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Bewegtes Leben Archiv

27 Episoden
22 Minuten
Stille Entzündung verläuft oft unbemerkt – und wird gerade in hormonellen Übergangsphasen wie der Perimenopause relevanter. In dieser Folge geht es um die Rolle von hsCRP, Östrogen und Immunregulation, aber auch um Muskelmasse, Schlaf und alltägliche Belastungsfaktoren. Was lässt sich messen? Was beeinflussen wir durch Lebensstil? Und wie kann gezielte Regulation konkret aussehen?
24 Minuten
In dieser Folge geht es um konkrete Strategien zur Förderung der Gehirngesundheit bei Frauen – mit Fokus auf Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stressregulation und soziale Einbindung. Auf Grundlage aktueller Forschung zeige ich, wie sich neurobiologische Prozesse aktiv beeinflussen lassen – lange bevor Symptome auftreten. Ziel ist es, die Bedeutung frühzeitiger Prävention zu vermitteln und alltagstaugliche, wissenschaftlich fundierte Wege aufzuzeigen, um kognitive Gesundheit in jeder Lebensphase zu stärken.
21 Minuten
Wie beeinflussen hormonelle Veränderungen in der Perimenopause das Gehirn? Diese Folge beleuchtet die frühen metabolischen Umstellungen im weiblichen Gehirn und ihren Zusammenhang mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko. Auf Basis aktueller Forschung und den Arbeiten der Neurowissenschaftlerin Dr. Lisa Mosconi zeige ich, warum Prävention früh ansetzen sollte – und weshalb viele Symptome ernst genommen werden müssen. Ein sachlicher Blick auf Zusammenhänge, die lange übersehen wurden.
15 Minuten
In Teil 3 der Reihe „Ernährung in der Lebensmitte“ geht es um die Rolle von Mikronährstoffen, Kreatin und Mahlzeitenstruktur. Vitamin D, Magnesium und Calcium sind essenziell für Knochen, Muskeln und Stoffwechsel – besonders in der zweiten Lebenshälfte. Kreatin rückt als Baustein für Kraft, Regeneration und kognitive Leistungsfähigkeit in den Fokus. Ergänzend gibt die Folge praxisnahe Impulse zur Gestaltung alltagstauglicher Mahlzeiten und betont die Bedeutung von Rhythmus statt Kontrolle.
20 Minuten
Wie verändert sich der Nährstoffbedarf in der Lebensmitte – und warum reicht „ausgewogen“ oft nicht mehr aus? In dieser Folge schauen wir auf Proteine, Kohlenhydrate und Fette und erklären, wie Timing, Qualität und Kombination die Regeneration, Hormonbalance und Leistungsfähigkeit beeinflussen. Wer verstehen will, wie Ernährung jetzt gezielt wirken kann, findet hier fundierte Antworten.
15 Minuten
Die Forschung holt auf – jetzt ist Zeit, Ernährung neu zu gestalten. Hormonelle Umstellungen, veränderter Stoffwechsel, Blutzuckerschwankungen, Veränderungen im Hungergefühl und eine schlechtere Schlafqualität – all das prägt die Lebensmitte vieler Frauen. Diese Episode zeigt, warum Ernährung in dieser Phase keine Frage von Disziplin ist, sondern von Wissen, Timing und geschlechterspezifischem Verständnis. Was bedeutet der Rückgang von Östrogen konkret für Mikrobiom, Muskulatur, Fettverteilung und Regeneration? Und wie lässt sich Ernährung jetzt so gestalten, dass sie unterstützt statt einengt? Im Zentrum steht ein neuer Zugang zur Ernährung – wissenschaftlich fundiert, geschlechtersensibel und alltagstauglich. Ausblick auf Teil 2: Konkrete Empfehlungen zu Protein, Mahlzeitenstruktur und Mikronährstoffen – für mehr Energie, Stabilität und Wohlbefinden.
12 Minuten
Widerstand ist sinnvoll – Wie Krafttraining Frauen langfristig stärkt Viele Frauen setzen in der Lebensmitte auf Kalorienreduktion und Ausdauertraining – doch genau das kann den Muskelabbau beschleunigen. Evidenzbasiert und praxisnah wird in dieser Folge erläutert, warum gezieltes Krafttraining essenziell ist, um Stoffwechsel, Knochengesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Welche physiologischen Veränderungen treten in den Wechseljahren auf? Warum reicht das gewohnte Training oft nicht mehr aus? Und welche drei Trainingsmethoden sind besonders effektiv? Ergänzend werden konkrete Ansätze aufgezeigt, um Kraft und Leistungsfähigkeit nachhaltig zu erhalten. Ein starker Körper ist die beste Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden – und es ist nie zu spät, damit zu beginnen.
