Radically Regulated Archiv
71 Episoden
58 Minuten
Unser erstes gemeinsames Retreat liegt hinter uns und ich habe meine Freundin Anna nochmal in den Podcast eingeladen, um genau darüber zu sprechen. In diesem Gespräch nehmen wir dich mit hinter die Kulissen unseres Retreats – in die Momente, in denen wir zwar Pläne hatten, sie dann aber bewusst losgelassen haben und einfach geschaut haben, was sich im Moment zeigt. Wir sprechen darüber, warum wir am Ende teilweise einfach nichts gemacht haben und warum genau darin so viel passiert ist. Darüber, was ein reguliertes Nervensystem wirklich bedeutet – jenseits von Tools, Routinen und klassischer Selfcare – und wie sich echte Entspannung im Gegensatz zu reinem Funktionieren anfühlt. Außerdem geht es um dieses Gefühl von innerer Dringlichkeit, um Gedankenloops und darum, warum so viele von uns glauben, sie seien entspannt, obwohl im Inneren eigentlich noch Anspannung da ist. Diese Folge ist kein klassischer Interview-Podcast, sondern ein ehrliches, lebendiges und teilweise auch sehr spontanes Gespräch zwischen zwei Menschen, die diese Arbeit nicht nur weitergeben, sondern selbst immer wieder neu darin eintauchen.
30 Minuten
Viele Menschen setzen Körperspannung automatisch mit Stress oder Anspannung gleich. Doch aus einer nervensystemischen Perspektive ist das zu kurz gedacht. In dieser Folge spreche ich über eine Frage aus meiner Community zu einem Instagram-Post über Körperspannung und Halt. Ich erkläre, warum Spannung im Körper nicht automatisch etwas ist, das „wegreguliert“ werden muss, und weshalb unser Körper eine gewisse Spannung braucht, um sich überhaupt organisieren zu können. Du erfährst, was der Unterschied zwischen organisierter Spannung und kompensatorischer Spannung ist, wie innerer Halt im Nervensystem entsteht und warum Sicherheit und Ko-Regulation die Grundlage dafür sind, dass unser Körper sich wirklich tragen kann.
32 Minuten
Diese Folge ist eine persönliche Reflexion nach meinem ersten Retreat. Während dieser Tage wurde mir etwas sehr deutlich: Wenn wir innerhalb unserer Kapazität im Nervensystem arbeiten, fühlen sich selbst intensive Erfahrungen nicht erschöpfend an. In dieser Episode spreche ich über Nervensystem-Kapazität, Stressphysiologie, Regulation und das, was im Nervensystem passiert, wenn wir über unsere Grenzen gehen – also in Override arbeiten. Du erfährst unter anderem: - was Kapazität im Nervensystem eigentlich bedeutet - warum wir Adrenalin oft mit Leidenschaft verwechseln - wie Stressphysiologie und Regulation zusammenhängen - warum Integration manchmal bereits während einer Erfahrung geschieht Eine persönliche Erfahrung und gleichzeitig eine Einladung, Erfolg, Leistung und Verantwortung einmal aus einer Nervensystem-Perspektive zu betrachten.
25 Minuten
Du entwickelst dich weiter, dein Nervensystem kennt mehr Selbstregulation, deine Identität verändert sich... Du kannst dein inneres Wachstums deutlich spüren und trotzdem .... bleibt dein Leben im Außen gleich oder fühlt sich sogar instabiler an. Warum? In dieser Podcast-Folge spreche ich über ein Phänomen, das in Traumaheilung, Nervensystemarbeit und persönlichen Entwicklungsprozessen häufig auftritt: die zeitliche Diskrepanz zwischen innerer Reorganisation und äußerer Veränderung. Du erfährst: - warum nachhaltige Veränderung immer neurophysiologisch beginnt - was Integrationszeit im Nervensystem wirklich bedeutet - warum soziale und wirtschaftliche Systeme zeitversetzt reagieren - weshalb abrupte Entscheidungen (z. B. im Business oder auf Social Media) dein System destabilisieren können - wie du zwischen echter Integrität und Survival-Impuls unterscheidest - warum „Manifestation“ ohne Regulation oft zu Instabilität führt Wir sprechen über Nervensystemregulation, Identitätswandel, Trauma-Integration, Business-Übergänge und strukturelle Synchronisation. Diese Folge ist besonders relevant für dich, wenn: – du das Gefühl hast, innerlich schon weiter zu sein als dein Leben – dein Business sich nicht mehr stimmig anfühlt – du Social Media verlassen möchtest, aber Angst vor Einbruch hast – du dich fragst, warum Veränderung nicht linear verläuft – du lernen willst, Entwicklung nachhaltig zu stabilisieren Innere Reife ersetzt keine Infrastruktur, sie informiert sie und das Außen folgt nicht dem Impuls, es folgt der Stabilität.
