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Evidenzbasierte Ernährung - Wissenschaft, Gesundheit und Genuss Archiv

24 Episoden
10 Minuten
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Schilddrüse und die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose). Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem bildet fälschlicherweise Antikörper, die das eigene Schilddrüsengewebe angreifen und zerstören. Dadurch kann die Schilddrüse irgendwann nicht mehr genügend Hormone produzieren, was zu Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockener Haut und Antriebslosigkeit führt. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen (L-Thyroxin), um den Mangel auszugleichen.

Da Hashimoto eine Entzündungsreaktion im Körper ist, zielt die begleitende ernährungstherapeutische Intervention vor allem darauf ab, Entzündungen zu reduzieren und die Schilddrüse zu entlasten. 
8 Minuten
Am Tisch entscheidet sich oft, ob der Tag gelingt oder scheitert. Dieser Podcast gibt Angehörigen von Demenzerkrankten konkrete Hilfestellungen – von der Auswahl der Speisen über die Bedeutung von Ritualen bis hin zum sicheren Umgang mit Schluckstörungen. Erfahren Sie, wie Sie Mangelernährung vermeiden und den gemeinsamen Mahlzeiten wieder Freude schenken.
9 Minuten
Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für Herz, Gehirn und die Regulierung von Entzündungen – doch die Balance mit Omega-6 entscheidet über ihre Wirkung. Studien belegen positive Effekte bei ADHS, Entzündungskrankheiten und sogar antisozialem Verhalten. Die gute Nachricht: Mit Algenöl, Chiasamen und einfachen Rezepten wie einem Frühstückskuchen lässt sich der Bedarf nachhaltig und genussvoll decken – ganz ohne Hype, aber mit einer jahrhundertealten Tradition, wie sie in Skandinavien bis in die Wikingerzeit zurückreicht.
8 Minuten
Der Alternative Healthy Eating Index (AHEI) wurde von Forschern der Harvard T.H. Chan School of Public Health entwickelt und 2025 veröffentlicht.

Hierbei geht es z.B. nicht um ärztlich empfohlene Vitamin D Supplementierung. Es geht um einfache Grundlagen die an über 100.000 Teilnehmenden überprüft wurden. Darüber hinaus noch um Trinken und Salz- und Zuckerkonsum.
11 Minuten
Seit Jahrzehnten gilt die Reduktion von Natrium (Kochsalz) als der Goldstandard in der Gesundheitspolitik, um Bluthochdruck (Hypertonie) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekämpfen. Das Problem: Die Umsetzung scheitert weltweit an menschlichen Geschmacksvorlieben und der Zusammensetzung verarbeiteter Lebensmittel. Bei den Rezeptideen bitte auf angepasste Jodzufuhr achten, insbesondere bei bestehenden Schilddrüsenerkankungen.
13 Minuten
Die Meere liefern wichtige Nahrungsmittel für die Gesunderhaltung der Menschen, und ihre biologische Vielfalt gilt als Voraussetzung für intakte und funktionsfähige Ökosysteme.

Im 19. Jahrhundert gab es für die Arbeiter am Rhein eine Klausel, die besagte, dass nicht mehr als dreimal pro Woche Lachs zumutbar sei. Die Lachse schwammen den Rhein hoch zum Laichen, danach wieder zurück zum Nordatlantik. Durch den industriellen Müll inkl. Chemikalien verschwand der Lachs. Heute laufen Bemühungen, dass die Lachse zurückkehren.
8 Minuten
In dieser Folge geht es um Sodbrennen (Reflux, GERD). Eine gezielte Ernährungsumstellung kann helfen, die Symptome langfristig zu mildern.
10 Minuten
Das heimisches Superfood:Beerenobst und seine erstaunliche Fähigkeit, Entzündungen im menschlichenKörper zu bekämpfen.

Wenn wir das Wort „Entzündung“ hören, denken wir meist aneine gerötete Wunde oder einen schmerzenden Hals.     Das ist die sogenannte akute Entzündung.     Sie ist eine völlig normale undlebenswichtige Abwehrreaktion unseres Immunsystems, um uns vor Eindringlingenwie Bakterien, Viren, Pollen oder chemischen Stoffen zu schützen.     DasProblem beginnt jedoch, wenn diese Entzündungen nicht mehr abklingen.     Bleiben sie dauerhaft im Körper aktiv,sprechen wir von chronischen Entzündungen.       Sie sind tückisch, weil sie oft unbemerktim Verborgenen schwelen, und sie gelten heute als Hauptursache für vieleschwere chronische Erkrankungen.
8 Minuten
Ballaststoffe und resistente Stärken fördern die Darmgesundheit und damit die Darm-Hirn-Achse. In der modernen Ernährung werden ca. 20g Ballaststoffe aufgenommen, in den letzten Jahrhunderten bis zu 150 g täglich. Ballaststoffe fördern das Mikrobiom und dieses stärken unsere Darm-Hirn-Achse. Wie immer gibt es auch Tipps für die Umsetzung im Alltag.