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Episoden
02.07.2026
58 Minuten
Die deutsche Automobilindustrie steht vor einer ihrer größten Transformationen: Elektromobilität, Digitalisierung, internationale Wettbewerbsverschiebungen und steigende Energie- und Produktionskosten verändern die Branche grundlegend. Hinzu kommen geopolitische Spannungen, neue Handelsbarrieren und der wachsende Innovationsdruck aus Asien und den USA. Gleichzeitig investieren Hersteller und Zulieferer massiv in neue Technologien, nachhaltige Antriebskonzepte und die Mobilität der Zukunft. Doch wie gelingt dieser Wandel? Welche Rahmenbedingungen braucht die Industrie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben? Welche Rolle spielen Forschung, Innovation und neue Produktionsstrukturen – etwa bei Batteriezellen oder digitalen Fahrzeugplattformen? Und wie sieht Mobilität in zehn Jahren überhaupt aus? Darüber spricht IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann in dieser Folge mit VDIK-Präsidentin Imelda Labbé und Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor, Leiter des Instituts für Konstruktionstechnik. IHK-Artikel "Transformation gestalten, Zukunft sichern": https://www.ihk.de/ihklw/online-magazin/unsere-region/afdr-transformation-automobilwirtschaft-6309652 Weiterführende Informationen zu den Lithium-Ionen- und Natrium-Ionen-Batterien: https://www.large-battery.com/de/blog/na-ion-vs-li-ion-batteries-2025/
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08.06.2026
52 Minuten
Deutschland investiert so viel wie nie zuvor in Forschung und Entwicklung – über 137 Milliarden Euro im Jahr 2024, mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung. Und trotzdem bleibt bei vielen Unternehmen ein Gefühl: Die Forschungsstärke kommt in der Wirtschaft oft nicht wirklich an. Woran liegt das? Warum ist der Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur marktfähigen Anwendung so lang, so kompliziert – und gerade für den Mittelstand häufig schwer zugänglich? Zwischen Labor und Betrieb entstehen immer wieder Lücken: beim Zugang zu Hochschulen, bei Kooperationen, durch Bürokratie oder schlicht beim Tempo der Umsetzung. Gleichzeitig ist klar: Ohne ein besseres Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wird es schwer, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Wo funktioniert dieses Zusammenspiel heute schon – und wo hakt es noch? Und vor allem: An welchen Punkten muss es konkret einfacher werden, damit Unternehmen schneller ins Handeln kommen? Wo liegen die Chancen, dass Niedersachsens und Deutschlands Innovationen mithalten können? Darüber spricht IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann in dieser Folge von “Moin Wirtschaft” mit Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Links zu den Studien und Quellen: www.ihklw.de/innovation https://www.ihk-n.de/themen/innovation-6209918 https://www.dihk.de/resource/blob/116032/6158d1785fd698fecb6f486b8d097cc0/dihk-positionspapier-innovationspolitik-2024-data.pdf https://www.dihk.de/de/newsroom/10-impulse-fuer-eine-zukunftsfaehige-innovationspolitik--155984 https://www.ihk-n.de/blueprint/servlet/resource/blob/4034082/8311b24f2431b7906d4e06dd551f39e6/leitfaden-stark-durch-kooperation-data.pdf?shortUrl=%2Fstarkdurchkooperation https://www.mwk.niedersachsen.de/wissenstransfer https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/forschung/forschungspolitik/wissens_te https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26_107_218.html chnologietransfer/wissens-technologietransfer-19130.html
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29.05.2026
1 Stunde 1 Minute
Wer spricht eigentlich für die Wirtschaft und wie entsteht daraus konkrete Politik? Wenn Unternehmen über hohe Standortkosten, Bürokratie oder schleppende Genehmigungen klagen, fällt schnell der Satz: „Da muss die Politik ran.“ Aber wie kommt ein Problem aus dem Betrieb in unserer Region tatsächlich nach Berlin oder Brüssel – und was braucht es, damit daraus ein Gesetz, eine Entlastung oder zumindest ein Kurswechsel wird? In dieser Folge von Moin Wirtschaft spricht IHK-Präsident Andreas Kirschenmann mit Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) darüber, wie wirtschaftspolitische Interessenvertretung in der Praxis funktioniert – und warum sie oft weniger„Lobby-Mythos“ und mehr Handwerk ist: zuhören, bündeln, priorisieren, belegen und verhandeln. Alle Informationen zur Deutschen Industrie- und Handelskammer finden Sie unter https://www.dihk.de/de
