diktatur zur Demokratie Ende der 1970er Jahre. Heute sind die Autonomen Gemeinschaft nicht mehr aus Spanien wegzudenken. Doch der Weg dorthin war kompliziert und auch etwas improvisiert. Im Interview: Xosé M. Núñez Seixas (Universidade de Santiago de Compostela)
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Pronunciamiento
14.11.2025
13 Minuten
Im 19. Jahrhundert prägten spanische Offiziere die Politik mit dem Pronunciamiento. Dabei handelte es sich um militärische Interventionen, die politische Kurswechsel erzwingen sollten, ohne meistens selbst die Macht zu übernehmen. Dieses Phänomen folgte einer ganz eigenen Logik und Vorgehensweise, die in dieser Folge genauer erklärt und kontextualisiert wird. ___ Musik: ⁠⁠Lexin_Music Thumbnail: Fusilamiento de Torrijos, Gemälde von Antonio Gisbert Pérez (1888)
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Beitritt EWG und Verbleib in der NATO (1986)
20.09.2025
12 Minuten
Nach Francos Tod im Jahr 1975 ordnete sich die spanische Außenpolitik neu: Mit dem Übergang zu einem demokratischen System standen Spanien die Türen zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der NATO offen. Während die europäische Integration unbestritten war, schieden sich bei der Frage zum NATO-Beitritt und späterem Verbleib die Geister. Am Ende gelang jedoch die Integration in die westlichen Institutionen. Ende der 1980er Jahre war Spanien nicht nur geographisch westlich, sondern auch politisch. ___ Musik: ⁠⁠Lexin_Music
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Spanischer Unabhängigkeitskrieg (1808-1814)
06.08.2025
14 Minuten
Der spanische Widerstand gegen Napoleon in den Jahren 1808 bis 1814 ist in Spanien als Unabhängigkeitskrieg bekannt. Dieser Krieg, der größtenteils als Guerillakrieg geführt wurde, läutet die Späte Neuzeit in Spanien ein. Er ist der Ursprung aller modernen politischen Ideologien Spaniens und außerdem die Geburtsstunde der modernen spanischen Nation. Kein anderer Krieg ist noch so präsent wie dieser. Somit handelt es sich um einen der wichtigsten Kriege der letzten 300 Jahre der spanischen Geschichte. Im Interview: Daniel Aquillué (Historiker, Centro Universitario de la Defensa de Zaragoza) ___ Musik: ⁠⁠Lexin_Music
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Über diesen Podcast

Anhand konkreter Themen erklärt Christoph Pleininger die Neuere und Neueste Spanische Geschichte (ab 1808) auf politischer, sozialer, sowie kultureller Ebene und setzt sie in die notwendigen Kontexte. Kernthemen sind dabei Reform, Revolution und Reaktion. So entsteht ein mosaikartiges Bild der spanischen Geschichte, dessen unterschiedlichen Farben und Formen sich in der gegenwärtigen spanischen Gesellschaft widerspiegeln.

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