28 Minuten
Viele Menschen sehnen sich nach Ruhe. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen: „Ich will meine Ruhe“? Ist Ruhe einfach das Gegenteil von Aktivität? Oder verwechseln wir oft Erschöpfung und Freeze mit echter Regulation? In dieser Folge spreche ich über den Unterschied zwischen Hustle, Kollaps und wahrer, verkörperter Ruhe. - Warum das Gegenteil von permanentem Push nicht automatisch Frieden ist. - Warum viele Menschen zwischen Adrenalin und Lethargie pendeln. - Und warum echte Ruhe nicht Untätigkeit bedeutet – sondern Fülle aus Sicherheit. Wir schauen gemeinsam nervensystemisch auf: Warum Motivation verschwindet, wenn Aktivierung wegfällt Was Untererregung wirklich ist Warum Meditation manchmal dissoziativ wirken kann Wie Entwicklung ursprünglich aus Sicherheit entsteht Was Embryologie uns über echte Ruhe lehrt Und wir sprechen darüber, warum Kinder keine Dauerbespaßung brauchen – sondern regulierte Erwachsene. Diese Folge ist für dich, wenn du dich fragst: Bin ich wirklich ruhig – oder nur erschöpft?
35 Minuten
In dieser Folge teile ich eine sehr persönliche Erfahrung: wie ich zum ersten Mal wirklich in meinem eigenen Timing sein durfte. Eine Erfahrung von null Druck und kein "Ich muss das jetzt fertig kriegen" das ich mein ganzes Leben lang mit mir getragen habe. Ich erzähle von einer tiefen Rebirthing-Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie unser Nervensystem alte Muster von Zeitdruck und Hustle speichert – und wie wir lernen können, uns wieder mit unserer eigenen inneren Zeit zu verbinden. Ein Podcast für alle, die neugierig sind auf die subtilen Dynamiken von Urgency, Stress und Selbstregulation.
56 Minuten
Was bringt eine Frau zur Nervensystemarbeit, wenn im Außen alles passt? Ein persönliches Gespräch über Funktionieren, Hustle und Sicherheitsnetze – und darüber, was sich verändert, wenn innere Sicherheit nicht mehr über Leistung hergestellt wird.
33 Minuten
Warum sind heute so wenige Menschen wirklich reguliert? In dieser Podcastfolge verlasse ich die individuelle Perspektive auf Nervensystemregulation und schaue tiefer: auf die kulturelle und historische Entwicklung, die Nähe, Gehaltenwerden und emotionale Sicherheit über Jahrzehnte entwertet hat. Diese Episode eine Spurensuche: von der frühen Psychologie über den Behaviorismus, von John B. Watson bis Johanna Haarer, von Kontrolle statt Beziehung bis zur späten Rückkehr der Bindungstheorie. Ich spreche darüber, warum Regulation so selten ist, warum das kein persönliches Versagen darstellt – und warum echte Sicherheit nicht durch Einsicht, sondern nur durch Erfahrung entsteht. Eine Folge für alle, die spüren, dass die gängigen Erklärungen zu kurz greifen. Und die ahnen, dass es hier um etwas Tieferes geht.