23 Minuten
**Episode 4: Hormontherapie – Von Premarin bis Bioidentika: Fakten, Mythen & Antworten** Kaum ein Thema der Frauengesundheit wurde so kontrovers diskutiert wie die Hormontherapie in den Wechseljahren. Besonders die WHI-Studie aus den frühen 2000er Jahren sorgte für Verunsicherung – doch viele ihrer Ergebnisse wurden missinterpretiert. In dieser Episode werfe ich einen Blick auf die Geschichte der Hormontherapie, ordne wissenschaftliche Erkenntnisse ein und beantworte zentrale Fragen: Welche Entwicklungen gab es von den ersten Östrogenpräparaten bis heute? Was wurde in der WHI-Studie wirklich untersucht – und welche Schlussfolgerungen sind gerechtfertigt? Worin unterscheiden sich bioidentische und synthetische Hormone? Wie beeinflusst eine Hormontherapie Herz-Kreislauf, Knochen und Muskeln? Welche Applikationsformen gibt es – und welche sind sinnvoll? Für wen kann eine Hormontherapie eine Option sein – und für wen nicht? Ziel ist es, fundierte Informationen bereitzustellen und eine wissenschaftlich differenzierte Perspektive auf dieses vielschichtige Thema zu ermöglichen. Jetzt reinhören!
17 Minuten
In dieser Episode geht es um die weitreichenden Auswirkungen hormoneller Veränderungen in der Lebensmitte – von Muskulatur und Stoffwechsel über das Herz-Kreislauf-System bis hin zu Lunge, Nervensystem und Mikrobiom. Trotz wissenschaftlich belegter Zusammenhänge bleibt die klinische Praxis oft bei einer symptomorientierten Betrachtung stehen, anstatt diese Phase als tiefgreifende physiologische Umstellung zu verstehen. Warum ein ganzheitlicher Blick auf den Hormonrückgang entscheidend ist und welche Wechselwirkungen im Körper dabei eine Rolle spielen, wird in dieser Folge beleuchtet.
20 Minuten
In dieser Folge von „Bewegtes Leben“ beleuchten wir, wie die jahrhundertelange Mystifizierung und Pathologisierung des weiblichen Körpers unser heutiges medizinisches Verständnis noch immer beeinflussen. Von der Antike bis zur Moderne wurde der weibliche Körper oft als unvollkommen, anfällig oder gar gefährlich betrachtet – eine Sichtweise, die tief in unserer Gesellschaft und Kultur verwurzelt ist. Wir diskutieren, warum geschlechtersensible Medizin kein rein medizinisches Thema ist, sondern eine gesellschaftliche und strukturelle Dimension hat, die nach wie vor die Forschung, Diagnostik und Behandlung von Frauen prägt.
17 Minuten
In der ersten Folge von „Bewegtes Leben“ beleuchten wir die Wechseljahre aus verschiedenen Blickwinkeln. Neben ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und den volkswirtschaftlichen Auswirkungen beleuchten wir die historische Entwicklung des Verständnisses dieser Lebensphase und gehen auf die Herausforderungen ein, denen Frauen heute in diesem Kontext begegnen. Warum sind die Wechseljahre immer noch ein Tabuthema? Wie haben medizinische und gesellschaftliche Ansätze unser heutiges Verständnis geprägt? Und welche Rolle spielt geschlechtersensible Medizin? Hört rein und erfahrt, warum die Wechseljahre weit mehr als eine individuelle Herausforderung sind – und was sie über unsere Gesellschaft aussagen.
3 Minuten
Bewegtes Leben – der Podcast über körperliche Selbstkompetenz, geschlechtersensible Gesundheitsforschung und wissenschaftlich fundiertes Wissen in einer oft unterschätzten Lebensphase. Dr. Christine Lohr – Sportwissenschaftlerin, Osteopathin, Dozentin und Gutachterin – spricht über Training, Ernährung, Schlaf, Hormone und Gehirngesundheit. Mit einer geschlechtersensiblen Perspektive, evidenzbasierter Kommunikation und einem klaren Blick auf die Lücken in der medizinischen Forschung.
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Der Podcast rund ums Thema Bewegung, Gesundheit & Gesellschaft mit dem Fokus auf geschlechtersensible Perspektiven