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Episoden
07.04.2026
46 Minuten
Warum mir kein Ultraschall Sicherheit geben konnte – aber diese Methode schon. In dieser sehr persönlichen Episode spreche ich mit Nele über ihren Weg als Sternenmama zur Regenbogenmama und darüber, wie es für sie möglich war, ihre Regenbogenschwangerschaft zu genießen. Dabei geht es nicht um Angstfreiheit. Wie sie selbst sagt: „Die Angst war die ganze Zeit da, aber ich konnte sie immer wieder abdämpfen, weil ich mit ihr (Neles Tochter) in Verbindung war.“ Und genau diese Verbindung hat für sie alles verändert.
Es war nicht der Ultraschall, nicht die Kontrolle von außen, sondern der Blick nach innen und der Kontakt zu ihrem Baby. Ich weiß, dass genau diese Verbindung für viele Sternenmamas Angst macht. Die „angezogene Handbremse“ – also die zurückhaltende Bindung nach einem Verlust – ist ein ganz normaler Schutzmechanismus. Doch was dabei passiert, ist, dass du vergisst, dass du nicht alleine auf dieser Reise bist. Wenn du sie gemeinsam als Team mit deinem Baby erlebst, wird es schon viel leichter. Trotz zwei gesunder Kinder spürte Nele, dass eine positive Schwangerschaftserfahrung allein die Angst nicht auflösen konnte. Nachdem sie sich bereits mehrere Wochen im Regenbogenmamas 2Be Coaching auf die Folgeschwangerschaft vorbereitet hatte, war es für sie klar, dass sie während der gesamten Schwangerschaft weiterhin meine Begleitung an ihrer Seite haben wollte. Sie wollte aktiv etwas tun, um ihre Angst zu regulieren, Freude zurückzugewinnen und Bindung aufzubauen. Was Nele dann in der Begleitung erlebt hat, ging weit über das Vorstellbare hinaus. Sie lernte ihre Tochter bereits im Bauch kennen – nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auf einer seelischen Ebene, die über reines Bauchstreicheln oder das Abspielen einer Spieluhr hinausgeht. In dieser Verbindung fand sie zurück zu ihrer Intuition, ihrem Bauchgefühl, und spürte: „Wir sind ein Team. Gemeinsam schaffen wir das.“ Dieses Gefühl trug sie durch die Schwangerschaft, die Geburt und in ihre Mutterschaft hinein. Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge. Mut ist Angst plus ein Schritt. Am 28. April startet mein Live-Programm Bonding Belly zur pränatalen Bindungsförderung. Wenn du spürst, dass du dich nicht länger von Ultraschall zu Ultraschall hangeln willst, nur um einen Tag später schon wieder Angst zu haben, dann sichere dir einen der 6 Plätze. Die Warteliste findest du in den Shownotes.
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02.04.2026
37 Minuten
Wenn du schwanger bist nach einem Verlust, dann kennst du wahrscheinlich dieses Gefühl: Du willst vertrauen – aber irgendwas hält dich zurück dich wirklich für dein Baby zu öffnen. Eine ehemalige Teilnehmerin von Bonding Belly sagte es in folgenden Worten: Ich wollte unbedingt mein Herz für dieses Baby öffnen, aber ich konnte es einfach nicht. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mich endlich öffnen kann ️. In der heutigen Episode stelle ich dir eine ganz besondere Methode vor, die ihr und schon vielen anderen Frauen dabei geholfen hat, wieder nachhaltig Vertrauen aufzubauen und Ängste abzubauen: Die pränatale Bindungsförderung. Ich arbeite schon seit vielen Jahren damit und habe mich selbst mit der bekanntesten Methode – der Bindungsanalyse nach Raffai und Hiddas – in zwei meiner Schwangerschaften begleiten lassen. Die Tiefe an Verbindung, die darüber möglich war, hat mir dabei geholfen, Sicherheit abseits des Ultraschalls zu entwickeln. Ich habe mich selbst in der pränatal bindungsorientierten Begleitung weiterbilden lassen und die Methode an die Schwangerschaft nach Verlust angepasst. In der heutigen Episode verrate ich dir, was die Bindungsförderung nach Verlust so besonders macht und wie meine Arbeit mit Regenbogenmamas sich daran ausrichtet. Ich spreche darüber, was die pränatale Bindungsförderung ist, warum sie einerseits präventiv wirkt – gerade um die Defizite, die sich durch einen Verlust für eine nachfolgende Schwangerschaft ergeben, auszugleichen – und warum es darüber hinaus gelingt, echte Momente von Entspannung und Zuversicht zu spüren. Ich teile die vielen Vorteile der Bindungsförderung mit dir, die weit über die Schwangerschaft hinaus gehen. Ich erkläre dir natürlich auch, wie du das Ganze für dich selbst umsetzen und mit den drei zugrunde liegenden Schritten den intuitiven emotionalen Kommunikationskanal für dich und dein Baby nutzen kannst. Abschließen lade ich dich ein ab dem 28. April bei Bonding Belly mit dabei zu sein. Dem ersten Programm für die pränatale Bindungsförderung in der Regenbogenschwangerschaft. Hier lernst du mit mir an deiner Seite, durch die Methode eine tiefe Beziehung zu deinem Baby aufzubauen, Sicherheit durch Verbindung entstehen zu lassen und dich damit endlich auf diese Schwangerschaft einzulassen. In den Shownotes findest du den Link zur Warteliste inklusive Frühbucher und exklusivem Bonus. Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge. Mut ist Angst plus ein Schritt.
