Wenn Erfahrungen und gelerntes Wissen auf kreatives Chaos und Freude am Tun im schulischen Kontext treffen, dann ist es PEGA-edu. Archiv
24 Episoden
45 Minuten
Drohende Entfremdung verhindern!
Kultur des Experimentierens etablieren!
Neues Unterrichtsverständnis entwickeln!
Führungsverantwortung einfordern!
New Skilling und Befähigung sichern!
Fau Prof. Dr. Doris Weßels
Kultur des Experimentierens etablieren!
Neues Unterrichtsverständnis entwickeln!
Führungsverantwortung einfordern!
New Skilling und Befähigung sichern!
Fau Prof. Dr. Doris Weßels
1 minute
Dieses Zitat bringt die Kernbotschaft des Gesprächs auf den Punkt: Echte Transformation im Bildungssystem wartet nicht auf den perfekten Moment oder die nächste große Reform von oben – sie gestaltet sich im Hier und Jetzt durch mutiges Handeln im Kleinen.
In der neuesten Folge des PEGA-Podcasts trifft Gastgeberin Ulrike auf zwei leidenschaftliche Rebellen des deutschen Schulsystems : Detlef von Elsenau, pensionierter Gymnasialschulleiter aus Dortmund , und Guido Landreh, der über 20 Jahre lang Brennpunkt- und Reformschulen in Berlin leitete. Gemeinsam räumen sie radikal mit klassischen Management-Mythen auf und zeigen, dass echte Schulentwicklung nicht am grünen Tisch entsteht, sondern durch Mut, Vertrauen und das Aufbrechen bekannter Strukturen.
Ein leidenschaftliches Plädoyer für „Impact Networks“: Wie kollaborative, bedarfsorientierte Netzwerke die eher starren bürokratischen Vorgaben ergänzen oder ersetzen und Schulen von innen heraus nachhaltig verändern.
In der neuesten Folge des PEGA-Podcasts trifft Gastgeberin Ulrike auf zwei leidenschaftliche Rebellen des deutschen Schulsystems : Detlef von Elsenau, pensionierter Gymnasialschulleiter aus Dortmund , und Guido Landreh, der über 20 Jahre lang Brennpunkt- und Reformschulen in Berlin leitete. Gemeinsam räumen sie radikal mit klassischen Management-Mythen auf und zeigen, dass echte Schulentwicklung nicht am grünen Tisch entsteht, sondern durch Mut, Vertrauen und das Aufbrechen bekannter Strukturen.
Ein leidenschaftliches Plädoyer für „Impact Networks“: Wie kollaborative, bedarfsorientierte Netzwerke die eher starren bürokratischen Vorgaben ergänzen oder ersetzen und Schulen von innen heraus nachhaltig verändern.
1 minute
„Wir wollen Schülern auf Augenhöhe begegnen. Wenn das nicht funktioniert, wird es schwierig, einen Schüler positiv zu begleiten.“ — Jan-Peter, Schulleiter der FEDER Barcelona
Wenn Jan-Peter betont, wie essenziell es ist, auch unangenehme Themen – ob im Unterricht oder im Betrieb – direkt, respektvoll und auf Augenhöhe anzusprechen, positioniert er die FEDA ganz klar gegen eine Kultur des Wegsehens. Dieses duale Ausbildungsmodell stößt in Spanien jedoch auf tief verwurzelte kulturelle Unterschiede, da eine offene Feedback- und Fehlerkultur in der dortigen Arbeitswelt oft noch keine Selbstverständlichkeit ist.
Umso wichtiger ist es, Brücken zu bauen, was sich auch im sensiblen Umgang mit der Digitalisierung zeigt: Bei der ständigen Suche nach der „richtigen Dosis“ digitaler Medien steht stets der Mensch im Fokus, weshalb die Schule trotz moderner digitaler Ausstattung bewusst handyfreie Räume zur Konzentrationsförderung etabliert hat. Gleichzeitig ebnet eine gezielte, beziehungsnahe Sprachförderung im Fachunterricht den spanischen Auszubildenden den Weg durch die anspruchsvolle deutsche Fachsprache.
Dieses gelebte Prinzip der Augenhöhe macht jedoch nicht bei den Lernenden halt. Im Kollegium wird es durch freiwillige, gegenseitige Hospitationen aktiv vorgelebt, wodurch alle Beteiligten gemeinsam an ihren Herausforderungen wachsen. Am Ende wandelt sich so das Bild der Schule grundlegend: Weg von der reinen Lehranstalt, hin zu einem proaktiven Problemlöser und engen Entwicklungspartner für die lokale Wirtschaft. Das Interview beweist damit eindrucksvoll, dass moderne Bildungseinrichtungen selbst als dynamische, lernende Systeme agieren müssen, um junge Menschen flexibel und stark für den rasanten Wandel der modernen Arbeitswelt zu machen
Wenn Jan-Peter betont, wie essenziell es ist, auch unangenehme Themen – ob im Unterricht oder im Betrieb – direkt, respektvoll und auf Augenhöhe anzusprechen, positioniert er die FEDA ganz klar gegen eine Kultur des Wegsehens. Dieses duale Ausbildungsmodell stößt in Spanien jedoch auf tief verwurzelte kulturelle Unterschiede, da eine offene Feedback- und Fehlerkultur in der dortigen Arbeitswelt oft noch keine Selbstverständlichkeit ist.
