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Didaktik:Dialog Archiv

22 Episoden
51 Minuten
Beschreibung:

In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Julia Ruck⁠ (Emory University) über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der Fremdsprachendidaktik. Ausgehend von ihrer persönlichen Bildungsbiografie reflektiert Julia, wie das Lernen von Sprachen ihr Denken und ihre Haltung zur Bildung geprägt hat und warum kritisches Denken, soziale Verantwortung und die Berücksichtigung individueller Kontexte zentrale Rollen im Sprachunterricht spielen sollten.

Ein zentrales Thema ist der Ansatz der Multiliteracies, der es ermöglicht, mit vielfältigen Textformen und Ausdrucksweisen zu arbeiten, Lernende in ihrer Lebenswelt abzuholen – und ihnen auch Lebenswelten anderer zugänglich zu machen. Julia betont, dass Unterrichtsmethoden flexibel und kontextsensibel gestaltet werden müssen, um Sprachentwicklung ganzheitlich zu fördern.

Dabei geht es auch um theoretische Bezüge – etwa zur soziokulturellen Theorie von Vygotsky – sowie um Forschungslücken im Bereich Mehrsprachigkeit und Multimodalität. Julia teilt Impulse aus ihrer eigenen Forschung und empfiehlt Literatur, die Lehrpersonen zur Reflexion anregen kann.

Themen dieser Folge:

Fremdsprachenlernen als persönliche Entwicklung

Multiliteracies im Sprachunterricht

Kritisches Denken und Teilhabe im Klassenzimmer

Soziokulturelle Theorie und Sprachentwicklung

Forschung zu Mehrsprachigkeit und multimodaler Bildung

Anpassung von Unterrichtsmethoden an lokale Kontexte

Sprache als Werkzeug zur Konstruktion von Wirklichkeit

Empfehlungen für eine reflektierte didaktische Praxis

Ressourcen und Links:

Webseite von Julia Ruck

The Center for Advanced Research on Language Acquisition (CARLA)

Paesani, K., Dupuy, B., Liskin-Gasparro, J., & Lacorte, M. (2015). A multiliteracies framework for collegiate foreign language teaching (Theory and practice in second language classroom instructions). Pearson.

bell hooks: Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom. Routledge

Keywords:

fremdsprachendidaktik, multiliteracies, unterrichtsmethoden, kritisches denken, bildung, sprachentwicklung, internationale bildung, forschungslücken, lehrpersonen, soziale verantwortung
50 Minuten
Beschreibung:

In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Oswald Comber (Universität Wien)⁠ über aktuelle Perspektiven der Informatikdidaktik. Im Fokus steht die Frage, wie Informatikunterricht gestaltet sein muss, um sowohl technologische als auch gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen. Gemeinsam diskutieren sie, was hinter dem Konzept des Computational Thinking steckt, welche Rolle algorithmisches Denken im schulischen Kontext spielt und warum Kreativität und fächerübergreifendes Lernen zentrale Bestandteile zeitgemäßer Informatikdidaktik sind.

Die Episode beleuchtet zentrale didaktische Theorien, wie die Cognitive Load Theory, sowie konkrete Unterrichtspraktiken, die das Lernen erleichtern und den Zugang zu komplexen Inhalten fördern. Oswald Comber zeigt auf, wie Metaphern helfen können, abstrakte Informatikkonzepte greifbar zu machen, und wie wichtig es ist, gesellschaftliche Perspektiven in die Informatikdidaktik einzubeziehen. Es geht auch um die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der zukünftigen Gestaltung von Bildung und darum, wie Lehrpläne an die Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden sollten.

Ein Gespräch über die Chancen und Herausforderungen digitaler Bildung, die Zukunft der Informatik in der Schule und über die Lehrperson als Gestalter:in eines kritischen, kreativen und reflektierten Informatikunterrichts.

