Rechtspopulismus und Neoliberalismus demaskiert
Podcaster
Episoden
17.12.2025
1 Minute
Wie wurde Ronald Reagans Kulturkampf zum Motor seiner Präsidentschaft? Wie machten „Family Values“ aus Politik eine Identitätsfrage? Warum wurden Abtreibung, Schule, Sexualmoral und Sozialprogramme zu Frontlinien? Wer mobilisierte dafür Millionen – in Kirchen, von der Predigtkanzel, über Spenden- und Telefonketten? Und weshalb wirkt Reagans Kulturkampf bis heute nach – als Vorläufer für Donald Trump?
Diese Episode folgt den Spuren der Ära Reagan: von der religiösen Rechten der späten 1970er-Jahre zu einem Thinktank im Hintergrund, der eine Blaupause für Reagans Agenda vorlegte. Im Zentrum steht der Kulturkampf als politisches Instrument und als Klammer, mit der sich ein neoliberaler Umbau von Staat und Gesellschaft absichern lässt.
Special Guests: James Davison Hunters Kulturkampf-Analyse und die Heritage Foundation mit ihrem „Mandate for Leadership“.
Eine Episode über Humor als Waffe: Wie Reagan, der „Great Communicator“, mit Witz und Anekdoten Publikum und Wähler:innen einlullte, Gegner:innen entwaffnete – und mit einem Lächeln die USA nach rechts gedreht hat.
Diese Episode folgt den Spuren der Ära Reagan: von der religiösen Rechten der späten 1970er-Jahre zu einem Thinktank im Hintergrund, der eine Blaupause für Reagans Agenda vorlegte. Im Zentrum steht der Kulturkampf als politisches Instrument und als Klammer, mit der sich ein neoliberaler Umbau von Staat und Gesellschaft absichern lässt.
Special Guests: James Davison Hunters Kulturkampf-Analyse und die Heritage Foundation mit ihrem „Mandate for Leadership“.
Eine Episode über Humor als Waffe: Wie Reagan, der „Great Communicator“, mit Witz und Anekdoten Publikum und Wähler:innen einlullte, Gegner:innen entwaffnete – und mit einem Lächeln die USA nach rechts gedreht hat.
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14.03.2025
44 Minuten
Wie passt Demokratie zum Neoliberalismus? Wie spinnen Superreiche in Österreich ihre Netzwerke? Welchen (neoliberalen) Bias haben österreichische Tageszeitungen und warum?
Diese Episode folgt den Spuren der „Tyrannei der Mehrheit“, vermeintlicher „sozialistischer Seuchen“ und realer Staatsstreiche. Wir beleuchten die Militärdiktatur unter Augusto Pinochet in Chile – den großen Sündenfall des Neoliberalismus – und zeigen, wie sich privilegierte Eliten die Demokratie zunutze machen.
Special Guests: Colin Crouchs Postdemokratie, Naomi Kleins Schock-Strategie und die Elitenforschung von Michael Hartmann.
Eine Episode über Macht, freie Märkte und mediale Einflüsse – und eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie viel Demokratie der Neoliberalismus wirklich verträgt.
Diese Episode folgt den Spuren der „Tyrannei der Mehrheit“, vermeintlicher „sozialistischer Seuchen“ und realer Staatsstreiche. Wir beleuchten die Militärdiktatur unter Augusto Pinochet in Chile – den großen Sündenfall des Neoliberalismus – und zeigen, wie sich privilegierte Eliten die Demokratie zunutze machen.
Special Guests: Colin Crouchs Postdemokratie, Naomi Kleins Schock-Strategie und die Elitenforschung von Michael Hartmann.
Eine Episode über Macht, freie Märkte und mediale Einflüsse – und eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie viel Demokratie der Neoliberalismus wirklich verträgt.