Umso wichtiger ist es, Brücken zu bauen, was sich auch im sensiblen Umgang mit der Digitalisierung zeigt: Bei der ständigen Suche nach der „richtigen Dosis“ digitaler Medien steht stets der Mensch im Fokus, weshalb die Schule trotz moderner digitaler Ausstattung bewusst handyfreie Räume zur Konzentrationsförderung etabliert hat. Gleichzeitig ebnet eine gezielte, beziehungsnahe Sprachförderung im Fachunterricht den spanischen Auszubildenden den Weg durch die anspruchsvolle deutsche Fachsprache.
Dieses gelebte Prinzip der Augenhöhe macht jedoch nicht bei den Lernenden halt. Im Kollegium wird es durch freiwillige, gegenseitige Hospitationen aktiv vorgelebt, wodurch alle Beteiligten gemeinsam an ihren Herausforderungen wachsen. Am Ende wandelt sich so das Bild der Schule grundlegend: Weg von der reinen Lehranstalt, hin zu einem proaktiven Problemlöser und engen Entwicklungspartner für die lokale Wirtschaft. Das Interview beweist damit eindrucksvoll, dass moderne Bildungseinrichtungen selbst als dynamische, lernende Systeme agieren müssen, um junge Menschen flexibel und stark für den rasanten Wandel der modernen Arbeitswelt zu machen
42 Minuten
Vier Jahre nach der Pilotphase treffen sich Ulrike und Bianca Ely vom Forum Bildung und Digitalisierung wieder vor dem Mikrofon. Ihr Fazit? Wer Schulen digital transformieren will, muss bei der eigenen Haltung anfangen – und auch mal ein „Tal der Tränen“ durchschreiten.
Wie hat sich die digitale Bildung zwischen 2022 und 2026 verändert? Weg von der reinen Tool-Diskussion, hin zu echter Führungskultur. Im aktuellen Podcast teilen die beiden Expertinnen tiefe Einblicke in die Praxis der Schulleitungsqualifizierung und räumen mit dem Mythos auf, dass man komplexe Veränderungsprozesse einfach per „Copy & Paste“ kopieren kann.
Wie hat sich die digitale Bildung zwischen 2022 und 2026 verändert? Weg von der reinen Tool-Diskussion, hin zu echter Führungskultur. Im aktuellen Podcast teilen die beiden Expertinnen tiefe Einblicke in die Praxis der Schulleitungsqualifizierung und räumen mit dem Mythos auf, dass man komplexe Veränderungsprozesse einfach per „Copy & Paste“ kopieren kann.
1 minute
Das deutsche Schulsystem steckt im permanenten Krisenmodus fest, doch Dirk Zorn fordert als Lösung das scheinbare Paradoxon der bewussten Entschleunigung. In dieser Folge diskutieren wir, wie Schulen den Sprung von starrer Hierarchie und einer hemmenden „Kultur der Beschämung“ hin zu echter psychologischer Sicherheit und adaptiver Führung meistern können. Ein inspirierendes Plädoyer dafür, die Herausforderungen der Bildungslandschaft nicht mit immer neuem Aktionismus, sondern mit systemischem Vertrauen und leidenschaftlicher Gelassenheit zu lösen.
1 minute
In dieser Episode des PEGA-edu Podcasts nehmen wir euch direkt mit an die German International School of Silicon Valley (GISSV), wo die Zukunft des Lernens bereits Alltag ist. Koordinatorin Jenny Jungeblut verrät eindrucksvoll, wie selbstgesteuertes Lernen und praxistaugliche KI-Richtlinien den Unterricht radikal verändern. Erfahrt, warum kritisches Urteilsvermögen im Technologie-Mekka eine absolute Superkraft bleibt und wie man den spannenden Spagat zwischen digitaler Innovation und menschlicher Neugier erfolgreich meistert.
1 minute
Wie gelingt die digitale Transformation von Schulen, wenn starre Verwaltungsstrukturen auf innovative Ideen treffen? Christian Büttner teilt seine wertvollen Erfahrungen aus der Praxis und beleuchtet das spannende Zusammenspiel von Schulträgern, Wirtschaft und Pädagogik. Ein ehrlicher Blick darauf, warum echte Schulentwicklung weit über das Anschaffen von Tablets hinausgeht und wie neue Prüfungsformate die Zukunft verändern können.
1 minute
Wie gestalten wir eine Schulkultur, in der echtes Lernen stattfindet und starre Hierarchien endlich aufgebrochen werden? In dieser inspirierenden Episode zeigt Bildungsexpertin Ines Bieler, warum die digitale Transformation weit über Technik hinausgeht und echten Mut zur Veränderung erfordert. Sie plädiert leidenschaftlich für systemisches Coaching in der Schulleitung, empathische Kommunikation und das bewusste Ausnutzen bürokratischer Freiräume. Ein mitreißender Appell, das Unperfekte zu umarmen und das Lernen als offenen, gemeinschaftlichen Prozess neu zu definieren.