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17.03.2026
28 Minuten
Nach der viel zu frühen und stillen Geburt ihres Sohnes Carlos war Alessa nicht bereit für eine Folgeschwangerschaft. Da war ein spürbarer Wunsch, aber auch eine tiefe Verzweiflung und Angst. In dieser Folge spricht Alessa ungeschönt über ihren Kinderwunsch. Sie erzählt von Schuldgefühlen, von Wut auf Schwangere und von der quälenden Frage: "Was habe ich falsch gemacht?" Wir sprechen über den starken Wunsch, so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden und was Alessa meint, wenn sie sagt, dass sie erleichtert war, dass es nicht sofort geklappt hat. In dieser Wartezeit traf sie eine Entscheidung: Nicht schneller schwanger werden, sondern stabiler in die Schwangerschaft gehen. Sie ging mit Regenbogenmamas 2 Be all in. „Wenn ich das nicht mache, weiß ich nicht, wie ich weitermachen soll. Ich hatte keinen Plan B.“ Wir sprechen darüber, – warum die Glaubenssatzarbeit im Programm für sie zum Gamechanger wurde – wie sie aufgehört hat, einen „Grund“ für den Tod ihres Sohnes zu suchen und dadurch ihre Trauer anders integrieren konnte – was echte Selbstregulation in Momenten starker Angst bedeutet Am Ende ihrer Folgeschwangerschaft erlebte Alessa eine Geburt, die alles wieder hochholte: Vorzeitiger Blasensprung. Unerwarteter Kaiserschnitt. Alte Bilder und erlebtes Trauma. Sie erzählt ehrlich, wie sehr sie diese Situation überfordert hat und wie sie sich langsam, Schritt für Schritt, wieder zu sich selbst zurückholen konnte. Alessa ist überzeugt, dass es ihr dank der Tools und ihrer persönlichen Entwicklung in Regenbogenmamas 2 Be gelungen ist, nicht in eine Retraumatisierung zu rutschen. Vielleicht ist das die Kernbotschaft dieser Folge: Es ist möglich, Schlimmes zu überleben und gezielte Vorbereitung ist dafür entscheidend. Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge. Mut ist Angst plus ein Schritt. 🤍
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03.03.2026
32 Minuten
Nach dem Verlust ihrer Zwillingssternchen befand sich Samira wieder schnell im Kinderwunsch, aber dieses Mal mit einer klaren inneren Grenze: „Ich wollte nicht noch einmal schwanger sein unter so einem negativen Stern.“ Sie wusste, wie sich eine Schwangerschaft unter Dauerangst anfühlt. Sie wusste, wie es ist, wenn sich ein ungutes Gefühl am Ende bewahrheitet. Und sie traf eine Entscheidung. Sie wollte nicht noch einmal einfach „hoffen, dass es gut geht“. Sondern sich bewusst vorzubereiten. Es folgte war keine passive Wartezeit, sondern eine Phase aktiver Stabilisierung. Triggerarbeit. Glaubenssatzarbeit. Nervensystemregulation. Nicht, um Kontrolle zu bekommen, sondern um inneren Halt zu entwickeln. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist Samira in der 16. Woche schwanger. Ihr Start in diese Schwangerschaft war kein leichter und es kam alles anders als geplant. Samira hatte starke Blutungen. Sie musste ihre Pläne und Vorstellungen loslassen und sah sich erneut ihrer größten Angst gegenüber: auch dieses Baby zu verlieren. Doch es gab einen entscheidenden Unterschied zu früher: Sie hatte Werkzeuge an der Hand, die ihr halfen, mit diesen Herausforderungen umzugehen. Samira beschreibt keine perfekte Schwangerschaft , aber eine, die sie tragen kann. Sie sagt: „Es geht nicht darum, keine Ängste zu haben. Sondern darum, wie ich mit ihnen umgehe. Ich fühle mich nicht so, als würde ich zehn Monate leiden.“ Diese Folge zeigt, was Vorbereitung wirklich verändert. Wir haben keinen Einfluss auf äußere Umstände, aber auf unsere innere Haltung. Samiras Weg macht sichtbar, welchen präventiven Effekt bewusste Vorbereitung hat und wie aus Ohnmacht Stabilität werden kann. Diese Folge ist für alle Regenbogenmamas 2 Be, die sich fragen, ob Vorbereitung wirklich einen Unterschied macht. Mut ist Angst plus ein Schritt. Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.
