Podcaster
Episoden
28.02.2025
47 Minuten
Wie können wir für unseren Bedarf – auch über Krisenzeiten hinaus – sorgen? Wie kann die Produktion von Gütern und Dienstleistungen so organisiert werden, dass alle Arbeiter*innen mitbestimmen können? Und in welchem Verhältnis stehen Kooperativen zum Kapitalismus und Realstaatssozialismus? Diesen Fragen geht Chris im Gespräch mit Delal Atmaca nach. Die Kooperationsökonomin, Dozentin und Mitbegründerin von DaMigra promovierte zum Thema Genossenschaften nach 1989 im ländlichen Ostdeutschland. Es geht also dieses Mal sowohl um die Theorie hinter kooperativer Ökonomie als auch konkrete Betriebe, die Delal kennengelernt und beforscht hat! Viel Spaß beim Zuhören.
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12.02.2025
1 Stunde 2 Minuten
Welche Infrastrukturen braucht es in der Sorgenden Stadt? Was heißt ganz konkret die Sorgebedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt zu rücken? Und wie müsste Care-Arbeit, die aktuell ausgebeutet und schlecht bezahlt wird, darin anders organisiert werden? In dieser Folge hört ihr die Aufnahme unseres Live-Podcasts am 31. Januar im Ost-Passage Theater in Leipzig. Gemeinsam mit Alina von der Initiative "Eisi für Alle", Eli von der Initiative "AuPair Repair" und Mai von der Poliklinik Schönefeld sprechen wir über die Wege in die Sorgende Stadt. Ein großes Danke an dieser Stelle an alle helfenden Hände und Unterstützer*innen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.
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29.01.2025
33 Minuten
*Einladung: Am 31. Januar werden wir zum ersten Mal einen live Podcast aufnehmen, und zwar im Ost-Passage Theater in Leipzig. Alle weiteren Informationen findet ihr [hier] (https://ost-passage-theater.de/veranstaltungen/kein_ding_x_danke_fuer_nichts____wege_in_die_sorgende_stadt__?timestamp=1738351800)* Heute springen wir noch einmal zurück zur Bayern Vergesellschaftungkonferenz, die von 29. November bis 01.Dezember 2024 in Nürnberg stattgefunden hat. In unserer letzten Folge haben wir schon mit dem Stadtkanalverein gesprochen, der sich ganz konkret für eine Transformation von versiegelten Straßen zu Lebensraum einsetzt. Heute sprechen wir mit einer zweiten Initiative, dem Ackersyndikat. Das Ackersyndikat ist ein dezentraler Solidarverbund von selbstorganisierten Höfen. Es sorgt dafür, dass landwirtschaftliche Flächen immer den Menschen gehören, die sie ökologisch verantwortlich bewirtschaften und nutzen. Was das genau heißt, erzählt uns Johanna Vordemfelde im Interview. Zudem haben wir den Juristen Georg Freiß gefragt, was sich rechtlich hinter dem Vergesellschaftungsartikel im deutschen Grundgesetz (Art. 15 GG) verbirgt. Es wird also spannend!
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11.12.2024
30 Minuten
*Einladung* Am 31. Januar werden wir zum ersten Mal einen life Podcast aufnehmen, und zwar im Ost-Passage Theater in Leipzig. Alle weiteren Informationen findet ihr auf unseren Social Media Kanälen. In dieser Folge nehmen wir euch mit zur Vergesellschaftungskonferenz Bayern. Die Konferenz fand von 29. November bis 01.Dezember in Nürnberg statt und dort haben wir Willi, Katrin, Detlef und Theo vom Stadtkanalverein getroffen. Der Verein setzt sich vor Ort für eine Kanallandschaft anstelle der Stadtautobahn zwischen Nürnberg und Fürth, d.h. für eine Transformation von versiegelten Straßen zu Lebensraum ein. Wie das gemeinschaftlich funktionieren kann, hört ihr im Interview. Für Feedback schreib uns gerne an: podcast@kollektiv-periskop.org
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11.07.2024
50 Minuten
Wer steckt eigentlich hinter KEIN DING! und Danke für nichts? Und was motiviert uns, in der Care-Bewegung aktiv zu sein? In dieser Spezialfolge nehmen Maxi und Chris euch mit und erzählen, von ihren ganz persönlichen Zugängen zu Care. Wann haben die beiden gemerkt, dass Sorgearbeit ungerecht verteilt ist? Was sind Dynamiken in der Care-Debatte, die die beide nachdenklich und wütend werden lassen? Welche Perspektiven fehlen ihnen? Außerdem gibt es ein kurzes Interview mit Eric Llaveria Caselles, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, der über Gender Pay Gap, die Grenzen des Konzepts sowie Visionen für die Care-Bewegung spricht.
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Über diesen Podcast
Hier dreht sich alles um emotionale Verantwortung, Community Care,
das Pflegen der Umwelt, Fürsorge für Menschen, die krank sind oder
Unterstützung brauchen. Kurz, um unterschiedliche Aspekte von Care.
Care ist englisch und bedeutet Sorge, Pflege oder Fürsorge. Ohne
Care können wir nicht leben. Manchmal kümmern wir uns um Andere und
manchmal werden wir versorgt. Seit langem passiert viele dieser
Care-Arbeit un- oder unterbezahlt, ohne gesellschaftliche
Wertschätzung und mit sehr ungleich verteilten psychischen und
physischen Belastungen. Mit unseren Gäst*innen sprechen wir
darüber, wer sich um die Bedürfnisse von Anderen kümmert, warum das
vor allem Migrant*innen und FLINTA* Personen sind, wieso staatliche
Unterstützung fehlt und weshalb keine Zeit für Selbstfürsorge
bleibt. Es geht auch um die unzureichende Versorgung von Menschen
mit Gewalterfahrungen, Barrieren, die Menschen be-hindern,
chronische Überbelastung von Pflegepersonal, finanzielle
Abhängigkeiten und warum ein Care-Streik schwierig zu organisieren
ist. Du willst mehr Care-Gerechtigkeit? KEIN DING! Hier fehlt es
nicht an Fantasie, Referenzen oder Ideen für eine care-zentrierte
Gesellschaft.
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