Themen dieser Folge:

Computational Thinking im Schulalltag

Algorithmisches Denken und Problemlösen

Kreativität und fächerübergreifende Ansätze

Didaktische Konzepte wie Cognitive Load Theory

Metaphern im Informatikunterricht

Rolle der Informatik in der Gesellschaft

Einsatz von KI in der Bildung

Lehrpläne und Anpassung an Lernbedürfnisse

Professionalisierung von Lehrpersonen in der digitalen Bildung

Ressourcen und Links:

Oswald Comber⁠ auf der Webseite der Universität Wien

Brinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T.,Kommer, S., Kopf, C., Missomelius, P., Leschke, R., Tilemann, F., & Weich, A. (2019). Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt - ein interdisziplinäres Modell

Coleman, G. (Ed.). (2023). The Big Book of Computing Pedagogy. Raspberry Pi Press.

Hubwieser, P. (2013). Didaktik der Informatik: Grundlagen, Konzepte, Beispiele. Springer-Verlag.

Stechert, P. (n.d.). Kurze Videos rund um die Informatik-Didaktik und das Lernen mit digitalen Medien[VideoChannel]. YouTube.https://www.youtube.com/@peerstechert2288

Keywords:

informatikdidaktik, computational thinking, digitale bildung, gesellschaftliche perspektiven, algorithmisches denken, fächerübergreifendes lernen, kreative bildung, lehrmethoden, herausforderungen in der bildung, zukunft der informatik
57 Minuten
Beschreibung:

In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Jasmin Peskoller (Universität Innsbruck) über die Bedeutung interkulturellen Lernens im Kontext schulischer Bildung. Im Zentrum steht die Frage, wie Lehrpersonen in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft Schüler:innen gerecht werden können – jenseits von Schlagwörtern und oberflächlichen Maßnahmen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Kultur kein statisches Konzept ist, wie jede Unterrichtssituation interkulturelle Aspekte berührt und welche Rolle Empathie, Reflexion und Forschung dabei spielen.

Die Episode beleuchtet, wie der Lehrplan interkulturelle Bildung seit den 1990er-Jahren verankert und warum diese Vorgaben in der Praxis oft zu wenig beachtet werden. Jasmin Peskoller plädiert dafür, interkulturelles Lernen nicht als Zusatz, sondern als grundlegende Perspektive auf Bildung zu verstehen. Sie erläutert, warum Fremdsprachenunterricht besonders geeignet ist, um kulturelle Vielfalt zu thematisieren, und wo es mehr Unterstützung für Lehrpersonen braucht, insbesondere in der Lehrer:innenbildung und in der Entwicklung didaktischer Materialien.

Dabei geht es auch um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, die Bedeutung qualitativer Evaluation und um konkrete Ressourcen zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts. Im Fokus stehen die Herausforderungen im Alltag ebenso wie die strukturellen Voraussetzungen, um Schule zu einem diskriminierungssensiblen Ort des Lernens und der Teilhabe zu machen. Ein Gespräch über das Potenzial von Diversität, die Notwendigkeit kritischer Bildungsarbeit und die Rolle der Lehrperson als zentrale Akteur:in gesellschaftlicher Transformation.

Themen dieser Folge:

Interkulturelles Lernen im Schulalltag

Der Lehrplan und die Verankerung von Diversität

Komplexität von Kultur und Umgang mit Differenz

Lehrer:innenbildung und Professionalisierung

Empathie als didaktisches Prinzip

Forschung und Praxis im Dialog

Herausforderungen im Schulsystem

Materialien und Ressourcen zur Weiterbildung

Ressourcen und Links:

Webseite von Jasmin Peskoller

Jasmin Peskoller auf LinkedIn

Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung (2017)

Publikationen von Jasmin Peskoller zum Thema:

Peskoller, J. (2025). Lebenswelt. In F. Dervin(Ed.), The concise Routledge encyclopaedia of new concepts for interculturality. Routledge.

Peskoller, J., & Kart, A. (2025). Insightsinto contemporary multilingual and intercultural teaching practices from the perspective of secondary school learners in Austria. In S. Karpava (Ed.), Multilingualism and multiculturalism: Language teaching and learning (pp. 118–139). BRILL.

Peskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E.(2025). Stay critiCUL – The imperative for educators to take a critical and reflective approach to culture, diversity, and interculturality in their classroom practice. In F. Dervin (Ed.), Handbook of critical interculturality in communication and education (pp. 129–144). Routledge.

Peskoller, J., & Bader, C. (2024). Exploringthe intercultural potential of comics in early secondary EFL classrooms in Austria. Language Teaching for Young Learners, 6(1), 1 24. https://doi.org/10.1075/ltyl.00061.pes

Peskoller, J., & Hirzinger-Unterrainer, E. (Eds.). (2024). Das Potenzial von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität [Special issue]. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung.

Peskoller, J. (2021). The multicultural classroom:Learning from Australian First Nations perspectives. Nota Bene – Bilingualism and Intercultural Dialog, 2. Ibidem/Columbia University Press.

Keywords:

interkulturelles Lernen, Diversität, Bildung, Lehrer:innenbildung, Fremdsprachenunterricht, Empathie, Unterrichtsqualität, Kultur, Schüler:innen, Lehrplan, Forschung, gesellschaftliche Transformation, Unterricht, Lehrer:innenfortbildung, Bildungspolitik
43 Minuten
Beschreibung:

In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Angelika Bernsteiner (Universität Graz) über zentrale Fragen der Physikdidaktik und Naturwissenschaftsdidaktik. Im Fokus stehen die Ziele naturwissenschaftlicher Grundbildung, der Umgang mit Schüler*innenvorstellungen und die didaktische Rekonstruktion von Fachinhalten.Gemeinsam diskutieren sie, wie Lehrkräfte physikalische Inhalte elementarisieren können, um Lernprozesse besser zu gestalten – und warum Vorstellungen von Schüler*innen nicht als Fehlkonzepte, sondern als Lernressourcen betrachtet werden sollten. Angelika erklärt, wie Inokulation als Ansatz genutzt werden kann, um Jugendliche für Fake News und Desinformation zu sensibilisieren, insbesondere im digitalen Kontext. Außerdem geht es um Forschungslücken, empirische Studien und konkrete Materialien für einen evidenzbasierten Physikunterricht.

Themen dieser Folge:

​Ziele und gesellschaftliche Relevanz der Physikdidaktik

​Schüler*innenvorstellungen im Physikunterricht

​Didaktische Rekonstruktion und Elementarisierung

​Inokulation als Methode gegen Fake News

​Design-Based Research in der Unterrichtsentwicklung

​Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht

​Unterstützung von Lehrkräften durch evidenzbasierte Materialien

​Herausforderungen in der Sekundarstufe 2

​Verbindung von empirischer Forschung und Unterrichtspraxis

Ressourcen und Links:

​Profil von Angelika Bernsteiner auf der Webseite der Uni Graz

​Schecker, Horst; Wilhelm, Thomas; Hopf, Martin; Duit, Reinders (2018) (Hg.): Schülervorstellungen und Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer.

​Wilhelm, Thomas; Schrecker, Horst; Hopf, Martin (2021) (Hg.): nterrichtskonzeptionen für den Physikunterricht - Berlin/Heidelberg: Springer.

​Kubsch, Marcus; Sorge, Stefan; Arnold, Julia; Graulich, Nicole (2021) (Hg.): Lehrkräftebildung neu gedacht. Ein Praxishandbuch für die Lehre in den Naturwissenschaften und deren Didaktiken - Münster/New York: Waxmann (Open Access)

​Graulich, Nicole; Arnold, Julia; Sorge, Stefan; Kubsch, Marcus (2024): Lehrkräftebildung von morgen. Beiträge der Naturwissenschaftsdidaktiken zur Förderung überfachlicher Kompetenzen - Münster/New York: Waxmann (Open Access)

​www.physikdidaktik.at

Keywords:Physikdidaktik, Naturwissenschaftsdidaktik, Schüler*innenvorstellungen, Inokulation, Fake News, Unterrichtsmaterialien, digitale Medien, Lehrkräftebildung, empirische Forschung, Design-Based Research, Elementarisierung, Wissenschaftskommunikation, Physikunterricht
1 Stunde 3 Minuten
Beschreibung: 