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13.01.2025
49 Minuten
FPÖ, ÖVP, IV, WKO, Agenda Austria und ihre Bürokratiekritik – mit Neoliberalen und Rechtsextremen ist kein Staat zu machen: Der argentinische Präsident Javier Milei lässt die Kettensägen anwerfen und sorgt für einen Kahlschlag im Staatsapparat. Was er in Südamerika vormacht, wünschen sich Neoliberale auch für die „europäische Bürokratiemaschine“ sowie für Österreich – und finden dabei überraschende Verbündete: die Rechtspopulisten.
Warum eigentlich ist der Staat ein Feindbild von Neoliberalen und Rechtspopulisten?
In dieser Episode:
Das Narrativ rund um den „effizienten Markt“ und den „bösen Staat“. Ein Deep Dive in die Gedankenwelt der Agenda Austria mit einer Analyse der Profil-Kolumnen von Denkfabrik-Direktor Franz Schellhorn und seiner neoliberalen Agenda dahinter. „Bürokratiekritik“ als Mogelpackung für den Abbau von Arbeitnehmer:innenschutz, Konsument:innenschutz und Umweltschutz an den Kragen gehen soll. Die WKO, die ÖVP, „Gold Plating“ und eine Liste des Grauens. Der Spagat der FPÖ zwischen einem starkem Nationalstaat unter einem Volkskanzler-Führer und einem Minimalstaat, der sich aus möglichst allem heraushalten soll.
Warum eigentlich ist der Staat ein Feindbild von Neoliberalen und Rechtspopulisten?
In dieser Episode:
Das Narrativ rund um den „effizienten Markt“ und den „bösen Staat“. Ein Deep Dive in die Gedankenwelt der Agenda Austria mit einer Analyse der Profil-Kolumnen von Denkfabrik-Direktor Franz Schellhorn und seiner neoliberalen Agenda dahinter. „Bürokratiekritik“ als Mogelpackung für den Abbau von Arbeitnehmer:innenschutz, Konsument:innenschutz und Umweltschutz an den Kragen gehen soll. Die WKO, die ÖVP, „Gold Plating“ und eine Liste des Grauens. Der Spagat der FPÖ zwischen einem starkem Nationalstaat unter einem Volkskanzler-Führer und einem Minimalstaat, der sich aus möglichst allem heraushalten soll.
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19.11.2024
29 Minuten
Sie predigt Freiheit und Eigenverantwortung, präsentiert sich als unabhängig von Staat, Parteien, Kammern oder Interessenverbänden und hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem einflussreichen Akteur im wirtschafts- und sozialpolitischen Diskurs entwickelt: die „Denkfabrik“ Agenda Austria.
Doch was genau ist die Agenda der Agenda Austria? Wie kam es zur Gründung des Thinktanks? Wie finanziert sich das Institut? Welche Personen stehen dahinter, welche Ideologie prägt ihre Arbeit, welche Diskursstrategien verfolgt die Agenda Austria?
Und vor allem: Wessen Interessen vertritt die „Denkfabrik“ tatsächlich?
Die zweite Episode des Podcasts von Host Michael Mazohl taucht tief in den real existierenden Neoliberalismus ein: „Hinter der Fassade“ der Agenda Austria.
Doch was genau ist die Agenda der Agenda Austria? Wie kam es zur Gründung des Thinktanks? Wie finanziert sich das Institut? Welche Personen stehen dahinter, welche Ideologie prägt ihre Arbeit, welche Diskursstrategien verfolgt die Agenda Austria?
Und vor allem: Wessen Interessen vertritt die „Denkfabrik“ tatsächlich?
Die zweite Episode des Podcasts von Host Michael Mazohl taucht tief in den real existierenden Neoliberalismus ein: „Hinter der Fassade“ der Agenda Austria.
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28.10.2024
21 Minuten
Die erste Episode von „Hinter der Fassade“ trifft mitten ins Blaue: Warum es nie eine Brandmauer gegen die FPÖ geben konnte, weshalb der eigentliche Gewinner der Nationalratswahl 2024 Jörg Haider heißt und wie das Ergebnis zu einem Österreich passt, das einst Kurt Waldheim zum Bundespräsidenten wählte.
