Digitalversorgt mit KI Archiv
24 Episoden
52 Minuten
Kann man eine DiGA „mit Claude bauen“? Dr. Christoph Twesten (u. a. Geschäftsführer DoXplain, Board of Advisors der gematik, Vorstand im SVDGV) ordnet ein, warum KI in der Medizinprodukte-Entwicklung enormes Potenzial hat – und warum es gleichzeitig klare Leitplanken braucht.
Im Gespräch geht es um den Sweet Spot zwischen zwei Extremen: Auf der einen Seite die Hemmschwelle und Sorge vor Fehlern, Sicherheitslücken und Qualitätsproblemen – auf der anderen Seite der unkritische „Alles mit KI“-Ansatz. Christoph plädiert für ein strukturiertes Vorgehen: Statt sich in Chat-Outputs zu verlieren, empfiehlt er Spec-driven Development und das Prinzip „Files over Tools“ – also zuerst Ziele, Architektur, Do’s/Don’ts, No-Gos und Validierungsschritte festzulegen und erst dann die KI gezielt zu nutzen.
Besonders wichtig: Human-in-the-loop bleibt zentral. KI kann Code und Dokumentation beschleunigen, aber Qualitätssicherung, kritische Prüfung, Tests und regulatorische Einordnung müssen bewusst eingebaut werden – gerade im DiGA-/Medizinprodukte-Kontext. Außerdem spricht Christoph über Modell-Agnostik (Modellwechsel bei stabilen Spezifikationen), Scope-Management in bestehenden Codebasen und ein KI-„Vier-Augen-Prinzip“, indem ein zweites Modell als Reviewer eingesetzt wird.
Im Gespräch geht es um den Sweet Spot zwischen zwei Extremen: Auf der einen Seite die Hemmschwelle und Sorge vor Fehlern, Sicherheitslücken und Qualitätsproblemen – auf der anderen Seite der unkritische „Alles mit KI“-Ansatz. Christoph plädiert für ein strukturiertes Vorgehen: Statt sich in Chat-Outputs zu verlieren, empfiehlt er Spec-driven Development und das Prinzip „Files over Tools“ – also zuerst Ziele, Architektur, Do’s/Don’ts, No-Gos und Validierungsschritte festzulegen und erst dann die KI gezielt zu nutzen.
Besonders wichtig: Human-in-the-loop bleibt zentral. KI kann Code und Dokumentation beschleunigen, aber Qualitätssicherung, kritische Prüfung, Tests und regulatorische Einordnung müssen bewusst eingebaut werden – gerade im DiGA-/Medizinprodukte-Kontext. Außerdem spricht Christoph über Modell-Agnostik (Modellwechsel bei stabilen Spezifikationen), Scope-Management in bestehenden Codebasen und ein KI-„Vier-Augen-Prinzip“, indem ein zweites Modell als Reviewer eingesetzt wird.
44 Minuten
Wie kann KI im Gesundheitswesen ganz konkret entlasten – ohne dass sie „selbst entscheidet“? In dieser Folge spricht das DVKI-Team mit Katharina von Doctolib über den Weg vom bekannten Terminbuchungs-Tool zur umfassenden Praxis- und Klinik-Software – und darüber, wo KI heute schon echten Nutzen stiftet.
Katharina erklärt die drei zentralen KI-Anwendungsfelder bei Doctolib: den KI‑Telefonassistenten (weniger Unterbrechungen, mehr Ruhe am Empfang), den KI‑Sprechstundenassistenten (Mithören, Strukturieren, Dokumentieren – für mehr Blickkontakt und bessere Arzt‑Patienten‑Interaktion) sowie den Abrechnungsassistenten (Fehler früh erkennen, Quartalsstress reduzieren). Gemeinsam diskutieren wir außerdem: Wer setzt die Regeln im System – Softwareanbieter oder Leistungserbringende? Wie entsteht Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Patient:innen? Und warum „sichere, zertifizierte Lösungen“ entscheidend sind, um Shadow AI zu vermeiden.
Inhalt / Kapitel
(00:00) Einleitung & Gastvorstellung
(03:15) Was ist Doctolib heute?
(05:28) Wo KI bei Doctolib eingesetzt wird (Überblick)
(06:30) KI‑Telefonassistent: Entlastung am Empfang
(10:55) Infrastruktur vs. Steuerung: Wer entscheidet Regeln & Priorisierung?
(14:01) KI‑Sprechstundenassistent: Dokumentation & Beziehung
(16:56) Abrechnungsassistent: Fehler früh erkennen
(27:00) Digital Health Report: Akzeptanz & Vertrauen
(35:00) Patient:innen-Erfahrung: Qualität entscheidet
(40:07) Daten-Narrativ: Datenschutz vs. Nutzen
Katharina erklärt die drei zentralen KI-Anwendungsfelder bei Doctolib: den KI‑Telefonassistenten (weniger Unterbrechungen, mehr Ruhe am Empfang), den KI‑Sprechstundenassistenten (Mithören, Strukturieren, Dokumentieren – für mehr Blickkontakt und bessere Arzt‑Patienten‑Interaktion) sowie den Abrechnungsassistenten (Fehler früh erkennen, Quartalsstress reduzieren). Gemeinsam diskutieren wir außerdem: Wer setzt die Regeln im System – Softwareanbieter oder Leistungserbringende? Wie entsteht Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Patient:innen? Und warum „sichere, zertifizierte Lösungen“ entscheidend sind, um Shadow AI zu vermeiden.
Inhalt / Kapitel
(00:00) Einleitung & Gastvorstellung
(03:15) Was ist Doctolib heute?
(05:28) Wo KI bei Doctolib eingesetzt wird (Überblick)
(06:30) KI‑Telefonassistent: Entlastung am Empfang
(10:55) Infrastruktur vs. Steuerung: Wer entscheidet Regeln & Priorisierung?
(14:01) KI‑Sprechstundenassistent: Dokumentation & Beziehung
(16:56) Abrechnungsassistent: Fehler früh erkennen
(27:00) Digital Health Report: Akzeptanz & Vertrauen
(35:00) Patient:innen-Erfahrung: Qualität entscheidet
(40:07) Daten-Narrativ: Datenschutz vs. Nutzen
49 Minuten
Wie lässt sich der wachsende Dokumentationsdruck im Gesundheitswesen lösen, ohne die Qualität der Versorgung zu gefährden oder die Menschen, die sie erbringen? In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Carol Wildhagen von Tandem Health über KI-gestützte Patientendokumentation als Schlüssel zur besseren Versorgung.
