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brain-äh-fact by Cornelia Archiv

40 Episoden
12 Minuten
In dieser Folge erkläre ich, warum das automatische Ja keine Entscheidung ist, sondern eine Reaktion des Nervensystems. Und was das mit Selbstverrat zu tun hat.

Quellenangaben:

Walker, P. (2013): Complex PTSD: From Surviving to Thriving. Azure Coyote Publishing.

Kuang, X. et al. (2025): The Mental Health Implications of People-Pleasing. PsyCh Journal. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12318589/

Nuyken, K. (2026): People Pleasing. Psychologisches Glossar. knuyken.de
14 Minuten
Katharina ist anfangs bei Weiterbildung, Sport oder neuen Projekten immer Feuer und Flamme. Ab einen gewissen Punkt, macht sie aber einen Rückzieher, weil sie das Gefühl hat das Interesse zu verlieren. Was steckt dahinter?

Quellen:

Dweck, C.S. (2006): Mindset: The New Psychology of Success. Random House, New York.

Dweck, C.S. (2000): Self-Theories: Their Role in Motivation, Personality, and Development. Psychology Press, Philadelphia.

Godin, S. (2007): The Dip. A Little Book That Teaches You When to Quit (and When to Stick). Penguin Group, New York.
14 Minuten
Heute sprechen wir über die Frage von Lisa (29 Jahre). Sie möchte wissen wieso sie Gespräch, die längst vorbei sind, bis in die späten Nachtstunden zerdenkt.

Quellenangaben:

Gilovich, T., Medvec, V.H. & Savitsky, K. (2000): The spotlight effect in social judgment: An egocentric bias in estimates of the salience of one’s own actions and appearance. Journal of Personality and Social Psychology, 78(2), 211.

Zeigarnik, B. (1927): Über das Behalten von erledigten und unerledigten Handlungen. Psychologische Forschung, 9, 1–85.

Lehrbuch-Psychologie.de (2026): Overthinker – Bedeutung, Merkmale & was dahinter steckt. (mit Verweis auf Hofmann, S.G. et al. (2010): The Effect of Mindfulness-Based Therapy on Anxiety and Depression: A Meta-Analytic Review. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 78(2), 169–183.)
21 Minuten
In dieser Folge erkläre ich, warum das kein Höflichkeitsreflex ist, sondern ein Selbstschutzmechanismus. Und was 70 Prozent aller Menschen damit zu tun haben.

Quellenangaben:

Clance, P.R. & Imes, S.A. (1978): The imposter phenomenon in high achieving women. Psychotherapy: Theory, Research and Practice, 15(3), 241–247.

Sakulku, J. & Alexander, J. (2011): The Impostor Phenomenon. International Journal of Behavioral Science, 6(1), 75–97.

Klinik Friedenweiler (2026): Imposter-Syndrom & Selbstzweifel. klinik-friedenweiler.de
19 Minuten
In dieser Folge unseres Sommerspecials fragt sich meine Hörerin Julia, ob sie aufgrund ihrer Arbeit an sich nun gesunde Grenzen hat oder intolerant geworden ist? Schließlich höre sie nun oft sie sei zu anspruchsvoll.

Quellenangaben:

Gottman, J. & Silver, N. (1999): The Seven Principles for Making Marriage Work. Crown Publishers, New York.

Stahl, S. (2015): Das Kind in dir muss Heimat finden. Kailash Verlag, München.

Baumeister, R.F. et al. (2003): Does high self-esteem cause better performance, interpersonal success, happiness, or healthier lifestyles? Psychological Science in the Public Interest, 4(1), 1–44.
22 Minuten
In dieser Folge spreche ich über das, was dahintersteckt, wenn der eigene Wert so eng an Leistung geknüpft ist, dass Pause sich anfühlt wie Versagen.

Für alle, die sich auf der Couch schlechter fühlen als beim Arbeiten.

Quellenangaben:

Callard, F. et al. (2016): „The Rest Test.” In: Tillmann & Callard (Hrsg.): The Restless Compendium. Palgrave Macmillan.

Crocker, J. & Wolfe, C.T. (2001): Contingencies of self-worth. Psychological Review, 108, 593–623.

