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1 Stunde 10 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der sechsten Folge der fünften Staffel wird das von Pilatus gefällte Urteil zum Tod am Kreuz vollstreckt. Die Kreuzigung war eine grausame Strafe. Der Tod konnte sich über Tage hinziehen. Die Verurteilten wurden ihrer Würde beraubt, gedemütigt und dem Sadismus der Henker ausgeliefert. Für Juden ist klar: Ein Messias kann auf keinen Fall auf diese Weise sterben. 

Die Strafe war so grausam, dass sie römischen Bürgern erspart bleiben sollte. Alle damals Lebenden wussten, was dieser Tod bedeutet. Deshalb können die Evangelisten - auch Matthäus - in ihrer Erzählweise diskret bleiben. Andeutungen genügen ihnen, um das Grauen dieses Todes, der als Fluchtod oder Tod der Gottverlassenheit galt, vor Augen zu stellen. 

Jesus stirbt mit diesem Schrei am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Hat er da etwa den Psalm 22 gebetet? Oder stirbt er mit diesen Worten in dem Bewusstsein tiefster Einsamkeit und Verlassenheit? Was steckt hinter der einbrechenden Finsternis? Und was bedeutet das Zerreißen des Vorhangs im Tempel? 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen dieser und anderen Fragen nach und erzählen die Ereignisse um den Kreuzestod Jesu, auf den alle Evangelien zulaufen, neu. Dabei lesen sie zwischen den Zeilen und bringen nicht nur neue Perspektiven zur Geltung, sondern werfen auch einen Blick auf die historischen Umstände. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der zerrissene Vorhang“, von Werner Kleine 

„Ausgebliebene Wunder“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der siebten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Passionserzählung der Passion Jesu weiter und erzählen Euch dann die Geschehnisse um die Entdeckung des leeren Grabes und die Begegnung mit dem Auferstandenen neu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei YouTube. 

Werner hat sich in der Reihe Glaubensinformation bereits ausführlich mit dem letzten Tag im Leben Jesu befasst. Ihr findet das Video bei YouTube.

Zur Ambivalenz des Kreuzes, das Christen erst spät als Zeichen für ihren Glauben entdeckten, hat Werner bereits 2026 einen Beitrag im Blog „Die Verbum“, den er mit Till betreibt, veröffentlicht. Den Essay findet ihr hier: „Da standen sie und konnten auch anders. Oder: Wer sich mit dem Kreuze schmückt, ist noch lange kein Bekenner“.

Immer noch ein Standardwerk eines Neutestamentlers zum letzten Tag Jesu ist das Buch „Der letzte Tag Jesu. Die Ereignisse der Passion“ von Gerhard Lohfink (Freiburg i.Br. 1989) 

Der archäologische Fund einer durchnagelten Ferse bestätigt die Praxis der Kreuzigung. Näheres dazu findet sich in einem Beitrag bei spektrum.de.

Und das Gedicht am Ende der Folge stammt von Christina Busta und trägt den Titel „Späte Aufzeichnungen über Simon von Cyrene“. Ihr findet es in: Christina Busta, Wenn Du das Wappen der Liebe malst, Otto Verlag 31995. 
1 Stunde 15 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der fünften Folge der fünften Staffel nimmt die Geschichte mit dem Prozess vor Pilatus eine entscheidende Wendung. Jesus wird wegen Hochverrates angeklagt: Er soll behauptet haben, er sei der König der Juden. Die von den Anklägern vorgetragenen Beweise sind anscheinend schwach; Jesus schweigt. Nach römischem Prozessrecht – und die Schilderungen der Evangelisten deuten darauf hin, dass Pilatus sich an ihm orientiert hat – hätte Jesus freigesprochen werden müssen: In dubio pro reo! Im Zweifel für den Angeklagten! Pilatus aber ist korrupt und erpressbar. So gerät Jesus zwischen die Fronten. Pilatus beugt das Recht und verurteilt Jesus zum Tod am Kreuz: Ein glatter Justizmord! 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen den Leerstellen des Prozesses Jesu vor Pilatus, von dem in allen Evangelien die Rede ist, nach und erzählen ihn neu und anders. Dabei lesen sie zwischen den Zeilen und bringen neue Perspektiven zum Vorschein.