Im Zentrum steht die Frage, wie eine KI, die im Arzt-Patienten-Gespräch zuhört, zusammenfasst und mit einem Klick in die Patientenakte überträgt, im Schnitt 30 % der Dokumentationszeit einsparen kann und was das für Ärztinnen und Ärzte, MFAs und letztlich für Patient:innen bedeutet. Carol erklärt, wie sie bereits 2016 mit ihrem Start-up Ariana KI-basierte Patientenunterstützung aufgebaut hat, warum die persönliche Beziehung zwischen Arzt und Patient die unveränderliche Kernwertschöpfung bleibt und welches Potenzial darin für Versorgungsqualität, Arbeitszufriedenheit und Patientensicherheit steckt.
Außerdem geht es um die Frage, wie weit KI im Versorgungsalltag noch gehen kann - von der Unterstützung bei Diagnose und Abrechnung über die Vernetzung mit der elektronischen Patientenakte bis hin zur großen Vision von Tandem Health: eine KI, die Ärztinnen und Ärzte durch den gesamten Behandlungsprozess begleitet.
Kapitelübersicht:
(00:00) Begrüßung & Vorstellung: Carols Weg von der Klinik zur KI
(03:00) Ariana Digital Health: KI im Gesundheitswesen schon 2016
(07:30) Patientenunterstützungsprogramme - Pflicht oder echter Mehrwert?
(12:00) Tandem Health: Was ist ein KI-Medical-Scribe?
(18:00) 30 % weniger Dokumentation - was bedeutet das in der Praxis?
(24:00) Vorbereitung, Codierung, Entscheidungsunterstützung: die Produktvision
(31:00) Wettbewerb im Scribe-Markt: Was unterscheidet Tandem?
(37:30) ePA, Interoperabilität und die deutsche Datenlage
(42:00) EU AI Act: Einordnung, Haltung und Zertifizierungsstrategie
(47:00) Abschluss: Warum Carol immer wieder in diese Industrie einsteigen würde
Im Zentrum steht die Frage, wie eine KI, die im Arzt-Patienten-Gespräch zuhört, zusammenfasst und mit einem Klick in die Patientenakte überträgt, im Schnitt 30 % der Dokumentationszeit einsparen kann und was das für Ärztinnen und Ärzte, MFAs und letztlich für Patient:innen bedeutet. Carol erklärt, wie sie bereits 2016 mit ihrem Start-up Ariana KI-basierte Patientenunterstützung aufgebaut hat, warum die persönliche Beziehung zwischen Arzt und Patient die unveränderliche Kernwertschöpfung bleibt und welches Potenzial darin für Versorgungsqualität, Arbeitszufriedenheit und Patientensicherheit steckt.
Außerdem geht es um die Frage, wie weit KI im Versorgungsalltag noch gehen kann - von der Unterstützung bei Diagnose und Abrechnung über die Vernetzung mit der elektronischen Patientenakte bis hin zur großen Vision von Tandem Health: eine KI, die Ärztinnen und Ärzte durch den gesamten Behandlungsprozess begleitet.
Kapitelübersicht:
(00:00) Begrüßung & Vorstellung: Carols Weg von der Klinik zur KI
(03:00) Ariana Digital Health: KI im Gesundheitswesen schon 2016
(07:30) Patientenunterstützungsprogramme - Pflicht oder echter Mehrwert?
(12:00) Tandem Health: Was ist ein KI-Medical-Scribe?
(18:00) 30 % weniger Dokumentation - was bedeutet das in der Praxis?
(24:00) Vorbereitung, Codierung, Entscheidungsunterstützung: die Produktvision
(31:00) Wettbewerb im Scribe-Markt: Was unterscheidet Tandem?
(37:30) ePA, Interoperabilität und die deutsche Datenlage
(42:00) EU AI Act: Einordnung, Haltung und Zertifizierungsstrategie
(47:00) Abschluss: Warum Carol immer wieder in diese Industrie einsteigen würde
54 Minuten
Wie kann KI dabei helfen, den Pflegenotstand in Europa abzufedern?
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Dieter Weißhaar, CEO der myneva Group, über die Zukunft der Pflege und darüber, warum Digitalisierung längst keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit.
Dieter Weißhaar erklärt, wie KI-basierte Sprachdokumentation, intelligente Dienstplanung und digitale Assistenzsysteme Pflegekräfte entlasten können. Außerdem geht es um den enormen Zeitaufwand für Dokumentation, den Fachkräftemangel in der Pflege und darum, wie digitale Lösungen mehr Zeit für menschliche Betreuung schaffen können. Auch die Frage, was Deutschland von digital fortschrittlicheren Ländern in Europa lernen kann, spielt dabei eine Rolle.
Darüber hinaus sprechen wir über Datenschutz, Datensouveränität und die Bedeutung europäischer KI-Infrastrukturen im Gesundheitswesen.
Eine Folge über technologische Lösungen für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre.
Kapitelübersicht:
(00:00) Warum der Pflegenotstand Europa akut betrifft
(02:00) Dieter Weißhaar über myneva und seine persönliche Motivation
(03:00) Was Deutschland von digitalen Vorreitern in Europa lernen kann
(05:45) Vier Millionen fehlende Pflegekräfte bis 2030
(07:00) Wie KI Pflegekräfte im Alltag entlasten kann
(10:00) Sprach-KI, Dokumentation und digitale Pflegeprozesse
(15:20) Sensorik, Sturzerkennung und digitale Assistenzsysteme
(21:00) Datenanalyse, Qualitätssicherung und KI in der Pflegeplanung
(24:15) Regulatorik, Finanzierung und Hürden der Digitalisierung
(38:30) Datenschutz, Datensouveränität und europäische KI-Lösungen
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Dieter Weißhaar, CEO der myneva Group, über die Zukunft der Pflege und darüber, warum Digitalisierung längst keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit.
Dieter Weißhaar erklärt, wie KI-basierte Sprachdokumentation, intelligente Dienstplanung und digitale Assistenzsysteme Pflegekräfte entlasten können. Außerdem geht es um den enormen Zeitaufwand für Dokumentation, den Fachkräftemangel in der Pflege und darum, wie digitale Lösungen mehr Zeit für menschliche Betreuung schaffen können. Auch die Frage, was Deutschland von digital fortschrittlicheren Ländern in Europa lernen kann, spielt dabei eine Rolle.
Darüber hinaus sprechen wir über Datenschutz, Datensouveränität und die Bedeutung europäischer KI-Infrastrukturen im Gesundheitswesen.
Eine Folge über technologische Lösungen für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre.