1 minute
In diesem Austausch mit Ulrike beleuchtet Daniele Esposito von Google, warum digitale Bildung weit über die Bereitstellung von Technik hinausgeht. Im Zentrum steht die Frage: Wie fördern wir die Urteils- und Problemlösekompetenz von Schülern, während KI-Tools den Schulalltag revolutionieren?
Daniele räumt mit Mythen auf und zeigt, wie Datenschutz und enorme Zeitersparnis Hand in Hand gehen, um Freiräume für echtes pädagogisches Wirken zu schaffen. Das Gespräch ist ein tiefes Plädoyer für eine wertschätzende Haltung gegenüber Lehrkräften: Sie sind die entscheidenden „Agenten des Wandels“, die Technologie nutzen, um Brücken zu bauen – nicht um den Menschen zu ersetzen.
Daniele räumt mit Mythen auf und zeigt, wie Datenschutz und enorme Zeitersparnis Hand in Hand gehen, um Freiräume für echtes pädagogisches Wirken zu schaffen. Das Gespräch ist ein tiefes Plädoyer für eine wertschätzende Haltung gegenüber Lehrkräften: Sie sind die entscheidenden „Agenten des Wandels“, die Technologie nutzen, um Brücken zu bauen – nicht um den Menschen zu ersetzen.
42 Minuten
Der KI-Fachtag in Rostock hat gezeigt, dass die Zukunft der Schule längst begonnen hat. Uwe Kranz vom Medienpädagogischen Zentrum erklärt, warum Künstliche Intelligenz kein bloßes „Hype-Thema“ ist, sondern eine neue Ära der pädagogischen Verantwortung einläutet. Erfahre, wie Lehrkräfte durch den gezielten Einsatz von KI-Tools und kritischer Reflexion Schüler fit für eine Welt machen, in der Mensch und Maschine immer enger zusammenrücken.
32 Minuten
Die herkömmliche Prüfungskultur steht durch Künstliche Intelligenz vor ihrem Ende, doch Martin Lentzen sieht darin eine historische Chance für die Schule. Er erklärt, wie „Deep Learning“ und neue Tools wie „Telly“ Schüler dazu bringen, Ownership für ihr Lernen zu übernehmen, statt Aufgaben einfach nur auszulagern. Erfahre, warum wir in der Verwaltung jetzt „Lichtgeschwindigkeit“ brauchen und weshalb künftig Literaturwissenschaftler die besseren Programmierer sein könnten.
41 Minuten
Die Lehrkräfte Ulrike Friese und André Engel hinterfragen kritisch die starren Strukturen des deutschen Schulsystems, wie den 45-Minuten-Takt und den reinen Fokus auf Noten. Im Gespräch entwickeln sie Visionen für eine zukunftsorientierte Pädagogik, die fächerübergreifende Projekte, emotionale Intelligenz in der Lehrerausbildung und die individuelle Begleitung der Schüler in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist eine Schule, die echtes Interesse weckt und den Menschen als Ganzes wahrnimmt, anstatt ihn nur durch Leistungskontrollen zu verwalten.
46 Minuten
In dieser Episode des Pega Edu Podcasts dreht sich alles um die transformative Kraft von Geschichten. Zu Gast ist Nina Mülhens, Mitgründerin von DigitalSchoolStory, einer gemeinnütziges Bildungsunternehmen, mit deren Methode Schüler komplexe Unterrichtsinhalte in Geschichten entwickeln und in kreative Kurzvideos im TikTok-Format übersetzen. Zusammen mit den Schülern Jördis und Thadea von der Deutschen Schule Bilbao diskutieren sie, wie agiles Lernen, Teamarbeit und Empathie durch Storytelling gefördert werden können. Erfahren Sie, warum die Fähigkeit, Inhalte auf den Punkt zu bringen, eine Schlüsselkompetenz für das 21. Jahrhundert ist und wie Lehrkräfte durch das Durchführen der Projekte ihre Rolle wechseln zu Lernbegleitern.
20 Minuten
Ex-Schülerin Paula berichtet im Gespräch mit Ulrike Friese über ihren Sprung von der Deutschen Schule Bilbao zum Ingenieurstudium an der TU München. Sie erklärt, warum Eigeninitiative, Teamarbeit in Projekten wie dem „TUfast Racing Team“ und digitale Souveränität viel entscheidender für den Studienerfolg sind als reine Fachnoten. Eine Folge über den Wert praktischer Kompetenzen beim Übergang von der Schule in die akademische Welt.
43 Minuten
In dieser Folge beleuchten Ulrike Friese und Andre Engel das starre Korsett der schulischen Zeitgestaltung. Gemeinsam mit Karin (Deutsche Schule Bilbao) und Andreas (Universitätsschule Köln) diskutieren sie, wie innovative Zeitmodelle den Spagat zwischen individuellem Freiraum und organisatorischer Logik meistern können. Erfahre, warum echte Veränderung weit über den Stundenplan hinausgeht und eine fundamentale Neugestaltung der schulischen Haltung erfordert.