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12 Minuten
Am 03.09.2026 findet der Weltsepsistag2026, auch online:https://sepsis-stiftung.de/

Sepsis – die meisten denken bei diesem Wort an eine Blutvergiftung. Doch dahinter steckt eine lebensbedrohliche Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion – mit oft schwerwiegenden Langzeitfolgen. Diese Folge klärt, was eine Sepsis ist, wie sie entsteht und warum sie so gefährlich ist. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen für 2025 zeigt, welche Personengruppen besonders gefährdet sind.

Die Forschung belegt: Der Lebensstil hat einen erheblichen Einfluss auf das Sepsis-Risiko. Die Mittelmeerdiät, aber auch Käse, Tee und Trockenfrüchte zeigen in Studien eine schützende Wirkung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Küchenpraxis: Viele Infektionen, die eine Sepsis auslösen können, entstehen durch mangelnde Hygiene. Drei Rezeptideen zeigen, wie sich Hygieneregeln praktisch umsetzen lassen.
13 Minuten
Sie sind bunt, bitter und oft unterschätzt: sekundärePflanzenstoffe. Lange galten sie in der Ernährungswissenschaft als bloßeBegleiterscheinung – heute weiß die Forschung: Diese Moleküle bilden den wunderbaren Schutzschild der Pflanzen. Sie schützen vor Schädlingen, UV-Strahlung und Krankheiten. Und wenn sie gegessen werden, geben sie Schutz an den menschlichen Organismus weiter.

Diese Folge taucht ein in die faszinierende Welt dersekundären Pflanzenstoffe: warum der Erntezeitpunkt entscheidend dafür ist, wie viel und vor allem wie gut diese Stoffe wirken – und warum Brokkoli im Herbst anders schmeckt, aber auch anders heilt. Tiefkühlkost kann eine kluge Wahl sein: Denn Tiefkühlgemüse wird meist im reifen Zustand geerntet und direkt schockgefroren – so bleiben die wertvollen Pflanzenstoffe weitgehend erhalten.

Außerdem geht es in den Darm. Denn die Bakterien dortentscheiden maßgeblich darüber, ob aus Curcumin das bioaktive Tetrahydrocurcumin wird. Und über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen diese Stoffwechselprodukte nicht nur den Stoffwechsel, sondern möglicherweise auch das Wohlbefinden und die Stimmung.

Die gute Nachricht: Es geht nicht um einzelne Wunderstoffe.Die wahre Kraft entfaltet sich im Zusammenspiel – in den Synergien zwischen Vitamin C und Flavonoiden, zwischen Fett und Carotinoiden.

Diese Folge erklärt, warum fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag nicht nur eine Zahl sind – und wie mit der richtigen Kombination und Saisonalität das volle Potenzial der Pflanzen genutzt werden kann.

Mein erster Beruf ist Gärtnerin und bei dieser Folge ist wahrlich mein Herz erblüht.
12 Minuten
Zöliakie ist mehr als eine Unverträglichkeit – es ist eine Autoimmunerkrankung, die den Dünndarm angreift. Diese Folge erklärt, was im Körper passiert, warum die glutenfreie Ernährung überlebenswichtig ist und wie Betroffene trotz aller Einschränkungen ein gesundes Leben führen können.

Der Blick zurück zeigt: Die Geschichte der Zöliakie reicht bis in die Antike. Doch erst im 20. Jahrhundert gelang der entscheidende Durchbruch – die Entdeckung, dass Gluten der Auslöser ist. Heute weiß die Medizin, dass die Erkrankung weit mehr als Verdauungsbeschwerden verursacht und unbehandelt zu schweren Mangelerscheinungen führen kann.

Die Folge beleuchtet versteckte Glutenquellen, die Gefahr von Kreuzkontaminationen und überraschende Risiken – etwa durch Glutenpartikel in der Luft oder kontaminierten Buchweizen. Außerdem geht es um die Qualität der glutenfreien Ernährung, die nicht automatisch gesund ist, sowie um die besonderen Herausforderungen für Kinder und Heranwachsende.

Eine verständliche Folge für alle, die Zöliakie verstehen wollen – ob selbst betroffen, im familiären Umfeld oder einfach interessiert.
10 Minuten
Das Alpha-Gal-Syndrom ist eine der ungewöhnlichsten Nahrungsmittelallergien – ausgelöst nicht durch ein Protein, sondern durch einen Zucker, den der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Die Sensibilisierung erfolgt meist über Zeckenstiche, die Reaktion zeigt sich oft erst Stunden später, mitten in der Nacht, und wird dann nicht mit der vorangegangenen Mahlzeit in Verbindung gebracht. Besonders tückisch: Bis zu 40 Prozent der Betroffenen leiden ausschließlich unter Magen-Darm-Beschwerden, weshalb das Syndrom häufig unerkannt bleibt oder mit Reizdarm oder Unverträglichkeiten verwechselt wird. Diese Folge klärt über Ursachen, Symptome und die wachsende Verbreitung auf – und gibt praktische Orientierung für den Alltag. Denn wer die Zusammenhänge versteht, kann gelassener mit der Erkrankung umgehen, Beschwerden gezielt vermeiden und die eigene Lebensqualität spürbar verbessern.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8344025/

https://bpgweb.azurewebsites.net/1007-9327/abstract/v32/i3/116350.htm#1
10 Minuten
https://www.who.int/publications/i/item/9789240120341

Die Weltgesundheitsorganisation hat einen umfassenden Leitfaden im Mai 2026 vorgelegt, die zweite Auflage von "SHAKE the salt habit". Darin zeigt sie, wie Länder die Salzaufnahme ihrer Bevölkerung wirksam senken können. Und das ist dringend nötig. Die Zahlen sind alarmierend: Weltweit nehmen Erwachsene durchschnittlich 4278 Milligramm Natrium pro Tag zu sich – das entspricht etwa elf Gramm Salz. Die WHO empfiehlt maximal fünf Gramm. Das bedeutet: Wir essen mehr als doppelt so viel Salz wie gut für uns ist. Mit den Folgen für die enormen Kosten im Gesundheitswesen durch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Nierenerkrankungen. Alle 194 Mitgliedstaaten haben sich verpflichtet, die Salzaufnahme bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Aber die Fortschritte sind schleppend. Der „SHAKE“-Leitfadensoll das ändern.
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Über diesen Podcast

Willkommen bei "Evidenzbasierte Ernährung" – dem Podcast für alle, die Ernährung nicht als starres Regelwerk, sondern als lebendiges Miteinander von Wissenschaft, Alltag und Genuss entdecken möchten. Vor über 30 Jahren begann mein Weg als Ernährungswissenschaftlerin. Die Studienlage ist vielschichtig – und Ihre Fragen sind es auch. Und wenn sich Erkenntnisse wandeln, so unberechenbar wie der Wind, dann ist das kein Grund zur Verunsicherung, sondern eine Einladung, neugierig zu bleiben. Folge mir mit offenem Herzen. Ich begleite Sie gerne auf diesem Weg. Grüße aus Konstanz, Gabriele H. Wolf
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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