37 Minuten
Burnout ist ein Begriff, den wir alle kennen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum die gängige Erklärung von zu viel Stress und zu wenig Pause zu kurz greift. Ich schaue auf Burnout aus einer nervensystemischen und entwicklungsorientierten Perspektive: nicht als Folge von Arbeit, sondern als Folge davon, wie ein Nervensystem früh gelernt hat, mit Aktivierung, Sicherheit und Funktion umzugehen. Es geht um Arbeit als Ort des Managements von Dysregulation und darum, warum genau das irgendwann nicht mehr trägt. - warum Aufhören für manche Nervensysteme gefährlich wirkt - und warum „Yoga nach der Arbeit“ das eigentliche Problem oft verfehlt Burnout erscheint hier nicht als persönliches Versagen, sondern als logisches Ende einer jahrelang funktionierenden Strategie. Wenn du verstehen willst, warum dein Körper tut, was er tut, ist diese Folge für dich.
38 Minuten
Selbstführung ist keine Zustandskontrolle. In dieser Episode spreche ich darüber, warum das gängige Verständnis von Self-Leadership aus Nervensystem-Perspektive oft genau das Gegenteil von dem bewirkt, was wir uns eigentlich wünschen. Viele hochfunktionale Frauen haben gelernt, Selbstführung mit schneller Regulation, Disziplin und Zustandswechseln gleichzusetzen. Doch was passiert im Körper, wenn wir Unbehagen sofort korrigieren? Und warum fühlt sich Disziplin oft so schwer an, obwohl wir objektiv alles „richtig“ machen? Diese Folge verbindet Nervensystem-Physiologie, frühe Entwicklungsdynamiken und konkrete Alltagsbeispiele von Sport über Arbeit bis hin zu Leadership-Entscheidungen. Es geht um innere Kapazität, implizite Erinnerungen, den sogenannten „inneren Schweinehund“ als Schutzmechanismus und darum, wie gesunde Selbstführung aussieht, wenn Wahrnehmung und Handlung nicht mehr gegeneinander arbeiten. Eine Episode für Frauen, deren Leben funktioniert, deren Körper aber noch alte Überlebensmuster hält. Ohne Tools. Ohne Selbstoptimierung. Mit Tiefe, Differenzierung und verkörperter Autorität.
13 Minuten
Nicht jedes Jahresende fühlt sich leicht an. Und nicht jede Weihnachtszeit bringt Entlastung. In dieser ruhigen Folge – ohne Jingle, ohne Eile – teile ich ein paar Gedanken zum Jahresende. Für dich, wenn diese Zeit eher Erinnerung als Freude mit sich bringt. Wenn dein Körper Spannungen trägt, während im Außen Fröhlichkeit erwartet wird. Wenn dieses Jahr nicht sichtbar, aber tief gewirkt hat. Wir sprechen über: implizite Trauer und körperliche Erinnerung warum Wachstum oft unter der Oberfläche passiert Nervensysteme, die Zyklen beenden, ohne dass es sich „abgeschlossen“ anfühlt Integrität, Pause und das Aufhören, sich selbst zu übergehen Diese Folge ist keine Einladung zur Dankbarkeit. Und kein Neudeuten. Sondern ein Raum zum Zuhören. Wenn du dir heute noch ein Geschenk machen möchtest: Meine Geburtstagsaktion läuft nur noch bis Mitternacht. Den Link zu meinen aktuellen Räumen findest du in den Shownotes. Danke für dein Dasein hier. Wir hören uns im neuen Jahr.