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

 

„Ho Mikrós ermittelt - Der Prozess“, von Werner Kleine 

„Die Doctrina Pilati“, von Till Magnus Steiner 

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In der sechsten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu weiter und erzählen Euch dann die Geschehnisse um die Hinrichtung Jesu am Kreuz neu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube.

In der Folge entspannt sich zwischen Till und Werner ein Streit um die Frage, ob Pilatus nicht nur in der äthiopisch-orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt wird (was unstrittig ist), sondern auch bei den koptischen Christen. Sie haben nach der Aufzeichnung nachgeforscht. In der Tat ist die Lage komplex. Im aktuellen Synaxarium, dem Verzeichnis der Heiligen der koptischen Christen, findet sich tatsächlich kein Hinweis auf einen „Heiligen Pilatus“. Allerdings scheint er in der altägyptischen Kirche als Heiliger verehrt worden zu sein. Zudem gibt es in der heutigen koptisch-orthodoxen Kirche Stimme, die die Verehrung des Pilatus als Heiligen als lokale oder ältere Tradition ansehen. So gesehen scheint der „Heilige Pilatus“ in der koptisch-orthodoxen Volksfrömmigkeit hier und da eine Rolle zu spielen, nicht aber in der offiziellen Liturgie. 

Wer sich näher mit den juristischen Hintergründen des Pilatusprozesses Jesu befassen möchte, dem sei nach wie vor das diesbezügliche Standardwerk „Der Prozess Jesu“ von Josef Blinzler empfohlen (Regensburg 1960). In jüngerer Zeit haben Werner Koch mit dem Werk „Der Prozess Jesu. Versuch eines Tatsachenberichts“ (Berlin 1992) und Michael Theobald „Der Prozess Jesu. Geschichte und Theologie der Passionserzählungen“ weitere Bücher zum Thema vorgelegt. Alle drei Autoren versuchen das Verhör vor dem jüdischen Hohen Rat und den Prozess vor dem römischen Statthalter auf der Basis historischer Quellen zu rekonstruieren. 

Am Ende der Folge zitiert Till den Anfang des Romans „Barabbas“ von Pär Lagerkvist, Verag der Arche 1952. 
1 Stunde 7 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der vierten Folge der fünften Staffel geht es um die Vorführung Jesu vor dem Hohen Rat und die Verleumdung durch Petrus. Der Hohe Rat ist eine politische und religiöse Instanz. Unter der römischen Besatzung hatte sie aber kein Recht, Todesurteile zu fällen. Bei der Szene handelt es sich also nicht um ein ordentliches Verfahren Jesu vor einem jüdischen Gericht; eher geht es um eine Art Vorverhör. Der ganze Rahmen erscheint subversiv und inoffiziell. Petrus jedenfalls ist außen vor, im Hof vor dem Gebäude, in dem man Jesus befragt. So stellt sich nicht zuletzt die Frage, woher wir von diesen Ereignissen wissen. Welcher Zeuge konnte später davon berichten?

 

Werner Kleine und Till Magnus Steiner gehen dieser und anderen Fragen nach und erzählen die wichtigen Ereignisse des Verhörs Jesu vor dem Hohen Rat, von der in allen Evangelien die Rede ist, neu - und lassen dabei zwischen den Zeilen neue Erkenntnisse aufscheinen. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der Maulwurf“, von Werner Kleine 

„Dieser Mensch“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der fünften Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Ereignisse rund um den Prozess Jesu, bei dem der römische Statthalter Pontius Pilatus den Vorsitz führt – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube. 

Till weist in der Diskussion auf darauf hin, dass es sich bei dem Wohnsitz des Hohepriesters weniger um einen Palast, sondern um eine Stadtvilla handelt. Mit dem Wort „Palast“ geben ältere Übersetzungen das griechische Wort αὐλή (aulé) wieder, das allerdings eher „Hof“ oder „Innenhof“ bedeutet. Der Wohnsitz des Hohepriesters wird also durchaus repräsentativ, allerdings kein Palast gewesen sein. Ein Bild mit einer Rekonstruktion eines solchen Hauses findet sich hier.