Dorsch Lexikon der Psychologie (2022): Selbstwertkontingenz. Hogrefe AG.

Covington, M.V.: Self-Worth Theory. Zit. nach: whitespring.de (2025)

Sonnentag, S.: Erholung im Berufsalltag. Zit. nach: plativio.at (2026)

Wilson, T.D. et al. (2014): Just think: The challenges of the disengaged mind. Science, 345(6192), 75–77.

WHO (2019): Burn-out – International Classification of Diseases (ICD-11).
22 Minuten
In dieser Folge erkläre ich, warum das kein Beziehungsproblem ist, sondern ein inneres Echo. Und was es wirklich bedeutet, wenn ausgerechnet die schwierigen Personen in deinem Leben so viel Platz in deinem Kopf einnehmen.

Quellenangaben:

Eisenberger, N.I., Lieberman, M.D. & Williams, K.D. (2003): Does Rejection Hurt? An fMRI Study of Social Exclusion. Science, 302, 290–292.

Bowlby, J. (1969): Attachment and Loss, Vol. 1. Basic Books, New York.

Ainsworth, M.D.S. et al. (1978): Patterns of Attachment. Erlbaum, Hillsdale NJ.

Skinner, B.F. (1938): The Behavior of Organisms. Appleton-Century-Crofts. (Grundlagenforschung zur intermittierenden Verstärkung)
7 Minuten
Heute sprechen wir im DenkSnack über: Das Schweigen im Gespräch als höfliches Verschwinden. Tut uns das wirklich gut?

Quellenangaben:

North American Menopause Society – Studie zu Self-Silencing und kardiovaskulärer Gesundheit, präsentiert beim Jahrestreffen der NAMS; zusammengefasst in: PSYLEX – „Eigene Emotionen unterdrücken (Self-Silencing)” (psylex.de)

Neff, K. D. (2003). Self-Compassion: An Alternative Conceptualization of a Healthy Attitude Toward Oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101. Zitat nach: Rose, N. (2025). nicorose.de

Knoll, N. & Kienle, R. (2007). Fragebogenverfahren zur Messung von Stressbewältigung. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie.

Psychologie Heute – „Lieber nichts sagen? Warum Angestellte schweigen.” (2022). psychologie-heute.de
31 Minuten
Jedes Jahr dieselben Schlagzeilen. Jedes Jahr dieselbe Empörung. Und trotzdem passiert es immer wieder.

In dieser Folge geht es nicht um Ausreden, sondern um Erklärungen. Warum können liebevolle Eltern oder verantwortungsbewusste Hundebesitzer einen Fehler machen, den sie sich selbst niemals zugetraut hätten? Was passiert in unserem Gehirn unter Stress, Schlafmangel und Routine? Und warum glauben wir fast alle: „Mir würde das nie passieren.“

Quellen & wissenschaftliche Grundlagen

* David A. Diamond – Forschung zu Gedächtnisprozessen und dem sogenannten Forgotten Baby Syndrome (Zusammenspiel von Gewohnheitssystem und bewusstem Gedächtnis).

* Tali Sharot, Christoph W. Korn & Raymond J. Dolan (2011) – How Unrealistic Optimism Is Maintained in the Face of Reality, Nature Neuroscience. Forschung zum Optimismus-Bias und zur verzerrten Verarbeitung positiver bzw. negativer Informationen.

* Tali Sharot et al. (2007) – Neural Mechanisms Mediating Optimism Bias, Nature. Neurowissenschaftliche Grundlagen des Optimismus-Bias.

* Erkenntnisse der kognitiven Psychologie zu Aufmerksamkeit, Routinen, Arbeitsgedächtnis und menschlichen Denkfehlern bilden die Grundlage der in dieser Folge erläuterten Mechanismen.
28 Minuten
Was braucht es, um sich in einer Männerdomäne durchzusetzen? In dieser Folge spreche ich mit einer technischen Sachverständigen über Vorurteile, Selbstvertrauen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Gemeinsam zeigen wir, warum Kompetenz kein Geschlecht kennt und welche mentale Stärke es braucht, um sich auch dann treu zu bleiben, wenn andere an einem zweifeln. Eine inspirierende Folge für alle, die sich nicht von Klischees aufhalten lassen.
26 Minuten
Du liegst auf der Couch und schaffst es nicht aufzustehen und nennst dich dafür faul.