Kapitelübersicht:
(00:00) Warum der Pflegenotstand Europa akut betrifft
(02:00) Dieter Weißhaar über myneva und seine persönliche Motivation
(03:00) Was Deutschland von digitalen Vorreitern in Europa lernen kann
(05:45) Vier Millionen fehlende Pflegekräfte bis 2030
(07:00) Wie KI Pflegekräfte im Alltag entlasten kann
(10:00) Sprach-KI, Dokumentation und digitale Pflegeprozesse
(15:20) Sensorik, Sturzerkennung und digitale Assistenzsysteme
(21:00) Datenanalyse, Qualitätssicherung und KI in der Pflegeplanung
(24:15) Regulatorik, Finanzierung und Hürden der Digitalisierung
(38:30) Datenschutz, Datensouveränität und europäische KI-Lösungen
33 Minuten
Wie lässt sich eine Verschlechterung bei Herzinsuffizienz erkennen, bevor Patient:innen überhaupt deutlich an Gewicht zunehmen oder in der Klinik landen? In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Oliver Weiß von NOAH Labs über KI-gestützte Stimmanalyse als neuen Biomarker in der Herzmedizin.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich kleinste Flüssigkeitseinlagerungen in Lunge und Stimmapparat über die Stimme erfassen lassen und warum genau das für Herzinsuffizienzpatient:innen einen echten Unterschied machen könnte. Oliver erklärt, wie neuronale Netze tausende Parameter in der Stimme auswerten, warum die Stimme ein früherer Marker als das Körpergewicht sein kann und welches Potenzial darin für Versorgung, Lebenserwartung und Gesundheitskosten steckt.
Außerdem geht es um Zulassung, MDR, EU AI Act, den US-Markt, klinische Studien, Investorenlogik im MedTech-Bereich und die größere Vision von NOAH Labs: Stimme als festen diagnostischen Marker im Gesundheitswesen zu etablieren.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einführung und Vorstellung von Oliver und NOAH Labs
(02:02) Was NOAH Labs macht: KI-gestützte Stimmanalyse bei Herzinsuffizienz
(03:20) Wie die Technologie funktioniert und wo KI ins Spiel kommt
(05:00) Herzinsuffizienz verständlich erklärt: Symptome, Gewicht und Grenzen des bisherigen Monitorings
(06:28) Warum die Stimme früher warnt als die Waage
(09:00) Versorgungseffekte: Krankenhausaufenthalte vermeiden, Lebenserwartung erhöhen
(12:22) Finanzierung, Investoren und klinische Forschung bei NOAH Labs
(15:07) Zulassung, Kommerzialisierung, MDR und mögliche DiGA-Perspektiven
(18:00) EU AI Act, Unterschiede zu den USA und politische Rahmenbedingungen
(27:16) Herausforderungen beim Aufbau eines KI-MedTech Unternehmens in Deutschland und die Vision „Stimme als Biomarker“
Im Zentrum steht die Frage, wie sich kleinste Flüssigkeitseinlagerungen in Lunge und Stimmapparat über die Stimme erfassen lassen und warum genau das für Herzinsuffizienzpatient:innen einen echten Unterschied machen könnte. Oliver erklärt, wie neuronale Netze tausende Parameter in der Stimme auswerten, warum die Stimme ein früherer Marker als das Körpergewicht sein kann und welches Potenzial darin für Versorgung, Lebenserwartung und Gesundheitskosten steckt.
Außerdem geht es um Zulassung, MDR, EU AI Act, den US-Markt, klinische Studien, Investorenlogik im MedTech-Bereich und die größere Vision von NOAH Labs: Stimme als festen diagnostischen Marker im Gesundheitswesen zu etablieren.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einführung und Vorstellung von Oliver und NOAH Labs
(02:02) Was NOAH Labs macht: KI-gestützte Stimmanalyse bei Herzinsuffizienz
(03:20) Wie die Technologie funktioniert und wo KI ins Spiel kommt
(05:00) Herzinsuffizienz verständlich erklärt: Symptome, Gewicht und Grenzen des bisherigen Monitorings
(06:28) Warum die Stimme früher warnt als die Waage
(09:00) Versorgungseffekte: Krankenhausaufenthalte vermeiden, Lebenserwartung erhöhen
(12:22) Finanzierung, Investoren und klinische Forschung bei NOAH Labs
(15:07) Zulassung, Kommerzialisierung, MDR und mögliche DiGA-Perspektiven
(18:00) EU AI Act, Unterschiede zu den USA und politische Rahmenbedingungen
(27:16) Herausforderungen beim Aufbau eines KI-MedTech Unternehmens in Deutschland und die Vision „Stimme als Biomarker“
54 Minuten
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden in dieser Folge nicht als abstrakte Zukunftsvision diskutiert, sondern als konkrete Transformationsaufgabe im System der gesetzlichen Krankenversicherung.
In dieser Episode sprechen die Hosts Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Hannes Kolbe, Joint Lead des AI Innovation Hub der AOK Nordost, darüber, wie eine große gesetzliche Krankenkasse mit rund 4.500 Mitarbeitenden Schritt für Schritt KI-ready wird - strategisch, regulatorisch und kulturell.
Gemeinsam mit seinem Team verantwortet Hannes den Aufbau eines organisationsweiten KI-Ökosystems. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um ein grundlegendes Umdenken: KI wird als strategisches Instrument verstanden, das Prozesse beschleunigt, Mitarbeitende entlastet und das Versichertenerlebnis nachhaltig verbessert.
Der AI Innovation Hub arbeitet entlang von vier zentralen Säulen:
Strategie, Regulatorik, Change Management und technologische Umsetzung. Bereits heute sind über 140 Bottom-up-Ideen aus den Fachbereichen entstanden - von der Automatisierung unstrukturierter Daten bis hin zu KI-gestützter Unterstützung in Service- und Genehmigungsprozessen.
Wie schafft man es, Neugier statt Angst zu erzeugen?
Was bedeutet KI-Kompetenz im Sinne des EU AI Act konkret für 4.500 Mitarbeitende?
Wie geht man mit Hochrisiko-Regulatorik, Vergaberecht und Governance-Anforderungen um?
Und warum ist „Reflexive AI“ - also der selbstverständliche Einsatz von KI als Sparringspartner im Arbeitsalltag - die Vision der Zukunft?
Eine Folge über Mut zur Transformation, neue Rollenprofile wie AI Officer und Context Engineering - und über die Frage, warum KI im Gesundheitswesen kein Nice-to-have ist, sondern eine Frage der Zukunftsfähigkeit
Kapitelübersicht:
(00:00) Warum KI im Gesundheitswesen alternativlos ist
(02:48) Vom ChatGPT-Moment zum AI Innovation Hub
(05:30) Die vier Säulen der KI-Readiness
(09:08) Change Management: Neugier wecken in 4.500 Köpfen
(12:27) 140 Use Cases: Innovation aus den Fachbereichen
(17:54) Neue Arbeitswelt: Jede:r wird zur KI-Führungskraft
(23:00) Umsetzung zwischen Innovation und Vergaberecht
(29:00) EU AI Act & KI-Kompetenz in der Praxis
(35:00) Reflexive AI: KI als selbstverständlicher Sparringspartner
(47:00) Besseres Versichertenerlebnis durch KI
In dieser Episode sprechen die Hosts Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Hannes Kolbe, Joint Lead des AI Innovation Hub der AOK Nordost, darüber, wie eine große gesetzliche Krankenkasse mit rund 4.500 Mitarbeitenden Schritt für Schritt KI-ready wird - strategisch, regulatorisch und kulturell.