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10.04.2026
53 Minuten
Seit dem US-Angriff auf den Iran steht die Weltwirtschaft Kopf und die Abhängigkeit Europas von den Nahost-Staaten im Energie- und Kraftstoffsektor wird immer deutlicher: Auf der ganzen Welt stieg der Kraftstoffpreis in den letzten Wochen stark an. In Deutschland kostet der Liter Diesel inzwischen über 2,20 Euro. Auch die Strompreise sind für Neukunden seit dem Krieg um bis zu zehn Prozent gestiegen. Die Unternehmen und Verbraucher brauchen jetzt schnell eine spürbare Entlastung, denn Energie und Mobilität müssen bezahlbar bleiben. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer erleben derzeit einen Mix aus verhaltener Nachfrage, hohen Kosten, Investitionszurückhaltung und großem Druck, gleichzeitig in Transformation, Effizienz und Zukunftsfähigkeit zu investieren. Gerade für Logistik, Handel, Handwerk, Dienstleistungen und andere mobilitätsabhängige Betriebe wirken sinkende Kraftstoffkosten unmittelbar. Es braucht jetzt eine pragmatische Lösung, die schnell umsetzbar ist und direkt bei den Unternehmen ankommt. Droht eine globale Gefahr bei den Lieferketten? Was muss die Regierung jetzt tun, damit Energie- und Kraftstoffe bezahlbar bleiben? Welche kurzfristigen Lösungsansätze gibt es? Diese und viele weitere Fragen beantwortet in dieser Folge Stefan Kooths, Ökonom und Leiter des Prognosezentrums im Kieler Institut für Weltwirtschaft. Diese Folge wurde am 31. März 2026 aufgezeichnet. Definition "Multiplikatoreffekt" bei der bpb: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20147/multiplikatoreffekt/
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11.02.2026
1 Stunde 1 Minute
Das Jahr ist noch nicht alt, aber die Welt ist in den ersten Wochen weiter in den Krisenmodus gerutscht und Donald Trump hat mit dem Versuch, sich Grönland anzueignen, die NATO und Europa in eine Krise gestürzt. Seit der Ausweitung des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine hat sich die geopolitische Sicherheitslage in Europa stark verändert. Hinzu kommen die Konflikte im Nahen Osten und ein außenpolitischer Kurswechsel der USA. Deutschland und Europa stehen unter wachsendem Druck, seine Verteidigungsfähigkeit neu auszurichten – militärisch, zivil und wirtschaftlich. Nicht nur Staat und Gesellschaft sind in einem Krisen- oder Kriegsfall betroffen, sondern auch die Wirtschaft: Cyberangriffe, Sabotage und gestörte Lieferketten würden die Wirtschaft hart treffen. Unternehmen sind heute nicht nur gefährdete Ziele, sondern tragende Säulen der nationalen Sicherheitsarchitektur – von Rüstung, Versorgung und Logistik über die Energie- und Wasserversorgung bis hin zur Cybersicherheit. Wie schätzen wir die sicherheitspolitische Lage ein? Was sind die richtigen Schlussfolgerungen für Politik und Wirtschaft? Welche Rolle spielt Europa dabei? In der ersten Folge zum Thema spricht Andreas Kirschenmann mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler und in der zweiten Folge mit Lena Düpont, Mitglied des Europäischen Parlaments. Quelle zum "Digital Services Act": https://www.bka.de/DE/DasBKA/OrganisationAufbau/Fachabteilungen/ZentralerInformationsUndFahndungsdienst/Digitale_Eingangsstelle/Digitale_Eingangsstelle_node.html
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Über diesen Podcast
Herzlich Willkommen zu Moin Wirtschaft! In diesem Podcast spricht
Andreas Kirschenmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer
Lüneburg-Wolfsburg und Unternehmer mit Menschen aus Wirtschaft und
Politik über die Themen, die uns bewegen. Wir wollen die Dinge klar
benennen und mit Experten über wichtige Fragen und
Herausforderungen unserer Zeit diskutieren. Wir wollen Impulse und
Denkanstöße geben, denn es ist viel zu tun, damit unsere Wirtschaft
wieder erfolgreich sein kann.
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