In dieser Folge von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit ⁠Marc Kudlowski⁠ (Universität zu Köln) über zentrale Fragen der Deutschdidaktik mit Fokus auf die Literatur-/Lesedidaktik. Im Mittelpunkt stehen Verstehensprozesse, Reflexion, Medienintegration und die Transformation literarischer Texte. Gemeinsam beleuchten sie, wie kreative Unterrichtsmethoden Schüler*innen dazu anregen können, Literatur nicht nur zu lesen, sondern als Mittel zur Selbst- und Weltreflexion zu nutzen.

Marc teilt praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen des Literaturunterrichts, diskutiert die Rolle von Medienkompetenz, und spricht über das Spannungsfeld zwischen Forschung und Praxis. Außerdem geht es um das Schreiben als epistemisches Werkzeug und darum, wie Literatur durch kreative Ansätze lebendig wird.

Themen dieser Folge:

Ziele der Deutsch- und Literaturdidaktik

Mustererkennung und Reflexion im Literaturunterricht

Medienintegration und Transformation von Texten

Schreiben als Erkenntnisprozess

Kreative Methoden im Deutschunterricht

Bedeutung der Literaturrezeption

Verbindung von Bildung, Praxis und Forschung

Ressourcen und Links:

Profil von ⁠Marc Kudlowski⁠ auf der Webseite der Uni Köln

Podcast ⁠SozioPod⁠

YouTube-Kanal ⁠LITERATUR IST ALLES⁠

Blog ⁠Schule Social Media⁠ von Philippe Wampfler

⁠YouTube-Kanal von Philippe Wampfler⁠

Podcast ⁠Bremer Bilderbuch-Gespräche⁠

Podcast ⁠Medienverbünde für den Deutschunterricht⁠

Keywords: 

Deutschdidaktik, Literaturdidaktik, Verstehen, Medienintegration, Mustererkennung, Reflexion, Unterrichtsmethoden, Schreiben, Kreative Ansätze, Bildung, Literaturrezeption, Unterricht, Medienkompetenz, Transformation, Forschung, Praxis, Ziele, Literaturunterricht
47 Minuten
Keywords

Mathematikdidaktik, Grundvorstellungen, Lebensweltbezug, Fehlvorstellungen, Mathematik im Alltag, Strategien, Mathe mag ich, Spiele

Zusammenfassung

In dieser Episode von Didaktik:Dialog spricht Denis Weger mit Evita Lerchenberger (Universität Graz) über die verschiedenen Aspekte der Mathematikdidaktik. Sie beleuchten die Bedeutung von Grundvorstellungen, den Lebensweltbezug der Mathematik und über Mathematik abseits des Rechnens. Zudem wird das Projekt "Mathe mag ich" vorgestellt, das darauf abzielt, das Interesse junger Menschen an Mathematik zu fördern und deren Relevanz im Alltag zu verdeutlichen. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft der Mathematikdidaktik und Empfehlungen für Ressourcen.

Takeaways

Mathe ist nicht nur Rechnen, sondern vor allem die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Lebensweltbezug ist entscheidend für das Lernen.

Fehlvorstellungen müssen im Unterricht adressiert werden.

Mathematik kann in vielen Lebensbereichen angewendet werden.

Das Projekt "Mathe mag ich" fördert das Interesse an Mathematik.

Strategien im Spiel können mathematische Konzepte verdeutlichen.

Die Relevanz von Mathematik im Alltag sollte betont werden.

Mathematikdidaktik benötigt einen Lebensweltbezug.

Ressourcen und Links:

Profil von Evita Lerchenberger auf der Webseite der Universität Graz

Projektseite von "Mathe mag ich"

Pólya, G. (1971). Die Schule des Denkens: Vom Lösen mathematischer Probleme. Vieweg.