Gemeinsam mit seinem Team verantwortet Hannes den Aufbau eines organisationsweiten KI-Ökosystems. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um ein grundlegendes Umdenken: KI wird als strategisches Instrument verstanden, das Prozesse beschleunigt, Mitarbeitende entlastet und das Versichertenerlebnis nachhaltig verbessert.
Der AI Innovation Hub arbeitet entlang von vier zentralen Säulen:
Strategie, Regulatorik, Change Management und technologische Umsetzung. Bereits heute sind über 140 Bottom-up-Ideen aus den Fachbereichen entstanden - von der Automatisierung unstrukturierter Daten bis hin zu KI-gestützter Unterstützung in Service- und Genehmigungsprozessen.
Wie schafft man es, Neugier statt Angst zu erzeugen?
Was bedeutet KI-Kompetenz im Sinne des EU AI Act konkret für 4.500 Mitarbeitende?
Wie geht man mit Hochrisiko-Regulatorik, Vergaberecht und Governance-Anforderungen um?
Und warum ist „Reflexive AI“ - also der selbstverständliche Einsatz von KI als Sparringspartner im Arbeitsalltag - die Vision der Zukunft?
Eine Folge über Mut zur Transformation, neue Rollenprofile wie AI Officer und Context Engineering - und über die Frage, warum KI im Gesundheitswesen kein Nice-to-have ist, sondern eine Frage der Zukunftsfähigkeit
Kapitelübersicht:
(00:00) Warum KI im Gesundheitswesen alternativlos ist
(02:48) Vom ChatGPT-Moment zum AI Innovation Hub
(05:30) Die vier Säulen der KI-Readiness
(09:08) Change Management: Neugier wecken in 4.500 Köpfen
(12:27) 140 Use Cases: Innovation aus den Fachbereichen
(17:54) Neue Arbeitswelt: Jede:r wird zur KI-Führungskraft
(23:00) Umsetzung zwischen Innovation und Vergaberecht
(29:00) EU AI Act & KI-Kompetenz in der Praxis
(35:00) Reflexive AI: KI als selbstverständlicher Sparringspartner
(47:00) Besseres Versichertenerlebnis durch KI
1 Stunde 11 Minuten
Digitalisierung und künstliche Intelligenz werden in dieser Folge nicht als Zukunftsvision, sondern als Praxisalltag gezeigt. In dieser Folge spricht Prof. Dr. Wolfgang C. G. von Meißner - Landarzt, Professor, Unternehmer - mit den Hosts Anisa Idris und Diana Meskendahl über sein beeindruckendes Modell der hausärztlichen Versorgung.
Gemeinsam mit seinem Team versorgt er rund 8.000 Patient:innen pro Quartal im ländlichen Raum - KI-gestützt, workflowbasiert, mit klarer Ausrichtung auf die Unterstützung der Work Flows der medizinischen Fachangestellten. MedicBot automatisiert dabei die Praxiskommunikation: Anrufannahme, Triage, Dokumentation & PVS-Integration.
Wie ein solches System konkret funktioniert, welche Rolle PROMs, Aktenintelligenz, agentische KI und ärztliche Verantwortung dabei spielen und warum Digitalisierung nicht ohne den Maschinenraum der Praxis (MFAs!) gedacht werden darf - all das teilt Prof. Dr. Wolfgang C. G. von Meißner in dieser inspirierenden Folge.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einführung und Vorstellung von Prof. Dr. Wolfgang C. G. von Meißner
(02:48) Hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum
(05:00) Von Corona zur Gründung: Wie MediTech-AI.de entstand
(08:00) MediTech-AI.de: Kommunikation, Medikationsplan & Patientensicherheit
(13:00) Automatisierung in der Praxis: Medikamente, Interaktionen, Bestellungen
(21:00) Agentische KI & Triage
(28:00) Schnittstellen & Plattformdenken: Integration in PVS-Systeme
(36:00) Patient:innen einbinden: PROMs, Experience & kollaborative Aktenführung
(44:00) Digitalisierung vom MFA-Workflow aus denken
(59:00) Finanzierung, Skalierung & der Blick nach vorn
Gemeinsam mit seinem Team versorgt er rund 8.000 Patient:innen pro Quartal im ländlichen Raum - KI-gestützt, workflowbasiert, mit klarer Ausrichtung auf die Unterstützung der Work Flows der medizinischen Fachangestellten. MedicBot automatisiert dabei die Praxiskommunikation: Anrufannahme, Triage, Dokumentation & PVS-Integration.
Wie ein solches System konkret funktioniert, welche Rolle PROMs, Aktenintelligenz, agentische KI und ärztliche Verantwortung dabei spielen und warum Digitalisierung nicht ohne den Maschinenraum der Praxis (MFAs!) gedacht werden darf - all das teilt Prof. Dr. Wolfgang C. G. von Meißner in dieser inspirierenden Folge.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einführung und Vorstellung von Prof. Dr. Wolfgang C. G. von Meißner
(02:48) Hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum
(05:00) Von Corona zur Gründung: Wie MediTech-AI.de entstand
(08:00) MediTech-AI.de: Kommunikation, Medikationsplan & Patientensicherheit
(13:00) Automatisierung in der Praxis: Medikamente, Interaktionen, Bestellungen
(21:00) Agentische KI & Triage
(28:00) Schnittstellen & Plattformdenken: Integration in PVS-Systeme
(36:00) Patient:innen einbinden: PROMs, Experience & kollaborative Aktenführung
(44:00) Digitalisierung vom MFA-Workflow aus denken
(59:00) Finanzierung, Skalierung & der Blick nach vorn
42 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit Hannes Klöpper, Mitgründer und Geschäftsführer von Hello Better, über die Entwicklung ihres neuen AI companion Ello - ein niedrigschwelliges, datenschutzkonformes und evidenzbasiertes psychologisches Unterstützungsangebot für alle Menschen. Gemeinsam mit den Hosts Anisa Idris und Diana Meskendahl geht es um die Genese des Produkts, konkrete Anwendungsfälle im Alltag, die technologischen Hintergründe und regulatorische Anforderungen - insbesondere im Kontext des EU AI Acts.