Falsche Diagnose. In dieser Folge erkläre ich dir, warum du nicht faul bist, sondern erschöpft von dir selbst. Und was dein Gehirn den ganzen Tag wirklich macht, während du glaubst, nichts zu tun.

Quellenangaben

Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Muraven, M., & Tice, D. M. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology, 74(5), 1252–1265.

Webb, T. L., Miles, E., & Sheeran, P. (2012). Dealing with feeling: A meta-analysis of the effectiveness of strategies derived from the process model of emotion regulation. Psychological Bulletin, 138(4), 775–804.

Wlodarek, E. zitiert in: Europeonline Magazine – „Was aus der ewigen Selbstkritik-Spirale hilft” (2026)

Women’s Health Deutschland – „Warum mentale Erschöpfung kein Charakterfehler ist” (2026)

Praxis für Psychologie Berlin – „Perfektionismus ablegen lernen” (2025)

Bruce Lee, zitiert nach: Blick.ch – „Diese 3 Sätze schaden deinem Selbstbild” (2026)

Baumeister, R. F. et al. (2018). Self-control „in the wild”: Experience sampling study of trait and state self-regulation. Self and Identity. DOI: 10.1080/15298868.2018.1478324
14 Minuten
Du fängst an. Du hörst auf. Du fängst wieder an.

In dieser Folge erfährst du, warum das kein Willensproblem ist – sondern Biologie. Und was du konkret tun kannst, damit es dieses Mal anders läuft.

Auch wenn es gerade Donnerstag ist.

Quellen:

Dai, H., Milkman, K. L., & Riis, J. (2014). The Fresh Start Effect: Temporal Landmarks Motivate Aspirational Behavior. Management Science, 60(10), 2563–2582.

Fogg, B. J. (2019). Tiny Habits: The Small Changes That Change Everything. Houghton Mifflin Harcourt.

Richomme, C., zitiert nach: brutzelstube-dolgelin.de – „Neue Studie: Diese unscheinbare Gewohnheit macht Ziele plötzlich erreichbar” (2026)

Dai, H., zitiert nach: charterworks.com – „The science of getting a fresh start for 2026” (2026)

Planet Wissen – „Gewohnheiten: Hirnforschung” (2025)

Abramson, L. Y., Seligman, M. E. P., & Teasdale, J. D. (1978). Learned helplessness in humans. Journal of Abnormal Psychology, 87(1), 49–74.
7 Minuten
Heute in der Kurzfolge der DenkSnack- Reihe: Wann mache ich eine Pause und wann gebe ich auf?

Quellen:

Quellenangaben

Neff, K. D. (2003). Self-Compassion: An Alternative Conceptualization of a Healthy Attitude Toward Oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101.

Neff, K. D. & Vonk, R. (2009). Self-compassion versus global self-esteem: Two different ways of relating to oneself. Journal of Personality, 77(1), 23–50.

Zessin, U., Dickhäuser, O. & Garbade, S. (2015). The relationship between self-compassion and well-being. Applied Psychology: Health and Well-Being, 7(3), 340–364.

Neff, K. D., zitiert nach: Rose, N. (2025). Reflexion: Die große Pause kommt nicht mehr. nicorose.de
15 Minuten
Diese Folge ist persönlicher als sonst. Ich spreche über meine Knieverletzung, den mentalen Kampf hinter körperlichen Einschränkungen, warum Motivation irgendwann verschwindet und weshalb Disziplin mich aktuell trägt.

Außerdem: Warum die Podcastpause notwendig war und wie es jetzt weitergeht.
15 Minuten
Wenn deine Selbstliebe nur funktioniert, wenn du dich gut fühlst, hast du keine.

In dieser Folge erfährst du, warum Selbstliebe nichts mit Gefühl zu tun hat und warum sie genau dann beginnt, wenn es unbequem wird. Ehrlich, direkt und mit einem Augenzwinkern.