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17.02.2026
37 Minuten
In dieser ersten Folge meiner dreiteiligen Serie „Was verändert Vorbereitung?“ spricht Claudia über ihre Kinderwunschreise nach drei Fehlgeburten. Sie beschreibt den paradoxen Zustand, in dem viele Sternenmamas stecken: „Ich wollte nichts sehnlicher, als wieder schwanger werden.
Aber es fühlte sich an, als müsste ich zurück auf ein Schlachtfeld.“ Claudia erzählt offen von: – Trauma-Responses vor dem Ultraschall
– dem Gefühl, mit ihren Ängsten alleine zu sein
– Schuldgedanken über ihre Verluste – Katastrophisieren, dass auch anderen etwas schlimmes geschieht Das war der Zeitpunkt, als sie für sich entschied, dass sie Unterstützung möchte und zwar von einer Person, die weiss wovon sie spricht. Diese Folge ist keine klassische Erfolgsgeschichte. Claudia ist weiterhin im Kinderwunsch. Doch sie sagt selbst: „Ich glaube, ohne den Kurs hätte ich das nicht gepackt.“ Heute steht sie an einem Punkt, an dem sie sich bereit fühlt für eine nachfolgende Schwangerschaft. Sie versteht ihre Gefühle und Reaktion und kann entsprechend reagieren, so dass ihre Ängste sie nicht überrollen. Mittlerweile hat sich Claudia sich ein gutes inneres und äußeres Helfersystem aufgebaut, dass ihr hilft weiterhin in Vertrauen durch den Kinderwunsch zu gehen und auf dieser Basis in die Folgeschwangerschaft zu starten. In dieser Episode erfährst du, was Vorbereitung im Kinderwunsch wirklich verändert – nicht im Außen, sondern im Inneren und wie dich diese Veränderung stärkt in der Phase des Kinderwunsches. Wenn du dich in Claudias Worten wiederfindet, dann melde dich gerne zum kostenfreien Vorgespräch. Am 26. Februar startet der nächste Durchlauf meines ganzheitlichen Coachings Regenbogenmama 2 Be. Claudia hat ausserdem eine private Telegram Gruppe zum Austausch unter Frauen, die den Weg der Eizellenspende gehen, erstellt. Du findest die Links in den Shownotes. Ich wünsche dir viele Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.
Mut ist Angst plus ein Schritt!
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Über diesen Podcast
Hallo und schön, dass du hier bist! In diesem Podcast dreht sich
alles um die Folgeschwangerschaft nach einem Sternenkind, auch
bekannt als Regenbogenschwangerschaft. Dabei werden sämtliche
Aspekte von Kinderwunsch nach einem Verlust bis zum Leben mit einem
Regenbogenkind thematisiert. Mit diesem Podcast möchte ich eine
Plattform schaffen, auf der sowohl Betroffene als auch ExpertInnen
zu Wort kommen und wertvolles Wissen und Erfahrungen teilen können.
Mein Ziel ist es, dich gut informiert durch deine
Folgeschwangerschaft zu begleiten. Dieser Podcast eignet sich nicht
nur für betroffene Familien, sondern auch für Freunde,
Familienmitglieder und Fachpersonen. Er kann dabei unterstützen,
die richtigen Worte und die passende innere Haltung zu finden, um
einfühlsam und empathisch zu begleiten. Mein Name ist Kerstin
Ziegler, ich bin die Gastgeberin dieses Podcasts und die Gründerin
von Regenbogenmamas. Seit 2021 begleite ich Sternenkindmamas in und
durch die Folgeschwangerschaft. Als selbst betroffene Sternen- und
Regenbogenmama, die derzeit ihr viertes Kind (drittes Folgekind)
erwartet, bringe ich einiges an persönlicher Erfahrung zu diesem
Thema mit. Vor Regenbogenmamas habe ich langjährige Erfahrung als
Sozialpädagogin gesammelt und mich in den Bereichen pränatale
Bindungsförderung, Trauma- und Nervensystemarbeit sowie der Leitung
von Frauenkreisen spezialisiert. Ich freue mich, meine Erfahrungen
und mein Wissen mit dir teilen zu können. Möge dieser Podcast dir
viele wertvolle Erkenntnisse und ein Gefühl der Verbundenheit
bieten. Viel Freude beim Hören!
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