In der Neuerzählung von Werner spielt Nikodemus, selbst Mitglied des Hohen Rates, eine wichtige Rolle. Die Schrifterzähler Werner und Till haben sich in der 4. Folge der 3. Staffel näher mit dem berühmten Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus, wie es in Johannes 3 geschildert wird, befasst. Ihr findet die Folge hier.

Die Katholische Citykirche Wuppertal befasst sich immer wieder in Videos mit den „verlorenen Botschaften“. Im Juli 2026 hat sie das Video „Verlorene Botschaften - Judas“ veröffentlicht, das sich mit allem gebotenen satirischen Ernst mit den vielfältig schillernden Facetten des Judas Ischarioth befasst. Das Video findet ihr bei YouTube.

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Der Hahn“ findet Ihr in folgendem Buch: Rudolf Otto Wiemer, Ernstfall, Steinkopf Verlag 1963, S. 72. 
1 Stunde 16 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. In der dritten Folge der fünften Staffel geht es um die Ereignisse im Garten Getsemani. Nach dem Pesachmahl singt man die Loblieder und begibt sich zum Ölberg auf der anderen Seite des Kidrontales östlich von Jerusalem. Die Erzählung ist komplex, voller Leerstellen und Fragen. Warum etwa sind die Apostel bewaffnet? Was treibt Judas Ischarioth an? Warum flieht Jesus nicht einfach? Und betet, wenn er betet, der Kelch  möge an ihm vorübergehen, der Mensch Jesus oder der Sohn Gottes, der doch wissen müsste, was nun geschieht?

Diese Fragen sind Grund genug für Werner Kleine und Till Magnus Steiner, die berühmte Getsemani-Szene, von der in allen Evangelien die Rede ist, neu zu erzählen und zwischen den Zeilen neue Facetten aufscheinen zu lassen.

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Die große Prüfung“, von Werner Kleine

„Wer will was?“, von Till Magnus Steiner

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In der dritten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Erzählung der Ereignisse im Garten Gethsemane, den Verrat des Judas und die Verhaftung Jesu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Die sogenannte „Tempelreinigung“ haben die Schrifterzähler Till und Werner bereits in der 2. Folge der 3. Staffel neu erzählt. Ihr findet sie hier.

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube.

Werner ermittelt nicht nur literarisch als Dynatós Machítis ho Mikrós. Er hat auch schon live zu Judas Ischarioth ermittelt. Die Aufzeichnung „Kleine ermittelt: Der Fall Judas“ vom 2.4.2023 findet ihr bei Youtube.

Auch zu den Aposteln hat Werner recherchiert. Auch hier gibt es eine Folge in der Reihe „Glaubensinformation“: „Die Säulen der Kirche - oder: Wer sind die Zwölf, die Jesus als Apostel erwählte?“ vom 28.10.2023 bei Youtube.

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Legende“ von Detlev Liliencron findet Ihr in folgendem Buch: Detlev von Lilirnvton, Ausgewählte Gedichte (hrsg. Von Hans Stern). Holsten Verlag 1986, S. 138. 
1 Stunde 18 Minuten
Die fünfte Staffel der Schrifterzähler widmet sich in sieben Folgen der matthäischen Passionserzählung. Die Evangelien als Ganze werden zu Recht als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung bezeichnet. Im Mittelpunkt der zweiten Folge der fünften Staffel steht das letzte Abendmahl Jesu. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war es ein Paschamahl - zumindest gehen die synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus und Lukas) sowie Paulus davon aus. Das Johannesevangelium legt zwar eine andere Chronologie zugrunde; trotzdem spielt auch bei ihm die Paschasymbolik eine große Rolle. Wenn es aber ein Paschamahl war, wie wurde es damals gefeiert? Wo haben die berühmten Worte Jesu, das Brot sei sein Leib und der Wein sein Blut, ihren Platz? Ahnte Jesus, was nach dem Mahl passieren würde, als er geradezu provokativ feststellt, dass er von einem der Anwesenden ausgeliefert würde? 

Diese Fragen und andere sind Steilvorlagen für Werner Kleine und Till Magnus Steiner, den bekannten Bericht vom letzten Abendmahl, der nicht nur in allen vier Evangelien, sondern auch bei Paulus im 1. Korintherbrief zu finden ist, neu zu erzählen, zwischen den Zeilen Neues zu entdecken und vielleicht sogar das historische Geschehen zu rekonstruieren. 

