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Episoden
19.10.2025
12 Minuten
Es wär, als hätt‘ der Himmel,
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer,
Von ihm noch träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis‘ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte,
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
— Josef von Eichendorff
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer,
Von ihm noch träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis‘ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte,
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
— Josef von Eichendorff
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08.09.2025
25 Minuten
Ich werde von Ihnen weggehen; das ist das beste! Ich quäle sie ja hier nur. Da machen Sie sich jetzt ein Gewissen daraus, dass Sie sich über mich lustig gemacht haben; aber ich will nicht, nein, ich will nicht, dass Sie noch außer ihrem Kummer... Ich bin daran Schuld, aber leben Sie wohl!
- Fjodor Dostojewskij
- Fjodor Dostojewskij
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03.09.2025
22 Minuten
1. Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
>Refrain: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand; und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seine Hand.
2. Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab; hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.
>Refrain
3. Hab' unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot; sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt: Du bist schon tot.
>Refrain
4. Bis wir uns 'mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt; er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nie zu fest.
>Refrain
>Refrain: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand; und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seine Hand.
2. Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab; hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht.
>Refrain
3. Hab' unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot; sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt: Du bist schon tot.
>Refrain
4. Bis wir uns 'mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt; er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nie zu fest.
>Refrain
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02.09.2025
26 Minuten
Von der Straße her ein Posthorn klingt,
Was hat es, dass es so hoch aufspringt,
Mein Herz!
...
Weiser stehen auf den Wegen,
Weisen auf die Städte zu,
Und ich wandre sondermaßen,
Ohne Ruh und suche Ruh
- Wilhelm Müller, Winterreise "Die Post" und "Der Wegweiser"
Was hat es, dass es so hoch aufspringt,
Mein Herz!
...
Weiser stehen auf den Wegen,
Weisen auf die Städte zu,
Und ich wandre sondermaßen,
Ohne Ruh und suche Ruh
- Wilhelm Müller, Winterreise "Die Post" und "Der Wegweiser"
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Über diesen Podcast
Ich vermisse dich zutiefst, unergründlich, sinnlos, schrecklich. -
Franz Kafka
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