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Episoden
19.05.2026
1 Stunde 1 Minute
Bemerkenswert ist hier die erste römische Erbeutung von Kriegselefanten. Die zurückgelassenen Tiere waren wahrscheinlich erschöpft oder durch das schwierige Gelände lahmgegangen. Vier (nach Zonaras: acht) dieser Elefanten wurden später nach Rom überführt und dort im Triumphzug des Curius mitgeführt – die ersten Elefanten, die Rom je gesehen hatte. Plinius der Ältere bezeugt dies ausdrücklich.
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25.04.2026
57 Minuten
Der Entschluss des Pyrrhos von Epirus, Sizilien gegen Ende des Sommers oder im frühen Herbst 276 v. Chr. zu verlassen, war keineswegs ein spontaner Strategiewechsel, sondern das Ergebnis einer sich zuspitzenden Mehrfachkrise – militärisch, politisch und persönlich. Die genaue Datierung bleibt in der Forschung umstritten, doch die Ursachen seines Abzugs lassen sich aus den antiken Quellen vergleichsweise klar rekonstruieren.
Zunächst war die militärische Lage ins Stocken geraten. Der anfängliche Triumphzug des Pyrrhos auf Sizilien hatte ihm binnen kurzer Zeit fast die gesamte Insel eingebracht. Doch der entscheidende Erfolg – die Einnahme der stark befestigten karthagischen Basis bei Lilybaion – blieb aus. Die Stadt widerstand allen Belagerungsversuchen. Damit war der Krieg in eine Phase übergegangen, die nicht mehr von schnellen Siegen, sondern von langwieriger Abnutzung geprägt war. Für einen Feldherrn wie Pyrrhos, der auf Bewegung, Initiative und Entscheidungsschlachten setzte, bedeutete dies eine strategische Sackgasse.
Zunächst war die militärische Lage ins Stocken geraten. Der anfängliche Triumphzug des Pyrrhos auf Sizilien hatte ihm binnen kurzer Zeit fast die gesamte Insel eingebracht. Doch der entscheidende Erfolg – die Einnahme der stark befestigten karthagischen Basis bei Lilybaion – blieb aus. Die Stadt widerstand allen Belagerungsversuchen. Damit war der Krieg in eine Phase übergegangen, die nicht mehr von schnellen Siegen, sondern von langwieriger Abnutzung geprägt war. Für einen Feldherrn wie Pyrrhos, der auf Bewegung, Initiative und Entscheidungsschlachten setzte, bedeutete dies eine strategische Sackgasse.
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08.04.2026
46 Minuten
Im Jahr 278 v. Chr., setzte Pyrrhos nach Sizilien über. Zu diesem Zeitpunkt war die Lage bereits komplexer: Neben den Mamertinern stellte vor allem Karthago die Hauptbedrohung für die griechischen Städte dar. Pyrrhos wurde dennoch als Befreier empfangen und griff militärisch sowohl gegen karthagische Positionen als auch indirekt gegen die Machtbasis der Mamertiner im Nordosten ein. Seine Feldzüge führten zeitweise zur Zurückdrängung dieser Kräfte und zur teilweisen Stabilisierung der Lage zugunsten der griechischen Städte, einschließlich Syrakus.
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22.03.2026
46 Minuten
In Pyrrhus’ Umfeld wirkte er häufig als mäßigende Stimme und riet zu vorsichtigem und diplomatischem Vorgehen statt zu riskanten militärischen Unternehmungen. Laut Plutarch erreichte er durch seine Redekunst mehr Erfolge als manche Feldzüge.
Vor dem Krieg gegen Rom versuchte Kineas, Pyrrhus von diesem Unternehmen abzubringen. In einem berühmten Gespräch zeigte er dem König durch kluge Fragen die Sinnlosigkeit endloser Eroberungen auf: Wenn am Ende Frieden und Genuss das Ziel seien, könne man dies auch ohne Krieg erreichen. Pyrrhus ignorierte jedoch diesen Rat.
Vor dem Krieg gegen Rom versuchte Kineas, Pyrrhus von diesem Unternehmen abzubringen. In einem berühmten Gespräch zeigte er dem König durch kluge Fragen die Sinnlosigkeit endloser Eroberungen auf: Wenn am Ende Frieden und Genuss das Ziel seien, könne man dies auch ohne Krieg erreichen. Pyrrhus ignorierte jedoch diesen Rat.
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08.03.2026
45 Minuten
Als Pyrrhus dies bemerkte, geriet er in große Unruhe. Er befahl seinen Infanterieoffizieren, sofort Schlachtordnung zu bilden und die Männer unter Waffen bereitzuhalten. Selbst ritt er mit dreitausend Reitern aus, in der Hoffnung, die Römer noch während des Übergangs zu überraschen und sie in Unordnung zu treffen. Doch als er am Flussufer die dicht gereihten Schilde im Sonnenlicht glänzen sah und die römische Kavallerie in geschlossener Ordnung vorrücken erkannte, ließ er seine Reiter enger formieren und griff an.
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Über diesen Podcast
Ein Versuch, die römische Geschichte in Ihrer Gesamtheit
vorzustellen, sowohl mit eigenen Worten, eigenen Gedanken, auch mal
abschweifend mit gewisser Spontaneität, aber dazu um den ganzen
eine Linie zu bieten werde ich das Originalwerk Leopold von Rankes,
ein zeitloses Meisterwerk, über die römische Geschichte lesen. Dazu
bemühe ich mich, detailliert den Inhalt zu kommentieren bzw.
darüber auch frei und auch unterhaltsam zu sprechen. Neben Ranke
sollen in späterer Folge auch andere originale Quellen gelesen
werden, wie z.B. Caesar oder Suetonius. Auch besondere Zusatzfolgen
soll es geben.
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