YouTube-Kanal "phartimetik" von Christian Spannagel

YouTube-Kanal "ArsMathematicaEducandi von Benjamin Rott

Chapters

00:00 Einführung in die Mathematikdidaktik

03:34 Der Weg zur Mathematikdidaktik

06:11 Ziele der Mathematikdidaktik

08:36 Grundvorstellungen und Fehlvorstellungen

10:59 Mathematik im Alltag und Spielstrategien

13:16 Mathematik ohne Rechnen

15:57 Mathematische Strategien und Logik

20:14 Mathematik als eigenständige Wissenschaft

22:35 Didaktische Prinzipien im Mathematikunterricht

24:47 Phänomenologie und Lebensweltbezug im Unterricht

27:50 Lücken in der mathematikdidaktischen Forschung

29:33 Relevanz der Mathematik im Alltag

31:07 Gesellschaftliche Wahrnehmung von Mathematik

34:46 Ressourcen für Mathematikdidaktik

44:44 Mathematik neu denken

46:04 Didaktische Konzepte und Grundvorstellungen

Alle Folgen und Information zum Podcast

www.didaktik-dialog.com

www.instagram.com/didaktikdialog

Verantwortlicher:

Denis Weger (www.denisweger.com)
53 Minuten
Keywords

Religionsdidaktik, Religionsunterricht, Wertevermittlung, religiöse Bildung, Lehrmethoden, interreligiöses Lernen, Fachdidaktik, Lehrerbildung, Unterrichtsmethoden, Religionspädagogik

Zusammenfassung

In dieser Episode des Podcasts "Didaktik:Dialog" spricht Denis Weger mit David Novakovits (Universität Wien) über Religionsdidaktik und -pädagogik. Sie diskutieren die Unterschiede zwischen Religionsunterricht und Glaubensvermittlung, die Bedeutung von Werten im Religionsunterricht und die Möglichkeit, religiöse Weltzugänge zu ermöglichen. Zudem werden verschiedene didaktische Konzepte wie Elementarisierung und ästhetisches Lernen vorgestellt. David teilt seine persönlichen Erfahrungen und gibt praktische Hinweise für Lehrpersonen, um den Religionsunterricht ansprechend und relevant zu gestalten.

Takeaways

Religionsdidaktik ist eine Unterkategorie der Religionspädagogik.

Glaubensvermittlung ist nicht das Ziel von Religionsdidaktik.

Das Ziel religiösen Lernens ist religiöse Bildung im Sinne einer Auseinanderstzung mit religiösen Weltzugängen.

Elementarisierung ist ein zentrales Prinzip der Religionsdidaktik.

Religionsunterricht muss die Mündigkeit der Schüler*innen fördern.

Die Bibel kann für Schüler*innen heute wieder interessant sein.

Ressourcen und Links:

Profil von David Novakovits auf der Webseite der Universität Wien

Rudolf Engler (2013): Religion gibt zu denken. München:Kösel.

Katechetische Blätter. Zeitschrift für religiöses Lernen inSchule und Gemeinde

Chapters

00:00 Einführung in die Religionspädagogik

06:12 Unterschied zwischen Religionspädagogik und Religionsdidaktik

09:12 Der Weg zur Religionsdidaktik

11:53 Ziele der Religionsdidaktik

14:33 Überzeugung und Freiheit im Religionsunterricht

17:13 Wertevermittlung im Religionsunterricht

19:38 Religiöser Weltzugang und seine Bedeutung

27:46 Einführung in die Religionsdidaktik

28:13 Zentrale Prinzipien der Religionsdidaktik

30:22 Elementarisierung in der religiösen Bildung

31:20 Ästhetisches Lernen und religiöse Bildung

33:57 Methoden der Religionsdidaktik

38:43 Herausforderungen in der Religionsdidaktik

43:05 Wichtige Erkenntnisse für Lehrpersonen

46:31 Ressourcen für Religionsdidaktik

49:23 New Chapter

Alle Folgen und Informationen zum Podcast

www.didaktik-dialog.com

www.instagram.com/didaktikdialog/

Verantwortlicher:

Denis Weger (www.denisweger.com)