Hannes erklärt, warum Large Language Models aus seiner Sicht eine ideale Basis für psychologische Gesprächsführung sind, wie Hello Better mit Human-in-the-Loop-Ansätzen Sicherheit gewährleistet und weshalb Europa bei KI-Innovationen in der mentalen Gesundheit eigene Lösungen braucht.
Zudem: Einblicke in ethische Fragestellungen, Datensicherheit, die Rolle von Feedbackkultur - und warum ein AI companion auch in familiären Konfliktsituationen helfen kann.
Bitte beachte: Ello ist kein Medizinprodukt und nicht dafür vorgesehen, Krankheiten zu diagnostizieren, verhindern, überwachen, vorhersagen, prognostizieren, behandeln oder lindern.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung und Vorstellung: Hannes Klöpper
(02:00) Hintergrund zu Hello Better und Hannes’ Weg
(04:00) Der AI companion Ello: Idee, Launch, Use Cases
(07:00) Von Slack-Channel zur Produktentwicklung: Die Genese von Ello
(10:00) Kommunikation & Konflikt: Wie Ello helfen kann
(13:00) Technologischer Deep Dive: LLMs, Datenquellen & Guardrails
(18:00) Human in the Loop: Sicherheit und Abgrenzung zur Therapie
(24:00) Einordnung des EU AI Acts & Europas Chance
(30:00) Prävention & Warnsysteme
(33:00) Neue Verantwortung: Was ist digitale Hilfeleistung?
(37:00) Abschluss: Ausblick & Einladung zum Weiterdenken
Hannes erklärt, warum Large Language Models aus seiner Sicht eine ideale Basis für psychologische Gesprächsführung sind, wie Hello Better mit Human-in-the-Loop-Ansätzen Sicherheit gewährleistet und weshalb Europa bei KI-Innovationen in der mentalen Gesundheit eigene Lösungen braucht.
Zudem: Einblicke in ethische Fragestellungen, Datensicherheit, die Rolle von Feedbackkultur - und warum ein AI companion auch in familiären Konfliktsituationen helfen kann.
Bitte beachte: Ello ist kein Medizinprodukt und nicht dafür vorgesehen, Krankheiten zu diagnostizieren, verhindern, überwachen, vorhersagen, prognostizieren, behandeln oder lindern.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung und Vorstellung: Hannes Klöpper
(02:00) Hintergrund zu Hello Better und Hannes’ Weg
(04:00) Der AI companion Ello: Idee, Launch, Use Cases
(07:00) Von Slack-Channel zur Produktentwicklung: Die Genese von Ello
(10:00) Kommunikation & Konflikt: Wie Ello helfen kann
(13:00) Technologischer Deep Dive: LLMs, Datenquellen & Guardrails
(18:00) Human in the Loop: Sicherheit und Abgrenzung zur Therapie
(24:00) Einordnung des EU AI Acts & Europas Chance
(30:00) Prävention & Warnsysteme
(33:00) Neue Verantwortung: Was ist digitale Hilfeleistung?
(37:00) Abschluss: Ausblick & Einladung zum Weiterdenken
41 Minuten
Wer mit Künstlicher Intelligenz arbeitet, landet schnell bei rechtlichen Fragen: Ist der KI-Output urheberrechtlich geschützt? Darf ich mit wissenschaftlichen Texten oder Leitlinien trainieren? Und wie unterscheide ich, was erlaubt ist – und was nicht?
In dieser Folge sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann und Dr. Duygu Üge von der Kanzlei NORDEMANN über aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von Urheberrecht und KI – insbesondere im Gesundheitswesen. Dabei geht es um die rechtliche Bewertung von Prompts und Outputs, um die Grenzen der sogenannten Text- und Data-Mining-Schranke, um Rechtevorbehalte bei medizinischen Leitlinien und um die Frage, welche regulatorischen Entwicklungen wir durch den AI Act und den Code of Practice erwarten können.
Eine Folge für alle, die mit KI arbeiten – oder sie regulieren wollen.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung & Vorstellung der Gäste
(02:48) KI & Urheberrecht – wo stehen wir?
(05:00) Fallbeispiele aus der juristischen Praxis
(07:20) Prompt, Output & Schutzfähigkeit
(10:00) KI-Training mit Leitlinien: erlaubt oder nicht?
(14:45) Die Text- und Data-Mining-Schranke im Detail
(18:00) Rechtevorbehalt & robots.txt – was wirkt wirklich?
(22:30) Risiken für Entwickler & Betreiber von KI
(28:00) Code of Practice & europäische Regulierung
(34:00) Fazit & Ausblick: Was sich ändern muss
In dieser Folge sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann und Dr. Duygu Üge von der Kanzlei NORDEMANN über aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von Urheberrecht und KI – insbesondere im Gesundheitswesen. Dabei geht es um die rechtliche Bewertung von Prompts und Outputs, um die Grenzen der sogenannten Text- und Data-Mining-Schranke, um Rechtevorbehalte bei medizinischen Leitlinien und um die Frage, welche regulatorischen Entwicklungen wir durch den AI Act und den Code of Practice erwarten können.
Eine Folge für alle, die mit KI arbeiten – oder sie regulieren wollen.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung & Vorstellung der Gäste
(02:48) KI & Urheberrecht – wo stehen wir?
(05:00) Fallbeispiele aus der juristischen Praxis
(07:20) Prompt, Output & Schutzfähigkeit
(10:00) KI-Training mit Leitlinien: erlaubt oder nicht?
(14:45) Die Text- und Data-Mining-Schranke im Detail
(18:00) Rechtevorbehalt & robots.txt – was wirkt wirklich?
(22:30) Risiken für Entwickler & Betreiber von KI
(28:00) Code of Practice & europäische Regulierung
(34:00) Fazit & Ausblick: Was sich ändern muss
44 Minuten
Die Podcastfolge wurde zu einem Zeitpunkt (11.06.2025) aufgezeichnet, als Timo Frank noch in seiner Funktion als Produktmanager für den TI-Messenger tätig war. Inzwischen ist er für die Stabsstelle Versorgung der gematik tätig. Die im Gespräch getroffenen Aussagen spiegeln den Stand zum Zeitpunkt der Aufnahme wider.
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Timo Frank von der Gematik über ein zentrales Element der digitalen Gesundheitsinfrastruktur: den TI-Messenger (TIM).
Was auf den ersten Blick wie "nur ein weiterer Messenger" wirkt, ist in Wahrheit ein Baustein für tiefgreifende strukturelle Veränderungen in der medizinischen Versorgung – von der sektorenübergreifenden Kommunikation zwischen Ärzt:innen bis zur patientenzentrierten Versorgung durch intelligente Chatbots.
Timo Frank erklärt verständlich, was sich hinter Begriffen wie Matrix-Protokoll oder TI 2.0 verbirgt, warum Kommunikation im Gesundheitswesen neu gedacht werden muss – und wie KI dabei helfen kann, Versorgung effizienter und zugänglicher zu gestalten.