25 Minuten
„Beruhige dein Nervensystem" - ein Gewinner-Tipp auf YouTube, praktischer denn je im Vorweihnachts-Endspurt und ... einer der größten Irrtümer unserer Zeit. Den ein gesundes, also reguliertes Nervensystem ist nicht ruhig! Ein Nervensystem ist auch kein Zustand es ist ein PROZESS: stets lebendig, responsiv, adaptiv. In dieser Folge geht es nicht darum, dich noch besser runterzufahren, sondern darum, warum genau das oft das Problem ist. Du erfährst, warum Ruhe kein verlässlicher Marker für Regulation ist warum Beruhigung häufig Kontrolle statt Sicherheit erzeugt warum Entladung nicht dasselbe ist wie echte Kapazität und warum dein Nervensystem vor allem eines braucht: Antwort statt Unterdrückung Diese Folge ist eine Einladung, anders hinzuschauen: denn nicht Ruhe ist das Ziel. Sondern die Fähigkeit, mit Aktivierung da zu sein, ohne dich selbst zu verlassen. Eine folge für Frauen, die ihr Nervensystem nicht dämpfen, sondern stärken wollen. Enjoy!
24 Minuten
Diese Folge markiert einen Übergang. Ich spreche darüber, wie sich meine Arbeit in den letzten Jahren, und besonders in den letzten 6 Monaten, verändert hat. Nicht durch eine neue Strategie, sondern durch meine eigene Heilung und innere Reifung. Es geht um Nervensystemarbeit jenseits von Quickfixes, um funktionellen Freeze bei leistungsfähigen Frauen und um die Frage, welche digitalen Räume wirklich nähren und welche uns weiter in Überreizung halten. Sie ist eine Einladung, den nächsten Abschnitt deiner eigenen Entwicklung zu betreten.
37 Minuten
Diese Episode entstand aus einer Hörerinnenfrage: „Wie beeinflusst unser Nervensystem eigentlich unser Mangel- oder Fülledenken?“ In dieser Folge erfährst du, warum Mangel kein Mindset ist, sondern ein früh gespeichertes Körpergefühl entstanden aus pränatalen Erfahrungen, Geburt, Blickkontakt, frühem Halten und der Phase, in der jedes Kind alles auf sich bezieht. Wir gehen dorthin zurück, wo Fülle entsteht: noch bevor du denken konntest. Du lernst, - wie Stress, Enge oder fehlende Resonanz im Bauch Mangelprogramme formen - warum Kinder bis ca. 7 Jahren automatisch „Ich bin schuld“ denken - wie fehlender Blickkontakt & Co-Regulation Fülle im Körper verhindern - was das „Universal Mother“-Feld mit wahrer Fülle zu tun hat - und warum Visualisieren keine verkörperte Fülle erzeugt, wenn der Körper sie nie gelernt hat Diese Folge zeigt dir: Du fühlst Mangel. Du denkst ihn nicht. Und genau deshalb kann dein Körper Fülle auch wieder lernen. Gänsehautfaktor garantiert.
19 Minuten
Nervensystem, Karrierewünsche & Überlebensimpulse: Wie du erkennst, ob ein Veränderungswunsch echt ist oder nicht :) Kennst du den Impuls, alles verändern zu wollen — Job, Stadt, Ausbildung, Lebensweg — und gleichzeitig die Frage: „Kommt dieser Wunsch aus meinem wahren Kern? Oder renne ich einfach nur vor etwas weg?“ In dieser Folge hörst du einen Ausschnitt aus einer Live Q&A Session in meinem Programm The Hidden Codex. Wir sprechen über das Gefühl, nie wirklich angekommen zu sein, und was es wirklich bedeutet, wenn das Nervensystem ständig sucht: nach „dem richtigen Ort“, „dem richtigen Job“, „dem richtigen Leben“. Du erfährst unter anderem: - Warum manche Entscheidungen aus der Sehnsucht nach Zuhause entstehen – und andere aus Überlebensenergie - Wie sich frühe Prägungen auf Beruf, Identität & Lebensweg auswirken - Woran du im Körper unterscheiden kannst, ob ein Impuls ein echter Ruf ist – oder Fight/Flight - Warum „nie angekommen zu sein“ kein Versagen ist, sondern ein Nervensystemabdruck Wenn du dich oft suchend, rastlos oder innerlich unruhig fühlst diese Folge wird dich sehr wahrscheinlich treffen wie ein „Ahhh … das erklärt alles“.