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20 Minuten
...

Dich sah ich, und die milde FreudeFloß von dem süßen Blick auf mich;Ganz war mein Herz an deiner SeiteUnd jeder Atemzug für dich.Ein rosenfarbnes FrühlingswetterUmgab das liebliche Gesicht,Und Zärtlichkeit für mich – ihr Götter!Ich hofft es, ich verdient es nicht!

Doch ach, schon mit der MorgensonneVerengt der Abschied mir das Herz:In deinen Küssen welche Wonne!In deinem Auge welcher Schmerz!Ich ging, du standst und sahst zur Erden,Und sahst mir nach mit nassem Blick:Und doch, welch Glück! geliebt zu werden!Und lieben, Götter, welch ein Glück!

— Auszug: Willkommen und Abschied von Johann Wolfgang von Goethe
18 Minuten
Eintrag zur Babbelweltmeisterschaft ^^
12 Minuten
Es wär, als hätt‘ der Himmel,

Die Erde still geküsst,

Dass sie im Blütenschimmer,

Von ihm noch träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis‘ die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte,

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

— Josef von Eichendorff
25 Minuten
Ich werde von Ihnen weggehen; das ist das beste! Ich quäle sie ja hier nur. Da machen Sie sich jetzt ein Gewissen daraus, dass Sie sich über mich lustig gemacht haben; aber ich will nicht, nein, ich will nicht, dass Sie noch außer ihrem Kummer... Ich bin daran Schuld, aber leben Sie wohl!

- Fjodor Dostojewskij
22 Minuten
1. Möge die Straße uns zusammenführen

und der Wind in deinem Rücken sein;

sanft falle Regen auf deine Felder

und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

>Refrain: Und bis wir uns wiedersehen,

halte Gott dich fest in seiner Hand;

und bis wir uns wiedersehen,

halte Gott dich fest in seine Hand.

2. Führe die Straße, die du gehst,

immer nur zu deinem Ziel bergab;

hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken

und den vollen Mond in dunkler Nacht.

>Refrain

3. Hab' unterm Kopf ein weiches Kissen,

habe Kleidung und das täglich Brot;

sei über vierzig Jahre im Himmel,

bevor der Teufel merkt: Du bist schon tot.

>Refrain

4. Bis wir uns 'mal wiedersehen,

hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;

er halte dich in seinen Händen,

doch drücke seine Faust dich nie zu fest.

>Refrain
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Über diesen Podcast

Ich vermisse dich zutiefst, unergründlich, sinnlos, schrecklich. - Franz Kafka
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„Meditationen eines Suchenden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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