Wir sprechen außerdem über die Integration von TIM in Krankenkassen-Apps ab dem 15. Juli 2025, über regulatorische Hürden bei digitalen Identitäten – und über die Vision, wie TIM, ePA und KI gemeinsam eine neue Ära der Versorgung einläuten können.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(01:00) Wer ist Timo Frank? Weg zur Gematik
(04:00) Was ist der TI-Messenger? Unterschiede zu E-Mail und KIM
(07:00) Interoperabilität & sektorenübergreifende Kommunikation
(10:00) Der TI-Messenger für Versicherte: Einführung ab Juli 2025
(13:00) Die Rolle der Krankenkassen-Apps und digitaler Identitäten
(17:00) Versorgung im ländlichen Raum – Organisation via TIM
(20:00) Rechtssicherheit, Dokumentation & Nutzung im Klinikalltag
(21:30) Einsatzmöglichkeiten von KI im TIM-Kontext
(27:00) Warum eine skalierbare Infrastruktur jetzt essenziell ist
(36:00) Vision: KI, TIM & ePA als integrierte Versorgungslösung der Zukunft
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Timo Frank von der Gematik über ein zentrales Element der digitalen Gesundheitsinfrastruktur: den TI-Messenger (TIM).
Was auf den ersten Blick wie "nur ein weiterer Messenger" wirkt, ist in Wahrheit ein Baustein für tiefgreifende strukturelle Veränderungen in der medizinischen Versorgung – von der sektorenübergreifenden Kommunikation zwischen Ärzt:innen bis zur patientenzentrierten Versorgung durch intelligente Chatbots.
Timo Frank erklärt verständlich, was sich hinter Begriffen wie Matrix-Protokoll oder TI 2.0 verbirgt, warum Kommunikation im Gesundheitswesen neu gedacht werden muss – und wie KI dabei helfen kann, Versorgung effizienter und zugänglicher zu gestalten.
Wir sprechen außerdem über die Integration von TIM in Krankenkassen-Apps ab dem 15. Juli 2025, über regulatorische Hürden bei digitalen Identitäten – und über die Vision, wie TIM, ePA und KI gemeinsam eine neue Ära der Versorgung einläuten können.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(01:00) Wer ist Timo Frank? Weg zur Gematik
(04:00) Was ist der TI-Messenger? Unterschiede zu E-Mail und KIM
(07:00) Interoperabilität & sektorenübergreifende Kommunikation
(10:00) Der TI-Messenger für Versicherte: Einführung ab Juli 2025
(13:00) Die Rolle der Krankenkassen-Apps und digitaler Identitäten
(17:00) Versorgung im ländlichen Raum – Organisation via TIM
(20:00) Rechtssicherheit, Dokumentation & Nutzung im Klinikalltag
(21:30) Einsatzmöglichkeiten von KI im TIM-Kontext
(27:00) Warum eine skalierbare Infrastruktur jetzt essenziell ist
(36:00) Vision: KI, TIM & ePA als integrierte Versorgungslösung der Zukunft
42 Minuten
Wie verändert KI die Zahnmedizin - heute und in Zukunft?
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen wir mit Prof. Dr. Falk Schwendicke (LMU München) über aktuelle Anwendungen, strukturelle Herausforderungen und notwendige Impulse für Forschung, Lehre und Versorgung.
Prof. Dr. Falk Schwendicke erklärt, wie KI-gestützte Bildanalyse, Sprachmodelle und prädiktive Ansätze in der Zahnmedizin zum Einsatz kommen - und wo regulatorische Hürden oder fehlende Standards noch bremsen. Er berichtet, warum es in Deutschland bisher kaum spezialisierte KI-Lehrstühle in der Zahnmedizin gibt und welche Rolle Universitäten künftig spielen müssten.
Wir sprechen außerdem über seine persönliche Gründungsreise: von der Idee im Klinikalltag bis zur Produktentwicklung mit internationaler Sichtbarkeit - samt aller Hürden bei Finanzierung und Umsetzung. Und: Welche Rolle kann die Zahnmedizin künftig bei der Früherkennung systemischer Erkrankungen spielen?
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) KI und Zahnmedizin: Einstieg ins Thema
(05:20) Von der Röntgenbild - zur Sprach-KI
(08:15) KI-Kompetenz in Lehre und Praxis - Status quo
(11:40) WHO-Initiativen & globale Standards
(16:00) Herausforderungen der KI-Regulierung in der Medizin
(22:00) Gründungsreise: Von der Idee zum KI-Startup
(27:00) Finanzierung und Innovationskultur in Deutschland
(33:00) Forschungsperspektiven & internationale Zusammenarbeit
(37:00) Prädiktive Zahnmedizin und systemische Gesundheit
(40:00) Fazit & Ausblick
In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen wir mit Prof. Dr. Falk Schwendicke (LMU München) über aktuelle Anwendungen, strukturelle Herausforderungen und notwendige Impulse für Forschung, Lehre und Versorgung.
Prof. Dr. Falk Schwendicke erklärt, wie KI-gestützte Bildanalyse, Sprachmodelle und prädiktive Ansätze in der Zahnmedizin zum Einsatz kommen - und wo regulatorische Hürden oder fehlende Standards noch bremsen. Er berichtet, warum es in Deutschland bisher kaum spezialisierte KI-Lehrstühle in der Zahnmedizin gibt und welche Rolle Universitäten künftig spielen müssten.
Wir sprechen außerdem über seine persönliche Gründungsreise: von der Idee im Klinikalltag bis zur Produktentwicklung mit internationaler Sichtbarkeit - samt aller Hürden bei Finanzierung und Umsetzung. Und: Welche Rolle kann die Zahnmedizin künftig bei der Früherkennung systemischer Erkrankungen spielen?
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) KI und Zahnmedizin: Einstieg ins Thema
(05:20) Von der Röntgenbild - zur Sprach-KI
(08:15) KI-Kompetenz in Lehre und Praxis - Status quo
(11:40) WHO-Initiativen & globale Standards
(16:00) Herausforderungen der KI-Regulierung in der Medizin
(22:00) Gründungsreise: Von der Idee zum KI-Startup
(27:00) Finanzierung und Innovationskultur in Deutschland
(33:00) Forschungsperspektiven & internationale Zusammenarbeit
(37:00) Prädiktive Zahnmedizin und systemische Gesundheit
(40:00) Fazit & Ausblick
49 Minuten
Was bedeutet es wirklich, ein Krankenhaus „smart“ zu machen – und warum steht nicht die Technik, sondern der Mensch im Mittelpunkt? In dieser Folge von Digitalversorgt mit KI sprechen Anisa Idris und Dr. Paul Hadrossek mit Prof. Dr. Jochen A. Werner, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen und Mitgründer der Plattform 10xD.