Die beiden neuen Schrifterzählungen könnt Ihr auch auf unserer Homepage nachlesen:

„Ho Mikrós ermittelt - Der fünfte Becher“, von Werner Kleine 

„Die Provokation“, von Till Magnus Steiner 

Wenn Euch die Folge gefallen hat, empfehlt unseren Podcast gerne Freunden und Bekannten, hinterlasst uns eine Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder dort, wo Ihr uns hört, und abonniert uns, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Damit Ihr die neuen Folgen auf keinen Fall verpasst, könnt Ihr auch einfach unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren – Newsletter abonnieren. Und wenn Ihr uns eine Frage stellen oder uns gar eine eigene Geschichte schicken wollte, dann schreibt uns gerne eine Mail an info@die-schrifterzaehler.de

In der dritten Folge der fünften Staffel folgen wir der matthäischen Erzählung der Passion Jesu und erzählen Euch dann die Erzählung der Ereignisse im Garten Gethsemane, den Verrat des Judas und die Verhaftung Jesu – seid gespannt! 

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Weiterführende Links: 

Werner hat sich der Matthäuspassion bereits in seiner Reihe „Glaubensinformation“ gewidmet. Die Folge „Das Schicksal des Propheten - eine Einführung in die Matthäuspassion (Glaubensinformation)“ vom 13.3.2024 findet ihr bei Youtube. 

Werner ermittelt nicht nur literarisch als Dynatós Machítis ho Mikrós. Er hat auch schon live zu Judas Ischarioth ermittelt. Die Aufzeichnung „Kleine ermittelt: Der Fall Judas“ vom 2.4.2023 findet ihr bei Youtube. 

Das am Ende von uns zitierte Gedicht „Der Vollendete“ von Robert Walser findet Ihr in: Robert Walser, Die Gedichte (Sämtliche Werke in zwanzig Bänden, Band 13, hrsg. von Jochen Greven), Suhrkamp 1986, S. 135. 
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Über diesen Podcast

Die Leidenschaft zu erzählen Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde, und alles war gut – und ein Kapitel später im Buch Genesis wird die Schaffung der Welt nochmal neu erzählt und es ist nicht mehr alles gut. Bereits in den ersten Versen der Bibel wird deutlich, dass die biblischen Erzähler Freude an Widersprüchen, Leerstellen und am Neuerzählen haben. So verwundert es auch nicht, dass im Neuen Testament nicht nur eine Jesu-Erzählung vorliegt, sondern das Evangelium Jesu von vier Autoren aus ihren verschiedenen Perspektiven erzählt wird. In der Geschichte des Christentums gab es viele Versuche aus dieser Verweigerung der Synthese eine einzige ‚harmonische‘ Erzählung werden zu lassen. Doch die Vielfalt hat sich gegen die Eindimensionalität durchgesetzt. Stattdessen setzten im frühen Christentum Theologen immer wieder neu an, um die Geschichte Jesu zu erzählen und noch viele apokryphe Evangelien entstanden. Die apokryphen Evangelien sind Zeugen einer lebendigen Dynamik des Weitererzählens der Jesusüberlieferungen und nehmen, wie die biblischen Texte, Fragen und Diskussionen ihrer Zeit auf. Doch in der Geschichte des Christentums verschob sich zunehmend der Fokus vom Erzählen der biblischen Geschichten hin zu ihrer Kommentierung, Auslegung und Predigt. Inmitten unserer heutigen Welt, die von Erzählungen geprägt ist – von Netflix bis zu Fake News – wollen wir mit unserem Projekt „Die Schrifterzähler“ die biblische Tradition des dynamischen Erzählens wiederbeleben; und d.h. unsere Fragen an die biblischen Texte heranzutragen – nicht, um Antworten in Stein zu meißeln, sondern um zu erzählen und dadurch neue Fragen, die zurück zu den biblischen Texten führen, aufzuwerfen. Wir wollen Leerstellen ernstnehmen, neue Perspektiven einbringen, Ideen aufnehmen und uns die radikale Frage stellen: „Wie würde ich selbst diese oder jene biblische Geschichte erzählen?“.
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„Die Schrifterzähler“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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