Host Michael Mazohl geht dem Wahlerfolg der FPÖ auf den Grund und zeigt, wie Jörg Haider durch kalkulierte Provokationen und gezielte Feindbilder die Schlagzeilen dominierte und so jenen Rechtspopulismus entwickelte, mit dem Herbert Kickl heute – angereichert mit Verschwörungserzählungen – über ein Netzwerk an eigenen Medien eine freiheitliche Parallelgesellschaft schafft.
Viele haben vor der FPÖ und ihrem Rechtsextremismus gewarnt. „Jetzt erst recht“ hat das Wahlvolk die Urnen gestürmt – wie schon bei der Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten.
Mit vielen historischen Zitaten belegt die Episode: Ohne Jörg Haider würde es heute keinen Herbert Kickl geben.
Host Michael Mazohl geht dem Wahlerfolg der FPÖ auf den Grund und zeigt, wie Jörg Haider durch kalkulierte Provokationen und gezielte Feindbilder die Schlagzeilen dominierte und so jenen Rechtspopulismus entwickelte, mit dem Herbert Kickl heute – angereichert mit Verschwörungserzählungen – über ein Netzwerk an eigenen Medien eine freiheitliche Parallelgesellschaft schafft.
Viele haben vor der FPÖ und ihrem Rechtsextremismus gewarnt. „Jetzt erst recht“ hat das Wahlvolk die Urnen gestürmt – wie schon bei der Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten.
Mit vielen historischen Zitaten belegt die Episode: Ohne Jörg Haider würde es heute keinen Herbert Kickl geben.
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Über diesen Podcast
Der Rechtspopulismus marschiert Hand in Hand mit dem
Neoliberalismus durch das Land. Hinter den Fassaden von
Kulturkämpfen, Standortwettbewerb und Deregulierung arbeiten
Wirtschaftslobbys zielgerichtet an der Aushöhlung des Sozialstaats
und demokratischer Grundfesten. Dieser Podcast beleuchtet die
Schnittmengen von Rechtspopulismus und Neoliberalismus: Warum
begünstigen sie einander? Welche Rolle spielen die Idee des „freien
Markts“ und die Forderung „mehr privat, weniger Staat“? Wie passt
der Wunsch nach einem möglichst schwachen Staat zu der Vorstellung
eines starken Nationalstaats? Und welche Mogelpackungen stecken
hinter Begriffen wie „Deregulierung“, „Bürokratieabbau“ und „Gold
Plating“? Wer sind die wichtigsten Akteurinnen und Akteure, und was
sind ihre Motive? „Hinter der Fassade“ beantwortet die Frage,
weshalb demagogische Narrative so oft die öffentliche Debatte
dominieren, während faktenbasierte Analysen kaum Gehör finden. Der
Host zeigt, wie drängende soziale Probleme – von Armut und
Arbeitslosigkeit bis hin zur Migration – nicht gelöst, sondern
instrumentalisiert werden, und wie Denkfabriken unter dem
Deckmantel wissenschaftlicher Objektivität mit unverhohlenem
Lobbyismus dazu beitragen. Mit zahlreichen Beispielen und Zitaten,
eingebettet in einen historischen Kontext, liefert „Hinter der
Fassade“ eine kompakte und unterhaltsame Analyse der
österreichischen Politikarena. Michael Mazohl konzipierte und
entwickelte Kampagnen für die Arbeiterkammer, den ÖGB,
Gewerkschaften und weitere Institutionen und war drei Jahre
Chefredakteur des Magazins „Arbeit & Wirtschaft“. Gemeinsam mit
der Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl veröffentlichte er im
November 2022 das Buch „Klassenkampf von oben“ im ÖGB-Verlag; 2024
erscheint eine erweiterte zweite Auflage.
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