Prof. Werner teilt seine Erfahrungen aus über 40 Jahren Medizin – von der Einführung der Digitalisierung an einer Universitätsklinik über Change Management bis hin zu Visionen für eine empathische, datenbasierte Medizin. Dabei wird deutlich: Es braucht nicht nur Technologie, sondern vor allem einen tiefgreifenden Kulturwandel, um Gesundheitsversorgung zukunftsfest und menschlich zu gestalten.
Ein Gespräch über Haltung, Leadership, Mut zum Machen – und die Chancen von KI, echte Empathie im Gesundheitssystem zu ermöglichen.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung und Begrüßung
(02:00) Vorstellung von Prof. Dr. Jochen A. Werner
(05:00) Von der Klinikleitung zur Digitalstrategie: Der Weg nach Essen
(07:00) Erste Schritte auf dem Weg zum Smart Hospital
(10:00) Kommunikation und Change Management in der Klinik (13:00) Menschlichkeit als Ziel: Was Digitalisierung leisten soll (17:00) Fehlerkultur und Innovation: Was Deutschland lernen muss
(21:00) Neubau auf der grünen Wiese? Gedanken zur Klinikarchitektur
(26:00) Künstliche Empathie: Was KI für menschliche Medizin leisten kann
(35:00) Auswahl und Ausbildung von Mediziner:innen neu denken
(42:00) Ausblick: 10xD und die nächste Etappe von Prof. Werner
Prof. Werner teilt seine Erfahrungen aus über 40 Jahren Medizin – von der Einführung der Digitalisierung an einer Universitätsklinik über Change Management bis hin zu Visionen für eine empathische, datenbasierte Medizin. Dabei wird deutlich: Es braucht nicht nur Technologie, sondern vor allem einen tiefgreifenden Kulturwandel, um Gesundheitsversorgung zukunftsfest und menschlich zu gestalten.
Ein Gespräch über Haltung, Leadership, Mut zum Machen – und die Chancen von KI, echte Empathie im Gesundheitssystem zu ermöglichen.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung und Begrüßung
(02:00) Vorstellung von Prof. Dr. Jochen A. Werner
(05:00) Von der Klinikleitung zur Digitalstrategie: Der Weg nach Essen
(07:00) Erste Schritte auf dem Weg zum Smart Hospital
(10:00) Kommunikation und Change Management in der Klinik (13:00) Menschlichkeit als Ziel: Was Digitalisierung leisten soll (17:00) Fehlerkultur und Innovation: Was Deutschland lernen muss
(21:00) Neubau auf der grünen Wiese? Gedanken zur Klinikarchitektur
(26:00) Künstliche Empathie: Was KI für menschliche Medizin leisten kann
(35:00) Auswahl und Ausbildung von Mediziner:innen neu denken
(42:00) Ausblick: 10xD und die nächste Etappe von Prof. Werner
45 Minuten
Wie kann Prävention im Gesundheitswesen endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden? In dieser Folge von Digital versorgt mit KI widmen sich Anisa Idris und Co-Host Oliver Neumann einem Thema, das oft zu kurz kommt – dabei aber enormes Potenzial birgt: der wirksamen, personalisierten Prävention durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Mit dabei ist Adrian Kochsiek, Gründer und CEO der Onvi HealthTech Group, der seine bewegende persönliche Gesundheitsgeschichte teilt und erklärt, wie seine App einen AI-Health-Coach in jede Hosentasche bringt. Die Gesprächspartner zeigen auf, warum der Begriff Longevity vielleicht mehr Menschen motiviert als Prävention, wie Gesundheitskompetenz durch einfache digitale Tools gestärkt werden kann – und was wir tun müssen, um Technologie nicht weiter an uns vorbeiziehen zu lassen.
Ein Weckruf für alle, die Gesundheit nicht dem Zufall überlassen wollen – persönlich, politisch und technologisch.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) Vorstellung Oliver Neumann und die Vision digitaler Prävention
(05:00) Adrians persönliche Gesundheitsgeschichte und der Weg zur Onvi HealthTech Group
(07:00) Was macht die Onvi-App – und für wen ist sie gedacht?
(09:00) Warum Prävention oft scheitert – und wie KI helfen kann
(12:00) Prävention als Lifestyle: Von Longevity, Motivation und Dopamin
(16:00) Der Wert individueller Ziele in der Gesundheitsvorsorge
(20:00) Vom Wearable zur Handlungsempfehlung – so funktioniert Onvi
(25:00) Sind wir wissenschaftlich bereit für wirklich personalisierte Prävention?
(32:00) Gesellschaftlicher Wandel: Warum Deutschland den KI-Zug nicht verpassen darf
(38:00) Abschlusstipps für Einzelne und Institutionen – so gelingt Prävention
Mit dabei ist Adrian Kochsiek, Gründer und CEO der Onvi HealthTech Group, der seine bewegende persönliche Gesundheitsgeschichte teilt und erklärt, wie seine App einen AI-Health-Coach in jede Hosentasche bringt. Die Gesprächspartner zeigen auf, warum der Begriff Longevity vielleicht mehr Menschen motiviert als Prävention, wie Gesundheitskompetenz durch einfache digitale Tools gestärkt werden kann – und was wir tun müssen, um Technologie nicht weiter an uns vorbeiziehen zu lassen.
Ein Weckruf für alle, die Gesundheit nicht dem Zufall überlassen wollen – persönlich, politisch und technologisch.
Kapitelübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) Vorstellung Oliver Neumann und die Vision digitaler Prävention
(05:00) Adrians persönliche Gesundheitsgeschichte und der Weg zur Onvi HealthTech Group
(07:00) Was macht die Onvi-App – und für wen ist sie gedacht?
(09:00) Warum Prävention oft scheitert – und wie KI helfen kann
(12:00) Prävention als Lifestyle: Von Longevity, Motivation und Dopamin
(16:00) Der Wert individueller Ziele in der Gesundheitsvorsorge
(20:00) Vom Wearable zur Handlungsempfehlung – so funktioniert Onvi
(25:00) Sind wir wissenschaftlich bereit für wirklich personalisierte Prävention?
(32:00) Gesellschaftlicher Wandel: Warum Deutschland den KI-Zug nicht verpassen darf
(38:00) Abschlusstipps für Einzelne und Institutionen – so gelingt Prävention
43 Minuten
In dieser Folge von "Digitalversorgt mit KI" sprechen Anisa Idris und Diana Meskendahl mit Arabella Grandel, Head of Europe bei Kaia Health, über den innovativen Einsatz von KI in der digitalen Physiotherapie. Kaia Health hat sich zum Ziel gesetzt, effektive Therapie jederzeit und überall zugänglich zu machen. Arabella gibt Einblicke in die technologische Entwicklung des Motion Coach, einem KI-gestützten Bewegungstrainer mit 3D-Tracking, sowie in die konversationelle KI "Angela", die in den USA bereits im Einsatz ist.
Gemeinsam diskutieren sie, warum Angela (noch) nicht in Deutschland verfügbar ist, welche Rolle regulatorische Hürden spielen und wie sich Kaia durch einen globalen Entwicklungsansatz weiterentwickelt. Außerdem wird klar: KI kann nicht nur Versorgungslücken schließen, sondern auch neue Erkenntnisse über Krankheitsbilder liefern – etwa durch Stimmanalyse.
Eine Folge voller praxisnaher Einblicke, kritischer Reflexionen und einem klaren Appell: Wenn wir in Europa den KI-Anschluss nicht verlieren wollen, müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen.
(00:00) Einleitung & Begrüßung(02:00) Arabella Grandel stellt sich vor(04:00) KI in der Kaia-App: Motion Coach & Trainingsalgorithmus(06:30) Angela – der digitale Therapieguide in den USA(08:00) Innovationskultur bei Kaia Health(10:00) Zukunftsidee: Stimmanalyse zur Personalisierung(13:00) Warum es Angela nicht in Deutschland gibt(15:00) Feedback von Patient:innen und Fachkräften(20:00) Entwicklung und Regulatorik im Vergleich: USA vs. EU(28:00) Hybride Versorgung & Forschung bei Kaia
Gemeinsam diskutieren sie, warum Angela (noch) nicht in Deutschland verfügbar ist, welche Rolle regulatorische Hürden spielen und wie sich Kaia durch einen globalen Entwicklungsansatz weiterentwickelt. Außerdem wird klar: KI kann nicht nur Versorgungslücken schließen, sondern auch neue Erkenntnisse über Krankheitsbilder liefern – etwa durch Stimmanalyse.
Eine Folge voller praxisnaher Einblicke, kritischer Reflexionen und einem klaren Appell: Wenn wir in Europa den KI-Anschluss nicht verlieren wollen, müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen.
(00:00) Einleitung & Begrüßung(02:00) Arabella Grandel stellt sich vor(04:00) KI in der Kaia-App: Motion Coach & Trainingsalgorithmus(06:30) Angela – der digitale Therapieguide in den USA(08:00) Innovationskultur bei Kaia Health(10:00) Zukunftsidee: Stimmanalyse zur Personalisierung(13:00) Warum es Angela nicht in Deutschland gibt(15:00) Feedback von Patient:innen und Fachkräften(20:00) Entwicklung und Regulatorik im Vergleich: USA vs. EU(28:00) Hybride Versorgung & Forschung bei Kaia
1 Stunde 4 Minuten
Wie lassen sich KI-Systeme im Gesundheitswesen prüfen und zertifizieren? Welche Rolle spielen dabei neue regulatorische Vorgaben wie der EU AI Act? Und wie lässt sich ein agiler, zukunftsfähiger Zertifizierungsprozess gestalten? Diese und viele weitere Fragen diskutieren Host Anisa Idris und Gast Co-Host Dr. Udo Heintz in dieser Folge mit Alexander von Janowski, AI Certification Manager beim TÜV AI.Lab und Leiter des Arbeitspakets Zertifizierung im europäischen Forschungsprojekt TEF-Health.
Gemeinsam werfen sie einen praxisnahen Blick auf die aktuellen Herausforderungen bei der Zulassung KI-basierter Medizinprodukte und beleuchten zentrale Unterschiede zu klassischen Softwarelösungen. Alexander von Janowski teilt wertvolle Einblicke in die Arbeit des TÜV AI.Lab und zeigt auf, warum Real-Time-Monitoring, Standardisierung und eine klare Rollenverteilung zwischen Herstellern, Benannten Stellen und Gesetzgeber entscheidend für die Zukunft der KI-Zertifizierung sind.
Zum Schluss gibt er einen inspirierenden Einblick in sein Herzensprojekt: den Responsible Technology Hub, der sich für verantwortungsvolle technologische Innovationen einsetzt und junge Stimmen in den gesellschaftlichen Diskurs einbindet.
Inhaltsübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) Vorstellung Co-Host Dr. Udo Heintz & Gast Alexander von Janowski
(04:10) Was macht das TÜV AI.Lab?
(06:00) Ziel und Struktur des Projekts TEF-Health
(09:00) Erste Fragen zur Umsetzung des EU AI Acts für Medizinprodukte
(13:00) Anforderungen an Datenqualität und Bias-Management
(17:00) Herausforderungen durch fehlende Standardisierung
(22:00) Signifikante Änderungen & dynamische KI-Systeme
(28:00) Real-Time-Monitoring als Zukunftsmodell?
(35:00) Rolle der Hersteller und Benannten Stellen im Zertifizierungsprozess
(44:00) Wunschzettel für eine optimale KI-Zertifizierung
(57:00) Der Responsible Technology Hub: Innovation mit Verantwortung
Gemeinsam werfen sie einen praxisnahen Blick auf die aktuellen Herausforderungen bei der Zulassung KI-basierter Medizinprodukte und beleuchten zentrale Unterschiede zu klassischen Softwarelösungen. Alexander von Janowski teilt wertvolle Einblicke in die Arbeit des TÜV AI.Lab und zeigt auf, warum Real-Time-Monitoring, Standardisierung und eine klare Rollenverteilung zwischen Herstellern, Benannten Stellen und Gesetzgeber entscheidend für die Zukunft der KI-Zertifizierung sind.
Zum Schluss gibt er einen inspirierenden Einblick in sein Herzensprojekt: den Responsible Technology Hub, der sich für verantwortungsvolle technologische Innovationen einsetzt und junge Stimmen in den gesellschaftlichen Diskurs einbindet.
Inhaltsübersicht:
(00:00) Einleitung
(02:48) Vorstellung Co-Host Dr. Udo Heintz & Gast Alexander von Janowski
(04:10) Was macht das TÜV AI.Lab?
(06:00) Ziel und Struktur des Projekts TEF-Health
(09:00) Erste Fragen zur Umsetzung des EU AI Acts für Medizinprodukte
(13:00) Anforderungen an Datenqualität und Bias-Management
(17:00) Herausforderungen durch fehlende Standardisierung
(22:00) Signifikante Änderungen & dynamische KI-Systeme
(28:00) Real-Time-Monitoring als Zukunftsmodell?
(35:00) Rolle der Hersteller und Benannten Stellen im Zertifizierungsprozess
(44:00) Wunschzettel für eine optimale KI-Zertifizierung
(57:00) Der Responsible Technology Hub: Innovation mit Verantwortung